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Emanuel an. ^05.mach der durADon Vasco äe Gama ge-schehenen enweckung , als Vice-Komg nach Ost-Jndlen ge-schickt ward. Almeida paßirte das vorgeburge der guten Hoff-nung glücklich, und legte sich bey Quiloa vor ancker; als dar-auf der König dieses landes die flucht ergriffe, setzte Almeidaeinen gewissen Mahomet Ancon zum Koma ein, und erbauteallda ein kort auf der insul bey der stadt. In eben demselbenjähr. eroberte er die stadt und den Hafen Mombaza mit stür-mender Hand, kam nach Melinda , allwo er dem dafigcn Königeinige geschenck übersandte / segelte von dar nach der insul An-gediva , und ließ allda gleichfalls eine vestung aufbauen. Erschloß allda aufbegehren des berühmten see-räubers Timoiaeinen frieden mit des Königs von Onor Gesandten, und segel-te darauf nach Cananor / allwo er auch eine vestung ausbau-te, die er St. Anaelo nannte, und nachdem er allhier mit einemGesandten des Königs von Narsinga ein bündnis geschloffenhatte, sandte er seinen söhn Laurentium Almeida nach Cou-lan, um die Araber, welche sich aufgelehnet und den Portugie-sischen Directorn Antomum Sala nebst noch 12. andern Por-tugiesen umgebracht hatten , zu paaren zu treiben, welchesLaurentius glücklich verrichtete, und auch an. 1^07. mit n.schiffen eine flotte von 80. schiffen und 120. brigantinen, wel-che der König von Calicut ausgeschickt hatte die Portugiesen zubekriegen , in die flucht schlüge. Als aber in eben diesem» jähr eine flotte von 14. schiffen, welche der Konig inPortn-gall dem-Almeida zu hülste sandte, unterwegs durch unge-witter zu gründe gieng, so wurden die Indianer durch diesesUnglück angesrischet, die Portugiesen zum zweyten mal mit krieganzugreiffen. Der Konig von Cananor belagerte das Portu-giesische castell St. Angelo mit 40000. mann, konnte abernichts ausrichten, sondern muste zuletzt wieder friede machen.An. i;o8. sandte der König in Portugall wieder 16. schiffenach Indien ; vier derselben sollten dienen die käste von Ma-lacea näher zu entdecken, und die 12. übrige sollten nach demvorgebürge Guardafu absegeln, um allen denjenigen schiffen,welche aus Arabien nach Indien fahren wollten, aufzupassen;es wurde aber auch diese flotte von den meers-wellen gutentheils verschlungen. Um diese zeit sandte Almeida seinen söhnLaurentium mit 8. schiffen , die käste im zäum zu halten, beywelcher gelegenheit Laurentius viele feindliche fahrzeuae ver-brannte. Indessen , dieweil vor der ersten ankunft der Portu-giesen in Ost-Indien die specereyen und andere kauffmanns-waaren aus diesen Morgenländern nach Alcxandrien und in an-dere Egyptische meer-häsen gebracht, von bannen durch die Ve-netianer abgeholet , und hernach durch gantz Europa verfüh-ret wurden, jetzund aber durch die Portugiesen dem Egypti-schen und Venetianischen kauffhandel ein grosser abbruch ge-schahe , so ließ der Egyptische Sultan Campson Gauri sowolum seines eigenen verlusts willen, als aus anstiftung der Ve-netianern, sehr viel zimmerholtz und dielen aufcameelen nachCairo bringen, und 6. bis 8. grosse schiffe erbauen, welche ermit 800. Mammeluckn unter dem Persianer Mirocem nachCambaya, allwo Laurentius Almeida damals eben vor anckerlag, sandte. Diese schiff wurden unterwegs mit ?4. andernschiffen verstärckt, daraufbie gantze Egyptische flotte den Por-tugiesen unversehens auf den hals fiele, dergestalten daß es zueinem scharfen gefecht kam , welches sich selbigen tags mithinwegnehmung etlicher Barbarischer schiffen endigte, des fol-genden tags aber wurde das gefecht wieder angefangen, dadann der Portugiesische Admiral Laurentius Almeida nach ei-ner tapfern gegenwehr todt geschossen , und sein schiffe erobertward , die andern schiffe retteten sich mit der flucht. Kurtzhernach langte der Hertzog