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. * Albrecht (Bemhardus) war an. ^69. zu Augspurg ge-Men, wo sein vatter ein büchsen-schäfter war. Er gieng nachauf die Universität, muste aber aus armuth einen.^Ageben. An. 1594. gieng er mit Georg Mylro, weichnkvin-k Hubero disputiren wollte, nach Wittenberg. Erstlich5 un Pfaltz-Neuburgischen befördert, und bekam emenrx auf dem dorft Pillenhoftn, an. 1Ü19. aver wurde
in der Creutz-kirche zu Augspurg , und an. l6r^.der ^ij vd« oberster Prediger. An. 1627. ffurde er wegenaus Augspurg gejagt/ und hielte W bis an.stM'.^'.Nordlingen auf/ da man ihn wieder m ferne vatter-L,.Wuck berief. Allein an. 16; 6. betraf ihn das vorigeaus su. "euen / da alle Lutherische Prediger bis auf zweyiü;/^M,rg vertrieben wurden / starb aber rn eben diesem- is. lahre. ^ hat unterschiedliche fachen Erleben/ alsfK' und Rirchen - schätz; ein Donner - und wetter-diawn "st eiue» Bericht von der zauberey; sieben pre-ZN uder den 46. Psalm; Bericht von der melan-Bericht wie man in sterbens - lausten -ntiL-tteMum trösten soll; Bericht von denen Christen / die* um ihr leoen gebracht. tksstr.
lickt Abrecht, (Georg) des vorhergehenden söhn, erblickte dassime^welt an. 16°-. zu Pillenhoftn. An. 1619. trat erNachtischen studien zu Tübingen an, von dar er sichin^i.Sftaßburg begab. Er wurde ViAsoiws zu St. Annanebg ^?rg , muste aber an. 1629. auf Kayserlichen befehdZwei, M^n Evangelischen Predigern aus der Mdt welchen,lo. darauf wurde er Superintendent zu Gatldorf und17. ,77 hernach zu Nördlingen, wo er auch an 1647. den:^u leben beschlösse. Er schrieb, cknti-LellAMlrmm
NZder.todten; pfingst ' UNv ^Mi ln L
m)en büß - altar. ider«-, rnsL«
^ ^ »nLt. Lbirurß. §-
Albrecht, (Johann Wilhelm) aus-K.Ir
Mnner in Erfurt, ward aber nachher Ehrung Vockeroo
7 Mha gtzhan, aüwo er unter der amm^^ und sich ^sN^aderer m wissenschaMn guten g^u greng er
tzders im Griechischen vest M. und He'nbergM"
Z na, und hörete Wedeln, erenwel er aufgemuMrr
huech welches tetztern unterricht und F verbinden , und ven
7^d die Mathematic mit der Ph/Rondar saftete er Miu^gchube der Medicin zu legeN' /N^ wissenschEl unterstach Wittenberg, nnd vermehrte l herauf desuchiehem Herrn von Berger und Mdern. ^Warb sich an bey^Straßburg, und balddaraufParis, nnv^ ^ sich em uaden orten, sonderlich aber in Parts' woie^ der AuatoMtdes jähr aufhielt, eine grössere gesiW sicherer ausnbung der.u«d Chirurgie, sowol in leichter eLärung ihrer leh-nen , als in deutlicher und angenehm voLkor-wurde an,sten. Nach seiner Wiederkunft nahm er ^cher äs Alord -
77stU^e !' 27 . unter Dock. 2dh'^/H xrolÄlor UNd Lai "
, und ward im folgenden jähre Mjchem eiftrvowelchen beyden amtern er ^ Laur. P^iftrs dlmnd. M heuratheteervoÄ. P ? ^ auch emen
Lnsel. mLi?m°m t«' ^ ?lEub äs mm-sohn zeugete. an. I-Ni. kam sem P/Ekeirund semen gutenheraus / woraus man ftmefahiMtu^ zeigete er noch7^ genüge abnehmen konnft. -^ ^ „msic m
Nutzer abhandlungvon denwueckwg^^ kemennngememe ftrtigkcit allen em genW-i-lftues strogrLmmL von
ftme lEwnen durch ein wohl geldiftied ne darinn er ftn.xD^dung der rrrthümmer uf der MdiM ^ und hellnngdeUrch diejenige, welche der ftele bey ery .i w ^Gg sowolj^evrpers alles zuschreiben, besmtte - ^ « Heinrich P^
