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sich i-rndÄN Erasmus Roterodamus und Ulrich von Luttenbreiten „ ^^^n angelegen seyn lassen , seinen rühm auszu-Universität-r« stiftete er nebst seinem bruder Joachim dieer zu Hall? ^ackfurt an der Oder, und eben dergleichen warClein^MunchteN willens, wie er denn bereits an. i;;i.Unruhe in »sW.- die vrivileZiL erhalten; allein die damaligeLn Svc ^ ^stnnd hat dieses verhindert. Die Jesuiten, de-TeutschlaM damals gestiftet worden, hat Albertus zu erst inru Dkavnk k^enommen, und darinnen beschützet. Er starb- 4 . stpt. an. 1545. bitt. 8. Mxim.
LV . EoZum. äs ürsstisp. Lxilc. 6erm.
ch HA - LIecT. ecclss. Lar. cstron. 8ax. mst»-
A krehA^ir. Lsräch. äiZnit. Likerro NoguM. collLtL Lc.
fsch. tom. II. p. 107 . snml. Lpilc.
^Ntlierzn^ bist. äes O-irä. ip/armösr-T'Z <L kill.
"iäer. ' ^bNischens cedernchayn x.868.L'eFaxtt Ü 7 LUZ. stcsä.
^Albertu« 7 Heryoge in Bayern.
Seeland .v.?on Bayern, Graf zu Hennegau , Holland,und Marals ar der andere söhn Kaysers Ludovici Bavari,!u Henneam. ^, einer tochter und erbin Wilhelmi II. Grafencher, als ?>-!,,! bruder Wilhelmi IV. des unsinnigen, wel-und einend st'"U' Mutter verjagt hatte, rasend wurde,^Sierunq f-^"uann umbrachte; worauf die Unterthanen dieauftrugen, seinem bruder Albrecht als einem Vormundwoselbst ' ^ällhelmum aber zu Quesnoi gefangen hielten,N und be4n '^ 77 . starb. Albrecht regierte mit grosser klug-Wtete er d°^Senheit, und bekriegte oft die Friesen. An.i zgr.§nne er5k)sl» Ufer - orden St. Autonii, und starb an. 1404.
in ^Mahlin war Margaretha, Ludovici, Hcrtzogs zu^chfolger rechter, mtt welcher er Wilhelmum, seinenuannein de>> Margarctham gezeugt , die an. iz85. anJo-Heryog Werschrockenen, Grafen zu Revers und hernach"u war M.^wrguud, vermählt worden. Die andere gemah-d^MvNMu, Hertzog Adolphs zu Eleve tochter, dien« stw Kjxst Albertum, Hertzog zu Bayern ; Johannem,v/l^wbn^Dum zu Lattich aufgab, und Elisabetham vonAwain, ; Catharinam, des Hertzogs zu Geldern,
Sbrtzvgz vn-? Wenceslai, und Iohannam, Alberti IV.
^ -Oesterreich gemahiin. KM.
Alberti, srmLl. in Mb.
M Cl-^Ein söhn Alberti I. welchen er mit Margaretha,wichet, ,,«?Men Haust gezeuget. Er hat zu StraubingenAlbertu« rn ' ^^9. gestorben. 77 ^. 7 . stanun-baum rc.Nwwar an,, ^"genannt der fromme, Hertzog Ernstens>r war ein ci^E'^^hreiyund succedirte zuMünchen an.i 4 ? 8 .Nderheit der Gelehrten, und unter denen in-
Mfers Albem Nie. Cusani. Ihm wurde nach des
De Gesandtstban °^die Böhmische Crone durch eine ansehn-Zuthigen antwort ^?g/tragen, welche er aber mit einer groß-N' und macht? ?bAnte. vertrieb die Juden aus Mun-oerubte an den strr,^ ^on synagogen eine Christliche kirche,' In seiner i. ^?^"bern scharst execution, und starb an., welch? ^t er eine barbierö - tochter heurathenstorch hat er a^^.rn vatter in der Donau ersauffen lassen.
