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kam darzwijchen, welcher am i66;. im 70. jähr feines alters er-folgte. Histor» der Groß-Bezier.
Ali Reck, ein obrister dollmetscher des Turckischen Sultansaus dem XVII. Lculo, welcher 17. sprachen reden konnte. Erwar in Polen gebohrcn, und von Sannen durch die Tartarnals ein sciave weggeführt , an die Turcken verkauft/ und von sel-biaen in ihrer relrgion erzogen worden. Sein rechter nähme warAlbertus Bobovsky. Er konnte Französisch/ Englisch undTeutsch so gut reden / als wenn er aus diesen ländern wäregebürtig gewesen. Man sagt / daß er dem Ricaut zu seinembuche von dem Türcktschen Staat vieles beygetragen habe; wie erdenn auch selbst verschiedene schritten verfertiget / als äs lur-eorum Diwrgia; keießrinarione lVIeccANL; Lircuincilioue; L-erotorum viiltsticme Lc. welche Thomas Hyde ediret hat. ErHat die Bibel in die Türckifche spräche übersetzet / welche annochzu Leiden aufbehalten wird. H>»«. voyLZs ä'lc-äie. Lgz'/e.
M Mulev Alcadurbil / siehe Boabdiles.
*M, Konig von Cordua/ ward durch Aliatarus ums le-ben gebracht / welcher sich hierdurch bey allen Arabern verhaßtgemacht, lib. II. c. 2Y.
* Ali Ben Hammudab / der zwölfte Calife der Musul-mannen in Spanien / mit dem zunahmen Motavakel al Allah.Er stammele in gerader linien von dem berühmten Ali ab/durch dessen ältesten söhn Hassan. Er hatte seinen vorfahrenden Solyman mit allen den seuugen todten lassen / um dentod eines gewissen Moviat zu rächen. Dieses geschahe in dem48m jähr der Hegira / und also in dem ansang des zwölften Ke-Luü nach Christi geburt. Er genösse aber des Reichs nicht lan-ge ; bann ehe daß zwey jähre verflossen / beraubte ihn einerseiner verwandtem nahmens Abdelraman, desselbigen/ und näh-me den titul eines Kalifen an. Kurtz nach diesem Unfall wur-de Ali durch seine eigene sclaven getodtet / und Casscm BenHammudab / dessen bruder / nähme den titul und die ehre ei-nes Califen an / unter dem nähme Caiem. Dieser regiertebis an. Heg. 412. Die Spanische geschicht-schreiber nennendiesen Fürsten Ali Ebn Hamid. Er wäre derjenige / welcherdie regierung des geschlechts der Ommiaden in Spanien un-terbrochen. bibl. Orient. Thoren.
*AliBenMoaffek, ist einer der Heiligen / so die Musul-mannen verehren / und dessen geschichten ein gewisser Iafei ge-schrieben. , bibl. Orient.
AliBenHussain, ein groß-sohn des grossen Ali/ des Ma-homets tochtermanns/ war mit dem zunahmen Zin al Abedin,das ist; die Zierde der dienern GGttes / genannt. Er wirdvor den vierten Imam gehalten. In dem buch / UM sl /b-rsr betitult / wird gemeldet, daß als obgedachter sein groß-vat-ter Ali den Hareth Ben Giabec über das orientalische theilPerstens an seine statt zu commandiren geschickt, habe die-ser Gubernator daselbst zwey Printzeßinnen, tochtern des Jezde-gerd, des letzten Königs in Persien, welcher durch die Musul-manner unter dem Calrfat Omars überwunden, und aus sei-nem land vertrieben worden, angetroffen, unter denen die äl-teste Scheber Banu, die andere Reher Banu genennetwurde, und von welchen Ali, als deme sie von Hareth über-schickt worden, die erstere an seinen zweyten sohn Hussain ver-Heurathete; die jüngste nähme Mohammed ein söhn Abubekerder erste Calif zur ehe. Hussain erzeugte von dieser Printzeßindenjenigen, von weichem wir hier reden. Er ward gebohrenim; 8. jähr der Hegrra in der stadt Medina. Es entstünde zwi-schen ihme und seinem oheim Mohammed Ben Hanifa we-gen der würde eines Jmams ein grosser streit, welche dochendlich dieser jenem eedirte. Ali starb im jähr 7;. der Hegiraund hinterließ fünfzehen kinder, nemlich acht söhne und siebentöchtern. Der älteste söhn war Mohammed mit dem zunah-men Baker, welcher unter denen Jmams den fünften rangerhielte. Zeid war der allerunglücklkchste unter seinen übrigenkindern; dann als er die demuth seines vatters, welcher denCalifat, dene die Confites und andere Herren mehr ihme ange-tragen, ausschlug, nicht nachgeahmet, liesse er sich zur unz eitin eine Unternehmung, wrder den CalifHescham, ein, aüwo erunglücklicher werfe um das leben kam, im 122. jähr der He-irä, und 719, nach Chrrstr geburt. Sein groß-/ohn Fa-ma genannt, ern söhn Zerd, hatte kern besseres gluck, dannals er sich in der provintz von Chorasan, wider Valid ein söhnJsied einen Calif des stammens der Ommiaden empörete,würd er geschlagen und ums leben gebracht.kibl. Orient.
