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Erster Theil. A - Be.
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ließ den nahmen eines fleißigen und eiferigen Predigers. Seineschriften sind Vinäicis- xiemU8. Die Zoäly M-M8 Portion. Hea-voo opsnsä. Ooäl^ ks3l. llsbulls to bÄÜ3Üäs^3. Oompäirroir iorxrrüer. InüruÄions sbout ireart - vorll. LccouM ok

ejeck. min. *

. Alleluja, ein kloster und Abtey in Ethiopien, dessen ersterAbt dem orte den nahmen Meluja, oder GOttes ehre gege-ben, weiter angeordnet, daß dieses oft daselbst angestimmetwürde, nachdem er von einem Eremiten vernommen, daß, alser entzückt gewesen, habe er gehöret, wie die enget unaufhör-lich das Meluja gesungen. Doch ist die gewohnheit schon vorlangen zeiten, sowol in der Römischen als Griechischen kirche,zur zeit Hieronymi und Augustini gewesen, daß das Melujaauch bey begräbnissen, wie Hieronymus von der beerdigung derFabiolä erzehlet, und sonst von den Christen zu Jerusalem anstatt anderer weltlichen gesänge ihren kindern vorgesungenworden. Beda gedruckt, daß die Sachsen, als sie einsmalseine schlecht liefern wollen, ein fröliches Meluja angestimmt,darauf den feint» angefallen, und den sieg davon getragen. üt-e-70». ep. 7. L in epit. ffabiolT , in klslm. LVI.

lib. VII. mor. , üb. I. c. 20. , relat.

ä'Lrbiop.

)illeman, (Petrus 1 ') ein Geistlicher von der Abtey äs8ainte Genevieve zu Paris, war gebürtig von Rheims, undward endlich zum Cantzler der Parisifchen Universität gemacht.Er hat unterschiedene andächtige schriften heraus gegeben, undinsonderheit durch diejenige, welche er den tod der gerechten ti-tulirt, sich einen besondern rühm erworben. Er starb den ig.febr. an. 167;. in dem jähre seines alters, und ward inder kirche von St. Genevieve begraben.

* Alleman, (Jochanan) ein Rabbinc, der ums jähr

1490. florirt, und einen in Lnntisnm LüMio-

ingleichen in I-egein ÄloLicLm geschrieben. in bibl.

Üübb. cbron. x. 424.

* Allemant, (Carolus ) ein Jesuit von Paris, last zuerstNnlnaniorL und kblloiopbialn, that hierauf eine reise alsMssionarius nach Amerrcam. Er bekam das Rectorat in demLoUegio zu Rouen , Paris , und 1 -l Fleche , wie auch seinesordens, starb an. 1674. den 18. nov. im 87. jähr seines alters,und hinterließ Lxercitia lpiritllLÜÄ juxt-l instboävm 8. Ignstii;äs Viw LkfconäitL Lürilli ßelu in lhcrs LucüsrilÜL.

bibl. stcript. 8. st.

* Allemant, (Hieronymus) ein Jesuit von Paris, warkrvkellor ÜnmLnioirun und kbilolopkiöe, und des Lollegü zu!a Fleche und Bloss Rektor, reisete als IMüonnrius nach Äme-ricam, und starb an. 167;. den 26. jan. zu Quebec in Neu-Franckreich, als er 8». jähr zurück geleget. Er verfertigte ffs.Isciones äs VlillionL Laniläenü ab an. 164;. sä annuin 1664.

, bibl. lcript. 8. st.

)jllen, (Johann ) Ertz-Bischoff von Dublin in Jrrland.Er hielt es mit dem Ritter Skeffington, und mit dem Grafenvon Ossory, wider die familie der Grafen von Kildare. Danun der junge Graf aus diesem Hause, nahmens Thomas Fi

