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4.) Ernestum, Bischoff ru Freysingen,HildesheiM, Luttig,und endlich Chnr - Fürsten zu Coln; 5.) Frlderrcum, so in derjuaend verstorben; 6.) Mariam Maxunilianam, und 7.) Ma-riam , Hertzog Carls von Oesterreich gemahlin. k. II.
Üb. II. 6erm. krinc- kb. IV. c. 1. 8/,^^ Wo§. x. 277.
N 01 :. ^>roe. 8.. con^.
L. N. 262. ,
Albertus VI. der jüngste söhn Hertzogs Wilhelmi V. undRenatä, Hertzogs Francisci zu Lothringen, tochter, war denz. apr. an. 1584. zu München gebohren. Nachdem sein vatter,Der an. 1626. gestorben, seinem altern söhne, Maximiliane, dieregierung noch bey seinem leben übergeben, wurden ihm einigegewisse amter, als einem abgetheilten Herrn, aßignirt, undstellte er seine residentz zu München in einem wohlgebauten pal-last an, woselbst auch ehemals fein vatter nach resignirter regie-rung , seine Hofstatt gehalten. Er vermählte sich an. 1612. mitMechtild. George Ludwigs, Landgrafen zu Leuchtenberg,tochter, welche ihm an. 1616. den 24. jul. Mariam Renatam,die den iy. febr. an. i6;o. wieder verschieden; den 6. nov. an.1618. Hertzog Johann Franciseum Carvlum, so noch bey seinesvatters leben den 2z. apr. an. 1640. gestorben; an. 1620. Fer-dinandum Wilhelmum, Dom-Probst zu Magdeburg, der an.i6;o. abgelebet; den 8. octobr. an. 1621. Maximilianum Hen-ricum, Ertz-Bischoff und Churfürsten zu Cöln; und den 5. aug.an. 162;. Albertum Sigismundum, Bischoff zu Regenspurgund Freysingen, gebohren. Als an. 1619. Kayser Ferdinan-dus II. die Huldigung zu Augspurg einnahm, befand er sich ge-genwärtig , und wie an. 162z. auf seinen ältern bruder , Her-tzog Maximilianum, die Churfurstliche würde transferiretward, erlangte er die evemual - luccetkon und limuItLnesminveiliwrsm. Er verlohr an. 16; 4. den 22. may seine gemah-lin durch den tod, welcher zu Lausten, in dem Ertz - StifteSaltzburg , wohin er sich mit ihr, wegen der in Bayern grastsirenden pest, und desselbigen jahres geschehenen Schwedischeneinfalls, begeben hatte, erfolgte. An. 16;;. befand er sich zuWien bey des Churfürsten seines bruders zweytem beylagermit Kaysers Ferdinandi II. ältester Printzeßin; und als an.1646. die familie der Landgrafen zu Leuchtenberg mit Land-graf Maximilian Adam ausgestorben, fiel solche Landgraf-schafft auf ihn und seine söhne, die er aber gegen annehmlichebeftiedigung seinem ältern bruder, dem Churfürsten, über-liesse. An. 1651. wurde er seines abgestorbenen bruders, desChurfürsten, beyder unmündigen söhne Vormund, nebst ih-rer mutier der verwittweten Churfürstin, und zugleich Lämi-niüEor der Chur Bayern, beschickte auch in solcher qualitätan. i6?;.denReichs-tag zu Regenspurg, und half an. 1654.durch die nach Augspurg abgefertigte Gesandten Ferdinan-dum IV. zum Römischen König erwehlen; sonst aber ließ ergedachte Churfürstliche wittwe, bis zu Ferdinandi Mariä ma-jorennität die regierung in den meisten fachen fuhren: denn erwar eines frommen und stillen gemüths , liebte die Geistlichkeitsehr, und suchte seine ergötzung m den jagden. Er starb den 25.jun. an. 1666. zu München, nachdem er etliche tage kranck gele-gen. Sein leichnam ward den 29. darauf nach alten Oettingengeführt, und allda bey seiner gemahlin, nach deren tode er über;2. jähr als wittwer gelebet, begraben, annal.
Churfürsten und Hertzoge zu Sachsen, wie auchMarggrafen zu Meisten.
