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-en seyn soll. Man sagt , es habe ihn emsmals der satan,dessen vielen Nachstellungen,er unterworffen gewesen, in ge-stalt einer weibs-person zum bostn verleiten wollen, den er abermit tapfern schlügen aus seiner zelle wieder zurück gewiesenbade Weil er aber doch gleichwol in derselben nacht vielereikunaen verspüret, soll er sich der heil. beichte wider diesel-ben bedienet, und gleich dem heil. Benedicto nackend in brenn-nesseln und dornen herum geweltzt haben. Er soll oft willensgewesen seyn, wegen allzugrossem zulauffdes volcks, welchesseine wunder zu sehen, in menge zusammen gekommen, sichvon da weg zu begeben; allein die liebe zu demselben soll ihn-och bis an sein ende zurück gehalten haben. Man hat zuehren seines gedachtnisses den 7. jan. ausgesetzt.
/.eav'cs».
* Albertus, ein Baron von Güttingen, wurde nebst Hen-rico IV. Grafen von Rheatra, zugleich zum Bischofs von Churerwehlet. Es wollte keiner dem andern weichen, daher» mach-te der tod, indem sie alle beyde in einem jähr an. irr;, da sienur 2. jähr gesessen, verstorben, diesem streit ein ende.
/.ensto».
* Albertus, Bischofs zu Costnitz, wurde an. 1408. erweh-let , und hieß eigentlich Albertus Blaarer von Girsperg. DerPapst wollte ihn nicht confirmiren, und gibt man hievonzweyerley Ursachen, entweder weil er kein Priester war, oderweil er mit eigener Hand in einem scharmützel mit denen Ap-penzellern etliche Personen sollte erleget haben. Weil ihn aberdieses sehr betrüben mochte, danckte er bald darauf an. 1411.ab, und düng sich nur eine jährliche pension bis an seinen todaus. Dieser erfolgte auch ;. jähr hernach an. 1414.
/,». 6erm. Lern, k. I. x. 6.
* Albertus, Bischofs zu Minden. Er war ein Graf von
Hoya, und wurde schon dem vorhergehenden Bischofs Wurm-brando als LoaäMor zugegeben, welchem er hernach an. 14; 7.suceedirte, er ist auch etliche jähr, nemlich von an. 1450. bis14;;. zu Oßnabrug Äclminillrmoi gewesen. Er war nicht dessinnes, dessen sein Vorfahr war, welcher sowolin kriegs-alsfriedens-zeiten sich die regierung seines Stifts höchstens ange-legen seyn ließ. Dieser aber lebte vielmehr mit dem reichenmanne täglich in Wollust und in freuden. An. 1469. geriether mit den benachbarten Grafen von Schauenburg und derLippe, wie auch mit dem Hertzoge Friderico zu Braunschweigin krieg. Er war aber darinnen sehr unglücklich, und wurdedie stadt Minden selbst etliche tage belagert, auch sonst demStifte allerhand schaden zugefüget. Es starb dieser Albertusan. 147;. nachdem er dem Bißthum Minden ;6. jähr vorge-standen hatte. Lcrrl, k. I. x. ;i.
* Albertus, Bischofs zu Straßburg, war ein söhn OttonisPfältzgrafens zu Mosbach, und cnckel Kaysers Ruperti. Erward an. 1478. erwehlet, und war vorhero Probst zu Straß-burg ; es rcuete ihn bald, daß er die Bischöffliche würde an-genommen , und sagte vielmals, er wollte feinen kleinen fingerdarum geben, wenn er Probst geblieben wäre. Die vorigenBischöffe hatten viele von den SUfts-güthern versetzet; um nunsolche wieder einzulösen, legte er sehr starcke comristmionssan, und nahm auch von allen ämtern die besoldungen des er-sten jahres hinweg, worüber viele leuthe lamentirten. Estrafaber den ersten einnehmer dieser gelber, welcher vielleichtauch den rath dazu gegeben haben möchte, dieses ungluck, daßer mit dem aussatze heimgesuchet wurde. Er verbot auch inder fasien butter zu essen, und muste derjenige, so welche essenwollte, die äispenlimvn sehr theuer bezahlen. Weil er abervor das qeld nur geschoß und büchsen anschaffte, so nannte siedas volck nur zum spott butter-büchsen. Unterdessen ließ er sichauch die Verbesserung des Stifts sehr angelegen seyn. Er baue-te das alte schloß Eysenbura oder Isenburg zu Ruffach, dar-auf Konig Dagobertus residirt hatte, wieder auf; bevestigttDagstein, und ließ auch den Bischöfflichen ornat um ein gros-ses vermehren,, und verbessern. Zweyerley leuthe waren die-sem Bischofs höchst zuwider, die Juden, und die concubinender Geistlichen, ob er wol in feinem geistlichen stände nicht nurselbst kinder erzeuget, sondern auch kindes-kinder erlebet. Erstarb an. i;<-6. nachdem er 27. jähr den Bischöfflichen stuhlbeftssM hatte. L«cc/r«. 6erin. Lors, k. I. x. 8.
