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sowol, als bey diesem, getrieben wurden. Sie sahen auchnur darauf, daß die schandthaten verborgen blieben , undstraften allein diejenigen, welche es Public werden lassen,
»aZor-Ä.-, oist. pro Llrriü. X/MEiir-E, krokrep. p. 7.
, äe civitste Dei II. 4. L 5. LHo, äe Üsrulx.reh>/ Tüeol. Zemil. xorior, l. tz. iz.
* Alimus, oder Almus, der XVII. Bischoff zu Brixen,gelangte nach Mastulonis absterben an. 7S4. zu solcher würde.
6erm. lser. k. I. p. 46.
Alincourt, ein kleiner ort, mit einem schlösse, in der Isisäe kr-mce, zwischen Magny und Pontoise gelegen, welcher demgeschlechte derer von Nenfville oder von Villeroy gehört, undden titul eines Marquisats führet. Man findet daselbst einemerckwurdige grabschrift dreyer Personen, welche unter einan-der söhn und mutter, tochter und vatter, schwester und druder,mann und weib gewesen, indem nemiich ein söhn unwissend sei-ne mutter geschwängert, und hernach die aus solcher blutschan-de erzeugte tochter, gleichfalls unwissend, geheurathet. 2^'/-»-.
itioersr. 6 all p. zio. tom. II. p. no.
Alingas, oder Alingoes, ein städtgen am kleinen flußSevelanga in West-Gothland, in Schweden.
* Alinge-Rhan, oder Ilruge-Rhan, soll der vierte Königder Türcken in Orient gewesen, und wie man sagt, aus denNachkömmlingen Turci eines sohns des Japhet entsprossen seyn.Es lebten die Türcken unter seiner regierung in allem Über-fluß , also daß fie nach und nach die ihnen von ihren vätternauferlegte gebot, auch alle gottesforcht, aus dem gedächtnisschlugen, und fich allerhand lästern und abgöttereyen ergaben.Es erzeugete dieser Printz zwey Zwillinge, mit nahmen Lartarund Mogul, unter welche er, bey herannahenden alters - bc-schwerden, seine lander vertheilte. Diese zwey Printzen lebtennach dem tod ihres vatters mit einander in sehr gutem Ver-ständnis , und regierte ein jeder sein land mit aller gerechtig-keit und klugheit; welchen aber ihre Nachfolger in diesem stücknicht gleich waren, also daß deswegen unter.denen zwey völ-ckern der Tartarn und Mogoliern, welche von diesen zwey Prin-tzen ihren nahmen haben , sehr wichtige kriege entstunden.
, bibliotli. Orient.
Alinges, ein castell im Hertzogthum Chablais in Savoyen,unweit Thonon, auf einem berge gelegen.
Aliola, oderAlioa, Aliadora, eine Afrikanische insulauf dem Aethiopifchen meere, zwischen der küste von Zangue-bar und den insuln von-Madagascar, nicht weit von der insul<st. Ejprit Comoro und St. Christovano.
Mon, siehe Apion.
* Alipandrus, ein ftilloricus von Syracusa, welcher Di-
üoriss Xomsnoium.sl) LäiÜLLtions urbis in 6. büchern herausgegeben. bibl. 8icnls.
Alipha, siehe Altfe.
* Miphera, eine stadt in Arcadien, welche auf einem ho-
hen Hügel gelegen, auf welchen schwer zu kommen gewesen,und insonderheit deswegen berühmt worden, weil auf selbigender Minerva unter dem nahmen Alipheräa ein tempel gebauetgewesen. «, IV. 77. 78. , Lresä. 26. 27.
XXXII. IV. 6. Ncero, sä ütt. VI. 2.
* Mpherus, sein vatter war Alicaon, König in Arcadien,
welcher mit unterschiedenen weibern ihn nebst 49. andern loh-nen gezeuget hatte. Ihre bosheit aber war so groß, daß Ju-piter sie insgesamt nebst dem vatter mit seinem blitz erschlug ,und verbrannte. , III. 8-1. Unterdessen soll doch
die stadt Aliphera in Arcadien von diesem Aliphero erbauetworden seyn. Urcsä. XXVI. Ausser diesem nahmen
wird er auch bald bald , bald
epttgsö? genennet. Lrcsä. I. ;. <L sä LUM 8^'lbur-
xius l. c.
