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Erster Theil. A - Be.
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von ihm zu thun begehret, feun vom Himmel fallen lassen.Hierauf hat man ihn zum Brfchoff machen wollen, weil ihnaber der sinn nicht dazu getragen,, hat er sich auf und davongemacht, währender zeit viel rauber bekehret, und an demEuphrat ein kloster angelegt, in welchem sich in kurtzer zeitsehr viel brüder eingefunden, die er in 24. ordnungen gethei-lt , und als sanger GOtt tag und nacht zu loben bestellet hat.Dieses kloster nun hat er langezeit verwaltet, bis er sich eins-mals mit i;c>. brndern in die wüsten begeben, rauhe speisen ge-nossen , und dabey eine gewisse anzahl Römischer soldaten zurVerehrung gebracht hat. Als er sich zu Antiochia aufgehal-ten, hat er sich von dem Bischoff daselbst sehr verfolgen lassenmüssen, woran er sich aber wenig gekehrt, sondern vielmehrfreymuthigso langegelehret, bis er sich in einem bettler-Ha-bit m das kloster Chrithenium begeben, 24. Mönche aus dem-selben mit sich nach Constantinopel genommen, und in denenreguln der unaufhörlichen anrussung GOttes unterrichtet hat.Ob nun wol der satan dieses löbliche werck zu zernichten ge-trachtet, und durch beschuldigung ketzerischer lehre viele Ver-leumdungen wider diesen Heiligen gestiftet hat, so gar, daßauch die Versammlung anfangs zerstreuet wurde, hat er sichdoch gefallen lassen müssen, daß, nachdem die Unschuld diesesHeiligen klar worden, sich die zerstreuten den tag noch wie-der zusammen gefunden haben. Nachdem er nun ein hohesalter erreichet, ist er an. 4;°. gestorben, und wird den iz.jan. verehret.

* Alexander , Bischoff von Hierapolis, fände sich mit in demjähr 429. in dem unrechtmäßigen Lvnväo zu Ephesus, wäredas Haupt der Widersachern St. Cyrilli von Alexandria, undveranlasste eine grosse mißhälligkeit unter denen anwesenden Bi-fchöffen, zuletzt aber ward er feiner würde entsetzet, und nachPhamosis in Egypten verwiesen. Er hat zwanzig Lpilkolssgeschrieben, welche sich nun in der sammlung Christiani Lupifinden. Loncil. Lxlles L« , bist. ecclss. toLc»-, sxxen-

clix to tbs Lnglislr Diälionsr^ ok Morst.

* Alexander, ein Beneditincr und Abt des klosters Vallis

Celesina, lebte in der mitten des XII. l^soli, und schrieb Ro-gens, des Königs in Stellen, leben, so Dominicus äs Porta-nariis heraus gegeben, und dem 1 . III. Hilxsni°e illuilrscsreinverleibet hat. ? , hibi. Xsx.

* Alexander Lz-rus, ein Aristotelischer klli1osopllu8, warSosigenis schüler und Neronis krTcspror. kstriciu8 äikcuk.keripstet. halt davor, daß die Lommsmsrls in mLtspbvs-LLM LIibro8 meceoron, welche sonst Alexandro Lpkroäillenll zuge-schrieben werden, von diesem Alexandro verfertiget worden.

* Alexander Lwlus, oder ?1euronicu8, erhielt den zunah-

men von seiner vatter-stadt. Er machte sich zu Ptolemäi Phi-ladelphi zeiten durch seine Griechischen tragödien, deren er un-terschiedliche geschrieben, bekannt. 8/eaL-, XIV. x.

y;y. L 999. IX. uz. 6eK«l, XV. 20.

/at-ercrr,,, bihl. Lrsec.

* Alexander ab Alexandria, ein Franciscaner- Mönch, derseinen zunahmen von seinem vatterlande bekommen, war einberühmter kllilolopbu8 undlllsoloZus, prvmovirte zu Barcello-na in Ootorein IbeologiT,,und starb zu Rom an. iz 14.Er hat einen commemsrünn über das Evangelium Johannis,Episteln Pauli, Iesajam, Sirach, Tobiam, und einen tratstäe iXuts, wie auch über einige bücher Aristotelis geschrieben.

tkestr. tllestr.

