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mtttk verKel. und alle Mittel hervor suchte, sich wieder in die^ ae aewalt m sttzen, bis sie endlich Nero, nachdeme ihmehenEche Nachstellungen fehlgeschlagen,in ihrer kammerÜ u 8i2 I L- niederstechen ließ. «Liehe New (Octavms)
Oro«. ?/,«. Ls.
* kLLTOüIIIiVI, heut zu tag Roomborg
genannt, ist letzo ern geringer ort rn Holland, nahe bey Lcyden.
Agrippinus, Bischoff zu Carthago in dem HI. Lculo,hatte einen streit mit den andern Bischöffen in Africa undNumldien wegen wiedertaufung derketzer, und über den Punctvon der Wiedergeburt. ^»Zr9?r«. üb. III. äs bgxt. ex.
71. 6c 7;. L. 217.
* Agrippinus, (Paconius) ein Stoischer Weltweiser,lebte unter der regierung Neronis. Epictetus und Arianus mel-den von ihme mit lob, er habe, als er samt vielen andern gros-sen männern, und insonderheit dem berühmten Thrasea ange-klagt wurde, als hätte er etwas schädliches wider die regierungunternommen, immer ein sehr ftill-und ruhiges gemuth erzeiget.Agrippinus wurde nur des lands verwiesen; obwolen er vonseinem vatter den haß, so solcher wider die schlimmen Regen-ten getragen, auch deswegen unter der regierung Tiberii zumtod verurtheilet wurde, ererbet hatte. , annal. üb.
XVI. circa knem. 5 'A--ea»,«r, in Tiberio. /.rxssru, in ssacit.
snnai.
* Agrippinus, war der i g. Bischoff zu Autun in Franck-reich, welcher an. 5z;. und an. 5; 8 . mit auf dem 2. und z.Loncilio zu Orleans zugegen gewesen, und um das jähr 540.gestorben ist. Er wird als ei« Heiliger den i. jan. verehret.
* Agrippinus , folgte im jähr 167. Celadioni in dem Biß-thum von Alexandria nach, und regierte diese kirche 12. jährlang, nach aller amüoruin meynung, oder nach der Orientali-schen chronick,n. jähr, sieben monat, und starb zu end des179. jahrs. ^ Er hatte zu seinem Nachfolger Iulianum.
D« ?r-r, bibl. äss aut. ecclef.
* Agrippion, war der nähme eines grossen zimmers, wel-ches der Jüdische König Herodes der Grosse an seinen pallast zuJerusalem seinem guten freund Marco Agrippä zu ehren hatteerbauen lassen. K»,o», vier. äs la Libls.
* Agrippus, ein berühmter mfchen-fpieler, mit dem zunah-men Memphis, dene der Kayser Verus aus Syrien gebracht,und für eines der kostbarsten stucken feiner erlangten beute hielt.
in vita linx. Veri.
* Agrireth, ein bruder Afrasiab, Königs von Turchestanund bezwinger des Persischen Reichs. Dieser Fürst wird von dennationen, so jenseit des siusses Opus und Gihon wohnen, füreinen grossen Propheten gehalten. Nachdeme Asfendiar den Ar-giasb König in Turchestan getödtet, setzte er an seinen platz ei-nes der kindern Agrireth alle diese völcker zu beherrschen, D'/ln--
-e/or, bibl. Orism.
Gt. Agritius, der erste Ertz - Bischoff zu Trier, war ausGriechenland gebürtig, und anfangs Patriarche zu Antiochien.Weil ihn aber die Arianer daselbst nicht leiden wollten, wurdeer von Constantini iVl. Mutter Helena an den Papst recommen-diret, welcher ihn nach Trier schickte, und mit dem primäre durchTeutschland und in Franckreich versähe. Er hat das wichtigekloster bey Trier, welches jetzt zu St. Maximini genennet wird,angeleget, und soll an. 6. verstorben seyn. Ietzterwehnte Kay-serin hat ihm einen nagel von dem creutze, wie auch den gan-tzen rock Christi, welcher noch jetzo zu Trier verwahret wird,geschenckt. /mdos dl. k. üb. II. c. 2. Li^o-W. airnal. 6.8.x. i.
