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Er bauete die stadt Sultania, brachte das land Damascusunter sich, und starb m6. lib. II. c.
Aliatan , König der Araber in Spanien, schickte ums jähr7«o. eine starcke flotte gegen die Italiänische kusten, plünderteMajore« und Minorca, und bemächtigte sich der insuln Corsieaund Sardinien. Allein Carolus N. griff ihn zursee an, undmachte mit Alphonso II. Könige in Castilien, ein bündnis, wor-aufsie Lissabon wieder eroberten, und der Barbarn 60000. mannerschlugen. Ludovicus sius war gleichfalls Wider diesen Moh-ren-König glücklich in unterschiedenen treffen. Er starb an. 81 9.an einem sicher, als er im begriff war, Barcellona zu belägern,und hinterließ i2. söhne und 22. töchtern. lib. II. c.
»0. 21. 22.
Mattes, oder AlMtes, König in Lydien, folgte dem Sa-dyattesst. öl. ,227. st. L. 757. Otz-inp. LIV. überwand die Cun-merier vermittelst einer anzahl grosser Hunde, so er auf sie losgelassen, und sie dadurch in Verwirrung gebracht. Er besiegteauch die Milesier, und verwüstete ihr land mit feuer und schwerdt.Nachdem er mit den Meden in die 5. jähr krieg geführt, machteer mit dem Könige Cyapares friede, und verheurathetc seinetochter Arien« an desselben söhn Astyages. Er hat nach Eusebiibericht 14. jähr regiert. üb. I. in ctiron.
Alibaluch, eine insul in dem Caspischen meere, der Persi-schen provintz Taristan, und dem einflusse des Arapis gegen über,an der feite der wüsten von Mokan.
Mbinali, ein Fürstenthum im glückseligen Arabien, vondem Haupt-orte also benahmt, grentzet an das KönigreichOrmus.
*Mcan, ist eine see-stadt auf der insul Ceilon, neun stun-de von Purste äe Galle, und eine stund von Derberm gelegen.Oft-Ind. reise-beschr.
Alicante, eine stadt am Mittelländischen meer, im Königrei-che Valencia, mit einem berühmten Hafen wegen der commer-cien, sonderlich mit wein, welcher da herum wächst, und zu Zei-ten Königs Caroli I. in Spanien, unter den Kaysern Carol. V.genannt, von Peter Simon, welcher vom Rheine aus Teutsch-land wein-rancken bringen lassen, zu erst gepflantzet worden seynsoll. Dieser Hafen liegt an dem fusse eines berges, und wirddurch ein starckes castell beschirmet, auch ist dabey ein aufgeführ-ter Mole, darbinter die barquen sicher liegen, und worauf diewaaren ausgeladen werden; denn der Hafen an sich selbst istnicht allzu tief, und liegen die grossen beladene schiffe meissn-theils auf der rhede. Die stadt ist nicht gar groß, aber sehr reich,und mit einwohnern erfüllet. Man halt sie vor des Ptolemaiund Pomponii Alone. An. 1706. den 8. jul. ergab sich die stadt,und den 6. sept. das castell an den König Carolum III. Alleinan. 1708. im dec. muste sich die stadt und an. 1709. im aprildas castell Philippo V. wieder ursterwerffen.
* ^IssEllkIL, waren bey den Römern gewisse ruchlose und
lasterhaffte Werber, welche einem jeden zu willen wurden. Siewaren den gantzen tag unter ihren thüren, um die vordey-aehenden herbeyzulocken, damit sie etwas zu ihrer Unterhaltungbeytrugen, wovon sie auch den nahmen' Llicari-e bekommen.Sie werden auch krottibul-, genannt, weilen sie allezeit unterdenen thüren der ÜÄbuIorum, oder schändlichen Häusern, welchesie bewohneten, waren. Sie waren auch zuweilen in kleinencämmerlein, welche neben den thüren waren, woher sie 8el-IsriD genennt wurden. iifxwlml. List. I. sc. II. V. 54.
