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^ ^ 5 '"' orlA. äom. 8llxo«. Ilb. VI.Adolphs- Spangenbergs Mansfeld. chron. siehe
die recht-^^ der bchertzte, und von Jnnocentio VHI.ci II. undMd des Deichs genannt, war Churfürst Frideri-den ,7. Egaretha von Oesterreich jüngerer söhn, an. 144?.semem ält^» ^°dren. Im 12. jähr seines alters wurde er nebstde>n sch,.M druder Ernesto durch Cuntz von Kauffungen aus^Zunde>.^^"durg hinweg geführt, und durch einen koh-mahlte errettet. In dem 17. jähre seines alters ver-Avhmxrt K mit Sidonien, Königs Georgen Podiebrads in
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.. . , und ward das beylager zu Eger mit grosser
ward cr Nach absterben seines schwieger - vatters
kennet" «^5 vornehmsten Ständen in Böhmen zum KönigEin na',M^?egab sich auch mit 5000. mann nach Präge;und einige ^.unterdessen die Böhmen ihre meynung geändert,^tet hatte» ^e ihre gedancken auf den König in Polen ge-sewesen M w waren sie Hertzog Albrechten gern wieder los"achtrachtrts» ^ nun in erfahrung kam, daß sie ihm heimlichwollten, sü a.tt/ und nebst den seinigen aus dem Wege räumengewöhnlichem ^ als wenn er seine cavallerie vor der stadtPferde sitze», brassen exerciren wollte, und ließ jederman zuzu verstehe,,' 5^. er aber auf den mustcr-platz kam, gab er ihnenangeleqenke/, daß er eilends wieder nach Meisten in wichtigenauf den wen deruffen worden, machte sich daher mit ihnenNach diese»?/-, und langte innerhalb 16. stunden daselbst an.vuckkunst b'h?hat er eine reise ins gelobte land. Bey feiner zu-dttg in der er die bergwercke in Meisten, fuhr zu Schnee,gissen Georgen zeche ein, und hielt darinnen auf einergen, mitw^hrnen silber - stuffe, die 4°°. centner silber getra-Ernesto ^ags - Mahlzeit. Hierauf leistete er dem Ertz - BischofsAriderhissMdeburg, seinesbrudersErnestifohn, gutehülf--berstädt-m ..Widerspenstige stadt Halle, inglcichen wider die Hal-ssarlg de^' nd Erfurter, trieb den Churfürsten von Cöln samt.e stadt ch^UMen, Hertzog in Burgund, von der belagerungZar«, thUUß hmweg, diente dem Kayser Friderico III. in Un-?as Nrjsnjt 5 .zu Leipzig mit seinem bruder die lander, und bekamWtte KnWr antheil; wurde mit dem güldenen Vließ beehret,?ratthjan?'rr Maximiliano beystand in Ungarn Wider KonigÄssern und erwarb auch bey seinen feinden das lob eines
den, chWS-helden. Insonderheit aber ließ er seine tapferkeitElan fsts,Irländischen kriege, den er für den Kayser Maxi-Men h-xmM' sehen, indem er diejenigen, welche sich derAstyeqen!-?^ desselben widersetzten, zum gehorfam brachte;E dem anlernn zur belohnung seiner treuen dienste nicht nurBera auf die Hertzogthümmer Julich, Eleve
tapsend I-§rrt, sondern auch vor die aufgewandte dreyhun-ron Fr^-Uv gülden kriegs - Unkosten mit der Erbstatthalterschafft?Hen überu-a ^ rhnet wurde, welche er aber seinem söhn Hein-oegah A ^ als er sich wieder nach Meisten in seine erblan-W dle s'rjL?um war er daselbst angelanget, als er vernahm,Weil gefgAurnder wider gedachten seinen söhn sich empört, den-°rvhet hän-» genommen, und mit einem schmählichen tod ge-
«nsehE-!Er nu» n-nntUint. !>?>..a>lk?n n.i, -i«-»
n°'^niichi-n"m §r wurde also genöthigt, demselben mit einertrefft" macht zu hülste zu kommen. Es kam hierauf zu ei,an?M wwi?Ennen viel unruhige köpfe erlegt, und PrintzWangen, beledigt wurde: allein als Hertzog Albrecht diewarktwr stadt Gröningen eifrigst fortsetzen' liest ^ ^eschosten, und weil ein hitziges sicher dazuMdey 1'^// sich nach Embden bringen, allwo er kurtz dar-Ute ^ ' M. an. i;oo. verstorben. Mit seiner gemahlinMve hint^Mledene Ander gezeuget, und sonderlich, dreywelchen kssen, Georgium, Henricum und Friderrcum,Mertjch^M stmem orte. Von diesem Alberto stammet dieww von sxM llnte her, welches jetzt die Chur-linie ist, gleich-es' bwder Ernesto die Erneftinische linie. ö-,>-
8ax. Spangenb. Mansf.