Albertus I. Churfürst und Hertzog zu Sachstn, ein fohnBernhardt, der von dem Kayser Frrderico I. das Churfursten-thum Sachsen, als Henricus keo in die acht erklärt worden,bekommen hat, und ein enckel Alberti Ilcki. Er ließ sich durchbitte des Bischoffs Volquini in Liefland bewegen, an. 122;. ei-nen zug wider die Ungläubigen dorthin zu thun, begleitete auchden Kayser Fridericum II. in Orient , und halfdie feinde Christ-lichen nahmens bey Pelusium tapfer befreiten. An. 1260.wohnte er der Wacht zwischen König Ottocaro in Böhmen undKönig Bela in Ungarn bey; starb aber in eben selbigem jähre.Seine gemahlin war Helena , Ottonis I. Hertzogs zu Braun-schweig und Lüneburg, tochter, mit welcher er Johannem,einen stamm - vatter der Hertzoge von Sachsen-Lauenburg,und Albertum II. gezeuget hat. 8-,x. x. 16. L
in origin. 8sxon. geaexl.
LnK-lIr.Iib.IV. L.2. Llib.v. c.2. Becmanns Anhält.histor.k.v.
Albertus II. ein söhn Alberti I. folgte dem vatter in derChur, und bekam in der theilung Ober - Sachsen und Witten-berg zur residentz, erlangte auch die Pfaltz Sachsen von seinemfchwieger-vatter, Kayser Rudolpho, an. 1288. Er soll vierKayser - wählen , als Rudolphi I. Adolphi, Alberti I. undHenrici VII. beygewohnet haben; wiewol einige vorgeben,baß er bey der crönung des Kaysers Alberti zu tode gedrücktworden, welches mit der zeit seines todes, wie sie von andern... .. ---^ Wagens , ob er gleich
chmit Günthern, dem> , und,nebst dem Marg-
, welchem er wider jenen zu hülfe gezogen, an.am ""den, welches er aber bald gerochen. Er
soll zwischen an. 1^2. und i;c-8. gestorben seyn. (Brottuffsagt
uki l VoMer^mk LN^ war Agnes, des Kaysers Rndvl-welcher er Rudolphum, der ihm m der re-gierung gefolget, Albertum, welcher Bischoff zu Passau wor-
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den, und Wenceslaum gezeuget hat. cle L1e<ck.8ax.öe in oriZin. 8 -lx. KK. IV. L. z. lib.V. c- 7 -
Gpangenb. Mansfeld. chron. Birckens ehrensp. BecinannsAnhält, hist. k. V.
Albertus III. ein söhn Wenceslai Churfürstens zu Sachse"/wurde an. 1420. von dem Kayser Sigismundo in der Chur-würde zu Breßlau bestätiget. Bey dem antritt seiner regierungfand er wegen der vielen kriege eine erschöpfte casse, so daßAkaum vier diener um sich halten konnte. Er war der jagd Wzugethan. Als er nun einsmals in der nacht in einer bauer-hul-te einkehren müssen, und von dem starcken einheitzen das hau»in brand gerathen, ist er so sehr darüber erschrocken, daß er bat?hernach an. 1424. gestorben, als er nur drey jähr regieret heMEr ließ keine kinder nach sich, und war sein nächster agnat Erncus V. Hertzog zu Sachsen-Lauenburg ; der Kayser Sigismunoaber zog ihm Friedrichen, Landgrafen in Thüringen unoMarggrafen zu Meisten, vor. Seine gemahlin war OffE'ConradiHertzogs zu Oels in Schlesien tochter. äe War-
8-tX. p. 19. <L in origin. 8-txon. Aeneal. Lnk-llt. Iik. 1 "'
c. 15. inlvll.
Becmanns Anhalt, hist. ll. V. p. 47.
