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als alg
Lciebvoläi, und wird gemeiniglich mit Alfrido Lrammaticoverwechselt. 0«är?-- commeM. äs fcrixc. esclef. äs
Ilitt. 1.3k. II. 42.
* Dllfticus, oder Aelfricus, ingleichen Vfridus und AI-vredus, auch ElAidus, führte den zunahmen OrZmnmtieus;er war ein Engellander, und Abt zu Malmesbury. Nach sei-nem tode, welcher an. 1016. erfolgte, hatte man folgende schrif-ten, die er verfertiget, gesunden» Lbronisa 8sxonic3; 6 rsm-
8 LX 0 ML 3 M, oder Llottsrium 83 xonisum; eine Über-setzung der Bibel in die Angel-Sächsische spräche, die abernicht völlig zu stände gekommen ; super 8. Lregorü äiLlogislibros IV. Viel predigten, die er in eben der spräche geschrie-ben; inglerchen einen briefanden Ertz-BischoffWulstamum,her unter dte EnglijHen libros xoenitenri^les
aufgenommen worden. ODk, bittor. Ilttsr. LOM-
msiw. äs scriptor. eccles. TVxäk, bibl. Loälei.
Alfrid, Bischoff zu Hildesheim, war von den Grafen vonAsnede oder Elfen, einer vornehmen familie des Ertz-StiftsColn, entsprossen, und in dem kloster Corbey, seiner lügen-den und gelehrfamkeit halber, in solchem ansehen, daß er vondar aus an. 848. zum Bischoff nach Hildesheim beruffen wurde.Er hat unter andern löblichen Verrichtungen die Dom-kirche da-selbst nebst einem treflichen kloster - gebäude innerhalb 26. jäh-ren aufführen lassen, ingleichen die zwey adelichen jungfer-klö-ster zu Essen und Worden, wie auch das Mönchs-kloster zu Sa-ligenstadt gestiftet. Mit Hertzog Ludolffen von Sachsen reife-re er an. 852. nach Rom, und setzte sich bey ihm in grosses an-sehen. Er starb an. 877. oder nach einiger meynung an. 876.
ckron. Loib. s'MÄ-r, tbeatr. ill. viror. Lochei. L/V/Ä.bittor. Virgin. Lollegii Visbeccsnsib.
* Alfried, Bischoff zu Münster, hat das leben St. Ludge-ri, ersten Bisthoffs zu Munster, beschrieben; er war der dritteBischoff zu Munster nach St. Ludgero gewesen, indem er demzweyten Bischoff Gvthofrcdo, einem vettern des heil. Ludgerian. 8;y. nachgefolget, und starb an. 849. Orthegrinus, einMönch von Werden, hatte schon vor ihm das leben St. Lud-aerr beschrieben; beyde diese lebens - beschreibungen befindensteh in den sogenannten tteLub8 Lelieäicttili. Dr, srir, bibl.
äes aut. cssl. g. 8.
Alfter» eine Herrschafft ant Ardenner Walde, denen vonWevelinghofen vormals zuständig, von welchen dieselbige andie Grafen von Salm und Reiferscheid gekommen, indem Jo-hannes V. Jnngarden von Wevelinghofen geheurathet hat. />»-/,0/l öl. k. lib. IX. c. 10.
* Alfus, ein König in Schweden, des Alreci söhn, und Pn-
guonis bruder, trat mit diesem nach des vatters tode die re-gierung zugleich an. Er hatte aber gantz andere eigenschafftenals sein bruder an sich, war dem müßiggange,ergeben, undzog niemalen mit zu selbe, sondern blieb beständig daheim.Er verheurathete sich aber mit Bera, die wegen ihrer schön-heit und angebohrnen freundlichkeit, auch andern herrlichenlugenden sehr berühmt war. Als nun einst in dem spat-jahrsein bruder mit grossem rühm,von den see-capereyen nach Up-sal glücklich zurück kam , und öfters bis in die spate nacht zuschmausen pflegte, gemeldte Bera aber mehrentheils bey ihmbliebe, erinnerte sie ihr gemahl, der sich zeitlich niederzule-gen gewöhnet war, sie mochte sich doch nicht mehr so spätzur ruhe begeben, und ihn dadurch des Wachens um sie über-heben ; sie hingegen antwortete ihm, wie schon mehrmalenvorwurffs-weise geschehen, daß des Anguonis dereinstige ge-mahlin viel glückseliger seyn werde, als sie mit ihm wäre.Alsus wurde aber durch solche reden noch mehr erbittert, undsuchte Ynguonem umzubringen. Er gieng dahero eines abendsin das tafel - gemach, wo derselbe mit seiner gemahlin imdiscours begriffen war, die bezechten Minister ihn aber nichteinmal im hineingehen wahrgenommen hatten, und erstachdenselben auf der stelle, bekam aber von ihm zu gleicher zeiteine wunde, daß er gleichfalls zu boden sanck, und also bey-de zugleich ihren geist aufgaben. 2V-,'oÄo//«, sä
Lmrloniä. bitt. lieg. lexr. c. 24. x. 2;. Ig.
