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Erster Theil. A - Be.
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peji, L. IK. L. 0 4 ?- L- 7 °?- den köpf abschlagen,lib.XIV. L lib. I. äedeUOMä. Tor^re//.

Alexander , ein söhn Herodis des grossen, ward an desKayfers Augusti Hofe zu Rom nebst femem bruder Aristobuloerzoaen, und von seinem eigenen vatter, auf fälschliches ange-ben? bey dem Kayser verklagt, als wenn er ihm nach Crvnund leben stunde. Alexander erwies seine Unschuld, und Au-gustus versöhnte ihn wieder mit seinem vatter, welcher aberin einen neuen verdacht gegen ihn verfiel, und ihn zu Berytom einer össentlichen Raths-versammlung zum tobe verdammen,auch zu Sebastia L. L. ^982. 2. jähr vor Christi geburt hinrich-ten ließ. ssostpi,. Üb.XVI. LMig. L Ilb.I. äs bello 7'a/-r,kL

st Alexander, ein Jüdischer betrüger, (von welchem inder ersten edit. des Lexicons unter dem artickul Alexander,ein söhn Herodis des grossen', etwas gemeldet, der aber hiereinen eigenen platz zu haben verdienet I ward in Srdon voneinemMomischen Alberto erzogen. Weilen er Alexandro, dender Konig Herodes, sein vatter, umbringen lassen, sehr gleichsahe, ihne auch viele wahrhafftig vor denselben hielten, so un-terstünde er fich durch diesen falschen schein auf den thron zuschwingen, und damit er desto besser seinen betrug bemäntelnkönnte, liesse er fich durch einen vertrauten mann alles, wasin dem Königlichen pallast vorgieng, genau berichten, gäbezugleich vor; es habe ihn der, so von dem Konig ihn umzu-bringen befehl gehabt, los gelassen. Er nähme feinen weg,nachdem er von den Juden der insuln Creta und Melos vielgeld bezogen, nach Rom, allwo er von Augusts, welcher sin-nen betrug entdeckt, auf die galeen verschickt worden. ssss/i-.smig. .juä. lib. XVII. c. 14.

Röntge in Macedonien.

Alexander I. Amyntä söhn, der iote König in Macedonien,kam n. !>I- A. L. 479. Olymp. 1 -XXV. 2. II. L. 27c. zurregierung, siegte oft in den Olympischen spielen, und war inallerhand leides - Übungen vortreflich geschickt. Er brachte diePersische Gesandten um, als sie an seines vatters Hofe mit demfrauenzimmer ungebührlich umgegangen; regierte mit grossemrühm 4i-jähr, und starb L. N. ;?48- L. L. 4;«-. Olymp.siXXXVl. I. II. L. z l8. Durch ihn wurden die Maccdonierberühmt, da man sonst wenig von ihnen zu sagen gewust.JrMn. lib. VII. in cbron. O,o«ta^. Kc.

Alexander II. Amyntä III. söhn, der 19W König in Mace-donien , ward von seinem bruder Ptolemäo L.M. ;6iz. L. L.;?I. Olymp. LII. 2. II. L. ;8z. meuchelmörderisch umgebracht,als er nur 1. jähr den throne tnne.gehabt. Ptolemaus starbauch ;. jähr hernach, dem die 2. übrigen brüder, Perdiccasund Philippus, des grossen Alexandri vatter, nach einandersuccedirten. I!b. VII. Lr-i-t. lib. XV. L XVI.