* oder lII.IkII.II8, Griechisch
war der knecht, welcher dem Herrn mit hartz die haare unterdenen armen wegschaffen muste. Zu dieser arbeit brauchtensie anfangs kneip-zanglein, ingleichen bims-stein, nach diesemaber ein gewisses hartz, , KiK. nst. XIV. 20. inglei-
chen eine salbe, wovon die haare ausfielen. Unter derer Kay-ser zeiten liessen sie sich aus Wollust nicht nur die haare unterdenen armen, sondern auch an denen Handen, fussen, und übri-gen theilen des leibs ausrechen. , säklsue. p«n.
IV. 2. 50. , äs serv. p. 88. snt. conviv. II.
25. art. MMN. I. 12. Die Tarentiner und Tyr-
rhener haben zuerst die haut glatt zu machen pflegen.äs kik. snim. iz- XIII. Die Lacedämonifchen
Lxbori hingegen verboten es ihren landes-leuthen ausdrücklich,es durfte auch kein pech oder hartz in die bad - stuben gebrachtwerden. , in colleÄ. Le <7/^-., lütt. äs Is Neäeeine
k. III. liv. I. 0. 2. p. Z7Z.
Alipius, oder besser Alypius, Bischoff zu Tagaste in Afri-ka' kln sonderlicher freund und Mitarbeiter des H. Augustini,auch zugleich von St. Ambrosio zu Mayland an.
Er that eine reise nach Palastina, undhernehmen zwischen Augustino und St. Hie-Vv'M'v ^ wM^euuge zu trennen trachteten. Hierauf wurdeer an. Z94. Bischoff zu Tagaste, und an. 40;. befand ersieh
auf dem Carthaginensischen Loncilio, woselbst man steh ^mühete, die Donatisten wieder mit der kirche zu verem s .Er war auch einer von den 7. Prälaten, welche in der dcruv ^ten Carthaginensischen conferentz an. 411. mit 7. DonatljtWBischöffen difputirt. An. 419. wurde er von der AfticanM »kirche an den Kayfer Honorium geschickt, auch von demBonifacio mit grossen ehren - bczeugungen aufgenomm^Urer-orr. ep. 82. Vits ftuZullini s eäics. 77,»os. ^
L. ;88-Lc. öa^7e. ^
Mpius, von Antiochia, ein OeoZrspbus, so zu denten Juliani Lpollst« gelebt, und ihm seine schriften zugM«,ben hat. Man hält dafür, daß es eben derjenige Alipss^der «Statthalter in Engelland war, und dem vom KmMXh,liano die wiederaufbauung des tempels zu Jerusalem anbeilen worden. üb. XXIII. >L XXIX. exM. >
äe Nstdemst. .4,
Nach Juliani regierung hat er den Hvf verlassen, und wler ruhe sein leben geführet, bis man unter Valente eine gr^che inquisition angestellet über diejenigen, welche durch zuu^j-den Nachfolger des KayserS sollen haben erforschen wollen. ^pius und sein söhn Hierocles sind mit vielen angegeben wo^da man denn den alten Alipium hat heissen ins elendseinen söhn Hierocles aber, den man vorher entsetzlich g^s^get, zum tode verdammet; wiewol ihm der Kayfer auf vor" ,desgantzenvolcksdas lebengefchencket. Alipius, der »u>-.^der Imroäuctionis IftusiL-e, den Meursius zuerst Griechljwret hat, ist übrigens gantz unbekannt.
