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Erster Theil. A - Be.
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tiget hat, und der von Suida und Athenäo angezogen wird; zuwelcher zeit er aber gelebt, ist unbekannt. t>//- äs kost. 6r.

Alcimus, Hoherpriester der Juden, welchen Josephus auchJoachim nennet. Er folgte dem Onias, mit dem zunahmenMenelaus, welchen Antiochus Eupator zu Berroe in Syrienenthaupten lassen , und ließ sich durch Antiochum verleiten,von seinem vatterstchen gefetz abzufallen; daher ihn die Mac-cabäer seines amts entsetzten. Er erhielt aber hernach von De-metrio Sotere L. N. z822. L. 0 . 162. Olymp. LUV. z. 0 . L.,92. daß er wieder restituirt wurde; worauf er Judam Macca-bäum mit fernem anhange bey diesem Könige sehr angab, daßer auch, ihm zu gefallen, Bacchidem mit einer armee in Ju-daam schickte, deren sich Alcimus bediente, diejenigen zu tod-ten, welche es mit Juda hielten. Dieser ergriff hierauf diewaffen, Demetrius aber schickte auf anstiften Alcimi den Ni-canor, welcher in einer schlacht blieb. Als nichts destowenigerAlcimus in seinem hasse wider die Juden fortfuhr, und an-steng die mauren des tempels zu Jerusalem abzubrechen, wur-de er von dem schlage gerührt, und starb mit grossen schmertzen.1. VII. LIX. /sssvl,. üb. XII. aMia. L Vor-

ll. U. ;88z.

- * Alcimus, (Latinus Alethius) Ausonius krokess. 2. rüh-met ihn als einen in der Griechischen und Lateinischen sprächewohl erfahrnen mann und geübten Advocaten, zehlet ihn auchmit unter die Redner und Irokessores zu Bourdcaux. Er erblick-te zu Agen in der landschafft Guyenne das licht der wett, be-schrieb die Historie seiner zeit, und des Kaysers Justiniani llpo-ÜLtX, erläuterte auch den Salustinm, welche schritten aberverlohren gegangen, xVlll.

V. 10. VIII. n. in cüroniso.

Alcinoe , eine tochter Polybii von Corintho, und des Am-philochi weib, ward unsinnig, indem sie sich in einen, nah-mens Xanthus, aus der insul Samos gebürtig, den sie beher-berget , verliebt hatte. Die ursach wird folgender Massen er-zchlet. Sie hatte einer frau das nicht bezahlet, was sie ihr vorihre arbeit versprochen hatte, die sich mit ihrem gebäte zu derMinerva wandte, und diese göttin ersuchte, daß sie doch dieAlcinoen davor strafen möchte. Das geschahe, Minerva mach-te , daß sie sich rasender weise in ihren gast A'anthus verliebte,mann und kinder verließ, und mit dem fremden sich zu schiffesetzte. Da überlegte sie erst ihre that, beweinte ihre samilie, diesie verlassen hatte, und ob ihr gleich Tanthus die besten Wortegab, auch die ehe versprach, fiel fie doch in eine solche Verzwei-felung , daß sie sich ins meer stürtzte. Gewiß eine schlechte hel-den-that vor die weise Minerva. «oe. s. 27.

Alcinor, aus Araos, war mit unter denen, welche denberühmten sieg wider die Lacedamonier wegen der stadt Thyreaerhielten. Denn es wurde von beyden theilen beschlossen, daßvon jeder feite zoo. streiten, und diejenigen die stadt haben soll-ten , welche obsiegen wurden. Es geschahe auch, und manstritte auf beyden feiten mit solcher tapferkeit, daß von 600.mann nur z. übrig blieben, nemlich Alcinor nebst dem Chro-mio an feiten der Argiver, und Othryades an feiten der Spar-taner. lib. I.

Alcinous, König der Phäacenser, auf der insul Corcyra,Nausithoi söhn, war wegen feiner gerechtigkeit sehr berühmt,und wendete grossen fleiß aus den acker- und garten - bau. DiePoeten gedencken, daß Ulysses, da ihn ein ungewitter an dieseinsul getrieben, von ihm wohl aufgenommen, und sehr herr-lich bewirthet worden. Er hat ein so wollüstig leben geführet,daß die Alten ein eigen spruchwort davon gemacht. üb.

