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rentz^A' "nd sind sie zweymal von den Gibellinern aus Flo-Daiiteä Al^ worden. Etliche sagen , sein rechter nähme seywissen, Bello, sintemal sein geschlechte Bello ge-
ben ; >^,, W^ri aber sey er von seinem vatter genennet wor-welchein ,, daß sein rechter nähme Durantes gewesen, ausauch wan in seiner kindheit Dantes gemacht, wobey man^Suna !!^, geblieben. Er ließ gar bald eine sonderliche zu-^"rtinaä, Ache verspüren, welche durch die liebe Folcomsderstibj "achter, Beatrix , noch mehr erweckt wurde. Nachunter dem ^de hat er in einem getichte, wie einige anmercken,hebern Lahmen dieser Beatricis die Theologie und feineder ticht.k. Idlgen beschrieben. Er blieb aber nicht allein beyÜblich Mst, sondern suchte auch in der Florentinischen Re-Meil. 2. Beförderung , und erhielt gar ansehnliche ehren-albey r ftmem Unglück aber befanden sich damals in dcr-bMich yes, worein sich die Guelphische lkskion abson-andere hatte, davon sich die eine die weisen, die
Unruhjg.^ die schwartzen nennte, welche diese stadt so ver-de, Carou.ch^d auch Papst Bonifacius VIII. genöthiget wur-Mult-,.M^ Grafen von Valots, dahin zu schicken, den. da denn die ll-Lion der welssen von bannen
Weil er di,..^"^e. Solches betraf auch Dantem Aligherium,>eud, a».,wr partey mit zugethan war. Er war eben abwe-M des sÄuu man ihn imt an den Papst geschickt hatte, we-Ws zerilE^ handeln, als er in den bann gethan, seinherauf ooel' und seine land-güther geplündert wurden,^ulleseiner in demexilio sein leben zubringen, und wa-M, tzex'7. demührmgen, in sein vatterland wieder zukom-!! daid -.ssf'lch' deswegen suchte er sich zu rächen, und woll-
M, ba>>> Damaligen Fürsten von Verona, Canem Scalige-zu beiden Kayser Henricum VII. anstiften, die stadt Flo-
^ll.vrtch ^^u. Er hat sich währender zeit an unterschiede-st vrtrx,,„t!'^halten, wiewol die unrstände in benennung^tdrn. 1,0 der zeit nicht von allen auf einerley art erzehlet,, Uch aue>, .,..?vas von einigen gemeldet wird, als wennM das Paris begeben, ihm daselbst durch die lluäiaeva" 3äuk N" 0 en seine sorgen zu vertreiben, wird von an-N^.^wvrffeir. So viel ist gewiß, daß er sich zu-/wus, ona zu einem von den Scaligeris, welcher Al-
N, druder des Canis Scaligerr soll gewesenen^uua m U. Ferner, daß er sich 6 . jähr nach seinerzM'ch u, Ä oem Marquis von Malaspina retiriret, und daß er^-.Aan an. i;2i. im ; 6 . jähre seines alters gestor-s-?7?ujsch. 0« um unterschiedene schriften, als seine^-.Hollen , PUchw, unter welchen sonderlich die comodie von
wan^MF und Paradies hoch geschätzt wird, überan^.^Wlstophori Landini, Alexandri Vellutelli undf.Ner sich r^sLMen hat; zu geschweige« desjenigen streits,sa^uen Jacobs Mazzouio, der selbige Wider die
R^^ulgarhch ^mcns Castiavilla, vertheidigt, undBeli-andern Mazzonium widerleget hat, und ei-
ex^en sonderlich streits theilhafftig gemacht , unter
hat. Nch? 5°nymr>s Zobbius bekannt ist, hierüberdeu^osrchia mÄ-^^P^ ist auch berühmt Aligheri tractatLsv^apst, wonl^' Jarinnen er das recht des Kaysers widerder »o und de,/ö^Iamals zwischen dem Kayser LudovtcowL^str dem st> heftig gestritten wurde, und daß
den Uu er vnn ^ keineswegs unterwürfig, behauptet hat;ru hat d.5"'Mn unter die ketzer pflegt gezehlet zu wer-gens^?"a cinI Eo Dantes einen söhn Hinterlagen, welcher
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beruht ^entstanden , unter welchen sonderlich Petrus
die E/aherj ^welchem Philelphus das leben des Dan-
te,, ^Mneran^en, und ein anderer Dantes, welchenNern aber wieder zu ihnen zu begeben gebä-
Skvss^o^ert, I^fleschlagen; da Verona von den Venetia-? armuch stch derselbe nach Mantua, allwo er in..^Üvrben. inemorsk. 1 ii>. II. c. 4.
