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Erster Theil. A - Be.
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Alexander, ein lohn des Polyfperchontts, warf sich zumRegenten zu Sicyon in Peloponneso auf, wurde aber von eini-gen seiner bedienten umgebracht, nachdem er sich durch vieletapfere thaten bekannt gemacht. Seme gemahlt» war Cratefl-volis, welche auch nach dem tobe ihres mannes die herrschafftmit grossem muth behauptet hat. K«/. lib. XIX.

Alexander, ein natürlicher söhn Iohannis I. Hertzogs vonBourbon und Auverane. Er war anfänglich zum geistlichenstände gewredmet, und L-momcus zu Brauche; begab sich her-nach in krlegs-dlenste, überfiel an. 14;-. die stadt la Mothe inLothringen, und führte den Dauphin, nachmals LudovicumXI. aus dem schlösse Loches nach Mulms, worüber sich Caro-lus VII. so entrüstete, daß er Alexandrum einziehen, und an.1440, erfaussen ließ» /s-. gsnsal.

6aU. cl. 1 . 1 . 16 .

Alexander Vitoldus, Groß-Hertzog in Litthauen, sieheVttoldus.

Alexander von Medicis , siehe Medicis.

Alexander, ein Wallachischer Fürst, war wegen seiner la-sier und grausamkeit bey den seinigen sehr verhaßt. Es wider-setzte sich ihm einer, nahmens Jacob, welcher vorgab, daßer von dem alten geschlechte der Wallachischen und Moldaui-schen Fürsten herstammte, und daß er Erbherr der insul Sa-mos und Marggraf von Parvs auf dem Archipelagi) wäre.Weil nun die Polen die partey dieses letztem hielten, und in-sonderheit Albertus Lasky sich desselben annahm, so kam esendlich dahin, daß Alexander ab- und hingegen Jacobus an sei-ne statt eingesetzt wurde, welcher auch durch seine geschenckean die Bassen von Constantinopel die bestätigung von dem Tür-kischen Kaystr Solymann II. an. l;6r. erhielt, wiewol er die-se Herrlichkeit nur jähr genoß. Denn nachdem die Walla-chen einigen argwohn von seinem herkommen geschöpft, fielensie ihn in seinem pallaste mit gewalt an, und muste er einesgewaltsamen tvdes sterben. Kill. Üb. XXVIII. ve üe.

«o/e,, Iss Iinxoüeurs iwignss.

* St. Alexander Newsky, Groß-Fürst der Russen, warein söhn Jaroslai, und ur-enckel Georg« I. Noch bey leb-zeiten seines vatters, da er zu Novogrod das commando hat-te , erhielt er an dem Newa - ström über die von den Schwe-den unterstützte Teutschen Ordens-Rittere einen herrlichen sieg,daher ihm von den seinigen der nähme Newii oder Newskybeygeleget wurde. An. 1244. folgte er feinem vatter in derregierung nach, nachdem sein ältester bruder THeodorus schonan. 12,2. an dem tag seiner Vermählung eines plötzlichen to-des gestorben war, und beherrschte fein volck mit grosser tapfer-keit und klugheit, bis er bey seiner ruckkunft aus der CrimmischenTartarey in eine schwere kranckheit fiel. Denn von dieser zeitan erwehlte er das kloster - leben, und veränderte seinen nah-men Alexander in den nahmen Alexius, darauf er nicht langhernach, an. 1261. oder, wie andere wollen , an. 126;. daszeitliche gesegnete. Es wird von ihm ausgegeben, daß er nachseinem tobe wunderwercke gewürcket habe, daher er von denRussen als ein Heiliger verehret wird, wie denn auch nichtnur der Rußische Kaystr Petrus I. ihm zu ehren ein prächti-ges kloster und kirche an dem Newa - ström hat erbauen lassen,sondern auch die Kayserin Catharina zu feinem angedencken an.1725. einen neuen Ritter-orden gestiftet hat, welcher der St.Alexander-orden genennetwird. Die söhne dieses AlexandriNewsky Jaroslawitz waren: Daniel Alexandrowiz, Groß-Fürst der Russen, und Andreas Alexandrowiz zu Wlodimir.