* Albertus, eines bauers söhn, aus dem dorfe Swinarzewobey Losi; in Polen, wurde an. 1598. als er sich emsmals vornselbe alleine wiederum nach Hause begeben wollte, von denenJuden aufgefangen, welche ihn einige tage in einer höle ver-borgen , und an ihrem Oster - feste getödtet haben. Es solldiese Mordthat durch eine magd, welche Griechischer religiongewesen, und dem knaben speise in die höle bringen müssen,dergestalt angegeben worden seyn, daß gedachte Juden denrnaven ermordet, das blut von ihm genommen, den cörper
reich gemorsten hätten, welcher auch nach derendaselbst gefunden, und an. 160;. in eine neu-erbauete-Maden wurde; worausihmezum angedencken der 20.aprll geweyhet worden ist.
laxiäe, ein Schweitzerischer Mönchdasi>lbll^Im^d>In.i 44 c>. begab er sich nach Rom, undEr hat noch an. 1471. zur Mahl-zeit Sfttl IV. gelebet, und damalen folgendes buch geschrien
alb
den: Psn§, öommenäatio L ZxstorMtio äs xuuötls norabib'bris circa inclulgeMW, Zrmin8 <L lacultates ä 8ixco IV. Lccl^1 Ü 8 Vsturiccnstbcs conce 1 lL 8 . ^ Icript. ol«.
krTÜ. st'. I. p. 847- novs litter. ststslv. sä gn.i7°l'
stistl. sigur. p. 66.
* Albertus Lostemns, ein Lrcstiäinccmub zu Laureaca: E
to IV. brauchte ihn zu seinem rathgeber. Er schreibet in.fAnen commeM3rü8, welche Joh. Aventinus will von Alberst Agener Hand geschrieben gesehen , und in ausarbeitung sinn»Böhmischen Historie wohl gebrauchet haben, daß er ein Lxecwwr 8eirera1i8 derer von dem Apostolischen stuhle gesprochenemschlösse gewesen, und zum Richter gegen den Kayser Frtde^cum II. bestellet worden. clc stlilloi-. star. 11 .;;.
* Albertus äeBornis, von seiner geburts-stadt Borna all"zugenannt, war von adelichem geschlechte, und erst Dom-HeAzu Merseburg, darnach an. 1226. Bischofs daselbst, und zwarder XXV. in der ordnung. Bey der wähl hatte Frideriawvon Torgau eben so viele stimmen vor sich als Albertus»und wollte anfangs keiner dem andern weichen, endlich.Adirte Fridericus zu Vermeidung ärgernisses an Albertumstimme, doch hat dieser nicht langer als ;. monat und 14./,ge regiert, ist also noch in obgedachtem jähre verstorben.
Merseb. thron. x>. 84- ori§. 8-cx. VI. 507.
* Albertus äc Brixia, von seiner vatter-stadt in der Lorwbardey also genennet, war ein exemplarischer IstcoloZus Em mroczue surs voäkor. Er hat zu ausgang des XIII. unansang des XIV. lleculi floriret, und den Thomam Agurua-tem zu seinem lehrmeister gehabt. Seinen tod setzet
cle vir. illullr. orst. Ii'Lcstc. ins i; 14. jähr. Die vo^nehmsten unter seinen hinterlassenen schriften sind : 8'uwwcsluuni coulcieutise; Inllrucllio 8aceräotum; 8siiuc>ue8teiuxore, ic. gusclrsgeiimL^ , ingleichen cle 8nncllis Vilssnsgue Leipsr«; LommeuMria luxer IV. listrob lemeMlsrow'/kcwerr«, stistl. illullr. viror.orci. ?rcecl. lomstLrcliT x. 40. /Vrc« 'L'astrMr, in still. orcl. cent. r. iu Ipecp
still. cle vir. illullr. Itül. V.
monum. oräin. cle vir. illullr. orcl. krseä. ,/ncas'.
cstron. x. r6g. ürr-a/r«,. Leo». bistl.
stt. H. p. 9.
