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Erster Theil. A - Be.
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Endlich hat er an. seine beschreibung von Italien ans lichtgestellt / worinnen er sich aber oft durch dre fabelhafften erzeh-lungcn Annii Viterbiensis betrugen lassen; welches er seihsthernach erkannt hat. Wllh. Koriander hat dieses buch aus demItaliänischen ins Lateinische übersetzt. An. 1552. hat er ein an-der Merck unter dem nahmen Lx>bemeriäe8 geschrieben, darumererzehlet, was sich von an. 14-9. bis 1552. merckwürdigesw Italien zugetragen. Etliche sagen, er wäre an. 1^2. ge-storben; andere aber setzen seinen tod in das folgende jähr.bibl. in sxx>. lscr. äs IM. Vst. lib. III.

lcrixt. eccl. bibl. Zonon.

Alberti, (Leo Baptista) von Florentz gebürtig, war eingeschickter Baumeister, daher er der Archimedes und Vitrnviusseiner zeit genennet worden. Seine bücher find äs kiüurs;äs Lrchireüurs civili; äs 8wwis; bilomus Ls. ssovrr,,. elog.n. äs lcient. Al-rtksm. x. 299. 46;. vireäst

Litt.

st Alberti. (Leo Baptista) Er war aus einem adelichen ge-schlecht entsprossen - und war nicht allein ein guter Baumeister,sondern hatte es auch in der Geometrie, Perspectiv, Astrologie,Music, mahler-und bildhauer-kunst sehr weit gebracht. Es istfalsch, daß er an. 1540. gestorben, wie es in der ersten edit. desLexicons steht, inmassen er schon an. 148;. nicht mehr am lebengemessn. Seine 10. bücher äs re LäiKsscoria sind bald nach sei-nem tode, nemlich an. 148;. mit einer vorrede Angelt Politianiin druck ausgegeben, und nachgehends auch von einem,nahmensIo. Martin, ins Französische übersetzet worden. Seine libri äskiSum aber sind erst an. 164z. zu Amsterdam in Französischersprach heraus gekommen. O«

* Alberti, (Christianüs) Johannis Alberti, ksttoris zu Me-teln, söhn, ward an. 1619. zum Grosen-Brütz im Hagenaui-schen circkel kslkor, und erhielt, als er; z. jähr im amte gestan-den , seinen söhn Johann Christian Alberti zum Substituten,er aber gieng nach Rhena, und starb daselbst an. iüzi. Meck-lenburgische lebens - geschichten derer Gelehrten, ceu-tur. III.

* Alberti, (Jacobus) ein Jurist, lebte um das jähr iz 20.und schrieb Li8ereiitis8 inter .sus Livile L Lsnonicum.

hikl.

* Alberti (JohannesBaptista) ein exemplarischer und be-redter Prediger in Italien, um das jähr 1647. schrieb äs vim8. Uajoli , clel!' origiue äelle ücnäsmie publicbs e private.

scritt. äells läguris. 6ör/,»r tkeatk. ä'Vom-Iettsr.

* Alberti, (Nicolaus) ein Jesuite von Veitschocheim, inFrancken, gebürtig, war krolellor PMnloxlM zu Wurtzburg,wie auch Ueätor und Cantzler zu Molsheim. Er starb den 18.jan. an. 1641. und hinterließ Lxercitium guotiäisnum üuäioliaäolefsenti8, und Pibellos ösrminuin; wre auch eine TeutscheÜbersetzung von des Becani Nanuali controverüarum. Jl/rFE-

bibl. 8. s.

* Alberti, (Nicolaus) ein Prediger zu Palermo, und vo-Äc>r Ibeologike, starb daselbst an. 1707. den 16. oct. Er hatäslls vita, äottrilia e irur-tcoli äi dielu Llirilto geschrieben.Gelehrte Zeitung.

* Alberti, (Petrus) anfangs ein Mönch, hernach aber

Ober-Prior in dem kloster zu Clugnychat unter dasigem Abt Od-done II. ums jähr 1420. florirel. Er war vcxttor vecrsrslium,und schrieb äs Oscimis dlovalibus. 6k, liwo , cbron.

Llun. ?oAvr». sxp- litL. t. II. O--'. ä« in Ixll. Lcriptor.