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.>» EbnhaM zu Wuzyar er sich mit Elisabeth , Gtch , Ett«, eme
Äk ^ )^Uer, und »räch deren tobe wU A, nut welcher
HHvO vvn Braunschweig, tochter . verm ^ und Chnst^
^,,^^nnem, Sigismundum, Aidemn» ^^t.L^ wle aüch unteeschkdene Prmtzchuwen »
^?wdaum. I7H0AS >ritte sehn Alberti
.Kmm IV oder der weise, der ^
^kdsnunen zu München, war an. 447 m zwey alterdes vättertichen testaments bekamen ^ ^ reglernnge^der' Johann und Sigmund, an. 4^ Chnstoph^L,aber mM nebst seinen lungem vruoeru .. . .obolsgangen, mit ---
dem"
,,und
... „v, ' "»7 cr,vtcyeö an. 747t. gutwillig an Alver-
Neth. ^welcher deshalben mit Christophen in harten streit ge-malt aus^"d"?Me derselbe das vätterliche tcstament derge-brudern soiir-' dre regirrung allemal von den zwey ältestenivdc Jvllan«, führet werden, worzu er nunmehro nach demwerden fJuw und der abdanckung Sigisrnundi zugelassen
shen gefmwen,,,^ach langem streit bekam Albert Chrlsto-te,ana-<-""stch. womu ab??------ -------- —---
von
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.^'"^^.iryenhülsse ei»
_ .-.^>zu)er sviaernng vor sich aufahr , un ^^ So nahm
Mr bundes-genossen den bruder w befteyen s ^ ^^hnte A-D auch Karger Friedrich III- der fache an - nnoe^
, den bruder los zu geben, weicher e ^ nnd nn-M dahin vergiich, daß er ihm Landsberg z 1 m , so ent-^HE einräumen wollte. Es wahrte aber MM hx^ern, alsÄnd an. 74«-;.. ein neuer streit zwischen byj auflagen
Christoph die burger zu Landsberg mst übe
^gestglt beschwerte, daß sie bey WbrrteybML va^^^wusien. Die sache gerieth unter den brudern m ^ ^ ^ denfle, davon der ansgang dieser war, daß deyoe welche die-
ansspruch einiger Stande wollten ankommen last ^ch aber
halben zu München sich emfandrn. Sie verglicht
M zuvor, ehe es zmn spräche kam, daß Alvert^Y u ^
bestiedigen versprach, und an statt Landsderg Schone
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Weilheim einräumete. So bald sich Albert dieser Handel ent-fchüttet, beredte er an. 1486. die stadt Regenspurg welche durchihre Reichs-freyheit von dem alten vermögen und ansehen, so sieunter den Bäyerischen Hertzogen gehabt, herunter kommen war,daß sie sich/hm freywillig unterwarf, welches aber Kayser Frie-drich sehr übel aufnahm. Noch mehr aber wurde der Kayserwider Alberten aufgebracht, als dieser im folgenden jähr desKaystrs tochter Cunigunden, welche der vatter bey seinem bru-der Hertzog Sigmunden von Oesterreich erziehen ließ, ohne seinvorwissen durch Sigmunds bewilligung zur ehe nahm, welcher,weil er ohne erben war, ihr Tyrol zum heuraths-guth mitgege-ben. Und obwol der Römische König Maximilian alle muheanwandte, Alberten mit feinem vatter dem Kayser in güte zuvergleichen; so wollte doch der Kayser solches auf keine anderebedmgung eingehen, als daß Albert die stadt Regenspurg wie-der frey gebe. Weil nun solches Albert nicht thun wollte, strüstete sich der Schwäbische bund, wozu sich auch Christophund Wolfgang schlugen , auf des Kaysers befehl wider ihnund seinen bunds - genossen Pfaltzgraf Ruperten amRhein, und gieng Alberten dergestalt zu leibe, daß er denfrieden zu erlangen die stadt Regenspurg mit vorbehält seinerehmaligen gerechtigkeilen wieder ans Reich abtreten muste.Kaum war er dieses krieges los, so that sich wieder einneuer hervor, indem verlauten wollte, ob habe HertzogGeorge der Reiche von Landshut seinen eydam, PfaltzgrafRuperten am Rhein, zum künftigen erben aller seiner verlassen-schafft in einem testament bestimmet. Ob nun wol AlbertGeorgen noch bey lebzeiten alle Vorstellungen thun, und sichvon dem Kayser in zeitcn die anwartschafft bestätigen ließ, stblieb doch George bey seinem Vorsatz, worüber nach dessen to-be zwischen dem Pfaltzgrafen , und Alberten samt dessenbruder Wölfgangen, welcher gleiches antheil an dieser er-schafft hatte, ein krieg entstund. Zwar war der Kayser aufUlbcrts feite, und erklärte Ruperten in die acht, es hielte sichaber dieser so gut, daß ihm an. 7507. in einem vergleich dasheutige Hertzogthum Reuburg abgetreten werden muste, dasübrige aber Alberten verblieb, ausser was Oesterreich, Würten-berg rc. davon bekam. Dieser hätte nun solches mit fernem bru-der Wolfgang theilen sollen; er verglich sich aber mit demselbendahin, daß er mit wenigen örtern vorlieb nahm, und das rechtder erstgedurt ins künftige einzuführen bewilligte, worüber zwi-schen beyden brüdern inürumenw errichtet wurden. Endlichstarb Albert an. 7?°8. den 77. mart. und verließ von seiner ge-mahlt» Cunigunda Wilhelmum seinen Nachfolger,Ludovicum zuLandshut, Ernestum, Bischofs zu Saltzburg, Sibillam, Chur-fürst Ludwigs V. von der P/altz, gemahlm, Sabinam, ver-heurathet an Ulrichen von Würtenberg, und Susannam, erst-lich Casimirö von Brandenburg, hernach Ottonis Henricivon Pfaltz gemahllN. , k. II. üb. IX. IV,»c-.