* Agrius, ein Griech, dessen vatter war Parthaon, oder,wie er auch sonst genennet wird, Partheus. Dieser Agrius stießseinen bruder Oneum mit gemalt vom thron, und verjagte ihnaus dem Reiche, welches er in einer gewissen stadt Griechen-lands besessen. Es hatte aber Oeneus einen enckel, mit nah-men Diomedes, welcher das unrecht, so man seinem groß-vat-ter angethan, bey seiner zuruckkunst von Troja auf diese arträchete: Er brachte nemlich erstlich des Agrii söhn, den Ly-copeum, ums leben, und zwang hernach den Agrium selbst,-aß er den thron wieder räumen muste, welches ihm so nahegieng, daß er sich aus Verdruß den denen in leib stieß.
ksk. 17;. L 242. Ausser erwehnten Lycopeum hatte Agrius denThersitem zum söhn, welches der allerheßlichste mensch unterallen Griechen war, so Trojam belagerten. Wie auch denThersippum, Onchestum, Prothoum, Celeutorem und Mena-lippum, welcher letztere samt Lycopeo den Oneum eben vomReiche vertrieben, und es ihrem vatter einräumeten. Als aberDtvmedes wieder von Troja kam, flüchtete Thersippus und On-chestus in Peloponnestnn, woselbst sie den Oeneum von ungefehrantrafen, und hierauf ums leben brachten. 1.
8- Ac.
* ist ein avtüor, welche von den Scythischen krie-
^b^hnt. Der ^h>s/ls«r«r thut davon üb.
II. üb. III. und üb. IV. Meldung. Kevda»r,r redt davon indem Wort
in Gallien um das jähr z 15. aus einer edlen und vornehmen Amilie gebohren. Er verstund, nach dem zeugnis der Alten, da°Lateinische und Griechische vollkommen, lehrte auch zu Bow-deaux mit vielem beyfall , und starb, wie man vermuthet, ohAgefehr an. Z70. das noch übrige kragmenwm von seinem buwäs Orrüograxüia. propristars 6c äitksrenkiis üarini fermost»ist in kutlcbii 6rammatici8 veceribns und in 6orüotreäi Orsw'maricis anzutreffen, flssiorre /«er. äe /« tom. I. p-
* Agrolas und Hyberbius, hatten ihre Wohnung unten a»
dem schloß von Athen, und erbaueten den gantzen umkreis d«mauren,so das schloß umgaben, ausgenommen der ort, somon, Mithridatis söhn, bevestigen liesse. in Lrric. ,
Agron, König in dem theil von Illyrien, welches dem Enige Pyrrho unterworffen gewesen, war streitbar und sieghEwider feine nachbarn die Aetolier, und machte sich sowol zur mals zu lande formidabel. Die Römer selbst wurden darüber eifAsüchtig, und suchten an ihm gelegenheit, zu welchem ende I"sich der einwohner der insul Eßios, so wider ihn revoltirt VUten, annahmen, und Gesandten zu ihm sendeten; welcheunterwegs, ehe sie zu ihm gelanget, von seinen kriegs-sckE'aufgefangen wurden, da denn ferne foldaten einen von dengesandten nebst denen bey ihnen befindlichen Eßiern, so «ERom geschickt gewesen, getödtet. Er starb ü. II. ? 2;.; 7 ?;.ll. 6. 2; 1. plötzlich an einem heftigen seiten-stechen iwan einer blutstürtzung, als er sich an erttem angestelltenges-feste mit dem trunck allzusehr übernommen hatte.äs bsll. Illvric. üüi. üb. II.
Agron, ein Meäicus, siehe Acron. .