* Alberti, (Sim.) ein DoÄor kdilssopdiT und NeäicilicSvon Nürnberg , bekam an. i;?;. die kroksllionem klivk. zuWittenberg, wurde dasslbst hernach kroksllor Ueä. und Chur-Sächsischer Leib-Nsäicns. Er hat noch an. 1624. gelebet, unddas dem Galeno zugeschriebene buch äs Ilrinis in Lateinischerspräche, ingleichen Hiüorism xlersrumgue Lorxoris Ilumanixartinm; Orstionee; Hillorisni lsorbmi; Lvnlilia ItleäicaUNd Oblervationes Lnatomicas heraus gegeben. Lr«6ke>». äsIcript. Neä.

* Alberti, (Valentinus) ein berühmter LNilokoptzus undPhsoloZus zu Leipzig, gebohren den 1;. dec. 16;;. zu Lehna,einem orte rn dem Sägefischen Furstenthum Jauer gelegen,woselbst sein vatter Prediger war. Er studirte zu Leipzig und er-langte darauf eine ehren-stelle nach der andern daselbst, Massener anfangs Lrokellor LoZises und Newpkylices, hernach vo-ötor und krofessor PheoloZiT exrrsoräinsrius, dann der Aka-demie Dscemvir, wie auch des geistlichen LonMorii und dertheologischen Facultat Melloi, des Frauen-Lollsgü, Colle-giat, und derer Sächsischen Stipendiaten Lpborus geworden.Er ist den 19. dec. 1697» gestorben, und hat mit Pufendorffiound Thomasto aus dem Me Mtur«, mit den Römisch-Ca-khvlrschen und Spenero aber aus der Theologie viele streit-schrif-ten gewechselt, ausser solchen aber Lompsnälum Präs XsturL;Inrerelke pr^Lixusrum Keligionum LKMisnsrum.; Lontinu-t-tioneni 1ll>eoloAiL politivo-xolemicL Hier. Lroms^sri; äu-guItLnsiri LonkeDonsm , rbsrise as apoloZetise peruaÄLtsm;Lx/ämen LrokeMonis üäei TriäencinL; vinäiciss exLAstisss.soel 28. 29. Lupplemsnm sä 8iricii ollsnstcmem lunäsmen-tslium sbormnsnonum Lapscus; Wie auch Orsticmes, kro.

hinterlassen, seine meynung aberdaß das recht der natur aus dem stände der Unschuld hergeleitet

alb

werden müsse, hat zu Leipzig niemand, zu Wittenberg ein ein-ziger , Io. Guil. Janus , zu verfechten gesuchet.bilt. litt. vol. VI. L L«akovw, nilt. ^ur. bist.

bist. eruä. x.