üb. IV. c. I.
Albertus V. war den r. mart. an. 7528. gebohren, underbte nach dem tobe seines vatters Wilhelmi IV. an. iz?o. gantzBayern. Seine regierung fällt in die zeit, da die religions'-änderung schon ziemlich überhand genommen, welche zu ver-hindern er kein besser Mittel wüste, als daß er den unter seinemvatter in Bayern eingenommenen Jesuiten zu München, Jn-golstadt und Landshut eollegis erbauete, und ihnen die Unter-weisung der jugend anvertrauete. Wiewol ihm einige bcymes-sen wollen, als habe er selbst nicht schlechte lust zur Protestan-tischen lehre bezeiget, angesehen er seinen Unterthanen den ge-brauch des Heil. Abendmahls unter zweyerley gestalt erlaubet.Allein obwol Albert dem Loncilio zu Trident die mißbräucheder Geistlichkeit und was er von dem Abendmahl unter zweyer-ley gestalt hielte, vorstellen ließ; wollte er sich doch wider dessencmsfpruch allein nicht setzen, sondern schaffte alles in seinemlande wieder ab, womit aber der Bayerische Adel nicht zufrie-den war, sondern seine gewissens - fteyheit mit dem degen zuverfechten suchte. Zu diesem ende verband sich ein grosser theildesselben wider Albertum, und ließ in dessen nahinen in Sach-sen und andern orten volck werben, wovon aber Albertus inzeiten Nachricht bekam, und dieses feuer in der asche mitglimpflichen verfahren löschte, inmassen er besorgen muste,daß die benachbarten mit unter diesem Handel stecken möchten.Eben dieser Ursache halber gerieth er mit Graf Joachim vonOrtenburg besonders in streit, welcher dergestalt geendlgetwurde, daß zwar der Graf seine religions - fteyheit behlelt,dem Hertzog aber eine persönliche abbitte thun muste. Mit demHause Oesterreich hat er besonders gute freundschafft gepflogen,welches ein so gutes vertrauen zu ihm hatte, daß ihm serdlnan-' dus au. 7 5; s. und Maximilianus u. an. 7; 67. die Relchs-tage zuAugspurg in ihrem nahmen als kr^les zu dirigiren verordneten.Nach absterben LadislatzGrafens von Haag und Hohenschwan-gau, als dem letzten seines geschlechts/hat er an. 7 5 67. diese Herr-schafften, auf die er schon zuvor eine anwartschafft erlanget,mit bewilligung des Kaysers an stm Haus verknüpft. Endlichist von ihm noch zn behalten, daß sem Gesandter aufdem Lon-cillo zu Trident mit dem ^aetramsthen wegen des ranges instreit gerathen , und seine protestatton aä »eia legen lassen.Er starb an. 7579- den 24. oct. nachdem er mit seiner aemahlinAnna, Kaysers Ferdmandl I. tochter, gezeuget r.) Carolum"geb. an. r?47-welcher an. 7; -; 1. wieder gestorben; 2.) Wilhel-muw v. der dem vatter m der regierung gefolget ; z.) Ferdi-nandum, den stamm , vatter der Grafen von Warkenoerg;
4.) Ernestum,