Girald, wider den König von Engelland Henricum VIII. 0fentlich die Waffen ergriff, und unter andern auch der stadt Du-blin sich bemächtigte, wollte dieser Prälat nach Engellandübergehen, um daselbst wider den jetzt-erwehnten rebelten hülffezu suclien. Allein er siel dessen leuthen in die Hände, die ihnvor ihr Oberhaupt brachten, bey welchem er aber so wenig schlitzfand, daß er vielmehr den folgenden morgen barfuß und inblossem Hemde aufgehenckt ward. Man sagt, es habe Kildaresolches nicht wohl verhindern können , auch von einen: so ent-setzlichen fpectacul seine äugen abgewendet. Auf diese unver-antwortliche that erfolgte eine gantz außerordentliche ercommu-nication, worinnen man GOtt bat, daß er denen, so an die-ser Hinrichtung theibaehabt, ja auch den nachkommen derselben,niemals barmhertzigkeit widerfahren lassen, sondern sie in einenpfuhl von feuer und schwefel stürtzen, und ihnen nebst dem Pha-rao , Nero, Herodes , Judas; Dathan und Abiram, die al-lergrausamste martern in der Hölle ewig zu finden geben möchte.Es wird auch angemerckt, daß alle diejenige, so sich dieserschändlichen that theilhafftig gemacht, ein erbärmliches endegenommen,siehe Rildare. De bitt. ä'LnAetsrre tom. I.

p. ;22.

Allen, (Joseph) ein eiferiger Englischer geistlicher, Pres-byterianifcher kirche, ist gebohren an. 16;;. in Wiltschire srIke äeviren, und in den studlen auferzogen zu Oxford in Lin-coln und Oorpn8 Lbl'iüi LoUegio. An. i6;z. wurde er dem Pre-diger zu Tanmton H.Newton als ein Aßistent zugeordnet, aberr66r. wieder mit ihm wegen non-conformität abgesetzt; führeaber ungeacht des Verbots fort zu predigen, bis er an. 166;.cttirt, und nach angehörter Verantwortung in Jlchester gefäng-ms gelegt wurde, allwo er ein gantzes jähr mit ziemlich schlech-tem tractament muste vorlieb nehmen. Als er nach seiner los-lajstmg eiferiger als vorher das predigen continuirte, wurde er"schmalen an vorgemeldtem ort zur gesanglichen hasst gezo-sten , welches zusamt seiner starckn arbeit ferne schwache ge-sundhert so rumirte, daß er an. 1668. verstarb. Dieser mann"»gemeineneiferdiefrommkeitzu befördern. Nichter sehr fleißig, wohl etwa 4. mal in einem tag,gemermgüch alle wochm 6. oder 7. mal, zu weilen 10. ja 14.mal, sondern netz sich insonderheit die haus-besüchungen und

all

Catechisationen, welche er auf eine sehr erbauliche und kräffEweis eingerichtet, angelegen seyn, wodurch er auch sehrsen nutzen geschafft, davon ausführlicher bericht gefundenin seiner lebens-beschreibung, welche s xsrwin EnglischerTeutscher sprach heraus kommen. Obschon ihme sein gewMnicht zuließe, von seiner function abzustehen, hatte er ocnoch keine so grosse aversion von der Englischen kirche, da« .sie nicht auch besuchte; vielweniger wäre er zu aufruhrüwxrinLixii8 geneigt. Von ihme hat man: ksinilisr exxwf'vk tüs sffembl. csrecbikm. LsII to Lrcbixxus. tllsrm. to tbe "converteä; welches auch genannt Wird : 8ure Zuiäe ro beave 'und so beliebt ward, daß bey 80000. exemplar davon sindbitirt worden. Ferner ffemsins. Er bereitete auch zum dm.in Latein, so doch niemalen zum Vorschein kommen, ^ne IKsoloMsm nsturslem mit vielen citationen aus den an»küiloloxbis, ?osri8 <Ls. versehen. Lccount pkiÜ8 lite. Lslaw-Allen , (Thomas) ein guter NLtkeniaticu8 undriu8 in Engelland, gebohren im Straffordischen an.seine ttnäik zu Oxford im LoU. Trinimt. getrieben, allwo ,1964.8osiu8 worden: weilen er aber denen statuten dieses ^legü gemäß sich nicht wollte in geistlichen stand begeben, ldgin Glochester Hall, da er eine geraume zeit den üuäüs an"kbilosoxbiL und sonderlich Nsrbeseo8 obläge, und darlNNvortrefliche progrellu8 machte. Er solle auch aus liebe Nstudien ein Bißthum, welches ihme der Graf von LeyceM »ferirt, ausgeschlagen haben. Seine wissenschafft in matnenticis war so ungemein, daß ihne einige so gar für einenrer ausgegeben, sagende , der Grafvon Leycester habener kunst bedienet, die Heurath mit der Königin ElijMM Vbefördern. Er war sonst bey den besten männern seinerals Savilio, Bodlejo, Camdeno, Spelmanno undin grossem werth. Er Hat vieles geschrieben , als LxxoM. §II. <L III. üb. ktolomLi äs slirorum inäicüs, Ulld stMzur Mathematic gehöriges, welches theils in privat-har^stheils in Miüeo ikÄunoleLno verwahret wird. KrnrffshDigby soll viel aus seinen schriften gezogen haben. Es/zsan. i6;r. und ward mit allen ehren in sspella LoU. °Oxford begraben. Ein theil seiner biblrotheck ist in die^ ..niilnam, nach feinem tobe gekommen, üük. ^