Albertus I. mit dem zunahmen der hoffärtige, MarggMvon Meisten, war ein söhn Ottonis des reichen, und HedwMeiner tochter Alberti, Churfürsten von Brandenburg, fuccedirtean. 1189. Weil der vatter das testament,darinn er ihm den lEsten theil seiner lande vermacht, auf der gemahlin antrieb, dndem jüngsten söhne geneigter war,geändert, und selbigen hernacyseinem bruder Dietrich zugeschrieben hatte,, nahm er denselbchgefangen, und setzte ihn auf das schloß Düben. Er hat auwnachgehends mit gedachtem seinem bruder viel Händel gehabt z.gestalt er ihm denn nach des vatters tode alles nahm, bis amWeissenfels, und auch diesen ortbelagerte. Dietrich, weiterdem Alberto allein nicht widerstehen konnte, rief Hermann»"!/den Landgrafen von Thüringen, zu hülffe, dessen tochter er aMheurathete; wodurch also Albertus von seinem beginnen zurEgetrieben wurde, dergestalt daß er vor Weissenfels abzog, Mauch, als Landgraf Hermann vor Leipzig gegangen war, n>ndem bruder vertrug. Als er aber im folgenden jähre merstRdaß der Landgraf anderwerts zu thun bekam, belagerte er DWsenfels und fieng Thüringen an zu plündern; da ihm aber derLandgraf begegnete und ihm aufs Haupt schlug. Da auch bEKayser Heinrich VI. dem sein vatter noch befohlen hatte, da»von Alberten an Ottone begangene unrecht zu rächen, sich Umals wider ihn zu rüsten schien, bemühete er sich durch bevet»gung der städte Leipzig, Meisten und Camburq, 'sich gegen denselben in Positur zu setzen, starb aber an. H95. und zwar aufdenrWege, als er sich von Freyberg nach Meisten wollte tragen lnisen. Man meynt, er habe gift von einem seiner diener, denimn-üss Hugold nennen, empfangen, welcher von Kayser Htss,rich dem VI. der sehr nach den Meißnischen bergwercken getrosttet, wäre dazu erkauft worden, oder auch, wie andre meynen^erhaltung der ruhe im lande, dieses gethan. Der todte eMUftanck dermaßen, daß man die todtengräber zwingen mustesie ihn beerdigten. Von seiner gemahlin Sophia, Hertzog FUtdrrchs in Bohmen tochter, so ;o. tage darnach verstorben, Ver nur eme einzige tochterhinterlassen. ori§. 8->x. 1-»-stamm-buch. stenimg. v^icikinä. Eairl6^
htst. Palmwald. res kixlieick. lib. IV.
Albertus II. der unartige genannt, Henrici Illukrls,grasen zu Meisten, söhn, gerieth bey heran wachsenden jahrch.^ern lasterhasttes leben ; indem er aus schändlicher liebeseine beyschlaferin, Cunegunden von Jsenberg, seine tugendv^te gemahlrn Margarethen, Kaysers Friderici II. tochter,richten trachtete. Nach ihrem tode suchte er den mit dieser esM .b»ne gezeugten söhn, Ludovicum,den ehelichen Printzen,FrstWxLämorw und Dicemanno vorzuziehen, woraus ein öffewNLi^krieg zwischen vatter und söhnen entstund; da denn der vA svon den söhnen gefangen, aber durch Vermittelung desAdolphi wieder auffreyen fuß gestellet wurde. Worauf ^ ^bertum, einen Marggrafen von Brandenburg, und EberN^e,von Anhalt an sich zog, und seine söhne aufs neue bettetwelcher krieg endlich an. 1290. durch einen vergleichwurde. Albertus aber, damit er sich dennoch an seinen 1rächen mochte, verkaufte seine landfchastten an denKayser Adolphum ; worauf auch dieser das land unterbotmäßigkeit bringen wollte, aber seinen zweck nicht erre'konnte. Albertus Luüri-,Lus,der an Adolphi stelle erweMtrachtete auch nach diesen landern, aber ebenfalls vergeben»-^--Cunigunda gestorben, heurathete Albertus Adelheiden e>nefin von Castel, des letzter» Grafen von Arnshaug wittwe,sichdes unartigen Wesen ihres gemahls überdrüßig ward, >
mit Friderico einließ, um Albertum in seine Hände zuwodurch er gezwungen wurde, nach Ersturt in ein kloster iweichen, woselbst er an. i;i4. oder 15« elendiglich und t ^gers gestorben, wiewolen auch hier seine unart SM»schuld daran wäre, Massen er was ihme von denen v»»für mehrere tage zu ehrlicher nahrung pflegte gereiche! s. ^den, gemeiniglich mit feiner ohne noth angenommenen s»Metrinck-gesellschastt aufeinmal verzehrete, und daher oft ,tage kaum des truckenen brodts genug hatte.
LN.1275.1292. p. 109. ^ »V
129;. Litirsns. sn. 1294. 6'arss ^is