Band 
Erster Theil. A - Be.
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daßPr-„ss"^r uno neicy vurcy leinen Gesandten vortragen,nen qev«anb^?" zeit an, da die Christliche reltgion darin-

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Reich , zu Polen gehört, und mit dem Römischenmächtig ,,.,.-u thun gehabt, ausser was die Hochmeister eigen-Marimili^» widerrechtlich hierinmn gethan hätten. KayserMundum i?"? hatte dieses erkannt, und den Konig Sigis-iusteben °^ch^t, den Rittern niemals wider denselben bey-Nweil?,- /Aer sich endlich an Albertum, seinen Vasallen und*olnM wU/ machen wollte, -er sollte es mit ihm, demrinsirg f,,'Könige, zu thun bekommen. Doch das beste vordiesem F,,Mg war, daß er dem Kayser zu weit entlegen, undvan,, dem alle Hände voll zu thun hatte, weswegen erauch...j. sOer achts-erklärung ungeachtet in guter ruhe lebte,derljch reügions-änderung ungehindert fortfuhr, weil fön-te. NxfM. Smismundus sich nicht darein zu mischen begehr-hhaffte dle fti^ ^^L'.^^- hie Äugspurgische confeßion ein,uigsbera -« ^ ^"d kloster ab, stiftete davor an. 1541. zu Kö-iegte auch vMssmm, und ;. jähr hernach die Universität,hvldus bibliotheck daselbst an, und Erasmus Rein-

"ursi-üLs/^Me durch seinen Vorschub die sogenannten rsbulLsleuthe viel seinem alter machten dem Hertzoge seine eigeneMinister, Paulus Scalichius, des Hertzogs Premier-

vvn denen ,., k ?°^nn Funcke, dessen Hof-Prediger und Rath,uchmsteru d -Wendern artickeln gehandelt wird, waren die vor-gaben, di/.,,?^w Hertzog allerhand land-verderbliche anschlügePet bracht-« en getreuen Räthe ausbissen, und solche an dasjss überreden.« x einige intention war, im trüben zu fischen;isswirtes legn Hertzog, sein von dem Könige in Polen con-

weles dem in einem neuen zu revociren, und darinnendem volck g,,?^ prajudicirliches zu verordnen, grosse schatzungvre cxeLu,o""Wegen , und mit gewaltsamer execution, wobeyMischen meisten gewannen, einzutreiben. DieOsian-wdem rten hatten auch grossen theil an der fache,

M hielten und Funckius des verstorbenen Osiandri par-

Pitert war' »."Welche v. Morlinus und sein anhang sehr er-vö>, ^ kam endlich zur klage am Polnisthen Ho-decret n»n,?^us zu einer commißion, welche an. 1566.anfangsdieses inhalts: Scalichius, der sichAm staube .„"Es.Am vorwand einer gesandtschafft ausjungen, sy u,«sucht hatte, sollte in die acht, und die schm-älten Räthe w>!!s„Eehen, vor nichtig erklärt seyn. DieÄ aber keme nen^As?", und die neuen abgesetzt, demsein letzteres auferlegt werden; der Hertzog

enden »Luament zurück nehmen, und es bey demtauen: in dem Hertzogthum

Aussen, welcke succeßion in dem Hertzogthum

^gedacht hatte, A «dem Churfürsten zu Brandenburg

Ar Johann Znckm ^ und nichtig seyn, u. s. f. Wi-,

ward eine schar^^atthlam Horst, und Johann Schnel-rndlich den 29. octobr "samsition angeordnet, und alle dreyhauptet. Der alte dem Kneiphofischen marckte ent-gas er nicht ändern k 2 e Hiebey viel geschehen lassen,e,-- ^suutte, und soll sonderltch uber Funckens

„ "Es hätte ihn Oön an.ruhedm,?s. u abgang verwü-r- Als nun retztgedachte un-

langer dauern konnte, wie er denn ««> ^8- Maria aus dememem^tage mit seiner andern gcmah m Nnna^ ^

haustBraunschweig verschieden Michs-mchtv, ?-Stgrsmundi khen - brtts stehet m Lumgse. 4 . . ü). n. 2 , 2 ..

