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Erster Theil. A - Be.
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de?bew!§" Albertum für einen zauLerer halten, nehmenaus den buchern äs NirLbilibu8 und 8peculoköpfemanihm zugeschrieben, von dem redendenantwort a2,»r verfertiget, und der ihm auf alle fragen so«ser WilbeU- n haben, und von der Mahlzeit, mit der er Kay-winter all/v" von Holland zu Cöln tractiret, und mitten imstellet bar Annehmlichkeiten des frühlings und sommers vorge-hen büiL. seine mathematische wissenschafften, durchvegrejffen r-tv zuweilen mehr gethan, als das dumme volckgegeben s^hven, mögen wohl diesem mährgen den UrsprungMti, dgg^oen. Sonst erzehlet man noch etwas anders vonMiq ae,f,A"Vmltch in seiner jugend gantz dumm und unge-^er zr, ^len, so, daß er sich fast entschlossen, das kloster wie-vnd habe W"; da sey ihm die Mutter GOttes erschienen,^ie qro«!h st^agt, ob er in der Philosophie oder Theo-Mosovbi?-.!HA" verlange, und als Albertus hierauf diesolches , habe die Jungfrau Maria ihm zwar

lvgie der Mn^hn, zur strafe aber, daß er nicht die Theo-Uem ende vhre vorgezogen, ihm bedeutet, daß er vorsei-hfallen ln seinen alten Unverstand und Unwissenheitst>ll begegn,., ; welches ihm auch so jähr vor seinem tobe?u Cöln "U, daß er alles vergessen, und in einer lectionAn gesags'.ommal stecken blieben. Man hat dahero vond in einen aW vr zweymal wunderbarer weise aus einemkmen esei v-^"welsen, und wieder aus einem Weltweisen in* Albert "bett worden,

vuch Otto«- i- aus vornehmen geschlechte entsprossen, kamm ^'ver seines Läronici wegen sehr berühmt ist, an.vanialen Bjßthum von Freysingen, welches aber ebenschlechten rn^vJ^er erschrecklichen seuers-brunst in einem garLanden, ^!hoe war; er hat solchem 24. jähr lang vorge-p. 4-7 ^ ch an. 1182. gestorben. L«-,e/r,r. 6erm. lacrs

len.Irafen^^ischoff zu Freysingen, war aus dem HauseUSvrkeit unk Hv^^bera entsprossen, und wegen seiner ge-'svledene verdrenst fthv berühmt, wie ihm denn unter-ocrew^^-men zugeeignet worden. Er war anfangs vo<äordae-r^. das se^?omcu8 zu, Costnitz. Clemens VI. gab ihm«Mbst erwxs>n?^ch"ch zu Wurtzburg, das Dom-Capitul aberh nun Mbertum Grafen von Hohenlohe.

in besitz M^Vtzburg kam, und den von Hohenlohe be-M WurdeV^d, überließ er ihm an. i?4y. das Bißthum,bpsnnd sim h?n A^"?e iahr nach Freysingen beruffen. Erst-dt Alberto von Oesterreich, bey der belagerungmktro? starb an. i;59. L^. äs Lpist-. 6-rm.

b^^bstMenten vnv finden, Benedictiner-ordens, wird vonNten - Arnölph ^ ^taliäner aus der stadt Pisa ge--svn gedurr ein TeuM^! und andere behaupten, daß erUstercrenser in seiner - Erbemühete sich, die reges derwer^-von Gregvrio/x ^"Vssuhren, erlangte auch darüberrie?^ schien konnte , ^ne bulle. Als er es aber nicht insnicke^Ä.' und ward G^n-/s6chcm. 1240. in den Francisca-vder ^schneben von desselben. Er hatte eine chro-

vvn ib^^ Trithemius ^ urelt, bis auf das jähr 1250.

rich AL 'Ilb. Kran? aber und Simler wisten nichtsdessen w^.^untzow hat ^t ihn oft rühmlich an. Hein-Helmstädt'°?^ lie an. 1/^ ^'°'uck geschrieben gehabt, ausm?/^us gegeben^'rA^uecclus mit anmerckungen zuLrws s-8ax Üb. II. IlM vitw. c. 62.

k - escl. ^ UM. I.at. lib. II.

