Band 
Erster Theil. A - Be.
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scrupu,Ä5 über dem geheimnisse -er DreyfaktrgM allzusehrParteyen Vernunft zuviel einräumte, lud er beyder

als das sich. Diesen wufte er nicht besser zu begegnen,dritte errichtete, worüber er zu Genstmit einemritte, d^ssdrata, und mit einem Advocaten Gribaud confe-ward ba,^a sich auch Gentilis beygesellcte. Mein das dingdreckte m,^veat, die schärffe, womit man ihnen begegnete,Wo ^ jy'wre ab, und sie selbst suchten sich einen andern ort,prata, N rolle spielen konnten, nemlich Polen, wo Blan-ken siiiv-x Mus, und nachgehends Gentilis in ihrer stete gu-Augyfi r) hatten. Als sie in Polen unter König SigismundoMiatl,s ,'wc mehr gelitten wurden, giengen sie nach Mähren,oer ryf°»M ach gar nach der Tnrckey retiriret haben, daher^anae«„'Edm, daß er zuletzt den Mahometanischen glau-bn. i;sc An habe; allein es ist mehr als zu gewiß, daß ertzssi Flantztg in den meynungen des Socini verstorben.

ÄlciaN epstl. 77.

Nechtsax,.sb, ( Terentius) aus dem geschlechte der berühmten?ohren Wests nahmens, wurde zu Rom an. 1570. ge-vegab er M. ? er sich z.jahr auf die Rechtsgclahrtheit geleget,ansehen Jesuiten, bey welchen er in ziemlichem

oem Pavff E?' Sonderlich aber ist zu mercken, daß er vonerwehlt worden, kauli 8arpii oderrr denn a„^,A . am. Loncilü Priäentini zu widerlegen, wierr starb ab^ ^?atts viel Urkunden zusammen geschafft hatte;D ^ne red? noch recht angefangen hatte. Sonst hat, lerden Christi heraus gegeben. Er ist 17. jähr

Sophie un^wwZii Komnni gewesen, indem er 5. jähr die Phi-An ihn ,,, ^7. mhr die Theologie gelehret hat. Hierauf hatAwr-8„„"W Uiredkor der kosnitentire VatiLLNR, und zum^>reral-ssn«A ^es Profeß - Hauses bestellet. Bey der neuntenwr RömiÄ?bgation der Jesuiten befand er sich als Deputirterden 1, pvovintz, und ist endlich als Unter - ProvincialAwnge zeit schlage gestorben, zu geschweigen, daß

^?8aegatinn^awstcator des heil. Oistcst, und Oonlulcor derMwllenaus E stiti gewesen. Seine refutation des SarpiiT^wein beff?u?ner completen edition der acten des LonciiH zuM accurÄI/. allein stine allzuvielen geschäffte und allzu-viel Fgh-jwesse haben chn nicht anfangen lassen. Das lebenpoerfetzx," ,Mer aus dem Lateinischen des Nicplai OrlandiniAw Tacltus A Italiänischer spräche unter dem nahmen Emi-Rom 1629. ediret. piiuicotst. 2.

* Alciüt ^ I-

ww berühmt?/oo Melchior) war ein Mayländischer kcltricius,wir qross?^?urift zu Pavia. Er lehrte daselbst das ch.« Li-rühm und starb iüi8. Er schrieb äe -mgm-f>wanum8mtu-!^r novi operis XunLiLtious; äe Oräins^ksrei ; äs strLLeäeMi'ä inter teuäÄtärmm

i luriz Docicuem <L keuäLtsrium stasten-

./wm in orrmLtu8 <L Mrcbi« äigrümtom ; Oommen-6'Uuoin. iu.^oEwtionL5 8taw8 stlsäiostni. W,7r»r,

tnm "'öte'sichbmit i5u!-.?bn Aeantidis, Regent zu Lampsaco,d 'u und seine sohn? . ?»"^ dem söhne des Megaclis., Pisiftra-ci" wollte, wurd?E?^?^treiben. Als er aber zu mächtig wer-aus dem r»«^ don denen Atheniensern durch den Oltrs-cedÄ-lbiade« 77 verbannet. stb. III.

chesÄ'ern das vorigen Alcibiadis söhn, wollte den La-mm MinU durger - recht zu Athen nicht verstatten, wel-H den M ^.Aas ihnen frey gab. Er ist gleichfalls r.>, Mcjhjah "^cumum vertrieben worden. lib.VI.