Ist. VI. in slaut. xoenul.
Mcata, oder Leccata, eine stadt an der küste von Sin-ken, im V-ä äi Noto, zwischen Terra nova und Gergenti gele-gen , woselbst ein starcker korn-handel getrieben wird. Einigeglauben, daß die bey den Alten berühmte stadt Gela daselbst ge-standen.
* Alice, lat. ölilium krvmcmtorium, ein vorgebürge in Ca-labria cttra in Neapolis, an der südlichen seite des Golfo äiTaranto.
Mcur , eine kleine insul im Tofcanischen meer, wird zu denManschen gezehlet.
*Mda Ambrosia, war eine Engelländische Quäckerin,welche viel quackerssche Versammlungen angestellet, und viel len-the dadurch verführet, sich auch von denen härtesten leibes-ssa-fen davon nicht abwendig machen ließ, auch keine Züchtigungachtete, sondern in erduldung aller martern gantz abgehärtet,und ohne fühlung war. Viä. c>oF lMor. tzualler. x. 451.eäir. Oerm. Lxag. 429. eäit. I-atin.
* Mdosius , (Ioh. Nie. Basth.) war aus Bologna, undsonderlich um das jähr 1614. sehr berühmt. Er schrieb äe I)o-
üoridus öononienstbu8. bibl. vet. L riov.
Menora, siehe Eleonora.
Alienus Lacina, Rentmeister des Kaysers Galba in Bä-
Mvon diesem Kayser, weilen er sich zu ihme ge-
' das commando über eine legion, welche in Teutsch-
^.«n,-n^^I^„bieser Kayser kurtz hernach in erfahrung ge-
in« ^nus die gemeinen gelber entwendet, verur-
E der ein crimen pLLulLws begangen,
Galten ^^Eäcwa^^ ^ anvertrauten geldern untreu Haus-
uor^e? auf allweae, sthmertzte, nähme sich
por es am amvege, sollte es auch zum schaden der Republik
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geschehen > zu rächen. Er gieng dahero zu Viteltio über, vollwelchem er auch ein corpo von zoooo. mann, darunter 02iste legion war, in Italien zu führen bekäme. Als er m.diesen in Helvetica käme, und die emwohner dieses landesche von dem tod Galbä noch nichts wüsten, auch Vitetuwnicht für Kayser erkennen wollten, sich den ausgelassen^^dieser soldaten widersetzten; schlüge er solche, nachdewc .auch die armee aus Rhätien zu hülffe geruffen. Das w>wurde jämmerlich verwüstet, und ein gewisser wohl-gebMort geplündert. Hie Helvetier wurden gezwungen auf denberg zu fliehen, aber auch daselbst verfolget, und übel E'delt. Cäcina gienge endlich auf Aventicum los, welches °dieser zeit für den fürnehmsten ort in Helvetien gehalten w»».de. Allein da man ihme solchen auch übergeben, liesse ermit der todes - strafe Julii Alpini, welchen er für den »rMdieser sachen hielt, begnügen. Vitellius selbst, an wEdie Helvetier Gesandte geschickt, obschon er sehr erzürntre, auch solches bereits durch böse Worte an den tag Wden, wurde endlich durch die wohlredenheit Claudiieines der Gesandten, bewogen , ihnen pardon zu erthe"^Cäcina zöge hierauf über die Alpen vollends in Italien,
er dann dasjenige, was zwischen dem Po-fluß und den Alpwar, für Vitellium beybehielte. Er belagerte darauftiam, welche Spurinna innhatte; muste aber unverrichteter'chen abziehen. Äa er naher Cremona zurück kehrcte, wurdevon Ottonis Generalen viel schaden gethan, und er eno>'^von Suetonio Paullino und Mario Celfo aufs Haupt v
schlagen. Er erholte sich aber bald wieder, nachdem erFabius Valens mit feinen trouppen an sich gezogen tzan^
uips