* Albertus Castellanus, ein Venetianer, aus dem Orcst>VkrXclic-ctorum , lebte um das jähr r;oc>. und schrieb ein mistzeichnis der berühmten männer seines ordens, ingleichen c(lstronicon ; sahe auch den cM-cloZum 8snÄorum ketri cle MIlstu8 von neuem durch , und reinigte ihn von seinen seh"
cls Nill. stst. III. 11. .,2
* Albertus cle Galinganis, ein Mönch zu Reggio in
Lombardey , hat 1442. nach bist! stomstcucl.meynung aber schon i;6c>. floriret, und LäLxrione8 8.2 ^xtur-L V. HULIN X. ss. geschrieben. Obermeldtcr Rlw ^eignet ihm auch Icripruin in IV. listro8 lententiLrum PNV ^ri-18 cjULitionez PsteoloZicss zu. Aceris L Icripl-
krceäic. wm. I. x. 79;.
/ Albertus von Halberstadt, ein Sachst, übersetzte auffehl Herrmans , Landgrafens in Thüringen, um dasLf?1210. die Nemmorxstc>le8 Oviäii in Teutfche reimen.-^st,Übersetzung ist, weil sie in sehr altem Teutsch abaefassch,und daher in neuern zeitenziemlich unverständlichvon ernem gewissen Georg Wickram von Colmar, geam/,.und gantz von neuem in ordnung gebracht, auch.all".^154;. zu Mayntz in fol. gedruckt worden. Beytrags acrit. hift. der Teutschen spräche, St. I. x. 26.
* Albertus, zugenannt der Heilige, war ein berühmt/rnelrter in Sicilien, welchen seine eltern durch ein g/ hcswegen ihrer Unfruchtbarkeit dem kloster-leben gewiedmet,sich daher in ein kloster nahe bey Trapano begeben, uns ipredigen hervor gethan bis an seines lebens ende, wclcy^^rs
7. aug. an. 1; 07s erfolget ist. An. 1476. den ;i. mall
rr voi» Papst Lrixto IV. in die zahl der Heiligen gesttzet>.,.aielldem zeugnis Joh. Maria Politiani in seinem leben, ^ ^in seiner bibliotheck x. 19. und Coronelli num. ;2?4-geschrieben: Le xÜ8 mc>ristu8. vs timors Del.
IrLterno. Oc pmientis. Dc munäi comsinw. Hs t/iliastoli. Ilainil. ucl populum. Sein leben ist von " 7 chlch'schrieben worden, fürnemlich von Vincentio Barda/^,/Trapanier, Joh. Mar. Politiano, Thcod. Ariano, uNstrW/Cantoni; wie auch von dem Abt Laurens in Jta/V ya/versen, und in Lateinischen von Baptist« Mantuano,st^^von Placido Samnerio, Joh. Maria Fornari, P^- ck. feb^,neira, Herib. Rosweido und Alph. Vigliegas m ve>>der Heiligen. Von ihm thun auch Meldung Bzovms /. or/ünnsl. stccl. Joh. Baptist« Lezana in seinenO-crm. Mich. Mugnos, Marc. Ant. Alegre äeTheoph. Naynaudus, Andr. Brunner, Dan. ^und mehr andere. Ferners wird seiner gedachtm,^latlbiklioestec-l L'ärmsl. wie auch in Arnoidi Bostll ^illullribu8 viri 8 Larnielllsiiormn , Lc. (6».derl. OiL . Al/A
"Albertus, genannt von Metz, weilen / „AdaslAaus diestr stadt war, lebte nach Trithemii meynung »,M Äiic>;c>. Er schriebe die Historie stiner zeit, welche er^ -schössen von Metz dedicirte. Derseldige wäre