als §°Ms sth?,bd Dmiä söhn, der Athenienser Feldherr, warw.Aosse lastexw?^ gewesen, und hatte sowol grosse lugenden,tern ^ Al ziemn?f>d^ von welchen letztem dennoch sein lehr-di? » Niste, und U/^ck'icket. ^ war von einem sehr mun-, ^theniensxx tapftrkeit machte ihn in dem kriege, den

M?'-der d,e '(-E^ss'XLI,i. L.N. ;;68. L. L.416. U.L.in ,?i^vhmt. ^Wacufanrr führten, als General ihrer armeekeit oAv ab>y?s?ün.!??vd aber endlich dem volck verdächtig, undsich Huer leichtfiA^^vgeksagt. Weil ihm nun die graufam-er tzvAt, apfAwam burger bekannt war, so getrauete erßch yi ^wn>t, unk Mangene citation zu erscheinen, woraufzu dm auf 01 "vd stine guther eingezogen wurden. Er begabondlim ^edämoni?^- i' N- ^69. ä. L. 415- v- L.von ?Awp. xKi"/ ^mch ^ Pexsxxu, „üb war

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71- L. L. 4li. U. ;4;>ffen, und mit grossen ehkonnte es ihnen aber docsbegab sich demnach OIvmpihrem neide zi

entgeh?»' K. 7 „s "7' cha ' o v^nv sich l . . .

Nabam V'n Thraci?« 0-146. ihrem neide zi

Neral/» ^ey dem er Perffamschen Feldherrn Phar

si' dem^ttiquen MsAvch Lysandn des Laeedämonischen GeWvr n»?^°"lgin ' auf der reife, als e

Mit ?An er übernam,?,?ehen wollte, aus einer bauren-hütk»vnx§ver. heraus Kl ', ^ch des Parnabazi ausgeschickt

/ lm ;c>. jähr Aen, und Mit Pfeilen niedergeschossenN80. H Jures alters in der XLIV. Olvmx. L.'Z

> tib. I. still. 0x^04- Lvr». ^«07«

Chr 777^ mit ihrem Lyonischen Märtyrern, welchÄrstor. AchE Pvtlino dentod erlitte

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haben. Siehe den brief der kirchen zu Lyon bey Eusebio, bist.ecdek. lib. V. cap. r. Lc.

* Alcidamas, war von Clea gebürtig; zu seinem lehrmei-

ster hatte er den Georgiam Leontinum, der ihn vornemlich inder Philosophie unterrichtet hatte. Er schrieb ein buch von dermustc. Es gedencken seiner 5«^, und , inst.

or. III. i. Lrctro, "I'uss. M- Üb. XstVIII. L/oZ. IX.

54. , äe X. OrMor. 6. 8-

* Alcidamas, ein Redner aus Asien. Einige geben ihn auch

vor einen kbiloivphum aus. Er hat zu zeiten des Ifocratisgelebet, und unterschiedliche reden geschrieben, welche Aldusund Stephanus nebst des Aeschinis und andrer reden zum druckbefördert. , m üenrostb. x. 848. /Tii'wE, bibl.

LlLL. L-r»j§. bibl. vor. L nov.

* Alcidamidas, ein Feldherr der Messenier, verließ die ftadtJthome, welche die Lacedämonier zerstörten, suchte sein glückin Italien, und begäbe sich nach Reggio in Calabrien, in derXIV. 01>mx. 72;. jähre vor Christo. /^rssl--r. üb. iv.

