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Alfayates , ein kleiner ort in der Portugiesischen landschafstTransmontana , hart an den grenyen der Spanischen provim;Estremadura, bey dem Ursprünge des fluffes Coa, gelegen. Erist auf einer höhe, zwischen lauter geburgen, gedauet, undhat zu seiner Vertheidigung em ziemlich gutes schloß.äelic. äu korwgal ?- ?IY.
Alftld , siehe Ahlefeld.
*Alfeld,Alfelden , oder Alveld, lat. Eläa, eine kleinestadt und schloß im Stift Hildesheim, drey meilen von der stadtHildesherm, ffm flusse Leine / welche das stamm - Haus des be-rühmten Gräflichen geschlechts von Ahlefeld ist , so jetzo inHolstein und Danemarck floriret.
* Alftn, oder Alphen, ist ein alter und grosser flecken des
Rhynlands in der Grafschafft Holland. Er liegt zwischen Lei-den und Morde, und wird auf Latein stlxstsnum genennt. Esstreiten die Holländischen lciixwres sehr über den nahmen die-ses flecken s, ob er nämlich von Alfenus Varus einem Römi-schen General herkomme , oder nach Peutingers meynung,auf Latein Llbinisn-t oder tUbLnianL, von Claudio Albino,heißen solle, welcher, nachdem er von Kayser Commodo inGallien geschickt, auch die Frisier, welche sich über denRhein gezogen, zurück getrieben, sehr wahrscheinlich an demort, wo sich dieser flecken befindet, sein lager konnte geschla-gen haben. Mann man nun die beweg - gründe dieser bey-den meynungen gegen einander haltet, so ist leicht zu' ur-theilen, daß diese letztere meynung der erster» wett vorzuzie-hen , indeme die alten geographischen charten und reise - be-fchreibungen diesem flecken allezeit den nahmen stlMMa zu-geschrieben. Es ist zwar wahr, daß die gleichheit des nah-mens Alfenus und Alfen einen leicht verführen könnte; esist aber zu beobachten , daß die Holländische sprach, wannsie sich anderer sprachen Wörter bedienet, gemeiniglich dasv. in f. verwandelt, also daß stlbM oder sehr leicht
jn Alfina oder Alfen hat können verändert werden. JacobeaHertzogin von Holland lieferte am abend vor dem ersten May-tag Philippo von Burgund bey Alfen eine Macht, und schlügejhn. notit. Lerman. inst k. I. x. 2.
* Alfen , (Wilhelmus von) Staats - Secretsrius von
Holland, Seeland und West-Frießland, ward gebohren imjähr 1608. aus einem Bürgermeisterlichen geschieht. Er erlang-te die Secretariats-stelle den 20. sept. r6;i. da er noch nicht das24. jähr erreicht hatte. Nachdeme er nun sein amt 5;. jährlang aufrichtig und rühmlich verwaltet, träte er selbiges imjähr 1684. seinem tochtermann Johannes van Hurek ab. DieserAlfen hat ein ziemlich grossen auszug von formuln, supplicatio,nen, befehlen, Müssen und anderer schrtften, welcher mansich täglich an unterschiedlichen Höfen bedienen kan, zusammengetragen, und unter dem nahmen Papagay, bekannt gemacht.Dieses werck ist zum fünften mal an. 166;. von neuem aufge-legt worden. 8. va» LritÄV. illuitr.