* 2 llexander Cytherius, hat das musicaksche Instrument,

xsalterium genannt, mit mehrern saiten bezogen, und solchesin seinem alter zu Ephesus in den tempel der gottm Dianabringen lassen, wie solches aus dem .lubs beym llb.

lv. x. i 8 z. zu ersehen. '

* Alexander äs St. Elpidio, ein Jtaliäner, hat ums jähr

gelebt, und einen commenwriom über Aristotelis wer-che in Lateinischer spräche geschrieben. , äs lcrixt. lliü.

klliiosoxll.

* ^^lexander Lllebienlts, ein Augustiner-Mönch in Engel-land I lebte zu ansang des XIII. Isecvli als Prior in dem klo-ster , davon er seinen zunahmen erhalten. Er schrieb Lpiw-

inen llilloriL Lritsnnire; Vitss 8 . tkxnsts, öer 5 ellini Lrs-

inlliL 6 uEri LremitL, und anders mehr, welche schriften indenen Englischen bibliothecken im msnuLrixt liegen. .äe lcript. eccl.

* Alexander, Lychnus zugenannt, ein Poete, von Ephesusgebürtig, schrieb äe Kebm ccslellibus, ingleichen äe ksrtibusorbis rerrellris in Vtstn. XEZ. bibl.

* Alexander Vinciolus, welcher anfänglich ein Minorit, dar-auf aber an. in 8 . vom Papst Johanne XXII. zum Bischoffvvn Nocera in dem krincinsw olers erwehlt wurde, hat so-WA bey lebztten, als auch nach seinem tode viele wundersehenlassen, und zu Sasso Ferrato in der Ancomramschen Marckbegraben worden. Er wird den 4. may verehret. lV»rver/»/.

rift» Gri<chlschersp«ch -in- blst».

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xbo, unterscheiden, dieweil gemeldtes werck diesem letzternicht zugeschrieben werden kan, indem die Turcken zuzeit noch nicht bekannt waren, und also der smkor dieser a.»ckischen Historie ein viel jüngerer feribent seyn muß. AUgu"-Nieder!. O,k?.

* Alexander äeviilsvei. ein Minorit und Poet von Do>/lebte in der ersten helfte des XIII. Lculi, und schrieb Vornnsle pueiorum, oder eine Lateinische grsmmstic in vertzvbrachte auch das alte und neue Test. in 212. verse,

Ioh. äs 1 s Haye in pr-eliininsribus sä Liblis msxllns ht"^gegeben, Le».

* Alexander , ( Hieronymus ) ein fl.csäemlcu8 schmorn 'ivrn, von Friuli gebürtig, war bey einigen Cardinälen beermriu8. Er starb an. i6;i. und hinterließ LommentsriuNLsji inlkimtiones; koemsts vsris , und Isbrum äe suburdi1 Ü 8 reFlc>nibn8 säverki8 tlnonymum. lerere, biogr.

* Alexander, (Nicolaus) ein Beneditiner von dergregmione 8. Msuri, zu Paris 1654. gebohren. Er trat eselbst 1678. in den orden, und legte sich mit ffeiß auf die Artzss -.kunst, hat auch ein OlÄiolianum koc-miLum A kllermscercum , inglcichem 1 s Msäesins L ls Lkirurgie äe8 pllllvres 9schrieben. Le o,-/, bibl. äe8 Leneä. äs 8t. Msur. . ^

* Alexander, (Natalis ) ein Dominicaner, welcher ennder fleißigsten schreibern des siebenzehenden jahrhunderts ssw.sen, wurde gebohren zu Rouen den 19. jenner 16)9. da er r>avVollendung seiner studien in den Prediger-orden getreten

ches den 9. may. iü^. geschehen. Er käme hernach aufPss>.,in das sogenannte grosse kloster,um daselbst seine studien forschtzen, und lehrete darauf 12.jähr lang die Weltweisheit und Mi'gelehrtheit. An. 167-;. den 21. Horn. wurde ihme der tveo«gischevoÄor-hut aufgesetzt,darauf er die vornehmste krokemon'dem Convent der Iacobmer erhielte. Von dieser zeit an arbeiw.

oem i»onvenl oer ^acoomer eryieue. Bvn orezer zerr aner immer an verschiedenen grossen wercken, deren Nutzbarkeit ^ :bocbachtung, so man bafnn bat, mobl verdienet. Sein er'u.