Alfwold, siehe EIfwold.
* Alfwoldus , war der letzte Bischoff zu Shepton inEn-qelland, welcher um das jähr 10; 0. lebte. Anfangs war erm dem kloster Winton em Mönch, allwo er sonderlich Swi-thuno und Guthbertv mit grossen ehren-bezeugungen begegne-te , sich der Mäßigkeit befleißigte, und dem Grafen Godwino,welchen GOtt wegen seiner Widerspenstigkeit gestraft hatte, wie-derum zu seiner gesundheit verhaif. Ihm zu ehren ist der 2;.wart. geweyhet. k/n,v.
Algarbia, Algarve, ein land m Spanien mit dem Königli-chen trtul, zu Portugall gehörig, erstrecket sich gegen abendund mittag an den Ocean. Seme stadte sind Faros, Silves,nebst der Haupt-stadt Tavila und Lagos. Das land ist frucht-bar von rvsmen, oliven, feigen, wandeln, und hat treflich gutensisch-fang; dannenhero es von den Mohren Algarve, das ist,em fruchtbares selb, genennet worden. Wiewol andere noch^brschemlicker gezeiget haben, daß Algarbia in ArabischerkA^als ein land unten ander äussersten ecke lie-bedeute; wie dann auch noch bis dato die ehemalige Por-tuglesische vestungen in der Barbarey, als Ceuta, Tanger, Ma-sagan rc. "s-^^Wüchen titulatur unter dem nahmen Algar-bra Ultra male begriffen werden. Wie im übrigen dieses landzu Portugall gekommen, das ist unter dem artickul Alphsnsus
alg
III. König in Portugall zu lesen, äste. Luln.
äelices äs kortug. p. Zoy.
* Algardi, (Alexander) von Bologna, legte sich einige zm
aufdas zeichnen und mahlen in der schul des bekannten LuMflCarache. Als er wahrend dieser zeit mit Julius Cäsar Convewbekanntschafft gemachet hatte, welches ein bildhauer wäre, stAte er seiner Neigung, und wendete die natürliche gaaben, we>cver zum bildhauen hatte, wohl an. Carache selbst, als er ewMvon seinen probier-stucken gesehen, ermahnete ihn, dieser kEfleißig obzuliegen. Der fleiß, den er zu Mantua auf die wemdes Julius Romano, und anderer grossen meistern, welche ^selbst in Überfluß waren, ehe die stadt bekannter Massen an. wl'geplündert wurde, halste viel seine geschicklichkeit zu vermehre^AIs er an. 1625. nach Rom gekommen, und dorten den MtzUniguin angetroffen hatte, mit welchem er sogleich freundstMgemacht, gäbe ihne dieser dem Cardinal Ludovisio zu erkeEwelcher des Papsts Gregorii des XV. vetter wäre; der ihmes'.und grosse arbeit zuwegen brachte, damit er sich könnte beka«".machen. Eine der vornehmsten wäre ein schnitzwerck, welssvJnnocentius X. ihn für die kirche von St. Peter immachen ließ, in welcher er den H. Leo vorgestellet, wie er daAttila begegnet. Die stellung des enthaupteten St. PE"welche man zu Bologna siehet, ist auch ein fürtrefliches stuck^bildschnitzlerey, welches er gemachet. Er verstünde auch die o»'kunst wohl, und sind würcklich einige schöne gebäude nachrissen aufgeführet. Er starb zu Rom an.i6;4. im 52. jähr stn"alters. vie8 äes keintres, 8ciäxreurs Lo.