Albertus Fridericus, ^ ^ssm , und

vorher gedachten, war den ^y.avr. Mspach -und

wurde nebst seinen vettern» George ü «-iu Pvten SMs-^vachimvlk. Churfürsten,, von dem gerietst an. e^t- tn

mundo an. i-; 69 . zn Lubstnbelehnet. hch PrintzeßtN

grosse schwermnth, eben zu derbraut zugefuhretMaria Elevnora von Jültch und Cleve M ^ derselbenwurde, deswegen chr vatter, vA arren muste. Als

ro. tage lang zu Francksurt an der Ode«-E ihn Et änderte,nun du Printzeßrn dennoch ihr gemuthe gegen voü-

wurde das beylager zu Königsberg den 7. uvr. ^ die regre-

zvgen. Weit aber seine schwachheit aniM, wa hin-

rung dem Maragrafen George Friednch, und »a^^ an.tritt an. isoz. Churfürst Joachim Fnedrtchen, t^ ^

r 6 v 8 . dem Churfürsten Johann Sigtsmund ME ^ brachte.

Her auch das Hertzogthum Preussen auf du Ch r uAlbrecht Friedrich starb an. 1618. den 2. aug.

sterstat steheden artickut Brandenburg Wwwm ^on.

b. 1 s. c. 2. Rentschens cedern-hayn y. 8 4. -Hrie-

Albertus rv. welchen etliche Aicidiadem , an ^ulmdach, KwwfüÄ Moritz aber todt-

Sernennen, wareinsohn Marggraf CaMws^ vch'wenmuste- auch M-y

und der Bayerischen Printzchin Susannen ^^ines vatters z.das ftw rm- „ bald darauf Mb ^ünchEmertz an. 1 zra. zu Onoltzbach gebohren. Raa) z ^ vettern, Aiberuw wur^^nsthwerg» MtHertzog Der

absterben wurde er unter der vormundscham nt Ersten- hch ^ Hertzoge vs" Edüteuthe auf dem platze liefert

L-ÄV»« LÄ'L

Histor. I. Theil.