Alfenus Varus oder Alphenus von Cremona, ließ seinfchuster - handwerck fahren , und begab sich nach Rom, allwoer unter Servio Sulpitio in den wissenschafften dermaßen zu-nahm , daß er nickt allein in kurtzem einer der berühmtestenRechtsgelehrten, sondern auch mit P. Vintcio im zweyten jäh-re nach Christi geburt Bürgermeister wurde. Er hat XL. li.bros viMÜorum, derer in dem instiLL L-mäecMruin Meldunggeschickt, und noch ein ander werck unter dem titul LollsewneL,hinterlassen. Es führen einige noch einen andern Alfenuman, ein discipul des Papiniani, der zu den zeiten des KaysersAlerandrt Severi soll gelebt haben, gründen sich aber auf einZeugnis Lampridii, welches nicht gar zu klar ist. Eines an-dern Alfen» gedencket Cicero in orstlons pro tzuimio, wie dennauch Alfenus Varus, des Vitellii General und Ist-LlectusLrsnorii, bekannt ist. Donatus erinnert sich in dem lebenVirgilii eines Alfen», welcher das land - guth Virgilii von deraufläge, damit die andern Ritter nach der Niederlage des Brüt»beleget worden, frey gemacht, welchen etliche vor eben denjeni-gen Alfenum halten, dessen zuerst gedacht, wobey sie zugleichvorgeben, daß auch Catullus seiner Meldung gethan habe, wel-ches alles aber noch nicht ausgemacht. 1.2. §..44. L cls
0 . 5 . lib. I. stelln, stat. z. Ist,. VI. c.
cls veter. ILt. c. in vim.sLr. c. ;8- cls
Zurieper. Üb-1- vit. ZLt. üb. I. c. n. Sg)-/e.
Altes, lat. LnMu8, ein fluß in Sicilien, im thal cli Noto,der sich bey Syracusa,ins Ionische meer ergeußt.
* Alferrus , dw erste Abt zu Cava in Neapoli, ist zu Saler-üo aus einem berühmten geschleckt der Pappacartonum, welchevon denen alten Fürsten der Longobarden ihren Ursprung haben,gebohren worden. Er wurde cmsmals von seinem Landes-Hcrrn, Gisulpho I. als Cantzler irgendwohin abgesendet; weiler nun daselbst in eine schwere kranckheit verfiel, und GQtt ihnwiederum genesen liesse, begab er sich aus danckbarkeit und liebezu GOtt in das kloster Clugny, in welchem er sich so lange auf-hielte, bis man ihn wieder nach Hause verlangte, und alle klösterunter seine aufsicht gäbe. Meine auch hierbey blieb er nichtlange, denn weil er sein vergnügen mehr in der einsamkeit fände,verfugte er sich m eine auf einem ohnweit gelegenen berg befind,liche hole, darinnen er aber nicht lange alleine feyn konnte,sondern von vielen mngern, sonderlich aber von St. Leone undDesiderw / besuchet wurde, deren der erstere Abt zu Cass
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sino, der letztere aber Papst wurde. Auf besagtem berge Eer todte auferwecket haben, und in einer Versuchung vorn rew.den berg hinab ins meer gemorsten worden feyn, dabey er v".nicht ohne grosse Verwunderung schadlos geblieben. EuU",da er seine zeit mit bäten und fasten zugebracht, soll ihmstus seinen todes-tag offenbaret haben, worauf er an. »oz^/jßer 120. jghr gelebet, gestorben seyn soll. Dessen gedächtMam 12. april.
* Alferius, (Andreas) ein Juriste, schrieb
und AestcmL, welche i;8;. zu Rom.heraus gekommen?"kstst. ver. <L nov.
* Alsidena, lat. Lukäsn-r, eine kleine stadt in Abruzzo otim Königreiche Neapolis, am flusse Sangro gegen die Etzen von Terra äl Lavoro, dem geschlechte von Buca gehör'"
*Alfter», (Hyacinthus) ein Neapolitaner, von MÄgebürtig, war ein guter kstMus, und hat an. 1646. Oxusmoäo conlülenäi heraus gegeben, blbl. stlspol. ,
* Alsinger, (N.) ein Teutscher, welcher sich durch Egrausiunkeit in Mest - Indien berühmt gemachet. Die Wem'welches bekannte reiche kaufleuthe in Augspurg gewesen / stt.deneir Kayser Carl V. viel geld entlehnet hatte, äls sie von Anczuela, oder klein Venedia, als einem isehr gold-reichen
