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Erster Theil. A - Be.
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der Akata seine aufwartung zu machen. Dieser Grafwar emsebr reicher und schöner mann, und dieweil ihn die Parlemen-tisch - amnnte im verdacht hatten, als ob er dem StuartischenHauke maethan wäre, so wandte Cromwel alles an, desselbenumaana mit der Akata zu verhindern, es war aber alles um,sonst Man sagt, der Graf habe sich diese Dame zu einer mai-tresse auserlesen, um durch sie hinter Cromwels geheimnisse zukommen, und daß er unter andern von ihr das vorhaben er-fahren , welches die Parleinentisch-gesinnte gefaßt hatten, diestadt Colchester, die dem Konig sehr getreu war, zu belagern.Nachdem der Graf seinen zweck bey der Akata erreichet hal-le , verließ er die partey der Parlementisch - gesinnten, undgieng wieder zu dem König über. Da sahe Cromwel, daßAkata ihn betrogen habe, daher er gantz erzörnet zu ihr sprach:Ihr habt einen verräther, der euer feind wäre, gelie-vet, und euren freund, der euch aufrichtiglich lieb hat-te , verrathen; es ist zeit, daß ihr euere Missethat be-reuet ! Einige sagen, Cromwel habe nach dieser zeit dieAkata nicht mehr besucht, andere aber wollen, sein Umgangmit ihr habe gewähret bis auf die zeit, da der Graf von Hol-land in die gefangnis gerathen, und daß, obschon er ihr heim-liche Verständnis mit dem Grafen sehr wohl gewust, er sich,dennoch im geringsten nichts habe mercken lassen. Letr, aus-dem dieser artickul hergenommen ist, meldet, der Ritter De-vaux, welchem Cromwel insonderheit wohl bekannt gewesen,habe ihm erzehlet, daß eine cammer-magd der Akata, genanntMaria Durets , ihren liebes - Handel mit dem Grafen demCromwel verrathen, und ihn berichtet habe, daß Akata alle ge-heimnissen, welche Cromwel ihr vertraue, dem Grafen offen-bare , daß hierauf Cromwel, um den schaden, welchen er sei-ner partey dadurch zugezogen, wieder gut zu machen, gegenAkata dergleichen gethan, als ob ihm dieses alles unbewustwäre, und gegen ihr, wie es schien, ein noch grösseres ver-trauen als zuvor bezeuget habe, jedoch daß er dabey ihr im-mer etwas errichtetes, und durchgehends das Widerspiel des-sen , das von den Parlementisch - gesinnten sollte unternommenwerden, beygebracht, und daß also durch die falsche berich-te , welche Akata dem Grafen von Holland gab, die Königli-che partey seye betrogen worden,, und dieses die Ursache ge-wesen seye der grossen Unglücks - fallen, welche diese partey be-troffen haben. /.er, leben Oliv. Gromw. k. I. Üb. VI. L«r/d.allgemein Niederl. viel. 7

