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äs lokexlis, imns VII. säitlsn äs ksris in ir.
^ - Lorriges L augincntee p:ir L«
denE/^^ bedeutet in Spanien ein gerichts-diener, und beybedeut/^er Mauren, von welchen dieses Wort herrühret,kvm, n?M <mfgleichest einen justitz-beamten, dem es zu-mmt, der Obrigkeit befehle zu vollstrecken.
inds?Mchet, oder Alguchet, ein kleines land inAfrica,Barca, gegen den grentzen von Egypten und Nu-dirs/x "//ches sehr fruchtbar und wasserreich ist. Man meynt,Nennet/« eben derjenige / welchen die Wen Oü6s insglwsie j« Z/ welches aber Ztegler zu Gademez einer stadt und wu-*lir "'bulgerid setzet,
stadt in Africa, in der landschafft Hea, imNie Marocco, ward von den Africancrn aus dem stam-mn' >,„^Wda erbauet, auf einem jähen berg , der von an-berqZ >ahern bergen umgeben ist. An dem fuß diesesgen. ««M'zween flusse, welche aus dem gebürg entsprin«Särten r/"' ber daran stoßenden ebne siehet man viele wein-wit dem fMch-uud nuß-bäume. Die einwohnere ernehren sicheinem M«,'..au und viehe - zucht. Die.stadt gehörte vormalstugM gÄ?Manier, genannt Cidi Bugima, des Königs in Por«hiM tz wallen , und feinde der Cherifs, welche letztere durchte„. ^ Anwohnern sich endlich von der stadt meister mach-Älctn^"^' il. lib. ÜI. c.Öax^er. ss'z-««».
^ Wen.
siarb im , a / König von Cordua, welcher 16. jähr lang regiert,» Spi« >whr der Hegira, und im 976. nach Christi ge-alter/ " whn Hissen succedirte ihm im zehenden jähr sei-^lchex Gunter der vormuudschafft Mahvmets Almansor,^br grossem ansehen war, und allein regierte. li->-
Arabje^^ani, oder Alharam, ein söhn des Königs Jsen in-K' war K« Z? seinem vatter im jähr 795. in der regierung.
a ?^ger und unermüdeter Regent, hatte stats beyiii« a>n " bedienten, abgefallenen Christen und beschnitte-recht «.«Er chorte die armen persönlich an, und sprachrr a,.^der die boshafftigen aber inquirirte er sehr scharf,M reich,j^estoeher im zäum halten möchte, und theilteer 2,,,-we allmvscn aus. Es hatten aber seines vattersM gelaüa-? Abdalla kaum erfahren, daß er zur regie-eine w machten sie im jähr 799. zu Valenz ander,,wa stch ,'Mv, und überzogen ihn mit krieg, worinnen Zu-M Valem n" Ä"gebuffet - Abdalla hingegen hat sich wieder° Wider ch« 2ede„. An. 80;. rebeüirten die durger zuTo-a-kl gehoriäm rr aber mit einer sonderbaren list wiederRührende« ft«brachte, und die Häupter solches aufruhrs zu^gurien Wg. An. 81;. ließ er durch Abdelcarimsi^^weifferemn der es dann auch bald eroberte, chindvorstssdter^^i weer erstreckte. An. 817. empörten2 ?ie,n Abdelcm ^ wider ihn, sie wurden aber vondenenselben lä/mr zur raison gebracht, und über;oo.dieN.' «ls er"des stusses aufgeknüpfet. In-er« Olsten Barr--rm! 5 "^stchelu kriege zu thun hatte, nahmenv°L"' solchen , und sengten und brennten. Wie
verm«^' wurdet "st ^ rächen , alle Veranstaltung bereitsret,"?err, "st der ausführung selber durch den todseinem"? iy. ^ "5 iahr 821. als er 27. jähr lang regie-Abd?2."^d 21. tochter genüget hatte, starb, und* ll. dre regierung überließ. A/E«»» II.
bn«.Alhacem, ^ II.
ivchtex ' ein söhn des Ali von der Fatima, des Ma-dvch zwar seines vatters tobe zur regierung.