in West-Indien, reden gehöret, begehreten, der Kayser Ete ihnen die Herrschafft dieses landes, als eine schadloshalt,Azustellen. Dieses erhielten sie auch mit gewissen bedingn»?'/Sie sendeten darauf Alfingern, welchem sie die anrichtung'"rer pflantz - städte anvertraueten, dahin, und gaben ihmtholomäus Sailler zum Statthalter. Diese zween kamen sgen dem ansang des »529. jahrs zu Coro oder VenezuelaSie hatten drey schiffe, darin» 400. mann zu fuß, und aM/pferde waren. Allein ihre allzugroffe begierigkeil brachte!?'das verderben. Dann anstatt die gunst des volcks zu U»vinnen, trachteten sie nur gold zu sammle» , unterliesscuzu diesem end keine art der graufamkeit. Allein die eüiwE/stellten sich endlich zur wehre, und schlugen Alfingern M »chen malen, also daß dessen volck in wenig zeit sehr abnay'Einsmals war eine rede ergangen, es sehe tieffer in dem ta'ffein Haus, welches gantz von gold gemachet wäre. AWlffglaubte dieses, und entschlösse sich nicht eher zu ruhen ,diesen schätz in seiner gewalt hätte. Weil er nun sehr großesten durchzugehen hatte, darinne wohl keine lebens -zu finden waren; so sammlete er einen guten vorrath, unr.lüde damit eine menge Indianer, welche er mit ketten aN"',§den ließ, auf die weise wie man es mit den galee - sclavM Kmachen pflegt. Von diesen musten nun die meisten aus ver^und Mattigkeit erliegen; deren jedem man sogleich, umablösung der ketten von dem halse nicht aufzuhalten, den Mabgehauen. Indessen fünde man kein goldenes Haus, uff"finger starb über diesem unternehmen. Sein Statthalter§lebte ihn auch nicht lange. LT^/er-or», IM. cls 8r. Vonu""liv. VI. ,
, Alfissah, eine landschafft in der insul Madagascar, >usüdlichen theil gegen abend des landes Manambula. Es S'viel wein und seide daftlbst. , still, äs NsclsAswrn- ^
* Alftus , oder Alphius , ein Lateinischer geschieht«der, der zu Tiber», Römischen Kaysers, zeiten gelebet/äe bello Lnrtk-rxinenli, wie Festus meldet, geschrieben-nius IX. z. gedencket eines Flavii Älfii, welcher vielleichtdieser Alfius ist.
Alford, eine kleine stadt in Engelland, in der GrasigLincoln, nicht weit von der see-küste.
* Alfordius, (Michael) ein Jesuit aus London/nach Spanien, und lehrete die Philosophie, inglelchch..A»!Löwen , woselbst er die Theologie docirte. Er wurde y" ^0-stoenirsntiLriub und steüor des LollsZii immsculatse cou ^nis zu Rom, und starb den 11. aug. 1652. zu <2t. Omer :jähre seines alters. Seine Misten, die er hinterlassen / ^0-
LriMrmia illullrMa ; stnuülss stsslelialliLi LrirgnnoruM,
num L stnglorum s ngto Lstrilio scl unnuin n8<s. welMre an. l 66z. zu Lüttich in IV. wmis in fol. gedruckt mstibl. scriptorum stociet. ßelu.
Alfraganus, siehe Alpherganus. Myd/
2 llfred, Husten auch Aelfred genannt, König in ELstck»der vierte söhn Edelwulfs, succedirte seinem bruder L^-.^cran.- 87 ». und ward ihm der nähme des grossen wegr'^Mlöblichen thaten zugeleget. Er that, so bald er zur ee^gekommen, eine reise nach Ronl, allwo er von Adrian" M0"crönet ward. Er hatte viel unruhe, ehe er sich auf HE)hevestigte, und stellten ihm die Dänen sowvl öffentlich^'lich nach, gestalt dann, als er sich einsmals aufemehause ohnweit Londen aufhielt, und in der nahe herum/ ^f,lLin selbiger Haupt-stadt befindliche Dänen einen anschiag AM.machten, und ihn mit einer starcken rotte uberfieM-^ M
sich aber mit feinen wenigen leuthen tapfer, ssld enu"aus den Händen, worauf er eine gute anzahl voicrsr E.diese verräther zerstreuete, und dermassen »ndaß sie durch abgeschickte um friede baten. NachsiAlehm ssihm König Gitro von Dänemarck ins land / w Äffst'aber überwand , und dahin brachte, daß er oe > nchen glauben annahm, und sich in der tauft Ethem l""