Ix IU t'o/g. / äs lcripr. sscl. , äs Isrivr.
' Comment. Ilrk. üb. XXI. Üb.
lite.I. . 2 ' 's ^Io§. rom. II. Nick. äs IvLVLN.
» , wksIiLu ' Ue8 IsisnLS8 tsm. II. äs
jau^ö^eri . in rds:wr. p. 1421. Lg)>/e.
zu Verm,^"b) ein treflicher Rechtsgelehrter, umsÄliG,.. Er war allwo er eine ansehnliche bedienung
Feri. dem geschlechte des berühmten Dantis
hkiDlgve, " el°L. äodk. soll. Veron.
gebürtta'I 7 .«!!' ^sstnckreich gebracht. Er war vonh. ^ und anfänglich ein "" "
. - > vorephan. I. ä') Eantzier in ^ranckwch^.
L^e und ChvEiers, hat sich dmch M ^ war'
ehren-Men in Franckrerch ge ^ im groW^hurtig, und anfänglich ei , Grafw
Dch Hofmeister bey Earvlv von ^ uoiiorano feM/stzISvissvns , welcher ihn auch chmsmo ^ ^ den Staats-Ä hudovici verordnete. Hierauf würd ^ Könige Lud0.N aufgenommen, und an. ^^24. von e ^ ^ CantzlerI^lll- nach dem tvde des Herrn von SM , be>
Zwey jähr darauf aber legte «An ^ den
Histox. Lesfico» !>. Theil»
an. 1672. Siegel-Verwahrer, und bald darauf Cantzler vonFranckreich worden; hat auch zwey gemahiinnen gehabt, undunterschiedene kinder mit selbigen gezeuget, ist aber an. 1677.gestorben.
* Mgre , (Stephanus II. ä') Cantzler von Franckreich,
ein söhn des vorhergehenden, gleiches nahmens ; wäre ge-bühren zu Chartres den ;i. jul. 1592. Er wurde Rath beydem grossen Lontsil an. i6i§. da er nur drey und zwanzigjähr alt war. Der König Ludwig XIII. schickte ihn kurtz her-nach als Botschaffter nach Venedig, und nach seiner rückkunstan. i6;z. ernenncte er ihn zum Staats-Rath. An. lüzg. wur-de er Intendant des Juftitz-Wesens in der Generalität vonCaen, und an. 1645. hielte er auf Königlichen beseht die Ver-sammlung der Standen der provintz Languedoc. Er wurdean. i6;i. Parlements - Rath, hatte an. 165;. zehen Monatelang das amt eines Ober - Aufsehers der Finantzen, und wurdeendlich an. 1654. dem see - Handel vorgesetzt. Als König Lud-wig XIV. an. 1661. einen Komgl. Fmanch - Rath angerichtet,wurde Aligre für den ersten der Commtfiarien erwehlet, auswelchen derselbe bestehen sollte. Nach dem tode des CantzlersSeguier, als der König sechsten die sieget bewahren wollte,wurde er am ersten ernennet, dabey zu seyn. Aber etliche Mo-nat hernach, da der König zu seiner armee gienge, machte erihn im aprit an. 1672. zum Siegel-Bewahrer von Franckreich,und beehrte ihn im jenner 1674. noch dazu mit dem titul einesCantzlers, in welchem amt er auch bis an seinen tod geblie-ben , welcher sich zu Versailles den 2z. octobr. 1677. im fünfund achtzigsten jähr seines alters zugetragen. Er hatte von sei-ner ersten gemahlin Johanna Lmllier achrzehen kinder, darun-ter : i.) Ludwig, Marquis ä'Aligre, Obrist der reuterey,und hernach General - Lieutenant der Königl. armeen in Ca-talogne an. 1652. starb unverheurathet den 12. angst. 1654.2.) Frantz, gebohren den 24. decembr. 1620. Abt von St. Ja-ques äss Provins an. 164;. starb den 21. jan. 1712. z.) Mi-chael, Herr von Villenesle, Boislandry rc. Parlements-Rath,hernach Requeten-Meister, und Intendant der Generalität vonAlencon; starb den ic>. äugst. 