77« Medicin als Mathematic. ^ MnMMÄ -vchma-pm vEM ward, Mt er nebst die stelle AsiD
von sie ftgrim vini, und erklarete ^n chftwlln.L, HM"kocratis äs UswrL, siuW null/ . wüte Verrichtung be.Mus war m bvmlkls, uerüclr.E Seme L ^ you denen cvstund m zweyen anaromien männlicher co p zuhorer dieden einen selbst zerlegte, andern ander: 0 nach
orvbe machen tieß. Er brachte sihvnem^/ ^ Haupte, hu-^Mngm, und ward öfters von gM7n beschweret. Weck er
sten, «uftsiebern, evlick und nasen-bluten vtz^ ^ h.rngrn
A) aber wemge ruhe nahm, und mit Mra^ tz^grvfferet.Mneym zu helffen suchete, ward das uv . .^^luten aber-
Wenige tage vor seinem ende befiele ihn das n w ^ nackens
Mal, welches er durch anftuchtung des ^vpt - Heftigkeitwn kaltem Wasser, vielleicht mit gar M gr u
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dämvfete. Dann nach einigen tagen verfiel er in erneu schlaf,der ihm alle empfindung raubete, und in dem er,auch sanftverschied den 7. jenner 17)6. Man fand bey der erofnung descörpers bald die Ursachen feiner kranckheit, und in dem pfeil-förmigen linu des gehirnes einen starcken xolMum nebst vie-len wasser-blasen. Gel. zeit.
* Albrechtsbera, ein hohes und ziemlich vestes berg - schloßam zusammenlauff oer grossen und kleinen Crems, in Unter-Österreich , im viertel Ober-Mannhardsberg, ohnweit der stadtErems. ll/rw. /.kEmr.
* Albrechtsburg, ein ansehnliches geschlecht in Ober-Oester-reich. Johannes Jgnatius von Albrechtsburg, KayserlicherRath und derOesterreichischm lande unter und ob derEms gehei-mer RskerenäLrius , zeugte mit Maria Helena von Melmeckzwey söhne, Franciscum Jgnatium, und Ivhannem Jordan,welche an. 1707. in die lande ob der Ems die Landmann-schafft erhielten. Der erste war Kayserlicher Regierungs-Rathder Nieder -Oesterreichischen lande; Verändere aber Kayserli-cher Rath und Land - Rath in Ober-Oesterreich. Dieser letzte-re wurde an. 1726. Reichs-Hof-Rath. von Hocheneck, beschr.von Ober-Oesterreich, lib. I. x. 1.
Albret, ein land in Gascomen, in dem district vonBourdeaux, rmter dem titul eines Hertzogthums, mit einerHaupt-stadt desselben nahmens. Vormals gehörte es der fami«lie von Albret. An. i;;6. machte es König Henricus ll. zu ei-nem Hertzogthunl vor Antonium von Bourdon, König vonNavarra, und vor dessen gemahlin, Johannam von Albret.Nachdem Friedrich Moritz, Hertzog von Bouillon, an. 1642.Ludwig dem Xlll. die stadt und Herrschafft Sedan abgetreten,bekam er dafür das Hertzogthum Albret. Das geschlecht vonAlbret ist sehr alt, und im XII. Lculo schon berühmt ge-wesen. Es sind viel vortreffiche leuthe daraus entsprossen,wie denn Carolus I. von Albret, Connetable von Franckreich,und im XVI. Lsulo Johannes von Albret, König in Navar-ra gewesen, welcher König Henricum II. von Navarra, gleich-wie dieser Johannam, eine mutier Königs Hcnrici IV. vonFranckreich und Navarra, gezeuget. Von dem Hause Albretist noch eine linie abgestammet in Johanne von Albret, Ba-ron von Miossens, der im XVI. IPsuIo gelebet; von welchenherkommenCäsar Phöbus vonAlbrct,Marschall von Franckreich,Gouverneur in Guienne, der an. 1676. gestorben. Zwey jähraber darauf ist der letztere erbe dieses Hauses, CaroluSAmanjeu von Albret, von welchem ein artickul folget, gleichfallsohne erben verstorben, llikl. äs. la ivlsis 3 s Lrsnc.