Alexander III. der grosse zugenannt, der 2;ste König inMacedonien, ward st. Hl. z628- Olymp. LVI. 1. II. L. ;>,8.gebohren. In selbiger nacht, da ihn seine Mutter Olympiaszur weit brachte, ward der tempel der Dianä zu Epheso ein-geäschert , und die Wahrsager prophezeiten, daß sich an ihmeine flamme entzünden, und den grösten theil der Morgenlän-der verzehren wurde. In seiner kmdheit ereigneten sich bereitsnachdrückliche anzeigungen seiner künftigen großmüthigkeit.Er zähmte das wundersame Pferd Bucephalum, das sonst kei-nem bereuter gehorsamen wollte, worüber sein vatter Philip-pus vor freuden weinte, und überlaut sagte: Alexander möch-te nur ein grösser Königreich suchen, weil Macedonien zuschlecht und enge vor einen so behertzten Printz wäre. Als Phi-lippus zu selbe zog, überließ er Alexandro die regierung vonMacedonien, welche er mit grossem rühm führte, und nach-dem ihn sein vatter folglich mit in den krieg genommen, legteer solche proben seiner tapferkeit ab , daß sich alle Offrciererdarüber verwundern musten, gestalt er auch Philippo selbst ineiner schlackst das leben rettete. Nachdem aber dieser seine ge-mahlin Olympias von sich gestoßen, und Cleopatram geheu-rathet hatte, gieng solches Ale/andro so nahe, daß er seinendarüber empfundenen Verdruß öffentlich an den tag gab, undals Attalus der Cleopaträ mutter bruder auf dem Hochzeit-mahl vom wein erhitzt die Macedonier ermahnete, sie möch-ten die götter bitten, daß sie Philippo aus dieser neuen ehe ein-mal rechtmäßige Reichs-erben gönnen wollten, fuhr Alexan-der im grimm auf, als der sich durch diese rede nicht undeut-lich einen bastart gescholten achtete, und warft Attalo einenbecheran den kops, welches zu rächen, Philippus sein vatterselbst von seinem bett aufsprang, und mit blossem dolchen ge-gen seinem söhne zueilete, aber, weil er wegen einer vorherin der seite empfangenen wunden hinckete, zu boden fiel, dasich Alexander noch des spottens nicht enthalten konnte, sagen-de: dieser mann wollte einen grossen kriegs-zug aus Europa inAm unternehmen, vermochte gleichwolen nicht ohne fallenvon einem bett zum andern zu Metten. Nach diesem gienge

durch seine leutseligkeit und großmüthige freygebigkett.Er folgte semem vatter Philippo in der regierung st- öl-1648.^ lvmp.Lxi. 1. 11. o 418. zog alle diejenigen zur

§>MEias zwischen seinem vatter und der

Olympias geholffen, worunter Attalus, der schon von Philippo

dem feldzug wider die Perstr einen ansang zu machen, müdenen vor-trouppen in Asien übergeschicket wäre, den vorherAlexander und seiner mutter erwiesenen schimpf mit dem st/,bezahlen muste, dachte im übrigen auf nichts mehr, als wie ^seinen rühm in der gantzen weit ausbreiten möchte. Er bezwa>«

"" ' - " " eroberte Theben, und kündigte /

2. jähre seines «M

Thracien und Jllyrien, _ .

Persern den krieg an. Er gieng in dem 22. ,^.^7 -

II. II. 420. Olymp. LXI. z. st. stl. ;6§o. st. L. Ü4. über d«Hellespont in Asien, überwand Darii Generalen bey demGrame», brachte Lydien und Jonien unter sich, und mau-:sich meister von Carien, Pamyhylien und Cappadocien, »A,andern anliegenden ländern. Den künstlichen Gordische» Aten lösete er, oder schnitte ihn vielmehr mit geschwinder»/"schluß auf, erlegte st. stl. ;ü;r. st. L. Olymp. LXIII. L. 421. Barium in der zweyten schlackst bey Jssus in Uz,cien, der sich kaum mit der flucht rettete, und alle seine Mtze, gemahlin und tochter Alexandro zur beute hinterließ//cher sich aber sehr gütig und höflich gegen sie erwies. Hstra,folgte ein sieg dem andern, und muste sich Phömcien, LE'Damascus, Tyrus und Gaza ergeben. Als der Jüdische vhepriester Jaddus auf zuschreiben Alexandri sich nicht bequemenoch zur belägerung Tyri die begehrte hulffe leisten wor -unter vorwendung des dem König Dario geschwornen ey"^,verdroß eö Alexandrumsehr. Da er nun mit grossem un"^len von Gaza auf Jerusalem zog , war der Hohepriester ^grosser noth, wendete sich derohalben zum gebat, seMM/,viel Vieh zum opfer, und zog Alexandro nebst der gantzensterschaffr in seinem Hohenpriesterlichen schmuck entgegen / ^es denn wider vermuthen geschahe, daß ihn Alexander m»/,„ler ehren-bezeugung empsieng, worauf ihn der Hohepriester z,den tempel geführt, und das gesicht Daniels vom Widder-",ziegenbock erklärt haben soll. Nachdem er seine opfer Z» XL!salem verrichtet, marschirte er nach Egypten, und brachte

biges land unter sich, bauest nach feinem nahmen die stadt/,.