* Mbar, oder Akabar, eigentlich Abdul Fern Gelal Ed-dies Nahomet, ein söhn des Honenja, dem er auf der fluchtgebohren ward. Er wurde nach des vatters tode an. 15?-.König in Indien, da er währender seiner Minderjährigkeit un-ter der vormundschafft Bayramgani, eines fürtreflichen Man-nes, stund, der alle Malcontenten, so zeit der minorennität hierund da unruhe ansiengen, ziemlich zu paaren trieb; zuletztaber dennoch durch fälschliches angeben seiner feinde, ob stun-de er dem jungen Herrn nach der Crone, ziemlich um sein an-sehen kam, so daß sich der Printz, bey noch nicht erlangter ma-jorennität, unvermerckter weise in der stadt Delly solennstercrönen ließ. Worauf ihm Bayramganus zuerst zu der ange-tretenen regierung schriftlich gratulirte, und sich die erlaubnissein leben zu Mecca ruhig zu beschließen ausbat, welches erauch erhielt, unterwegens aber von seinen eigenen leuthen mas-sacriret wurde. Der König, so bald er die regierung übernom-men, und seine residentz zu Agra aufgeschlagen, trug besondersverlangen nach einem Cron-Printz; deswegen er eine wall-fahrt nach Assemeten zu dem grabe des Propheten Hoge Mon-den antrat, und unterwegens von einem Mönch die hofnungr. Printzen zu bekommen erhielt. Welches auch erfolgte, undwurde der erste Selim, welcher ihm von einer cvncubinedurch den Mönch prophezeyct worden; der andere Morad,und der dritte Daniel genennet. Darauf der König so gleichden geringen ort, da er die Verheißung erhalten, in eine präch-tige stadt verwandlete. So groß aber das verlangen undfreude bey ihrer geburt war, desto grösser war das betrübnis,so darauf erfolgte. Denn ohnaeachtet es dem König nach ero-berung der landschafften Can, Daharen, Sinden und Bengala,in allen stücken nach wünsch und willen gieng, so kam dochdas grosse glück noch lange nicht mit dem Unglück, so er an derüblen aufführung und frühzeitigen ableben seiner beyden letztenPrintzen, und erregten aufstand des ältesten, erlebet, in verglei-chuna. Denn der mittelste, Morad genannt, kurtzte sich sein le-ben durch die schwelgerey in dem krieg wider den König zuDecan sechsten ab, und ließ sich durch dre klugen vorstelli-gen fernes gewesenen, und von dem vatter deswegen an ihnabgeschickten Hofmeisters, Abdul Fazel, auf keine weise wiederauf den richtigen weg bringen, sondern fuhr in der Unord-nung fort, so, daß er sein leben kurtz darauf beschloß. Derjüngste, Daniel, folgte den unglücklichen fußstapfen seines bru-ders. und kam in eben dem kriege durch schwelgerey um. Derälteste, Selimus, kränckte den vatter noch mehr, und er-regte an. i8y<>. einen aufstand wider ihn , welchen der vatterdurch glücklich gepflogene tractaten zu stillen suchte, jö aber,wegen den unbillichen Vorschlägen des sohnes, so zur abbitte mit70000. mann ankommen sollte, fruchtlos abliefen. Daraufder söhn noch mehr in Harnisch gebracht wurde, und dem^Iter zum Verdruß m feinem eigenen nahmen geld schlagenließ. Ev versprach zwar des Mogols General, Abdul Fazel,den lohn gefangen zu überliefern. Solches aber wurde dem

jungen Selim durch spionen in zeiten kund gethan, welcher Hdann Abdul Fazel durch etliche cooo. mann, so ihm auflagreten, ermordet. Es resolvirte sich nachgehends der Mogol?in eigener person wider ihn zu felde zu gehen; muste aber vonder expedition auf erhaltene Nachricht, wegen dem absterbenner mutter, abstehen, und die fache durch güte an. 160;. h^den. Worauf er auch seinen zweck erhielt, jedoch tractirte erden söhn nach geschehener unterwerssung sehr hart, und ließihn nebst vielen Officirern in gesangliche haft bringen, darausendlich der söhn durch vorbitte der vornehmsten Hof- Dame»erlöset wurde, und nachgehends in ziemlichen vernehmen umdem vatter stund, welcher kurtz darauf an einer vergiftetenPille, so er einem, Myrza-Garcia genannt, zubereiten lassenselbige aber unversehener weise selbst genommen, an. 1605. ve>>storbcn. , lulkoire Generale äs l'Lmpiis an

IVlogol Ls. VoM§s äs eontsnsm la äelcrik'

ticm äs8 äu 6ranä Uogol.

Aken, siehe Aachen.

* Aken, (Johannes von) zu Cöln 1556. gebohren, war inder mahler - kunst, die er bey denen besten künstlern in Jtaneuerlernet, vortreflich erfahren. Kayser Rudolphus II. nahm Mdeswegen an seinen Hof, woselbst er auch bis an seinen todblieben, und ein grosses vermögen hinterlassen. N/e,, ^rege äs 1a vis äes keintres.