VII. oäyll. Ovrül. lib. II. mewm. lib. VI. lib.

II. ZeorZ. lib. XIX. s. 4.

Dieser Alcinous ist ein söhn von Nausithous, und enckel vonNeptuns und Peribea gewesen. Seine gemahlin hieß Arete,seines bruders Rhexenor tochter, mit der er;. johne, und einetochter, nahmens Nausicaa, gezeuget. Homerus lobet dieseNausicaa ungemein, und ihre Mutter Arete nicht weniger, w eauch Alcinor garten, in denen die schönsten früchte jähr aus jährein ohne einige Abwechselung von Winter und sommer gestandenhaben. Diese garten und seine tafel sind unter den Griechenund Römern zum spruchwort worden.

Alcinous, wird für einen Platonischen küiiolbxünm gehal-ten , wenigst hat er einen kurtzen begriff der Platonischen Philo-sophie hinterlassen, welcher von Marsilio Ficino und nachmalsvon Dion. Lambrno rns Lateinische übersetzt, von Carpentarioaber mit einem gelehrten Lommenwrio erläutert worden. Diesauberste edition ist des Danielis Heinsii zu Leiden 1607. darin-nen dieser-nnbor dem Marimo Tyrio beygedruckt, und sowolder Griechische text, als die Lateinische Übersetzung des MarsiliiSlcmi wohl verbessert ist. Was das alter dieses kbiwlopbi an-»rrft, so wird er gemeiniglich rns II. Lcuium nach Christi ae-Ersetzet, wiewol die fach so gewiß nicht ist. Auch ist nichtfA^Kssen, daß der auszug oder kurtze begriff der PlatonischensehenD ist, daßman daraus nicht genau sehen

nickt * Ni-s^escr smbor selbigen für sich beygepflichtet, oderdak Mato scheinet, er wolle hin und wieder anzeigen,8 Socrates sich da und dorr widerftrechen,

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dem nahrnen eine irrung vorgegangen styn, und der Urheberobbesagten buchs an statt Alcinoi Minus geheißen haben, munter welchem nahmen ein anderer Platonischer kwwlopn«bekannt ist, welcher eine anleitung zu Platonis schriften geschro-ben hat. , in prsersi- s

ttlLlNonm. I'al-i'rc. bibl. Or. lib. IV. c. 2;. * .s

Alcioue, des Neptuni, oder wie andre wollen, des Aeotochter, wovon die Poeten melden, daß sie sich, als ihr gemav'der König Ceyx, durch schiffbruch ertruncken, aus großer v 'trübnrs ins meer gesturtzt; sie aber beyderseits in eis-vogelwandelt worden. .

Alcioue, eine von den 7. Plejaden, des Königs Atlas roch-ier. LVL lib. III. c. 10.

Alcioue, eine tochter des Königs Eveni in Aetolien.

Alcioneus, einer von den grossen riefen, der 24. vonculis gesellen erschlagen, von dem Hercule aber, als er sichihn selbst machen wollte, erlegt worden; worüber sich 7. üchAfern, so diesen Alcioneum sehr geliebt, aus Verzweifelung ins umgesturtzt. Xar. c'om. lib. VII. c. 1. lib. XIV. c.

Alcioneus, ein söhn Antiqoni, nahm den köpf des PyrEvon einem Argiver, der ihn abgehauen, und brachte ihn stM)«vatter Antigono, der aber solchen nicht ansehen wollte, sonde»'vielmehr über diese grausame art seines sohnes sich entrüste»"in vttil kyrrbi L consolLtione sä llxoll. c. 54.