ins" qelÄ^ un?s«??^^g-nannt von Aachen

rns ^3N0MLÜ80, zugenannl von Aacyen

dücher?^ ^d, und verf ^cnstan war, that eine reij<Än? 5 ,! unter dem titu?- u,,?^ ^avon eine Historie in "Weri-s Ooävkr. N„II, ' "istoriL exxeäitlonis HierosolvMdruck a^an. "So. beschloö^o^^ krinsixibus , welchedieß-^bgeben, ohne das^ ^nrccius hat es an. 1602. i

Ve! AHberto in derMmw ^"Aber genennet.. Es ist abe<^w? i^nL 08 - bevaelea^^ ^slche den tltul suhret, 6ett^luü. iit. beygeleget. äs Hiü. bm. lib. III. c. e

"delich^en K^nnt, entweder daß er au

entsproß geführt, r,nd »»Ä ^asel, welche den zunahmen vozu Str^si.' vder vielmeb? ^^nre leuthe hervor gebrach,RsZNburg gem sn^V' dast er em vsäkor oder Priesteburq ,. ,?enennet w ?d. Ä^.?^er zu schliessen, weil «worde^^ der regieruna Bischoff zu Straf

Nicke v»;, Er lebte m xiv »ach Avignon geschiclbris an. 1270. bis Vstnd schrieb eine ehre

steint 'u- ein davon Cuspmranus in Lonlull

cir d/n 2. theil st^r s. heraus gegeben, Urstisius aber hescben M ein stück der rerum Oermsn. völlig publ,

tnLZvnige, bis au?L^^" Dagoberto, dem KrMjzu Men eine histyI ?"dolphum I. von an. 6;i. bls 1267hi Straßburg, der um^ ?en thaten Bertholdi, Bischofffallen gethan; welches?ekte?/!L ^ystr Ludovico IV. gelebtdWelegt zu werde^>sa» Alberto Lrgeminensi gleic

z, » .f» E«. , ilÄ-SL,, ,ä »

k. 4;. , axxsnä. aä < 7 ave, lü,

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Albertus von Padua, ein Augustiner-Mönch, war vonPadua gebürtig, und begab sich an. 129;. in den geistlichenorden. Man schickte ihn in Franckreich, da er auf der Uni-versität zu Paris mit gutem rühm bocirte, und von BonifacioVIII. nach Italien beruffen wurde, der aber bald darauf starb;da denn Albertus wieder zurück nach Franckreich gieng, undzu Paris den 28. mertz an. izrg. dieses zeitliche gesegnete; wie-wol Miraus sagt, daß solches zu Lyon geschehen, als er 46.jähr alt gewesen. Seine schriften sind: Lsrmvnes äs Vsmpo-,16, äs 8 snÄis L <)Mäi2ZsiirnÄle8, die an. 1544. zu Paris,und hernach fönsten edirt sind; Lxpolitio Lvangelioiuin Oo-rnliücalimn wtius anni, welche an. 1476. zu Venedig ge-druckt worden. Im N8L. werden noch zu Padua, woselbstman ihm zu ehren eine marmorne statue gesetzt, verwahrlichaufgehoben LommeMariL in kenlÄtsncbuln; in LvLNZeli»M'Lwor; in LpiffolLS v. ksnli; in Älllgiffrum lententiLrum.

cbron. orä. Lremit. 8. Luguüin. p. 4;. äs

scrixt. t?«»-,. sing. vir. ill. ituFuilin. ^o//er>r».

upp. aä bili. Ut.

Andere geistliche und berühmte Leuthe.

