Band 
Erster Theil. A - Be.
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Un eroberte, und den y/spät?d'aer deM , ulN

wollte Gevnberg entsetzen, kam aber zu , und Halle vc

sich zu rächen, alles um Magdeburg v v ^

rennete. M. 121Ü. bekam des KayM , und führte Mllung Quedlinburg den Ertz-BMoff AMedsburg aber, mbstauf das schloß Wedesdorff. Hv/er v^/^uch denen von VccBurchardm, Grafen zu Mansftw , wie a yKung, daß manbürg und Fieckeleben, belagerten dergeMn ^ ^ey dem fvlgemihnen den Ertz-Bischoff heraus geben mm gnaden, w'den KayftrÄledrich II- stund Albertus G - und einen Wg

berdm Türcken vorhatte, ehnr dMfN machte, uM>

auch ihn rnm Statthalter der SachM)^ . M. 1229. tum-bie Fürsten in seiner abwesenheit an ^"^. ^nn und Otw, etzn du Marggraftn zu Brandenburg, Ä wett von Bran

harten krieg mit ihm, und wurde sem ^ ^ "?d h

^euburg an der Havel gefchlagem Er^ ^ mouox. bb. -

terlleß Burcharden zum Nachfolger. ^ wmi

c,;-.. clrron. Lrob. MÄ-m. axvl. pro

Gpanaenbergs Mansf. ehron.

Orrone IV. Imx. wm. IÜ. ^-lmann aus Mäh/

Albertus III. von Sternberg ,emEet MngdebuM wel-

ren, erlangte an. N71. das ErH-BeßthuM dU -' ^ vraäMe^

Hes er um vierthalb jähr bMem A rhett der La chstaat, und verdankte dem Kayser Earviv 1 ^Me. Als er Mium, welches zuvor dem Ertz-SM zuMA vorznstehem

Ä,M>«b-kand-, M" u si» E

nuschel in Böhmen, in sein voriges Biß h.^ ^ seine stelle

aber zu Leitvmischel, Petrus Ne Brunna, ^ ^ Dtsch-

k- i46. §c ;47? Lra»-2. Uk. X. mettvx.

»ch esc. ^ wM Edlen Herrn

..Kertus iv. der älteste söhn Gebch mm chchren erzogen ,

wurde in seiner lUMd zum Dom-Herr.Wach zu Merseburg, und darauf zu M,as nach abster-Als an. i,v? Scheck. Bifchoff zu Merlevm» postu-

hch Ludoviei Ertz-Buchoffs zu Machedurg bewarb stch umLMe, gieng Albertus nach Rvm z E vew^das BMum zu Merseburg, welches er Asprochen, das

te, wen es der Papst dem Herrn von Duva suitt, erwehlt

Capttul aber Alberti vetter, Burcharden von LU»^ 'b^BffchE

halle. Als Albertus noch in Rom wm,jst v nem nachfolgetzu Magdeburg, und wurde er emstmnug z l . des Vliflserwehret. Er nahm sich vor, die verlohrnen gm^ ^ wohllvreder herbey zu bringen, und stand, lbwtge ihnen

vor. An. i,88. bekriegten ihn die Warcker, d bauete.

bis an die Havel entgegen zog, und den wall F ^ ^ das

Er brachte auch damals die alte GraffchM ^«ander LeinaundStift. An.rztzü. war er nebst Hertzog Otten wmder a. EreisesGraf Heinrichen zu Lohenftein, wegen SachM)en v ^

Lxeauwr wider Graf Dietrichen zu Wernigerode, wemn^^gemachten land-frieden zuwider, Graf Bussen vo A^^^

Herfallen hatte, und deswegen zum wde vttch.Ls^ in krieg,

Hernach gerieth er mit Hertzog Rudvlphen M ihv

vvvrmuen die Magdeburger einbüßten. An. ^ ^ - -

her Kava>v

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HalberstaotvonBonifaeio^^uhannMan^u ^^Ma-thums entsetzt wurde , trug mmr uMerdeuen v ^ der

twn davon Alberto auf. Nach b'fkE Me y M, undMuntze mit der stadt Magdeburg m Avis st folgte

starb an. 1402. zu Giblchenstem am podagra^sein LosäMor, Graf Günther zu obe-

m 8«. 1 w. X. L metwx. kb. - '^«2 Querf. ehr.llrcb. NLgä. ; -;o. Lc ehron. tot. Z4-8- lbll'

Üb. IV. e. ^9' 40. 4 l. 42 . MaE-LAe ehron. re.