* Akent, eine kleine und meistens zerstörte stadt in AethiopicNan dem Rothen meer, ungefehr vier tag - reisen von der EMancoua, und fünf von Bacthi gelegen. Sie hat keinen Ufen, sondern nur eine schlechte rheede, dieweil die seitede»Rothen meers gegen Aethiopren zu schier nicht kan befatzEwerden wegen den klippen und fand - bäncken, welche die sckEverhindern, sich dasiger käste zu nähern, also daß man daselbllnur zu Suaquem und Arkiko oder Erquica anländen kau-

Akerman, eine stadt in der Moldau, wird bey den Lat^nern Llba genannt.

* Akerslost, ein sehr altes und ansehnliches dorfim KenAmer-land zwischen Limmen und Uitgeest. Es hat ehemals Lwissen Herren zugehöret, welche ebenfalls den nahmen

loot führten, und die allda auch ein schloß hatten, das rEmehr zerfallen ist. Es soll den nahmen bekommen haben v»"den eicheln, welche in dieser gegend von den eichbäumen.'!,großer menge hervor gebracht wurden, dann daß vor dM'allhier viele dergleichen bäume gestanden, erhellet aus den Etzeln, welche allda ausgegraben werden, gleichwie auch 't.aüströcknung des Schermer-sees geschehen ist. Beschreib..^,alterth. des Rennemer - lands. Gr. alla. niederla^

Akersondt, eine insul m dem Cattegat, auf der NornEschen küste gegen Friedrichstadt zu. ,

Akertewe, ein städtgen in der insul Maragnan, welche >uzu Brasilien gerechnet wird. sa»/o». ,

' * Akhigiuk, ein Fürst von Adirbeizan oder Medienchen der Sultan Avis-in dem jähr der Hegira 7-, 9. undiz ?7. in einer Macht überwände, aus Tauris verjagte, un» §Armenien zu weichen zwange. Mohammed Älmodhaffer ? ch.Haupt einer sonderbaren von seinem nahmen hergmannteninlkis, griffe den Akhigiuk auch an, und schlug ihne nochiEwDieses doppelten verlusts ohngeachtet, stellete Akhigiuk^,derum eine armee auf die deine, griffe den Sultan Avis ^schlug ihn, und zwange ihn, sich m gröster Unordnung U"chBagdad zurück zu ziehen. Allein den folgenden sommers ^he Sultan Avis seine zeit, überfiele den Akhigiuk in seiner HU-,stadt Tauris, und ließ ihm den köpf abschlagen. 0'^bibliotb. Orient. . ^

* Akhi - Zadch, ist der beynahme des Jahia Ben Alt DHalim, welcher das buch, L-Wri-W betitelt, geschrieben

im 1020. jähr der Hegira, isn. nach Christi geburt gell»ist.

* Akhlalh, eine stadt in Armenien, welche man aucy ftFlath nennet. Naßireddin und Ulug Begh setzen sie m ^5.fünften slimme, und schreiben ihro 75. grad, 40. minus" io-Nwäinib, und;y. grad, 20. Minuten l-mwämi- kepc« ^ ji«nslis zu. Einige sutkores setzen diese stadt unter dre N»Adirbeizan oder Medien. Nachdeme sich auch die

und Armenier sehr lang darum gezanckt hatten , Msich Schach Armen deren meister, um das jähr 578.15,,^1182. jähr nach Christi geburt. Nach dessen tod bemE ßeBsich seine sclaven dieser stadt. Saladin wollte sie zwaV.. yosjähr;81. daraus verjagen, allein solches menge ihme n's,xien»statten. Seines bruders Malek Al Adel söhn aber, "zAlmalek al Auhad, brachte selbige gäntzlich urfter v«»in dem 604. jähr der Hegira, 1207. jähr nach Cvrm'^ ENachgehends nahm solche der Khovareznusche Galaie^^ ,i>Maler al Äschraf, einem andern söhn des Malet Zu ^ pEdem 627. jähr der Hegira mit gemalt wiederum ab; " ^ vo>lang hernach eroberte solche Malek al Aschraf müdemihme, nachdeme er ihne in einer feldschlacht E

in Persien zu entfliehen gezwungen hatte. AlaedoM» s yeo.din, Sultan von Rum, das ist, von Natolien/welcher dGstammen der Selgiuciden war, käme dem Malet a s"