von Albuquerque in Indien an, denFrancifcum Almeida in seinem amt abzulösen , dieser aberwollte noch zuvor seines sohns tode rächen, lind dieweil Aldu-querque sich darwider setzte, schickte er ihn gefangen nach Cana-nor, und liefdarauf mit einer flotte von 19. schiffen, i;oo.soldaten und 400. Cochinesen aus den Mirocem aufzusuchen.Unterwegs verbrannte er 8. Calicutische und unterschiedlicheandere schiffe, eroberte Dabul, eine stadt in dem lande vonGoa, und schlüge den z. febr. 1509. die Egyptische flotte un-ter Mirocem nicht weit von Diu, dergestalten daß 4000. Mam-meluckn getödtet wurden, und der rest der flotte nebst Miro-cem die flucht nähme; die meiste schiffe wurden erobert oderzu gründ geschossen. Die Portugiesen hingegen hatten nichtmehr als za. todte und zc>o. verwundte, und hatten sie bis-her noch keinen dergleichen vollkommenen sieg in Indienerhalten. Almeida durchsegelte in seiner rückkehr die gantze kästevon Diu bis nach Cochim, und brachte alle kleine Könige vonneuem unter Portugiesische botmaßigkeit. Dessen ohngeachtethätte die zwischen Almeida und Albuquerque stats fort dauren-de Uneinigkeit der Portugiesen die fruchten aller dieser erhalte-nen siegen für immer berauben, und ihre fachen in die äusser-ste Verwirrung setzen können , wann nicht eben um diese zeitFerdinandus Cotmno mit einem gemessenen befehl von demKvnlg in Portugall angekommen wäre, daß Almeida dem Al-vuquerque die Legierung übergeben, und naher Hause zurückMUMM sollte, welchem befehl Almeida sich auch unterwarf,^uckreise wurde er bey dem vorgeburge der gutenHottentotten, welche sein volck, so,frischesausgeschickt worden, nach den schiffen zu-^ den seinigen zu hülste kommen wollte,überfallen, und mit pferlen erschossen; einige melden, er seye
mit spitzigen im feuer gehärteten stsEen. Fünf und sechzig Portugiesen
nebst sechs andern ..
todt gestochen worden. Fünf und sechzig Portugleien, vAdarunter n. wackere Capitains, büsseten m diesemdas leben ein, die übrige entkamen mit genauer noth am u-schiffe. Dieser unglückliche tod des Almeida trüge sich Ä ,,i. mark. an. i;ic>. o/M IM. Lmsu.
IM. IM. Indian. reise-beschreib. . ^
Almeloo, ein stattlicher marcktflecken in der Niederm^sehen provintzOber-Assel in der Twente gelegen. ErMMtitul einer Baronie, und gehört den Grafen von Rechter».
* Mmeloveen, (Theodorus Iansonius von) war den §julii 1657. gebohren. Sein vatter, Johannes Almeloveen, ^Prediger zu Segveldt und Mydregt. Weil sein groß - r»,mütterlicher feite, Johannes Iansonius genannt, keinen wMlichen erben hatte, legte er sich den nahmen IanfoniUS M-An. 1676. zog er nach Utrecht auf die Universität, und „fvirte daselbst an. 1681. in voÄorem Nesticin H uKgieng er nach Amsterdam , fieng allda an zu practiciren, Mheurathete an. 1687. Alettam Catharinam von Meines Bürgermeisters von Gouda tochter. Da er hernacy iMgelehrsamkeit durch ein und andere schriften sehen liesse,
ihn die Kayserliche MMemirr n-u. Lurlolor. unter dem ' ^men Celsill. in ihre gesellfchasst auf. An. 1697. bera» .eine voLLtion nach Harderwick zur Lrokslstons Mkor. cc .o>L°e ssinguL, und an. 1702. erhielt er auch die VrorÄil l,.MeäiLinT, welche ämter er bis an seinen den 28. M. s.Merfolgten tod verwaltet hat. Er hat keine Ander, aber en» Mstarck bibliotheck hinterlassen, aus welcher er der öffem»vxxbibliotheck zu Utrecht alle estitiorres des Quintiliani,nur deren zusammen bringen können, vermacht hat.durch des Celsi, Strabonis, Apicii, Colii Aureliani, Rum»^cvenalis und Quintiliani theils mit eigenen, theils mit HMmMvorkioniMs beförderte aufläge erlangten rühm hat erdurch die vrtas Ltsplr-Iiiorum. ilivsms nov-ÄnriguL;mrss; LlbliotbeLsm proniissäin L IsteMeni , und dMLxilkolLs LMubonorum, welche zu Rotterdam an ^7^9'aus gekommen, weiter ausgebreitet. .