L Nagäed. 0/e«^- H Wbertus,

^Albertus V. Ertz-BisthoffW Magdeburg, s

Cardinal und Churfürst zu Mayntz.

^ Ertz-Bischöffe von Bremr - und

Albertus, oder Adelbertus, Ertz-BMou^^^ von demHamburg, wurde an. 104;. nach Bezelm ein Bayen-Kaystr Henrieo lll. eingesetzt. Er war von g System ver-schtt Gras und enckel des KaWs, em mMN^^^^^ Er

stände , sonderbarer beredsamkett vnd ans h ^ andern heb-bemuhete sich, zu Hamburg, wE Mt er

te, em kostbares klvster auszubauen , st h ^^ seine ktt«Gottesdienst ein , und ließ sich hoG M ^^en

che wieder m vorige sreyhett zu feben. ^ bringen '

suchte er den gedachten Kayser aust sti i Flandern, Wen-welchem er deswegen freywillig m -H"wn ^0 anschlagen ge-ben und Ungarn nachfolgte, und sich ch ^ war, sollte erbrauchen ließ. Als er an. 1046. Mit m nr. Svidgerum,zum Papst erwehlt werden, wenn er man ' annt, vorge«Bischvff zu Bamverg, hernach Clemens U- s. ^ Lonettm

schlMn. An. rc»;l.chat er sich stmderlich a k ^seinem

M Mayntz hervor. Er gieng auch damtt m ' ^lgem

Ertz-BMum r»n Patriarchat und »r. BMhnm

unterwürfig zu machen; weswegen er das Oldenburgische inBißthüinmer zertheilte, welches er desto leichter ins werckrichten konnte, weil der Kayser und Papst saue gute freun-de waren, und bey den Nordischen Königen als ihr Ertz-Bischoff und Päpstlicher Legat in grossem ansehen stund.Ohne dieses suchte er sich auch zum absolut?» Herrn der Graf-schafften , so zu seiner kirche gehörten, zu machen, damit er,wie der Bischofs zu Würtzburg, Hertzog darüber seyn möch-te. Er versprach deswegen ihren beschern groß geld davor, undda er solches nicht alsbald aufbringen konnte, griff er die schä-tze der Bremischen kirche an, deswegen er mit den seinigen vorketzer ausgeschryen wurde, welches er aber nicht achtete. Un-terdessen war Henricus III. gestorben, und ihm fein söhn Henri-cus IV. an. 1066. in der Kayserlichen würde nachgesalzet, wel-cher Albertum zu seinem geheimstes Staats-Minister annahm.In dieser function verhetzte er den Kayser wider den Ertz - Bi-schofs zu Cöln, Hannonem, der zuvor die regierung verwal-tet , schmeichelte ihm in seinen kindischen begierden, damit ernur seine gunst erhalten mochte, und .führete überhaupt eineschlimme regierung. Er wollte die Fürsten und Bischofs? desReichs zur straf ziehen, als die fich an dem Kayser und anden kirchen vergriffen hätten. Allein diese liessen es nicht so weitkommen, sondern verfammleten sich zu Tribur bey Franckfurt,und trugen dem Kayser vor: Er sollte entweder den Ertz-Bischoff von Bremen von stch schaffen, oder stch gar des Reichsbegeben. Der Kayser nahm bedenckzeit hierüber, und lssß sichvon dem Ertz-Bischoff überreden, daß er mit den Reichs-kleino»dien folgende nacht davon fliehen wollte. Als aber der Ertz-Bischoff mit einpackung derselben beschäfftiget war, kam es andem Kayserlichen Hofe aus, deswegen man des Kaysers quar-tier alsbald besetzte, und würde es auf den morgen dem Ertz-Bischoff den hals gekoster haben, wenn ihn nicht der Kayserdurch seine fürbitte erhalten hätte, doch muste er den Hof räu-men , und stch der regierung begeben. Als dieses die Hertzogevon Sachsen, Ordolph und sein söhn Magnus erfahren, wur-den sie der alten feindfchafft eingedenck, bekriegten den Ertz-Bi-schoff , und brachten ihn dergestalt in die enge, daß ihm kaumder dritte theil von seinen güthern übrig blieb. Da er dennzu Bremen gantz stille gelebt, und von den allmosen, so sonstden armen pflegten ausgetheilet zu werden, sich soll unterhaltenhaben. Drey jähr darnach, als man ihn abgesetzt, ist erwieder zu derMchs-administration gelanget, dabey ersieh be-hutsamer aufführen wollte; doch aber nicht unterließ sich eifrigstzu bemühen, wie er sein Patriarchat aufrichten, und seine kirchebereichern möchte; welcher er auch damals unterschiedene örteezuwendete, wobey er zugleich die güther, so der Hertzog Ma-gnus erobert hatte, wieder erhielte. Er lebte in grossem anse-hen , und ob er gleich oftmals kranck war, so vergaß er dochnicht, die Reichs-geschaffte vorzunehmen , so, daß auch dieFürsten nicht wohl mit ihm zufrieden waren, weil er den Kay-str nicht von ihm aus Sachsen wollte ziehen lassen. Als dasende seines lebens heran nahete, verfiel er in melancholische ge-dancken , daß er die übrigen guther dem Stift nicht wiederschaffen, noch seinen endzweck erreichen können. Zu der kranck-heit des gemüthes kam noch die Unpäßlichkeit des leibes, welcheihn gantz abzehrete. Er gieng biß auf die letzte stunde seines le-bens mir regierungs-geschäfften um, starb auch darüber zu Goß-lar den 16. mertz an. 1072. nachdem er seine aufführung eifrigbereuet, sä an. 1072. mecrop. lib. IV. <L