Oxon. * ^

* Allen, ein ansehnliches geschlecht in Jrrland, welchfMnen Ursprung aus Holland hat. N. Allen, so als HollE^x,I'scior nach Jrrland kam, hinterließ Josuam, der nE,.Fden Ritterstand erhielt, sondern auch an. 1664. zum

in Dublin, und an. 167z. zum Lord-Major ernennet w« 4.Desselben söhn, Johannes, den der König Georgius I. an- pBzum geheimen Rath , ingleichen an. 1717. zum BarooMi»Stillorgan in der Grafschafft Dublin, und zum Viconmin der Grafschafft Kildare erklärte, starb an. 1726. undließ von Maria Fitz-Gerald, einer schwester Robert:,fens von Kildare,;. söhne, von denen der älteste, JoM M-die vätterlichen würden erlanget, und seinen stamm forMr'tzet hat. camp. p. 2Z9- pyfl

* ist ein Wort, welches Ludwig II. HerWhB'Bourbon um das jähr 14--°. für seinen wahlspruch

er veränderte es hernach in das Wort der Hoffnung. Mdet diß Wort, dessen bedeutung unbekannt, mit güldenenstaben auf einem silbernen wapen-schild, in einem kleinen ü ^ z>>der schloß-capcllen zu Moulins in Bourbon zugehörlg/.n ^Paris in dem Königlichen pallast in der Bourbonnijwpellen gestochen, ü'-ivi« , in tüsLtr bonor. pag. ?6?'

* Allen, (William) ein kauffmann von Engelland, leg^jtbey seiner Handlung mit auf die ffuäia, und lernte 0». ^10-und Rhetorik aus Englischen büchern. Sonderlich m

gicis suchte er sich zu exsoüren, hielte es anfangs nni ^ zarinom,8, trat aber hierauf zu den Inäsxsnäsnten, mden Wiedertäufern, unter welchen letzten er eine geV/ssiE'viel predigten that, und wendete sich zuletzt zu derkirche. Er schrieb unterschiedliche schriften bey der tttzsfgrw'derung der religion, und sonderlich wider die hgM'sten, so an. 1707. zu Londen in fol. kurtz nach seinem 7^zusammen gedruckt und heraus gegeben worden. ^

/.rp/ tom. V. p. 242.

* Allen, (William) siehe Alan, (Wilhelm)- Hck-

* Allenbach, oder Albach, ein städtlein und amr M

tzogthum Simmern, anderthalb weilen von Birerem»-Pfaltzgrafen dieses nahmens gehörig. sn

Allenburg, ein städtlein in Preussen, welches ^ ZllwÄ.dem ort erbauet worden, wo die Alle, Schwein« m^ Pck"zusammen kommen. Hartknochs Preuß. chron. p- ^Staats-geor.

Allendorf an der werra, eine stadt in v/ff-

zugenannt in den Sohden, welchen nahmensaltz-sieden haben soll, indens dafelbst em saltz-brumstarck quillet, daß er bey 84 . kothen versehen kan,»durch eine besondre Maschine geleitet wird. pmsck M/

ner lustigen gegend, und ist mit hohen sich vm

Desgleichen gehen allhier über die Werra , wej'/ 1 ,wrsschiedene arme theilet, z. steinerne brücken. t>ckS^,

veste berg-häuser zur äeksniion der saltz-kothen ambauet gewesen, darunter sonderlich eines die