Ok lüü. äs Xavar. Im/,«/ Ze-
nesl. 6üIIiL. FgZlfe.
Albret , ( Carl Amanjeu ) von des Marschalls vonAlbret söhn, war bereits ÄlsrecllLl 6s camp. und im begriffan. 1678. unter dem Marschall von Schomberg in Champa-gne den feldzug endigen zu helffen. Als dieses fliegende cor-po sich Charleville näherte, nahm der ÄIsrLLbal äs camp vondem Marschall auf etliche tage urlaub , und man glaubte, daßsolches etwa wegen einer kleinen galanterie geschehe; allein balddarauf hörte man, daß er bey dem Marquis äs Bußi-Lameterstochen worden. Dieses war das bette der ehren, woraufder einzige rest dieser heldenhafften familie sein leben endigenmuste.
Albret, (Alanus Graf von) war einer von denen, so zuansang der regierung des Königs in Franckreich Ludovicr XI.unter dem nahmen der Ickgus äu dien xublic, die muffen ergrif-fen, und ohnerachtet er gleich bald an. 146;. nebst dem Hertzogvon Bourbon und andern genöthigt war, zu Riom sich demKönig zu unterwerffen, begab er sich doch bald wiederum da-rein, ward aber in dem hernach erfolgten allgemeinen frieden miteingeschlossen. Nach dem tobe Ludovici XI.ergriffer abermals dieparthey des Hertzogs von Orleans wider die vormundschafftli-che regierung Earoli Vlii. ward aber auch gleich im ersten aus-bruch an. 1484- die Waffen niederzulegen gezwungen. Doch dieHoffnung,die ihm der Hertzog von Bretagne, Franciscus II. gab,-aß er seine tochter, so die vermuthliche erbin des Hertzogthumswar, heurathen sollte, und das versprechen des Hertzogs vonOrleans, ihm darzu behülflich zu seyn, brachten ihn dahin,daß er es noch einmal wagte, und dem Hertzog von Bretagneeinen succurs zuführen wollte, als solcher von dem Könige nutkrieg überzogen wurde. Ob ihn nun gleich der Herr von Can-dale aufdem wege eingeschlossen,und gezwungen, zu versprechen,daß er nicht rnehr wider den Konig dienen wollte, ließers doch nicht, sondern brachte ermeldtem Hertzog auf der fte4000. mann zu, da solcher eben in den grösten norhen war. Hier-durch erhielt er zwar, daß der heuraths - contract mit Annavon Bretagne zur richtiakeit kam, er verlohr aber darüber seinländgen, und weil er schon ein alter Herr und ern wittwer war,auch andere vortheilhafftere partheyen sich angaben, wollte ihndie Printzeßin nach ihres vatters rode nicht haben, sondern heu-rathete Carolum VIII. von Franckreich. OE/, Moire äs
krLNLS, tom. II. ^ . ,
Albret, (Amaneus ä') em Cardmal, war ein söhn Alani,Herrn von Albret und Francisca von Bretagne; ein bruder ^>0-
hannis,Königs d^^^^Easaris Borgiä ge-
mahlin. Wegen ^cftr Heu rath gab rhm Borgiä vatter, Ale-xander VI- den Cardmals-Hut; worauf er sich nach Italien
be-