Alcionius, (Petrus) ein Jtalianer, war eine zeitlaOLorreittor in der druckerey Aldi Manutii. Unter Adrians^«ward er LroLssor zu Florentz , und bekam noch dazu eine Nst-natliche Pension von 10. ducaten, des Galeni buch, äsLnimalwm, zu übersetzen. Als der Cardinal von Medices Pgp-,wurde, begab er sich zu demselben, ohnerachtet er seine erlalM?von den Florentinern nicht erhalten konnte. Bey dem tuE'den die von Colonna zu Nom anrichteten, büssete er seine gEein, und als an. 1527. die Kayserlichen diese stadt einnähme'' ^wurde er verwundet, indem er sich in die Engelsburg retiE'doch, nachdem die belagerung wieder aufgehaben, versteh'den Papst, und begab sich zu dem Cardinal Pompejo ColorM 'bey welchem er auch bald darauf starb. Er hat unterschiede«,schriften hinterlassen, die von den Gelehrten gelobt werde«'allein wegen seiner Übersetzung einiger bücher Aristotelis hat's'Sepulveda hart angegriffen, indem er viel grosse fehler dar»,nen zeigen wollen. So ist ihm auch Jovius eben nicht gen»"gewesen, wie aus seinen elogüs erhellet. äs inte"

litsrat. Jor-rr elog. c. I2Z. ^

Dieser Alcionius hat sonderlich ein buch geschrieben, <leüo, darinnen unter sehr vielen schlechten paffagen auch stwenige vorkommen, die gantz excellent sind, daß man am ^gedancken gerathen, er habe diese letzter» aus Ciceronisäs OloiiL ausgesthrieben, und das manuscript, so das c'ssjstin der weit gewesen, nachgehends verbrannt. Es wirftdieses nicht nur P. Jovius vor, der ihn auch sonst alsunverschämten schmarotzer beschreibet, aber vielleichtröchle ihm in sein handwerck

einige

fürchtet hat, Älcionius möchte ihm in sein handwerck WAund Historien schreiben, daß er ihm also solches auch wEEneid könnte nachgeschrieben haben; sondern auch Paulmnutius erzehlet die fache gantz umständlich aä Oiseroms sä» ^cum sxiüolLm 27. üb/XV: Bernardus Justinianus habe ^Ciceronem äs Oloris besessen , und ihn nachgehends rM»dern buchern an gewisse Nonnen vermacht. Alcionius jev ^sen Nonnen als Msälcu« bedienet gewesen, und als man " Mdem das manuscript gesucht, habe man nichts findenworaus eine starcke Vermuthung wider den Älcionium en« ro-den. Doch hat er nachgehends zwey gute reden von de»,berung Rom geschrieben- darinnen er Kaysers CarolisV- .rechtes verfahren, und die Wildheit seiner soldaten auf erm xj-redte art abgeschildert, auch sich wider obige beschuldign«"niger Massen legitimiret hat. Lg)-/e. ,

Alcionya, ein see, vhnweit Corinth, von solcherniemand auf dessen gründ kommen können, ob gleichser Nerv denselben durch die ersinnlichsten Maschinen erE'pr^lassen. Die alten Archiver haben geglaubt, es sey dEselben Bacchus nach der höüen gefahren, um die Sem»'aus zu führen, üb. 11.

* Alciphron, ein Griechischer küilolopün«, von ist

gebürtig, der zu Alexandri N. zeiten berühmt gewesen-vermuthlich unterschieden von Alciphrone, einemSophisten, von dem einige, wiewol ohne einen zma»»beweis, dafür halten, daß er zu den zeiten Alexandri m- ^0doch nicht lang hernach, gelebet habe. Von diesem »etzn ^ ps-annoch II6. LxittolT xiscatonL, ruttisL, smstottL,ralitisL in Griechischer spräche vorhanden, welche Stepv- yler grösten theils zum ersten mal mit einer Übersetzung - ^ge-lehrten anmerckungen zu Leipzig an. 171;. in 8vo he»""ben. , in Lävsrs. III. 17.

* Alcipo , oder Alcipus, siehe Halysia, oder Als) xes

Alcippe, eine tochter Martis, welche HasirotM^M

Neptuni söhn, wie die Poeten meiden, nothzüchtig)' , Mden aber Mars darüber erschlagen. Sie .sagen w)« xMi/Mars von Neptuno darauf vor den 12. gottern ss"und weil sie nicht einerley meynung gewesen, los v p,»'worden; den ort aber, wo dieses gericht gehalten' Mst,hernach Areovaaum - und als ckre 0»'

gedancken gerathen, es möchte etwa in hernach Areopagum, und als die Athemenser ihre vornA^e