* 2 lgron, ein söhn Eumeli, dessen schwestern die Byssa "st-,Meroprs waren. Ihre wohnung war aufder insul Co. T>mdrey geschwister legten sich aufden ackerbau, verachteten dEalle übrigen gottheiten, und erwiesen der erde, von welcherso reiche fruchte empfiengen, allein ihren gottesdienst. Sie chischlugen sich aller menschlichen gesellschasst, besuchten niew«'die denen göttern zu ehren angestellten feste, und kamen aUnicht in die stadt. Wurden die fchwestern zu dem dienste s«.Minerva geladen, /o gab der bruder vor, die fchwartze auS°>seiner schwestern waren der blauen göttin nicht gefällig,ihm die nacht-eule zuwider. Wollte man sie bey dem opfer.ü^Diana haben, so hieß es, er könne diese nacht-schwermenlAgöttin nicht leiden. Bey den festen des Mercurii wandte
für, er könne einem diebischen gott keine ehr erweisen. 3 U.unzehliche schmähungen reihten gedachtegottheiten zumMinerva und Diana verstellten sich in jungfern, und MercM^in einen Hirten. Dieser lüde den Agron zu dem gastmahl, ^ches dem Mercurio zu ehren angestellt worden, und verw !nete ihn, seine schwestern zu dem dienst der Minervä undzu senden. Meropis konnte sich hierbey der schelt-worle sAedie Minervam nicht enthalten, sie wurde deswegen in cine^,verwandelt, ihre schwester aber in einen Leucothischen vo^,§mit nahmen Lvist». Agron wollte dieses mit einem fpieß an^Mercurio rächen, empsieng aber die gestalt eines heßliqM ^gels, welcher im Griechischen cbarLärius, im Teutsch^'mooß-griel heissen sott. .,j-
* Agron, oder vielmehr Argon, ist der erste der HAä
den, so zu Sardis regierten. , üb. I. Agron
der nähme eines berühmten Artztes, welcher, als er sähe/ ^die pest in der stadt Athen sehr übel hausete, ein große wfeuer anzünden ließ; und also durch dieses mitte! der pest e>'de zu machen. < 7 -r/. L-a. üb. XXIV. c. 22. Nini W"auch den nahmen Agron, weilen er auf dem feld gebohrenden. lA-M üb. XX 11 I. c. z. . yck
* Agropoli, vor diefem Acropolis, eine kleine stadN' ^Neapolitanischen prvvintz kiincixato citra
* Agrosus, ist der nähme des bergs, worauf heutig^
die stadr Rom gelegen. Nachdeme Faunus von EvaNAArcadien verjagt worden, begab er sich dahin und nennengen Palatinum. ^ xek
* Agrotas, von Marseille, ein Griechischer yje-von Seneca angezogen wird, welcher sagt; Es scheine"
ses autüoris sehr schlechter schreib-art, als wann er mwden Griechen gebohren wäre, vielmehr hätte manseinen schönen und gravitätischen sprächen für einengeRömer halten können. ZE
* Agryle, ist der nähme einer pflantz-stadt, so von
niensern in Ionien gestiftet worden, , nur. a
üv. VII. .
* Agsbach, ein schönes Carthäuser-kloster, in Unler^^ßel>
reich an der Donau, zwischen Mautern und .
anderer feiten das städtlein Agsbach liegt, k/»-" ^ dss
* Agstain, ein hohes berg-schloß in Unter-Oesterre>»^^'
Donau, nahe bey nur gedachtem Agsbach gelegen. ^
* Agua äs Galdana oder St. Aldanha, isi
meer-busen an der kuste der Caffren, an der westnul pch'vorgebürgs der guten hosnung,sünfzehen stimde von ^welche die Holländer gegen Mitternacht der Taftwayden, gelegen. ^rf
Agvada, (Francifcus) von Torrejon, emem .^w ^weit von Madrrd gebürtig. Er begab sich !" po