wäre dasjenige,will, daß die 8nmms

Hochachtung, so man dafür hat, wohl verdienet. Semwerck wäre dasjenige, in welchem er wider Launoy bewm ^will, daß die 8 nmms 8 . IKoinX, würcklichvon diefcmum-geschrieben worden. Er gab solches zu Paris an. 167;. hss,M-

Gleich im folgenden jähre fienge er an heraus zu geben: ssMHistorisL LsLleüsliisL Lspits : welches werck 26. band? ,gvo. haltet, davon die 4 . letztem erst an 1686 . gedrucktden. Das nächste jähr darauf machte man eine neue ausg"des gantzen wercks in gleichem formale;,und an. 168Y. >ss.,,'

be er ein gleiches wer/ über das Alte Testament, da erstesallein das Neue betraft. An. 1699. fügte er diese beyde we^zusammen, und liesse sie in acht bänden in kollo drucken,'dem titvl : Riüoris Lcclelisllics Veteri 8 Xovigus Issiswri Lc. Man machte eine gleiche ausgäbe davon an. *7 ^nicht aber an 171;. Die anmerckungen , welche über diesesgemachet worden, wurden unterdrücket; doch bekäme ernoch wichtigere Händel. Als er die sätze der an 1682. veriMmelten Geistlichkeit, darinnen einige dinge von den fteE^,der Französischen kirchen und den Königlichen rechten ss" .yvertheidiget, fiele er in die Ungnade des Römischen Hosts,seine schriften wurden durch einen besondern schluß Papsts »centii XI. äs ästo den/z. jul. 1684. unter strafder excomnisstion zu drucken und zu lesen verboten. ' Er führe nE-si,ftoweniger in seiner arbeit fort, und zwar allezeit in g'Wh-thone, so daß man zu Rom immer mißvergnügter wurde,rend dieser langwierigen arbeit, gäbe er auch einige beM ft.abhandlungen heraus. Darunter sind drey, in welchssf'Thoma lobschrift machet, und zeiget, daß dieser LewA ^Urheber des Olsisii 8 . 8 scrsinemi seye, auch AlexandeS^Hales fälschlich für dessen lehrmeister gehalten werde.find zu Paris in 12. an. rsgo. gedruckt. Er hatte einendern streit mit dem ?. Frästen, einem Barfüßer, über ?> ge-meine Lateinische Übersetzung der Bibel, und mit Dauao ri-gen der ohren-beicht. Er gäbe auch eine IllsoloZismcsm <L Uorslem heraus, desgleichen eine Inüinitionsmcionstoreim. Er schriebe auch einige wercke in FeanÄ'just.spräche , als : stlbregs äs Isko7 L äs 1 s Morsls äs^

Er wechselte streit-schriften mit dem Iesiut, k. Daniel ,feine Tkeologism vogmsticsm L Morslsni. welche ennggen wurden gehabt haben, wo nicht der König beydendas stillschweigen auferleget hätte. Er schrieb ferner -,I.ettre8 s un Oocteur äs 8ortzonne , aus anlas einiger 1welche bey den Jesuiten in Lyon vertheidiget worden. ^biß: fipoloZis äes Oominicsins Milllonsires äe 1s .Lonkorinies äe8 Leremonie8 Lllilioile8 svec I'iäolscnLqus L Xomsivs. Er starb zu Paris den 21. aug. hattesonderliche kranckheit in dem 86. jähr seines alters.er seit einigen jähren das gesicht verlohren. ss"HVll-

Lrseä. O« /'r-r, bibliotllegue äe8 suteurs eccl. "llecle. Viceeo« Win. III. imroä. in H- 0 . .»jsihefl

* Alexander, (Andreas) ein liebhaberdermathernm^ewissenschafften, aus der Marck Brandenburg gebuws'um das jähr 1660. nach Nürnberg, und war verschiebt.hche»fönen, welche zu solchen nützlichen wissenschafften M be-trugen, mit einer guten anweisung auf einige jähredient. An. 1662. ließ er von dem gebrauch des von oe>>läo äs Galilais erfundenen proporcionsl-circkels emei ,bericht mit beygehörigen figuren zu Nürnberg in

indem er dergleichen instrumentr von verschiedenen