* Albertus von Lösen, ein Cardinal, Bischoff von Lüt-

tich und bruder Henrici, Hertzogs von Lothringen, wurde indem jähr 1191. zum Bischoffen erwehlet. Seine erwehlungwurde auch durch Papst Colestinum III. bestätiget, ohngeachtsich Balduinus, Gras von Hennegau, und Kayser Henricus VI.sehr starck darwider setzten, auch so gar leuthe bestelleten, dieihne nach Rom zu gehen verhindern sollten. Albertus kämeglücklich unter einem knechten-kleid, von zwey oder drey Lüt-tichern begleitet, nach Rom, stellete sich auch in dicstm aufzugvor dem Papst Cölestino, welcher ihne nach bekräfftigung sei-ner erwehlung, in dem jähr 1192. zum Cardinalen ernannte,und zu gunsten dieses Prälaten an unterschiedliche EuropäischeFürsten schriebe. Als nun der Kayser Lotharium, einen Probstder kirchen zu Bonn, zum Bischoff von Luttich ernennet hatte,entflöhe Albertus, welcher zum Priester bestellet und zum Bi-schoff wäre eingesegnet worden, nach seiner rückkehr von Rom,in Franckreich, in der hofnung, der zorn des Kaysers werde sichin stiner abwesenheit in etwas stillen. Es schickte aber Lotha-rius mit vorwissen und einwilligung des Kaysers drey Teutschenaher Rheims, welche Albertum mit dreyzehen degenstöffenmeuchelmörderischer weise in dem jähr 119;. ums leben brach-ten. Man feyret sein angedencken den 21. novembris, wiewo-len er drey tag hernach gestorben. äs komik.

lheoä. TuQg. LtirFe,, VIS 5 äL8 8aint8.

* Albertus, stammele aus einem berühmten geschlecht derNormänner, und befleißigte sich schon in seiner jugend der Hei-ligkeit des lebens. Wie er denn nicht nur alle gelegenheit mitknaben umzugehen vermeidete, sondern auch vornemlich seinemeiste zeit in der kirchen mit bäten und singen zubrachte. Hier-aus wurde er Bischoff zu Moncorvo in Apulien, bey welcherwürde er mit fasten und bäten ein strenges leben führte, dabeyauch so viel weinete, daß er auch, so gar das gesteht darüberverlohr. Einsmals, als ihn gedurstet, soll das wasser, wel-ches ihm dargereichet worden, sich in wein verwandelt ha-ben. Endlich ist er an. 1127. gestorben, und sollen bey seinemgrabe sich viel wunder begeben haben; ihm zum gedachtniswird derapril gefeyert.

*St. Albertus, ein Einsiedler in Siena, welcher umdas jähr n8i. lebte, und gleich von erster kindheit an gottes-furcht und Mäßigkeit an sich spuren ließ, indem er die mut-ter-milch nur zu gewisser zeit genösse, und bey, zunehmendenjähren wöchentlich drey tage zu fasten pflegte. Künftige zeit be-gab er sich nach Compostell, Rom, Apulien, und ins gelobteland ausdie wallfahrt; erwehlte nach seiner ruckkunft das Ein-siedler-leben , und pflegte sich nebst Anselmo, einem Camaldu-lenser, oft zu geißeln. Hierauf wendete er sich zu dem H.Wilhelms, welcher sich aus dem Grafen-stand in den Mönchs,orden begeben hatte, bey dem er wenig speise und tranck genossse; die blosse erde zu seinem beth erwehlte; sich oft des schlafsgantz enthielte, härene kleider trug, und, nach der Egyptischenvätter arl, sich seiner Hand-arbeit zu nehren, den feld-bau triebe.Hiebey ermangelte er auch nicht, wunder-wercke ausMiben,und pflegte bisweilen das Wasser, welches ihm dargebracht wur-de , in wein zu verwandeln. Weil er sich nun aber hierdurchbey dem volck allzugrosse ehre,, die er lieber entbebren wollte,zuweqe brachte, beliebte er wiederum als Einsiedler zu leben,weswegen er sich nebst seinem verwandten Gnfolo auf denberq Toricelli, aus welchem wegen der entsetzlichen sturm-winde vorher» niemand wohnen können, verfugte, und durchsein kräfftiges gebät das rasen der wmde Mete, daß selbigebis heut zu tage nicht mehr so starck daselbst gehöret werdensollen. Auf gedachtem berge soll er sich eine Wohnung gebauet,und die arbeiter aus einem kleinen wern-gefaß, welches durft,seine wunder immer wieder voll worden, getrancket haben. Erpfleget sonst auch mit hlt ^ ,

weil ihm, da er auf gedachtem berge m die 27. jghx einen

heiligen und wunder-vollenlebens-wandel getrieben, ein haase

in die Hände gelauffen, und, als die anwesenden denselben tod-ten wollen, von ihm wieder ins freye gelassen, ja, als ein

jäger ihm nachgesetzet, sich ebenmäßig wiederum ru ihm ver-füget , und solcher gestalt zweymal von ihm frey gemacht wor-den