V. cbron. in rar. 6ern» tom. 11 . v> z;. tecz.

Spangenb. Mansf. chron. kol. izr.

Albertus, Ertz-Bischoff zu Bremen, Magni des frommen,Hertzogs zu Braunschweig söhn, hatte viel Widerwärtigkeitmit den bürgern zu Bremen. Von seinem vecano, Johannvon Sesterflet, wurde er vor einen Hermaphroditen ausgc-schryen, welche beschuldrgung er aber durch etliche mal er-duldete besichtigung vernichtete, worauf ihn der vecanus,der sich unterdessen nach Verben retirirt hatte, in gegenwartvon 100. Edelleuthen um Verzeihung bitten muste. Er starban. i; 9 ?. als er z;. fahr dem Ertz-Bißthum vorgestanden. Eswird an ihm nichts getadelt, als daß er durch feine grosse Ver-schwendung auch prächtige gastereyen, da auf eine einzigemanchmal einen gantzen monat zugeschickt wurde, das Sturin solche armuth gebracht, daß man güther und Häuser ver-setzen müssen. lib. X. metrop. ttfoÄen cbron. IN /krer-

vs,». rer. Oerm. tom. II. p. 66. A 67. cbron. x. 261.

Bischösse zu Regenspurg.

* Albertus IV. aus dem geschlecht derer Stauffen von

Stauffenberg, warLLnonicnszuRegenfpurg»wurdehernachan. 1409. ;um Bifchoff allda erwehlet. Er fände zwar dasStift sehr starck beschuldet, wüste aber so gut zu wlrthschaff-ten, daß er Hohenbura, Heußeck rmd Pechlarn, welche versetzetgewesen, wieder einlösen konnte. Nach stlner ruckkunft vomEostnitzer-Ooncilio nahm er unter seinen Geistlichen eine grossereformation vor, und nahm Coyradum, einen gelehrtenmann in bestallung, daß er das ^ LanomLum an seinemHofe lehren muste. Er l)at fernem Blßthum 12. jähr vorge-standen , und ist 1421. gestorben» 6erm. läom, 1.1.

x. 44 -

* Albertus v. ein Baron von Törrmgen, ward an. 161z.zum Bischofs zu Regenspurg gewehlet. Er hat den gantzendreißig -Mhrtgen kneg überlebet, und in solchem bey seinem

T 4 Stifte