sollt- "st es ««^stehen ihm und dem Muavia zu einem krieg,ihm Alha-»«?em war, daß es an ein schlagen gehen
wäl,^"waZ2^?"6 uw friede, und erlangte hierdurch, daßNer //ie aber das Königliche zeichen übergab. Es
lwn Uerunq, U/ange, so starb Älhacemus im 6. monat sei-«A'avim wan argwohnte, aus beygebrachten gifterü-, Alhaceu,, ' kerlic. VI. x. 207.sch?? stäts beal-i^? Araber, hat den Tamerlan in seinen feld-und sein leben am glaubwürdigsten be-ben «Gallon, ,/okwr. vbserviNt. x>. 497.
l,«Dchottland^"in^^"dische sehr kleine insul, gegen nor-dn ,?!>d Rvvus n/n Üi dom canal, welcher die insuln Main-Set. - reiche« ° am,"?"der scheidet, gelegen. Man hat all-wAsung, welcher ein merckliches eintra-einKdama, Groß-Brit.
l>eg5 derges, g, Königreiche Granada, am fusse
däl di-?st?weg°n A« den städten Granada und MalagaKst stadt L des azm?^-'st bäder sehr berühmt ist. Manlwum^Ma, im p? ^olemar und Plmn Artlgis.din?? Corduauiw' ^ne kleine stadt in Andalusien,Ria«,/ Manch", den grentzen der Neu - Castilianischen pro-Mid"/w Araaoni!^«"' ^ Es liegt auch ein dorf, nahmensdäder den Alt-bam,"" dem Ausse Talon, zwischen Cala-g stnden. LsEra-Men g^tzen, "llwo sich gesund-
di-Wamb^ das E? ^^ 0 . äs IM. x. 6 ; 6 .
schen va?/Eststjaß zu Granada, worinnenbauet ru porphir, jaspis und marmor-
° lehrn; d»e wände, bühnen und tafel-
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werck, so mit golde überzogen, und mit Egyptischm lnemgiy.pdicis und Arabischen buchstaben bemahlet, zeugen von derMohren vormaligen Pracht und reichthum. Es wird solche Zier-lichkeit noch heutiges tages von den Christen mit fleiß erhalten,und da etwas schadhafft worden, bald wieder ausgebessert. Ausdiesem schlösse ist ein sehr angenehmer prospect über die gantzestadt Granada und die fruchtbaren herum liegenden felder, in-gleichen den thier-garten und das hohe schnee-weisse gebürgt.Auch ist darinnen eine Pforte, wodurch der gefangene Mohren-König, il ks LKico, als er sich samt der stadt und schloß Gra--nada dem Könige in Spanien Ferdinands ergeben, hinaus mar-fchiret, und gebaten, daß selbige, zum ewigen gedächtnis sol-ches siegeö und Überwindung des Königreichs Granada, stetsverschlossen gehalten werden möchte; so auch der König Fcrdi-nandus bewilliget, und von der zeit an ist diese pforte uneröf-net blieben, auch eine starcke pastey dafür gelegt worden.cheLw. urb.
* Alharits, ein söhn Muavias, ist der erste Araber, wel-cher die kunst mit einem raubvogel, welchen man Gacre nen-net , zu beißen erfunden; dieser nähme Sacre kommt vondem Arabischen Wort Salzara, das ist, , oder ein
scharf gesteht haben, her, und bedeutet insgemein eine gattunasperber oder falcken, welche im beitzen alle andere raubvogelübertreffen, nach der mcynung Alkasuinii. Dann wann sichzwey Sacre auf die äugen einer wilden geiß setzen oder sie mitden flügeln schlagen, so ist es ihro unmöglich ihnen zu entwi-schen , bis sie unter des jägers händ gefallen. Es verwundertsich aber dieser ambar , wie ein so kleiner vogel einen kranichanfallen dörfe. Hieran. p->rt. xoü. lib. I. c. 19.