H- Brrckens ehren-spleg. üem.-
« Lnnal. Lax.
Albert,,«
Hertzogs Johannis zu Weimar
des stamm
Ernestintscher
^"gttrttener^v)^ ^ und ließ bey feiner rückkunft und dar-wegen des ^ssungs - Lärnirliüraüon ein scharfman-wÄ tE er noch Jena,an. 1624. publiciren. An.
o^de er nach Franckreich, und an. 1627.
lch/sss- An is^^wr der Baley Thüringen des TeutschenAnden drey brüder? mart. machte er M seinen annochxN/uhrung derwn>' Wilhelmo, Ernesto und Bernhards, we-M- Als an i<,ndes-regierung einen unveränderlichen ver-abgegangen, nn^Mg Johann Ernst zu Eisenach mitUg das Turstenchnm ^ ln der an. 1640. erfolgten erbthei-^ntz dahin, Msiel, verlegte er seine re-
M - Ständen die a;. mart. 1641. von denen
Vva? Kayserlichen ein , muste aber bald von
s^a^ach auZLn Et n " 1 " Schwedischen trouppen vielltnach, den 2° dec' in seiner gedachten residelitz Ei-
Histor. an einem schlage, Hin-
terließ aber von seiner gemahlin Dorothea,einer AltenburgischenPrintzeßin, und des gewesenen itäminiümcoris der Chur-Sach,sen tochter, keine linder. Sachs, merckwürdigkeiten.
x. ;?2. Igg.
Churfürsten und Marggrafen zu Bran-denburg.
Albertus I. UrLs, oder der Bär , item der schöne ge-nannt, Marggraf zu Saltzwedel, Graf zu Manien, Wölpeund Bernburg , ein söhn Ottonis des reichen zu Saltzwedel,war an. no6. gebohren. An. H26. stund er dem Kayser Lo-thario wider die Bohmen bey, und wurde von denselben gefan-gen. An. n;erhielt er aufs neue die Laußnitz , deren er sichschon an. H24. nach Viperti tode angemaßet, und dieselbe bisan. iizi. besessen hatte. An. uz?, wurde von Kayser Con-rado III. das Hertzogthum Sachsen Henrico dem stolyen ab,und unserm Alberto zugesprochen, welcher auch Lünekurg,Bremen und Bardewyck einnähme, und Holstein Heinrichenvon Bardewide zu lehen gab. Doch Henricus jagte ihm baldhernach, was er eingenommen hatte, wieder ab, und kam esbald darauf zu Quedlinburg zu einem vertrag, da AlbertusHenrico endlich gern Sachsen abtrat, weil eben damals dasMarggrafthum Brandenburg durch den tod oder verjagungHenrici aus dem Stadischen geschlecyt entledigt, und ihm vonConrado III. aufgetragen worden, wie denn sein vatter, Ottader reiche, schon ein stück davon besessen. Nach Heinrich desstoltzen tode, der an. n;y. erfolgt, conferirte Conradus III.abermal Alberto das Hertzogthum Sachsen. Aber die Sachsennahmen ihn nicht nur nicht an , sondern verjagten ihn gar auSder Marck, welche Rudolph II. von Stade wieder einnahm.Doch an. 1142. wurde friede gemacht, und Alberto die Marckund Grafschafft Anhalt confirmirt. An. 1147. wohnte er nebstvielen Fürsten dem zug wider die Heydnischen Sclaven bey. An.n; 2. soll er auch von Friderico Lürburossi auf dem Reichs-ta-ge zu Merseburg mit der Chur Brandenburg belehnt wordenseyn, wovon sich aber noch disputiren läst. An. n;?. hat ervermuthlich der eroberung der stadt Brandenburg mit beyge-wohnet., Von welcher zeit an er zu Soltwedel residirte, daherer auch öfters iviarckio Loläveäelenüs gencnnet wird. Imfolgenden jähr hat er