* Almenar, ( Joh. ) ein Spanier, und voötor Neä^-
lebte im XVI. sseoulo,. und schrieb äs Norbo ksllrco. ^k.rrM , bibl. Ililfi. in Lbronol. Nest. äe l
Nest.
Almenara, eine kleine stadt mit dem titul einer GfsskMin dem Spanischen Königreich Valencia, zwischenVilla Real, nur eine halbe weile von dem Mittellam > ^,meer gelegen. Ludovicus Antonius Fernande; Portocm^,po
Graf von Palma, wurde an. 162;. von dem Könige-pv
IV. zum Marquis von Almenara gemacht. vsssMM-lio. ste l'Lkx. x. ;68- leeb. stes 6ianstb
k- 214-
* Almenara, ein kleiner ort in Catalonien, zw»M" Eund Balaguer , allwo an. 1710. den 27. julii KoW Mlus III. die cavallerie des Duo st'Anjou glücklich aus oe»schlug, und nach Lerida unter die stücken jagte. »-itz
* Almendaris, (Henriquez ste) ein Sevilianer A ckfangs ein Mönch ürstinis mikericorsti-e, darauf wnko ,l»tular-Bischoss von Sidon, und endlich Bischoff z" MchsMAmerica , welches er aber mit dem zu Mechoacan verws
Er starb an. 162;. und hinterließ eine relation vK wä-Lo-rMM. , bibl. Üilh. tbestr.
* Almendra, eine stadt auf einem berge in demKönigreich Andalusien, an den Portugiesischen gre»?^' M
* Almensa, (Hieronymus) von Neapolis gebürU Msich in dem orden der ss. ss. kr^sticatoruin sowol
tugend und gelehrheit als auch seine erfahrenheit, pG,von grosser Wichtigkeit, sthen. Der König von Neaposs Wder k. Almensa seine wissenfchafft bekannt gemacht, vev'WVseiner Person sehe oft in unterschiedlichen wichtige» » W.ten. Eben dieser Printz ernennte ihne zum A-
castro in dem Königreich Neapolis. Er starb den 4.jahrs 149;. da er bey Alexandro VI. im nahmennigs die stelle eines Abgesandten verträte, und wUAin dem kloster der Minervä begraben; eine zelt Hss Masde sein leichnam in das kloster St. Dominici namüberbracht. AZt-e//. Irsl. Illcr. wm. V. rbesr. ^
xart. I. o. 47;.
Almeon , ein Arabischer Printz und MtLemssl ,in dem XI. oder wie andere wollen , in dem X"-lebt, und astronomische anmerckungen von der M ..ben. Noch ein anderer dieses nahmens, nut dem sAlmansor, hat ein buch verfertiget unter dem xels
loris sspborilmi keu xropokniones so lsnteutiT w uiit8sr3cenorum Hegern, welches Herwagius an. ^
Julio Firmico und andern zu Basel heraus gegeben ^
cssron. mLtk. ste kcient. inatk. c. zusitE.ra/
Älmeria , eine Bischöffliche stadt in SpanM^xErtz-Bischosszu Granada, liegt nahe an dem "Eichen. .§ckund hat ihren nahmen von Almerico, Konkge »er ck.Mwar zu der Saracenen zeiten so gewaltig, daß m »MsiKönig nahmens Abenhut hatte. Alphonfus VM- Mbvstillen, entriß sie aus der ungläubigen Handen-pflegten in ihren Hafen ihre völckr gemeimgllch a»''°