rstm stund, Hertzog Moritzen von Sachsen zu hulffe geschickt,wurde aber zu Rochlitz geschlagen, von Hertzog Ernst zuBraunfchweig gefangen, und zu Gotha verwahret, inzwischenaber von Churfürst Johann Friedrichen zu Sachsen sein landangegriffen, und die stadt Hof weggenommen, jedoch ist er ver-.möge des nach der Mühlbergischen schlackst mit dem Churfürstenim lager vor Wittmberg getroffenen Vergleichs wieder los ge-kommen. An.i 5 ?c>. hat er sich mit Churfürst Moritzen zu Sach-sen, Churfürst Joachim zu Brandenburg und Hertzog Heinri-chen zu Braunschweig vereiniget, und Magdeburg belagern helf-fen, ist auch an. 1^2. mit in den bund gegen den Kayser, wegenerledigung des Landgrafen von Hessen getreten, und hat, nach-dem Churfürst Moritz gegen Tyrol gegangen, den krieg in Fram-cken und Schwaben geführt, doch so, daß er mehr zu seinemeigenen Vortheil, als zum behuf der gemeinen fache zu kriegenschien, inmassen er etliche städte angriff, die sich doch vorhermit den bundsgenossen verglichen hatten. Er wollte hernachauch nicht mit in dem Passauischen frieden begriffen seyn,schmähte auf Churfürst Moritzen, blieb in dem Hunde mitFranckreich, und setzte die fetndfeligkeiten fort. In diesem kriegehat Albertus mit grosser gcschwindigkeit fast gantz Teutschlanddurchgelauffen, viel städte in Schwaben eingenommen und ge-brandschatzet; insonderheit an. 1^2. Nürnberg sechs Wochenlang belagert, und eine sehr grosse summe geldes von ihnen er-presset. Den Bischöffen von Bamberg und Wurtzburg hat ergleichfalls krieg angekündigt, daher sie genöthigt wurden, friedevon ihm zu bitten,und nebst Versprechung etlicher tonnen goldes,20. aniter mit allen zugehörungen abzutreten; dergestalt, daß erüber 10. tonnen goldes an feindlicher contribution innerhalb 6 .Wochen zusammen gebracht; durch welchen glücklichen fortgangseine armee sich täglich vermehrte. Er gieng darauf nachMayntz,eroberte solches, und jagte den Ertz-Btschoff sowol als die Bi-schöffe von Worms und Speyer aus dem lande. Nach diesemnahm er Trier ein, und gieng ins Hertzogthum Luxemburg,undvon da in Lothringen, unter dem vorwand seines bundes mitFranckreich, und um wider Kayser Carl V. schütze zu suchen.Als aber dieser sich gegen Metz nahete, wo eben Hertzog Al-brecht stunde, und die Franzosen entweder aus mißtrauen ge-gen ihme, oder in dem Vorsatz thue durch die äusserste noth zuharten bedmgnissen zu zwingen, ihne weder in Metz einlassen,noch sonsten gestatten wollten, daß er sich tieffer in Franckreichhinein retirirte, ja schon angefangen hatten seine krregs-völckervon rhine abzuziehen, wie dann das damalcn sehr berühmte Rr-fenbergische regiment würcklich zu ihnen übergienge, das übri-ge fuß-volck aber wegen vielem ausstehenden sold das gcwehr fürihne zu ergrciffen weigerte; da fastete dieser Herr den schier ver-zweifelten entschluß, den vuc ä'Aumale, unter deme dieFranzösische armee stunde, mit seiner blossen reuterey anzu-greiffen, weiches auch so wohl geriethe, daß er seinen feind völ-lig in die flucht schlüge, und einen guten theil der vornehmstenbefchlhabern und Edelleuthen theils tödtete, theils samtdem Duo ä'Aumale gefangen bekam. Es läst sich da nicht soleicht sagen: Ob Hertzog Albrecht seinen vergleich mit KayserCarln schon vorher heimlich gemacht habe, und also die Fran-zosen befugt gewesen, gegen den mit ihme geschlossenen bund,krafft dessen er zu selbiger zeit ehender sich von seinen eigenen lan-den und leuthen treiben lassen, als wie Hertzog Moritz zuSachsen, sich trennen wollen, dannoch diesem Herrn so un-freundlich zu begegnen; oder ob jener lediger eigennutz, und diebegierde Albrechten ausser ftandes zu setzen, bey ankommendemreuen wegen vertust seiner landen sich rnit dem Kayser wiede-rum zu versöhnen, und seine trouppen zurück in Teutschland zuführen, daran schuld gewesen. Die Franzosen behaupten daserstere; die Teutschen scribenten hingegen fast durchgehends dasletztere. Doch scheinet dieses aus der ursach glaublicher, wei-len , wann Hertzog Albrecht schon vorher heimlich mir demKayser wäre verglichen gewesen, er den höchst kühnen und ge-fährlichen streich, den vuc ä'Aumale lediglich mit seiner reu-terey anzugreiffen, kaum würde gewaget, sondern vielmehr sei-ne zuflucht zu deme genommen haben. Diß ist aber gewiß, daßvor oder nach dem erfochtenen sieg Carl V. diesen streitbar»Herrn gar gerne zu gnaden aufgenommen, und diejenige xsÄs,welche er denen 2. Bischöffen in Francken abgedrungen, an-fangs bestätiget, wofür hingegen Albrecht in der belagerungMetz mit seinen völckern nach vermögen gedienet, um> inausfällen nicht geringen schaden erlitten. Als aber das Cam-mer-Gericht ermeldte packen der Kayserlichen confirmatlon un-qcacht vor nichtig erklärte, und daher die Bsschoffe nichts hal-ten wollten, so kam es an. 155;. wieder zu einem neuen mege,darinnen sie gleichfalls einbüsseten. Weil aber gantz Teutsch,land mit Alberti verfahren nicht zufrieden war, so vereinig-ten sich Churfürst Moritz zu Sachsen, Hertzog Heinrich chBraunschweig, nebst den Ertz-nnd Buchoffen zu Mayntz,Trier, Bamberg und Wurtzburg wre auch der stadt Nürnbergwider ihn; da denn Albertus rm Assuberglscherr die feindlichereuterey erlegte, das Stift H^erstadt brandschatzte, und dieBraunschweigischm lm'der verheerete. Hierüber kam es den