1661. Er hat einen söhn hin-terlassen , Stephanum von Mgre, den III. dieses nahmens,Herrn von 1 a Riviere, Vieuchateau rc. welcher auch Parlements-Rath und Requeten-Meister gewesen. 4.) Stephanum, einMalthescr-Ritter, welcher an. 164;. da die gallionen der Mut-ter des Sultan Ibrahims gefangen wurden, umgekommen.5.) Carl, Abt von St. Riquier in Ponthieu, Parlements-und hernach ordinari Staats - Rath.. 6.) Johann, Rittervon Maltha, Commenthur von Beauvoirles - Abbeville; starbden 1 z. octobr. 1710. jrn 72. jähr seines alters. 7.) Maria,vermählet erstlich an Michael von Verthamon, rc. Staats-Rath, demnach an Gottfried Graf von Estrades, Marschallvon Franckreich. 8-) Margaretha, welche in der zweytenehe gestanden mit Ludwig Carl ä'Alberk, Hertzog von Luynes,Pair von Franckreich rc. starb den 26. decembr. 1722. da sie 8-.jähr alt wäre. Kill. äss LsisuLellers.
Kill. äss grrmäs OKs.
* Alilat, eine ehemalige gottheit derer Araber, welche so
viel als der mond gewesen, wie äs I)Ü8 8^ri8 II. 2.4.
und L'ac/dM-r. ?kLle§. II. 19. wollen.
* ftULI, ein altes volck im glückseligen Arabien, welcheDioäorn8 8isulu8 III. llgLtkArcKiäe8 49. Nachbarn derer Ge-sandter nennen. Bochartus kk-lleg. II. 19. will behaupten, daßdieses volck eigentlich die ^erasksei gewesen, und daß die Ara-ber sie Llil-eos genennet, weil sie vor andern dem gotte Alilatgedienet.
* ftUNIMläkH, ist ein nähme, dene die Römer denarmen kindern und waysen beyderley geschlechts geben, welcheman auf gemeine Unkosten auferzoge, und diese ausgaben ausdem ülco, oder dem capital, welches die Kayser oder andere,auch particular-personen durch testamenten oder sonsten zu Unter-haltung dieser Personen beygetragen, bezogen wurden. Mannennete diese kinder llkniemarü xueri, und die töchtern Llimeu-mriL puellD. Sie wurden auch sehr oft nach dem nahmenihrer stifter und stifterinnen genannt. Julius Capitolinus indem leben Antonini kk meldet, es habe dieser Printz eine ge-sellschafft von jungfrauen, welche nach dem nahmen seiner ge-mahlin Faustinä genennt wurden, aufgerichtet: kusllab sk-
inentLrE in konorem kauüinX conirituit. ^9
füget dieser amkor bey, es habe Alexander Severus dem An-tonino hierinnen nachgeahmet, welcher eine solche geselsschafftmännlich-und weibliches geschlechts angeordnet, welchen erseiner mutier nahmen gäbe, und sie NkunmDLE und M-an-MNÄna8 genennet. kuslkis <L xueros , czuemsäinsäum Lnto-IÜM8 LLulliuiLNL8 inüitusrat, Mnimsearis8 L MammLMosiulliwit. in llntonili. L Ssvsro.
Älimentius, siehe Giutius Alimentiuo.
* Alimibig, oder Alimibecong, eine see in dem mitternäch-
riaeu America in Neu-Franckrelch, liegt dem obern see gegenLd M, in dem land d Kiristmu oder K.Iistinu. "
* Alimus, Griechisch ein see-schloß am Phale-
räischen Hafen, hat feinen nahmen von denen meer - standen.Mmunris ruvsseria haben ihren nahmen daher, und waren
so ben'lhlNt, als dre 00UL Oese L^beles) Veneris Lv-
xrise Lce. wie denn auch die schändlichsten dinge bey jenem feste
B b fowol,