xandria am ausflusse des Nils. Endlich kam es st. Iss/°si,,tL. L. zzi. Olymp. LXII. 2. II. L. 42;. zur dritten Macht MDario bey Arbela, in welcher die Persische macht gam/^niedergelegt ward, und folgte die eroberung von Babyst"'Susiana, nebst der Persischen Haupt-stadt Persepolis, »»"„Mgantzen lande, wie auch Medens, Hyrcaniens, und "andrer provintzen. Als Darms auf der flucht von BEgebracht worden , ward Alexander dergestalt zum Mllw>.^bewogen,, daß er häuffige thränen darüber vergoß,Konigs-morder seinem verdienst nach durch einen schmäh"^,,,tod wieder hinrichten ließ. Endlich brach er durch bisdien, und nachdem er den König Porus geschlagen undgen, brachte er das land bis an den fluß Hydafpes unterDoch, als er diesem Könige die freyheit gab, von ihm Ost,ten was er wollte, und er, wie man vorgiebt, geantwort-et! wolle nur als ein König tractiret seyn, fetzte er chn a,»/.§xhleiden wieder in sein Königreich ein. Auf feiner rückrem ^er st. N. ;66o. st. L. Z24- II. L. 41 °. Olymp. LXls-„ 4 ,e„'Babylon an einem gift - trunck, so ihm Antipater in Gr»"^,land solle zubereitet, und durch feine söhne, Cassa»"Philippum und Jolam haben reichen lassen, als er//-7. monat regieret, und ,2. jähr und 8. monat gelebet "^und kurtz zuvor fast von aller Welt nationen, die sich/^.!vü>"ihm unterworffen, oder zu seinen grossen siegen gluck A' sichschet, durch Gesandten war beehret worden. Ernicht lange vor feinem tobe mit Roxanen, eines tv^grossen Herrn tochter, vermählet, die auch nach stilM-einen Prmtzen zur weit brachte, von welchem der solg^tch^tickul handeln wird. So war auch Darii Printzeßjn, , pFra, seine gemahlin worden, von welcher an gehörig/" Fnachzusehen, und von Barsinen, die er lieb gewonneneser sich jemals vermählt, war ihm auch ein söhn//AM

Hercules, gebohren. Sonst war Alexander ein schon^ Mjfii

von nicht gar grosser statur, in feinem thun hurtig /behertzt, großmüthig und zugleich von unersättlichergt-gierde, auch so gar von fugend an, da er bereits bitte/ ,„,vweinet, daß sein vatter Philippus so viel länder eroberu / ^ erihm nichts zu gewinnen übrig bliebe. Er hielt allesversprochen, vest und heilig, war mäßig in leibcs-erE^und von ungemeiner freygebigkeit. Aus die letzt,, ""-was Ules wohl von statten gieng, schien er sich dessen rn.eüberheben, indem er im zorn hitzig, im truncke unmaLA§ w'in der liebe unordentlich wurde. Zu den wlssemcha» § EGelehrten trug er eine sonderliche gewoaenheit. ^meister Aristotelem ehrte er auf alle weist, und wen.„gte Jgrosses guth zu, und als er Thebe eingenommen,sonderlich, des Poeten Pindari Haus zu erhalten. /Eschriften führte er stets mit sich, und als er unter 0 § st!beute ein sehr kostbares mit edelgesteinen reichlichgen bekommen, legte er dieses Poeten bücher baremdaß das allerköstlichfte werck eines so sinnreich/'billig in einem hochfchätzbaren behaltms 'ttulst ^ret werden. Und wie er durch sein grosses E/spichtbey der wett überall berühmt worden, also wollte c>. , »

niger an der ehre der gelehrten wissenfchassten tyeu vsi. «oo- iKsendete mitten in dem lauff feiner siege dem Armeenlent oder 80000. cronen, solche zu erforschung der v/ aü/sider natur anzuwenden ; zu welchem ende eine .

jager. fischerund bergleuthe bestellet waren, welche"