*Ali ben Mussa al Radhem, oder wie es die Persianerund Türcken aussprechen, Elkrazem, ist der achte Imam desstammens Ali. Er hieß mit dem zunahmen Radha, oder wiees die Persianer und Türcken nennen Riza; diß ist ein titul,Elchen demselben der Calif Almamum, als er ihn vor seinenMffvlger ernannte, gab, und der denjenigen bedeutet, an wel-M.IwADtt ein Wohlgefallen hat. Diese erklärung, welcheanstiftung feines Veziers, Fadhel ben Gahaldate' stillte in der that alle aufrühren, welche dieÄe Casifen er^WEichen provintzen des Königreichs Wider,,nrube IN entzündete hergegen eine innerliche
mißvergnügt warwelche über diese erwehlung sehrvi8t durm wann der tod dieses Imam, wel-
cher vielleicht durch das gssr befördert worden, nicht eben zu
ali
rechter zeit erfolgt wäre, AlmaMum selbst in gefahr gewest-uvon dem Califat geflossen zu werden. Der tod dieses Inia»geschahe im 20z. jähr Hegirä , im 818. nach Christi geb«» ,in der stadt Thus einer der Haupt-städten der provintz CM"sän. Diese stadt, welche für die grabstätt des Imam RMbestimmt worden, hat ihren nahmen verändert, und ist , ixdeme er dorten begraben worden, Maschhad Ali oder nur /lein Maschhad, das ist das grab des Ali-Riza, oder da»grab per excellentem oder vielmehr der ort der Marter er/des zeugnis dieses Jmams genennt worden. Unsere 6eoß/xki nennen gemeiniglich diese stadt Mexad oder Mepat, w/'ches Wort man auf Portugiesisch, das ist, den buchstabe» /wie das Französische ch, aussprechen muß. Dieser Imam, Wu-cher in seinem leben wegen seiner bcscheidenheit und eiferst'gebät sehr hoch angesehen war, wird in dieser stadt solche/,stall verehret, daß die Perser dahin, als an den allerheiligsten /m gantz Persien, von allen feiten her wallfahrten. Es ist sschdorten ein LFlum für aller gattung Übelthäter, und werden an»daselbst alle pilgram frey gehalten. Khondemir ziehet ejwPersianischen umkorsm an, welcher sagt, es werde eine äu-ge wallfahrt zu diesem grab höher gehalten, als achzig an/welche man aus frömmigkeit über die von den gejatzen »vgeschriebene anzahl nach Mecha thut. Es schrieben einige 0«.tod dieses Imam, welcher zu Medina im 148. jähr He/Xbohren worden, und wie schon gemeldet, im 20;. jähr HUgestorben, den allzuvielen trauben zu, welche er solle gecssenden ; andere aber sagen, es seye ihme eine auf beseht Awmum vergiftete traube zugekommen. Dieses ist zwar gew'chbaß dieser tod den Almamum aus einer grossen gefahr, MXche er sich verwickelt, errettet, auch ursach wäre, daß /XImam seiner würde, als Nachfolger und mitgehulff des /fats, nur zwey jähr lang genösse. Die Persianer nennen 'ben dem nahmen, welchen sie der stadt gegeben, annoch X,umkreis seines grabs, Rauzat Thatbaar, d. i. wohn',chender garten, glauben auch, er habe den schtusse« IX
die Heimlichkeiten des geheimnis-vvllen buchs 6ek-u-0i-m>e