Alipius, von Alexandrien, ein klnioloxbus , lebte mss^Jamblicho zu einer zeit, nemlich im IV. Lculo nach CW,A-burt, war klein von perfon, aber einer der subtilsten ,„>icorum. Er hatte viele Nachfolger , welchen er nur bM ^mündlicher unterrichtung seine lehre beybrachte, daherverliessen, und es mit Jamblicho hielten, weil sie dieserschriftlich als mündlich unterrichtete. Nachdem auch J"» ckchus einige Unterredung mit dem Alipio gehalten,selbst feine geschicklichkeit hoch schätzen, verfertigte daher Vjtleben, darinnen er ihn wegen seiner tugend und bestam'^,gerühmt hat. Alipius starb in sehr hohem alter zu AleMvr, in vits Ismblicki.
Alipius, (Faltonius Probus I ein bruder des Q-Herinogeniani Olibrti, war Statthalter der stadt RoM " -ssedem Kayfer Theodosio. Symmachus hat unterschiedene van ihn geschrieben. Was Baronius sä sn. n. r9-M,demselben meldet, das untersuchet Bayle. Es haben
ge zeit noch unterschiedene andere dieses nahmens gelebt,prolopogr. 0. Viisoäos ^
Baronius beweiset seine krLkeÄursin nrbis durch das ^ 2 »!rolozium Xomsnnm, wo den ersten januar. diese Worte
XamL 8. älmscüii Msrtvris, gui jubente Viipio urbis -Äo , cum äicerst; boäie octsv« Oominici äiei kuM,s luperllitionibus iäoloruin L s IscriÜLiis pollutis , a jl>
ribus occiüis ell; ferner meynet er , daß der Gouvernr^.Egypten Alipius, mit dem der Einsiedler Johannes zlöksllsäio in l.sulisLi8 geredet, eben der IVreksÄus urbi ssd',lein ein gelehrter Engclländer hat beweisen wollen, daßSt. Almanachs oder Almancho, wie das Wort durch »v.tur pfleget geschrieben zu werden , das ist aus dem Ut>" 'zerchnis der H. Märtyrer, unverständige zu den mitler» °den St. Almachtum gekünstelt. Die that wäre etwaswegen, und kein alter scribent gedencket ihrer. Aleuu^jf^äivinis ossciiz erzehlet die fache zuerst und zwar sehr'hasst. LibliotbeL. univerk. II. volum. p. i;y. ^«7^'
* Mpius, oder Alypius, mit dem zunahmenauch 8rMs wegen feiner lebens - art genannt, wird sNMsfHeiligen des sechsten jahrhunderts gehalten. Er war ss v, Sl-nopel in Paphlagonien gebohren, und von Theodors enschoff dieses orts unterwiesen. Nachgehends wurde erden kirchen Diaconus. Allein eine begierde, sich, nam V, all«maligen meynungen, vollkommen zu machen, triebe Mseine guther unter die armen auszutheilen, und sich ^ Esiedler-leben zu wiedmen. Er begäbe sich zu dem euer ^auf dem ermeldter stadt nahe gelegenen berg, erbauen a^ Mzelle, und wohnete darin», bis er dreißig jähr alt war.ge er nun auf eine faule, wie um diese zeit viele gel-Mä, eiEdaher 8tyiiM genennet worden, und nachdeme erzeitlang, vermittelst eines kleinen behältnisses, so erfertiget, vor dem schlimmen wetter bewahret hatte« Misauch dieses hinweg, und liesse alles ungewitter,regen, frost und Hitze, mit grosser gedult über stcy 4Die leuthe kamen häufig aller orten her, »m thuebens halben rath zu fragen. Er solle auch durch cow'^und Zuspruch viele bewogen haben, den sogenannt" s-LvsngeliLis folge zu leisten. Aus diesen fornurtemeinsthafften, deren die einte aus Kläußnern, duMönchen, und die dritte aus Nonnen bestünde. Esäule, und in solchem zustand lebte er drey und tU vleE.,,und starb, nach einer kranckheit von dreyzehen vorjähren, welche er gantz gelassen erduldete. Ek. .^xe»den zeiten Kaysers Heraclii, welcher an. 610. ssi „jcht.gefangen. Man weiß aber das jähr seines todes zs«r-s«, biü. monslt. ä'Oriem liv. IV. , vi--
äu »6. novembre. ^