Ali, zugenannt Eä Mak al 6->leb , der allzeit siegreichelowe GOttes, war Mahvmets vetter und schwieger-sohn, des-sen älteste tochter Fatime oder Fathema er geheurathet hatte. Ekward von ihm aufseinem to^-bette an. 6;r. zum Nachfolger er-kläret , in ansehung, daß er ein heiliger mann und von prophe-tischem geschlechte entsprossen wäre. Allein Abubecker, Omarund Osman, oder Othman, zogen das recht der succeßion ansich, und Ali muste in Arabien, worüber er von Mahomet zumGouverneur gesetzt worden, entweichen. Da verfaßte er dielehre Mahvmets in ein buch, und ließ viel mehr dinge frey alsAbubecker und feine gesellen, wodurch er einen grossen anhanäbekam. Omar und Osman schrieben hingegen wider dieseauslegung des Ali; und entstund also ein stetiger krieg undZwiespalt zwischen den Caliphen von beyden theilen. NachdemOsman gestorben, trachtete Ali sich auf den thron zu schwingen,gestalt er dann auch, nachdem er den Mahomet, Olmanssöhn, überwunden, durch die Saracenen und Agarenen öf-fentlich zum Caliphen erkläret wurde; aber Moavia, desOsmans General, setzte sich ihm entgegen, und ließ ihn, alser in der mosquee nahe bey Cufa, an den grentzen des wü-sten Arabiens, seine andacht verrichtete, L. 6. 6,-9. meuchel-mörderisch umbringen. Wiewol andere melden, daß er voneinem Juden, mit dessen eheweib er zu thun gehabt, aus demwege geräumt worden. Diesem Ali folgen die Perser und Ara-ber in der auslegung des Mahometanischen gesetzes. Sonst hatauch Ali einige bücher geschrieben, welche noch aufbehalten wer«den. Siehe Abubequer. ^Va/-rro/. üb.II. 0/e«r. reise-beschreib.
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All , ein söhn Josephs, der;. König zu Marocco, von derlinie der Almoraviden. Als er an. mo. zur regierung kam,bauete er die vornehmste mosquee zu Marocco und viel herrlichegebäude; setzte an. m4. hinüber in Spanien, belagerte Tole-do , verheerte das gantze land , und machte eine grosse mengegefangene, konnte aber der stadt nicht mächtig werden,und mustewegen des winters die beiagerung aufheben, da er sich nachCordoua begab. Das folgende jähr griff ihn Alphonsus I. Kö-nig von Aragonien, dem Papst Paschalis II. den creutz-zug ver-gönnet hatte, mit seiner armee an, und blieb Ali mit zoooo.mann auf der wahlstatt. Die fluchtigen retirirten sich nach derBarbarey, allwo sie des erschlagenen Ali söhn, Brahem, zumKönige machten.
All Bassa, Solymanni ll. schwieger-sohn und Admiral dersurcklichen flotte. Als er an. i z 70.und 1^71. unterschiedliche Ve-letiariische insuln ausgeplündert, und in Lepanto der Christli-hcn flotte, so von dem Juan äs Ausiria commandirek wurde,ine Macht geliefert, wurde er mit einer musqueten - kugel ge-eoffen. Darauf nahmen ihm die Spanier alsobald seine sahne,!Nd riefen viäkoria. Welches den Türcken ein solch schreckencrursachte, daß sie davon flohen. Zwey von Ali söhnenuirden gefangen nach Rom gebracht, woselbst einer von ik-ei, starb; den andern aber schickte man seiner Mutter m/i-er zu, welche sodann Dom Juan mit prächtigen gesche,,^»eehrte. billor. ö. L^xr. ^lt
Ali Basia, einer der grösten Cavitaine des XVII. LcnllIttomannischen Reiche. Er hielt sich unter Amurath ivie Perser so tapfer, daß « ihm seine schwester zur belokm ?, /erehlichte, und lhn zum General stlner armeen mgchA.ach legte er nrcht weniger ehre em unter Jbrabiin ,,..? /n
netiv^ so, daß derGroß-Vezier, Mahomet CopwM L^i-
'erstchtig drüber ward, und beschloß, ihm das command^
>ie armee m Siebenbürgen ru nehmen: aber der tod des Ali
kam