nannt, besessen. Der Scheikh Kanaovi setzet diesen lst" .x,unter die zahl der erfinder oder ftifter des ordens und derguln der Sophi, nach welchen die leuthe von der weit aoosondert, und unter den Musulmännern sehr frommThaher der erste Fürst der Dynastie der Thaheriten, nMMzunahmen Dhoul jeminein , d. i. llmbiäexrer, beherrixdie provintz von Chorasan zu zeiten unsers Imam, im «EXAlmamum. Er sagte auch oft, daß unter seinen zweyen Xj-den, deren er sich gleich wohl bediente, er mit der einte«mamum, und mit der andern für Imam Riza stritte,welchen er den erstem für den unbeschränckten meistex^-Reichs, den andern aber für das Oberhaupt der religion fl xne. Daghil Khozai ein vortreflicher Arabischer Poet, /x,diesen Imam auf seiner reise, welche er in Chorasan m/'Mbegleitete, läse ihme oft eines seiner wercken vor. Als er St-eines tags ein traur-geticht, welches er auf den tod seines ^ters Imam Mouffa geinacht, vorläse, und eben an einem ^war, allwo er von der begräbnis dieses Imam zu Bagd/te, so fügte Imam Riza alsobald einen der /einigen zu Xykdurch er zu verstehen gab, daß sein leich-begängnis in per'Thus seyn werde. Er starb im fünf und fünfzigsten MXc,ines alters, und hinterließ zu seinem Nachfolger und mx,,Imam, Mohammed Giavad feinen söhn. Dbibl. Orient. .Mks
/ Ali Ben Mohammed al Giavad , mit dem Exß/Askerr von wegen der stadt Asker, welches eben dreien/so von andern Sermenrai und Samarat genennet >///„ ^hin ihn der Calif Motavakel von Medina , um daselbst «ben zu schließen, überbringen ließ. Er war gebohren >>mjähr Hegirä, im 827. nach Christi geburt, und starb m M254. Heg. unter dem Califat Motaz. Dieser JmarY, ' ^ perden zehenden rang unter den zwölfen besitzet, läge, wayxzeit als er zu Sermenrai wohnte, nichts als dem sA pes/den studien ob, nur damit er sich von den Printzen, uU-pEer lebte, keine eifersucht zuziehen möchte. Nichts /ei' ^ger muthmasset man, er feye, gleich den meisten stm Efahrern, in dem ein und vierzigsten jähr seines alte/' v/gift hingerichtet worden. Er trüge, gleichwie auK.XchMter, die titul Taki und Zaki, deren der erstere gotlstxh /der andere rein und unschuldig bedeutet, er erlang/»fonderlich den titul Hadi, das ist, ein vermalter. ss /Eließ vier männliche erben nach sich, nemlich HajMX Ein der wurde des Jmams sein Nachfolger war, Äuu/.HcMhammed und Giofar. Ben Schonab setzet dreien-Imam in dem 214. jähr Hegirä, und im 829. "/ch Uxgeburt, fagt anbey, der Calif Motavakel habe rhn dTA zlsnBen Harthema von Medina entführen, auch in d/Xftts xoder Samarah, ivohin er von Bagdad den sitz des OA' ^.
setzt, sehr sorgfältig verwahren lassen. Eben drejc^ x w
schreibet diese entfuhrung dem bösen verdacht, /xtzsilst"der die Aliden geheget, denen sein söhn Montasser aurVorschub that , zu. L'TXXo, , bil-I. Orient. DivXjl* Alt Abulfara, ist der Lmkor eines Arabischenwelcher in der Königl. Französischen dibliotheck »um- ,finden ist. bibl. Orienr. ..,,ürtix,ö
"Ali AlAmedi, ein Musulmännischer Lchrer, ge? ^k,n ^der stadt Amed oder Amida, welche die Turcken