a<?. ernä. LH/I lext. l 7 Z 8 -

* Alexander, ein tyränn zu Pherä in Thessalia, machte

sich durch seine grausamkeiten sehr fürchterlich, und ward vonallen ehrlichen leuthen gehaßt. Pelopidas, ein ThebanischerGeneral, welchen dieser tyrann vorher» in der gefangenschafftgehabt, griffe chn, nachdeme er befreyet worden, mit der gan-tzen macht ferner Republick an; dennoch aber, obwol er ihnüberwand, verlohr er das leben, welches geschah im erstenjähr der LIV. Olz-mxiaäis, ; 64. jähr vor Christi geburt. Nachverffiessung 7. jähren ward er von Thisbe, Alexandri weib,mit beyhulff Tisiphoni, Lycophronis und Pitholai, dem bru-der diests tyrannen, ermordet. und Lw». m

vitakelox. L^.!ib.XV. Iii>.VI. ^

* Alexander, ein betrüger, welcher sich für einen söhn des

Königs Persti in Macedonien ausgab, richtete eine armee auf,mit welcher er die gegend des flusses Nestus einnahm. Metel-lus aber, ein Römischer General, kam ihm so nahe auf denleib, daß er ihn bis in Dardaniam trieb, allwo diefer betrügerverschwand,. in dem zweyten jähr der dVIlI. Olympias,147. jähr vor Christi geburt. ex in annsl.

* Alexander, ein söhn Tygranis, welcher von dem KaystrNervne zum König in Armenien erwehlt worden. Dieser Ty-granes war ein söhn Alexandri, und ein groß-sohn eines andernAlexandri, Glaphirä ehemann, welcher Hervdis des Grossen,und Mariamnä söhn gewesen. Dieser Alexander, von wel-Km hier die rede ist, und dessen ur-ahnherr Alexander, einM-Manamnä gewesen; hatte Jotape, eine tochter Antwchi,

' Wv ehe. Kaystr Vespasianus gäbe thmeAs m Cilicien; seine kinder fielen von der Ju-' das ist, wie es einige auslegen,Christliche relrgwn. snüg. lib. XVlll. 7.

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.Alexander, Hertzog von Albanien, einbruberIacobillz.Königs in Schottland-, lebte im XV. Lculo. Er wurde amseiner rückreist aus Franckreich, allwo er seinen mütterlichgroß-vatter besucht, von den Engeüändern gefangen, aber rw«hernach auf bitt der Schottländer wiederum los gelassen,che ihres Königs darum überdrüßig waren, weilen alle gen"ge und unerfahrne leuthe bey ihme sehr viel gunst genolst'^also daß er sich auch bov denselben bedienen liesse, welche E.die Schottländer gern mochten aus den äugen sehen. Dieleuth, nachdem sie erfahren, was für grosses Unglück ihnen UHanden, ergriffen Johannem den jüngsten bruder desKomg/welcher sehr übel von der regierung gesprochen, und veruE'ten thue zum tod. Alexander, obwolen er allen mognchllv-eiß anwendete, allen argwohn von sich abzulehnen, M Udadurch in grossen nöthen; er wurde demnach von den HE 1,Ihm, welche sich, so lang dieser Printz lebte, nicht in sichckU,,sahen, auf dem schloß zu Edimburg verwahret. Er entwwvte. ihnen aber heimlich von dort weg, und salvirte sich anHof Eduardi IV. Königs in Enaelland, welchem er die MMkeiten, welche zwischen dem Konig und dem Adel in SwEland vorgiengen, offenbarte; fügte auch bey, daß, so str» §sich diese gelegenheit zu nutz machen wollte, ihme ohnM" §ein grosser theil der trouppen zufallen wurde, so bald er", -den fuß in Schottland setzest. Worauf Konig Eduardarmee unter anführung Hertzog Richards von Glocesier icu'bruders dahin sendete, wodurch die stadt Barwick wieder» ^an die Engelländer gekommen. Alexander ward in die »vUwürde gesetzt, auch so gar in der ersten Versammlung vSchottländlschen Ständen Regmt des Königreichs ernan»damit er auch seinem bruder allen wider ihn gefaßten yaii^nehmen möchte, entledigst er ihn von der gefangenschafft,inn er sich befände, und setzte ihn wieder auf den thron. ^alle diese gutthaten waren nicht im stand dessen alten zori«Hemmen. Die eifersucht, so der König wider seinen vr»^welcher bey dem volck ein sehr beliebter Herr war, hatte,um kein geringes vermehret durch diejenigen böswichte,allezeit um den Konig waren, und ihne glauben mE ^Alexander gedencke ihne vom Reich zu flössen. Nachdem^nun von feinen freunden erfahren, daß der gantzeden tod geschworen, flöhe er in Engelland und von danm> §.