eine reise ins gelobte land gethan, undnach der zeit das durch die kriege mit denen Sclaven und Hen-rico dem Löwen sehr erschöpfte land wieder mit einwohncrnausHolland,Seeland und Flandern versehen. Man glaubt auch,daß er Landsberg, Franckfurt an der Oder, Berlin, Bernau,Bernburg, Bernwalde und Anhalt gebauet und verbesserthabe. Sein leben ist also von lauter unruhe und streit, son-derlich mit Henrico dem stoltzen und dem Löwen , inglcichenden Sclaven zusammen gesetzt gewesen, daher er auch dißfallSseinen zunahmen behaupten kan. Er starb endlich an. 1170.und ward zu Brandenburg, oder wie andere meynen, zu Bal-lenstett begraben. Von seiner posteritat ist unter dem artickulMarggrafthum Brandenburg nachzusehen. , bist.
NarckiX 8oIcvscleIenÜ8.
Albertus II. Churfürst Ottens I. söhn, und ein bruderChurfürst Ottens II. gerieth mit diesem in grossen streit wegender väterlichen länder, von dem er aber überwunden und ge-sungen gelegt, doch endlich wieder los gelassen, und zum Nach-folger der Chur , weil Churfürst Otto keine leibes - erden hatte,rm testament verordnet worden. Er lebte in grosser Vertraulich-keit mit Kayser Friedrich dem II. unter welchem er sich widerdie Saracenen und Sclaven tapfer gehalten. So hat er auchRudolphum, den Ertz-Bischofs zu Magdeburg, zun varengetrieben, und wider ihn Wolmerstadt. bevestiget. Mit demPommerischen Hertzogen Bogislao und Cäsiums hat er auchkriege gefuhret, und gegen sie Oderberg fortificiret. Seine ge-mahlin war Mechtild, Conradi, eines Marggrafen in Lauß--uitz, tochter, mit welcher er nebst unterschiedenen Printzeßin-»en , Iohannem und Ottonem III. gezeuget hat. Er starban. 1221. 8SNSLI. üb. II. c. 8. Märck. chron.
Kett/E. I/IIoZs.
Albertus III. Churfürst zu Brandenburg, war der berühm-teste kriegs«Held seiner zeit, der wegen seiner tapferkeit, be-redsamkeit, stärcke und grösse, auch von den Päpsten Paulo II.und Pio II. der Teutsche Achilles und Ulysses genennet worden,ward zu Tangermünde den 24. nov. an. 1414. gebohren. Erwar der dritte söhn Friderici I. welcher die Chur- Marck vonKayser Sigismundo erhalten. Die ersten proben semer tapfer-keit legte er in Kayserlichen diensten wider die Bomnen undPolen ab, und hielt sich sonderlich an. 14)8. als der BreßlauerFeld - Herr, wider die Polen sehr wohl. An. 1442. hat er sichmit aufdem grossen turnier befunden, und unter allen anwe-senden Fürsten und Herren allein sich rühmen können, daß erniemals von dem Pferde gestochen worden. Nach seinesvatters tode 1440. fiel M aus dessen testament die Burg»grafschafft unterhalb geburges ru , womit er zugleich die dor-tiaen feinde erbte. Er an. 1444. Hertzog Luds
wigs des höckrichten in Bayern an, welchen sein vatter,Ludwig der bärtige , wegen der heurath mit Alberti schwerster enterben wollte , und grenze mrt einer guten armee inBayern , half dem vatter dre meisten orter an der Donauhinweg nehmen, bekam ihn endltch^selbst gefangen, und ver-kayfte ihn an dessen Vetter Hemrrch von Landsbut, welcherL davor