* )llcidas, wurde von denen Lacedämonier» als Admiral mit

einer flotte wider die Lesbier commandiret, von welchen sie wa-ren hintergangen worden. Mit dieser flotte nun wurde er nachMitylenen abzusegeln befehliget, danut die von beyden feitenin die enge getriebene Athenienser nicht luft und gelegenheit be-kommen möchten, schisse nach Mitylenen abzuschicken, welchesauch so viel fruchtete, daß sich die Athenienser wegen proviant-mangel zurück ziehen, und wieder nach Haufe gehen musten.Inzwischen waren die Mitylenäer aus ebenmäßigen proviant-mangel, und wegen ausbleibung der verhossten Peloponnest-schen schiffe sich nut denen Atheniensern in sriedens - tractateneinzulassen, und auf gewisse conäitiones an sie zu ergeben, geno-thiget worden. Daher» dem Alcidä von dem Teutiaplo Eleomit gründen vorgestellet wurde, wie fürträglich es seyn würde,wenn sie ohnverzüglich nach Mitylenen, ehe noch ihre ankunftruchtbar würde, absegelten, in Hoffnung, doch noch wohl et-liche wohl-gesinnte anzutreffen, durch deren beyhülffe sie die ver-rohren gegangene stadt wieder einbekommen könnten, welcheser aber alles ausschlug, und auf seiner einmal gefaßten Mey-nung , ohne ferneres dedencken, wieder nach Peloponnes zurückzu gehen, bestehen blieb. Worauf er auch von Embato abstieß,und die unterwegens gefangen bekommene meistens massacrirte.Welches ihm aber, nachdem er zu Ephesus gelandet, von de-nen von Samo abgeschickten Gesandten sehr verarget, und vor,gestellet wurde, wie er, wenn er fsrnerweit so verfahren wurde,sich nicht allein seine feinde nicht zu freunden machen, sondernauch seiner bunds-genossen gemuther von sich abwendig machenwürde, wenn er diejenigen, so weder die Waffen wider ihn er-griffen , noch gutwillig bey denen Atheniensern hielten, um-bringen , und solchergestalt Griechenland auf eine so unbilligeart in freyheit setzen wollte. Welche Vorstellung so viel würckete,daß er die gefangen genommene Chics und andre mehr auf freyenfuß stellte, fogleich aber von Ephesus, wie ein fliehender, fort-segelte, sich aufdie höhe machte, und nicht eher wieder landenwollte, bis er Peloponnes erreichet hätte. Nachgehender zeitgicng er mit einer andern flotte unter begleitung des Brasidäauf Corcyram los, hatte auch anfänglich guten succeß, wurdeaber zuletzt von denen Athemenfern, welche ihres eigenen Nu-tzens und derer auf feiten ihrer zu besorgenden ubeln folgen we-gen jener zu hülste kamen, Corcyram zu verlassen genothiget.Dieser Alcidas wäre auch unter denen ffriumviris, welche vondenen Lacedämonier« eine colonie nach Heraclea zu bringen ab-gesendet wurden. , cle desto keloxomies, III.

Alcides, ein nähme des Herculis, welcher von seinem groß-vatter Alcao herrühret. Es ward auch dieser nähme der Miner-vä gegeben. V.W. stb. II. stee. ;.

*Alcrmede, oder Alcymede; von einigen wird Phylacus,lcstol. Lposton. ctä I. V. 4?. von andern Clymenus,

Rd. 14. und von den dritten Autolycus vor ihren vatter ange-zeben. Lpuä 8cstol. flposton. 1. c. Ihr gemahl war

lleson, welcher mit ihr den Iasonem zeugete. I.

,. 297. zi?.7;i. Unter andern führet diese Alctmede bey)en Mtstoridus auch noch bald den nahmen Polymede, bald

Nhoco, baldArne, baldScarphe, baldAmphinome,u.sw.

Lä Uvgin. 1. c. <L , 3ä Oviä. Uerom. VI. V.

roz. und sott unter dem letzten nahmen Promachus chr soyn ge-vesen seyn,welchen Pelias mit hinrichten ließ. Diest chres klndesberaubte mutier erwies hlebey noch diesen muth, dstß^ b 'nanie gleichfalls aussuchte, sie sich bey dem heerde des Petra ern-'and, und mit entsetzlichem fluchen und lästern auf den tyran-ren sich das schwerdt in die brüst stresse. 8-c»/. IV. 71.

* Alcimenes, ein Poet von Megara , welcher tragödien ge-schrieben hat, und dessen 8uiäss wm. I. Ovrslclus äe koer. still,stal. und Lr-M-S äe koÄ. 6rXc. gedencken ; es meldet aberniemand, wann er gelebet habe, und ob er von Megara in Si-chten , oder von Megara in Grrechenland gewesen seye; jedochscheinet es, daß er ein Sicrlraner gewesen, unv zwar eben der-!enige, von deme Ioh.VlgmttMllllus Meldung thut in seinemceaister der Sicrlranrfthen Poeten, das er fernem buch vonden Sicilianischen Poeten vorgesetzet hat. ^ äe stoLc. 6r.Istbl. 8ic.

* Alcimenes, ein Poet von Athen, welcher comödien verfer-

X; tiget