und schlug die armee Ottonis bey Bedriacum, also, daßto durch diese niederlag verursachet worden, sich selbsten -. ^leben zu bringen. Siehe Otto (M.Salvius) ein Rou"DKayser. Cäcina vermochte hierauf nebst Valente alles «ter Vitellü regierung. Ais er aber auf diesen einige en .sucht gefasst, säumte er sich nicht die partey Vespasiam -ergreifen; wurde aber von seinen eigenen soldaten gesM».genommen. Wie es ihme weiter ergangen, ist nicht bera>'^2 , Kilt. Iil>. I. II. III. Lauffers Helv. geschickssttl
theil, 6. buch. Einige Gelehrte halten denjenigen A. LarMA .Lonüilarem Viruni, welchen der Kayser Titus aus dem >PAräumen lassen, nachdem er dessen schreiben, womit er du' .daten wider ihn aufwiegeln wollen, in die Hände bekomm^für eben diesen, welcher also nach obigen geschichten nochgelebet, und mit seinem gantzen nahmen Aulus Alienus Wcina geheissen hätte. lir. czp. VI. Es ist auch
gewiß, was Alienus für einen vornahmen gehabt. .det auf einem alten stein von Fulvius Urstnus also HWggben, A. Cäcina; ob aber hierdurch dieser Alienus CMverstanden werde, ist schwer zu sagen.
Meztra, siehe Alcira. ^
Alife , eine stadt im Königreiche Neapolis, mit einem ^
thumuliter dem Ertz-Bischvffe zu Benevent, in der provm^jjvoro. Es ist der Alten Alipha, bey welcher stadt, nacherzehlung, Q. Fabius die «Oamniter in einer schlaassget hat. Heut zu tage ist Alife fast gantz ruiniret,Blschoff soll sich in dem kleinen dorft Pedemonte auch^ch/.w. IX. & XXV. delLk-
L < 7 raco». in Urd. VI. ^
* Mga, ein fluß in Ost-Indien, welcher das KömÄelCuncan von dem Königreich Canara unterscheidet, entjM' s,,-aus dem gebürg Gate gegen abend, und lauft gegen ^sul Angediva in das meer. cH- allgem. Nieder!, vwa. ^
* Aligernus, Abt von Monte Caßino, ward erwE^949. erlangte einen sehr grossen rühm durch die nEstellungder ordentlichen disciplin dieser Abtey, daran ckdens-personen sich seit dreyen jähren wieder begeben ham'bemühete sich sehr, damit die durch die Aebte Leonen»Iohannem angefangene gebäude zu ihrer vollkommenheuthen. .Er bekäme auch, doch nicht ohne gross muhe,
den gross« theil der durch die Grafen von Teano »nono unrechtmäßiger weise an sich gezogener güther. hckphus Graf von Aquino nähme fehr übel auf, daß e/Landulpho, dem Fürsten von Capua, wegen feiner ha"kett diese guther auszuliefern, verklagte; triebe auch off „Emessenheit so weit, daß er den frommen Abt entführen, unsersdem er ihn mit einer baren-haut umgeben, den Hunde»fen lassen. Aber diese verwegene that blieb nicht lang sttMstraft. Dann Adenulphus wurde gezwungen rmt den Mam hals bey Landulpho um gnade zu bäten, er Enach Aligerno überantwortet, welcher sich begnügte,auferlegen, daß er die gemeldte güther feiner Aoteo.ferte. Aligernus hat darauf bis an. 986. ruhig gelev"'
, Lnnsl. orä. 8. Leneä. 'aaltet
Mgheri, (Dantes) oderAligerius,einer dec beruss^Mund ersten Poeten, die in der Italiänischen spräche Bwurde zu Florentz an. 1265. gebohren. Er war aus» Msehnlichen geschlechte, und wurde mit grosser lorgjau päüs auferzogen. Unter seinen vorfahren war Caccw ^ ^ ge -rühmt, der ein söhn oder enckel des Elissi Frangipa»»'
sen feyn; von dessen gemahlin, die aus dem geschlE'
gewesen, ihr söhn und nachkommen diesen nahmen