Er hinterließ zweenwelchen er von seiner eMk-s von ^»

Franckreich, allwo er gestorben,der einte nennst sich Alexander,gemahlin erzeugetney war; der an! ^dieser ward hernach viele jähr lang

* Alexander, von Burgund, Herr zu Montag« inder ^

ces von Chalons, war der jüngste söhn Hugonis M-uahmens, Hertzogs von Burgund, und Alix von LothrMg^c-ner ersten gemahnn; ein bruder Eudts in. Hertzogs von Dsgund. Dieser Printz, von welchem in verschiedenen sw-'Fder Abteyen Clugny und St. Benigni von Dijon meld»"s fst-thau wird, starb im jähr 120;. Er erzeugest von Bea»^,ner gemahlin, welche für eine Printzeßm Wilhelm: U. .ch,sens von Chalons gehalten wird, Endes I. welcherkommlingen hinterließ Elisabeth von Courtenay, z»

xander von Burgund von Montag«, Dechant der ^

Besancon, welcher hernach in dem ersten allgemeinen ^^Ilo zu Lyon, so an. 124;. gehalten worden, zum BsschAeHChalons an der Saone ernannt worden. Alexander,

er sich in allen stücken als ein guter Bischoff aufgeführtden 2;. decembris an. 1261. und ward rn der kirchen^tey unser Lieben Frauen zu Maisisres begraben , auw -5^fein grabmahl sehen kan. O« <7i-e«e, Klüoirs äs

, hiüoirs geneLlogigue äs franse , ^Lbrist. I.e ?. , lust. ßenssl. äe krause 6cc.

* Alexander, aus Portugall, ein söhn TheodE^to^Portugall, Hertzog zu Braganza und Barcellos,,Eowvon Portugall; und Annä von Velasque und Giro»gebohren an. 1607. starb den ;i. may im jähr r6z?.

Printz war ein bruder Iohannis IV. diests nahmens, sFortunatus, Königs rn Portugall, und Eduard:,

die Spanier zu Mayland gefangen hielten.

Geistliche dieses nahmens. ^

Alexander, Bischoff zu Cvmano, ein Märtyrer, Mler oder Rohlbrenner zugenannt, weil er zuvor, ev puuvschoff worden, dieses handwerck gebrauchet, darrmM,stetige arbeit sein fleisch creutzigen möchte. Er kaM N>L^ L°Verwunderung zum Bischoffthum; denn als das vom ° Emano St. Gregorium von Neu - Cäsarien ersuchtestadt eine kirche zu stiften, und sie mit einem Blsthon Then, die vornehmsten aber unter ihnen ihr absehe» "lehrtestm leuthe gerichtet hatten, remonstrirte :h«e"^EGregorius, daß man nicht aufdie äußerliche gaaven, »poauf die innerliche beschassenheit des geistes zu sehenaus einer von den vornehmsten dem H. Gregorrowortete: wann ihm keiner von den ansehnlichste» »»:sten im volck anständig schiene, so würde man wow^egvTbrenner Alexandrum zum Bischoff nehmen müssen. ^cher>'^faßte diese Worte und gab ihnen Alexandrum

zu jedermans gelachter besudelt in einem zemsseno»