* Algarotus, (Victorius) lebte zu Verona, und war ch
Nsäisus, er schrieb äs Vungnruin Xsturs. bibl. X'
Algarria, oder die ebene, von einigen auch Algarica »»nannt, ein land in Spanien in Neu-Castilien, darinnenGuadalaxara die Haupt-stadt war. Die neuern Leogrsptu >tzen auch Madrid und Toledo in dieses land.
* Algasel Algamata, hat ein buch auf Arabisch, we>E^die gerechte waag betitelt wird, und moralische gesetz >abegreift, geschrieben. Es ist von Abraham Bar-Chasda» w»-einem philosophischen buch, betitelt der Untergang derweisen, ins Hebräische übersetzt worden. Dieses buch ward a»
Latein übersetzt, und zu Venedig an.izSo. mit Aristotelisss
in
cken gedruckt. bibl. ÜLbbin. Hr/i. ä» .
/. V. tom. VII. eäit. äs ksrig in i2wo
* Wgasia, war ein weib, welches in der Theologie woy^fahren war, und einige theologische fragen an den H. Hsmum nach Bethlehem zur auslegung und beantwortung stSie lebte im IV. Lculo, und wohnete an den äussersten gr>Fxanckreichs. Viä. sentur. Nkgäskurgic. IV. c. X. x- 77 L'^o-
Algazel, ein berühmter Arabischer kittlolopttus und H1o§u8, welcher eine sehr weitläuftige erklärung von dem .bens-bekänntnis der Musulmänner verfertiget,bitt. Xmb. p. 274.
* /IVLvIIttä. ist eine aus Orient entsprungene ^schafft, wie solches der nähme sechsten, welcher Arabisch wMdkennen giebt, und welcher ein ding wieder in voriger»seyen, bedeutet, oder wie man in den schulen redt,
Persianer haben sehr wohl davon geschrieben, insonderhender gelehrte Cola Neßir. Cardanus schreibet die erfindEser wissenschafft Mahomet einem Araber und söhn MAUe»giebt ihm auch den neunten platz unter den zwölf berirhw^vmannern, welche er unter den alten wegen ihrem hohenallen andern vorgezogen. Scriverius haltet Diophanemgriechischen surborem, von welchem Regiomontanus drev»bucher zusammen getragen, worüber Caspar Bachet,.Meziriac, der Französischen Academie Mitglied, crlamer»Mgeschrieben, vor den erfinder dieser wissenschafft. Francusu^W.ta hat dieselbe, da sie gäntzlich verabsäumet worden,
Lculo wieder in aufnahm gebracht. Cartesius hat el»e "'hgtart erfunden, welche so weit die artVietä, als dieseaue" tB»übertreffen solle. Wallis und etliche andere haben dem L" §iudie ehre dieser erfindung streitig machen, und selbige e»w Heckdern nahmens Harriot zueignen wollen. Herr HuddePrestet aber haben sie beständig Carteflo beygemessen-V0V3M8 en ksrls, lVc. rom. II. p. II2. Dick- ^ M
* Algedone, ein vrt nicht weit von Rom gelegen
ein theil der Gothen postirt hatten, als sie von derRoms zurück marschirten. /». bitt. 6om-
Xix. 1. .^ittelill^
Algeri, oderAlgher, lat. Loraxund loms, erne rm ,Msige, aber volckreiche und wohlbevestigte stadt in Sarvw -einemBischöfflichen sitz, unter den Ertz-Bischoff zu Sal^^o ä«rig. Sie hat einen guten Hafen Lore äs Lonäe oderkorwb genannt. Es ist allda eine starcke corallen-WE/ch E.
Algerus, ein Priester, der wegen seiner ftommwwissenschafft berühmt gewesen. Er war Lanomcus m>
Üicv8 in der kirche zu Lüttich, hernach aber begab er I'^it n>.,Mönchs-orden zu Clugny, und weil zu seiner zert derdem Berengario wegen des H. Abendmahls m vollem 'war, hat er sich gleichfalls demselben widersetzet, undo.mwohl verhalten, baß Petrus Cluniacensis indem amssjstractats wider Berengarium, ihn den übrigen, w oa> ^ PN.Berengarium geschrieben,vorziehet. Johannes Mkw>der Lanonicorum regulsrium zu Löven , hat nach prdiesen tractat an. 1561. nebst andern hieher gehorE^ bssv,Wieder auflegen lassen, wie sich denn auch derselbe in tb