* Alberlina Agnes , eine tochter Printz Friedrich Heinrich/von Oranien und Amaliä, gebohrner Gräfin von SolM-Braunsels, wurde den 29. apr. 16)4. in dem Haag gebohren'und nach ihrem mütterlichen groß-vatter Albertina genanntDen 2. may 1652. ward sie zu Eleve in gegenwart FriedrichWilhelms, Churfürsten von Brandenburg und andrer grossenHerren vermählet mit Wilhelm Friedrich, Grafen und nEgehends Fürsten von Naffau-Dietz, und Statthaltern von FrEland, und lebte mit ihm in aller Vergnügung, bis sie den 21. oct-1664. durch einen unvermutheten zufall in den wittwen-stanoversetzet ward, nachdem ihr aemahl acht tage vorher in seinerresidentz zu Leuwarden sich sechsten durch einen prstol-schuß un-glücklicher weise tödlich verwundet hatte. Inzwischen hatte siebey ihm drey linder gebohren, nemlich i.)Amaliam,geb.den9. dec. 16;;. nachgehends vermählt mit Johann Wilhelm/Hertzogen von Sachssn-Eisenach. 2.) Henricum CasimiruM /geb. den ig.jun. i6;7. ;.) Sophiam Wilhelminam, geb. den29. jun. 1664. zu Honslaardyck, so drey jähre hernach, nenmMden 1;. jun. 1667. wieder verstorben. Sie überlebte ingleichenihre zwey andere kinder, wiewol nicht gar lang, dann ihre tochterAmalia starb an. 169;. ihr söhn Henricus Casimirus,Statthalter von Frießland, in dem folgenden jähr, sie sechstenaber kurtz hernach den 28. jun. letzt-gemeldten jahrs auf ihremlust-haus zu Oranienwald, darauf sie nach Leuwarden gebracht/und dasslbst in dem grab der Statthaltern von Frießland begra^ben ward. Diese Fürstin war mit ungemeinen gaaben und qua^litäten gezieret, dann sie besaß einen durchdringenden verstaMund sehr scharfsinniges urtheil, also daß sie fähig war auwüber fachen von höchster Wichtigkeit zu urtheilen; anbey hattEeine vollkommene erkänntnis aller Haupt-sprachen , insonderychkonnte siedle Hochteutsche, Französische und Englische sEchen so fertig reden als wie ihre mutter-sprache. So war Mauch in der Historie sowol als in staats-sachen sehr gründlich Ufahren, dergestalten daß sie in wahrender ihrer vormundschamund wittwen-stand in den allermißlichsten begebenheiten und ssljährlichsten zeiten sich selbsten mit sonderbarer klugheit und reu?männlichem muth auf eine oder die andere weise sehr geschahzuhelffen und zu rathen wüste, wie denn ihre nachdem^chres gemahls geführte vormundschafft und Administration'die schier fünfzehen jähr lang gewähret hat, insonderheit Arühmt worden durch ihre ungemeine hertzhafftigkeit und vorsiu/tigkeit, die sie zu derjenigen zeit erzeiget hat,, da die verein«"Niederlande von Franckreich, Engelland, Cöln undzugleich und unversehens angefallen und in die äusserste gehAihres gäntzlichen Untergangs gefetzt wurden, und da sie am"zehren der Staaten von Frießland zuließ, daß ihr einM^junger und ohngefehr fünfzehcnjähriger Printz sich als CaE^General an die spitze der Frießländifchen trouppen stellte / "Maufdiese weise den soldaten einen muth zu machen, worveo^ihm nicht nur mit rath und hülste an die Hand gieng,selbsten auch tag und nacht sich bearbeitete,und weder muhe "7^,auch sparte den feind abzutreiben und das land zu bewE^,Nicht weniger rühm erwarb sich diese Fürstin bey den

sehen Unterthanen durch ihre gelinde und sanftmüthige ADrung,,sowol in kirchen-als staats-sachen. ÜbrigensHE^das gluck und die freude ihres bruders söhn Printzen ^III. auf dem Englichen thron , ihrer ältesten schwesterFriedrich als Churfürsten von Brandenburg , und ihrergern schwester söhn Leopold als regierenden Fürsten von^,Halt-Dessau zu sehen. Nach dem tode ihres bruders ^Helms II. Printzens von Oranien, fand man ein testamem,wol ohne Unterschrift, und ohne Verzeichnis des orts undda es geschrieben worden , darinnen er diese seine schw/wMebertinam zu seiner Haupt-erbin eingesetzet hatte, im fall or § ßskinder mit tod abgehen wurde, jedoch mit dem beding / fMe.sich mit einem Grafen aus dem Hause Nassau vermäMa Vfch.

orsr. fun. Lehmanns jctz V-

Euro. Hilt. äc gsuesl. äs la Msik. ckOrsuge.

* Albertim , (Nicolaus) ward gebohren zu Prato «rf^irdna, um das jähr 1250. von dessen bruder Fatio Albertw^rsgesagt, er seye ein Graf gewesen, dahero man denselbenNicolaum äs Prato nennet. Er nähme in seiner ^Dominicaner - orden an, liesse sich auch auf der

Paris zum voätor machen. Er gelangte nachgehsE, Ma-rien berühmtesten orten zu dem amt eines Lrofellmis^eise , eines krovincislis in seinem land, und eines ver-krocurstoris seines ordens ; und als er diese letztewaltete, trüge ihme Bonifacius VIII. den ersten brau« ^1299. das Bißthum Spoleto, samt der stelle eines ^ ^ vosremi8 in der stadt Rom auf. Einige zeit hernach "'"(ss.ösiE'.eben diesem Papst als Nuntius sowol an den FAuykl"?,als Englischen Hof gesandt, und hatte das gluck nAn §ser zwey Königen gunste zu erwerben, sondern auw g)gp>Verständnis wiederum herzustellen. Es machte ihne ^ ^ oewBenedictus XI. deme er sonderbar wohl bekannt wäre / /

christmonat 1,°;, zum Cardinal und Bischosstn vmendlich auch zu ssmem Te§stv ä isrere, um m Toss»»" r»^