Band 
Erster Theil. A - Be.
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gi.

Villa Rrcca , von den einwohnern Nao-Epan..„ "^"ut , eine stadt m der Americanischen provintz Neu-bustn. "' ^t ernem guten Hafen an dem Mexicanischen meer-

, ein Patriarch zu Antiochien, soll zuerst um dasKüste» Karmeliter - Münche, welche in den lyrischengewesen, meine gemeinfchafft zusammen ge-äs ilivent. rer. lib. VII. c. ;. ^

!?^in ^ ein Portugiesischer flecken in Estremadura, San-

kst,, -iw? bber am Tajo , in welchem sich die Könige zu-' lust aufhalten.

r"nsM 7 er«ms, (Joh. Paulus) aus Bergamo, florirteund schrieb kraüicL äiüiciliora in utrogue lorc,

^ wniLiLneiL. L-r-r,§. bibl. VLt. L nov.

, genannt Tappe, eine ansehnliche Gräfliche fa-^Meslo^esten, deren stamm - vatter Dedericus , Graf von^"ede Emisgoe in Frießland , gewesen. DerselbeAller Gra^)?^ch Adelbertüm , Ertz-Bischoff zu Bremen,von M^.mit gewalt entsetzet, und hinterließ Ottonem,ven) her -Ä^^loe, (woraus nachgehends Almesloe entstan-stehalten, biL dem schütze der Grafen zu Oldenburg auf-MirM.f ach mit einer erb - tochter deren von Tappe ver-be schlvk /,«^"? "ut ihr das in dem Bißthum Oßnabrüg gelege-ne NMfliH^rschafft Tappenburg erhalten, worauf er undM vvnN'uen sich Almesloe, Tappe genannt, benähmet.vWr Tappe genannt, hat sich zu den zeiten der

r">raffj^glthta, ^erdinandt u. und m. in den rriegen ais^^e>vvk,',Oberster hervor gethan, sechzehen Haupt-schlachtenunter andern in dem ;o.,ährigcn kriege mitsei-«r Kap^.N Schweden, als sie unweit Eger in Böhmen,Lsbat wir Haupt - quartier eingefallen, zurück getrieben.Mer-antk A erb-tochter des geschlechts von Botsche dasMn Bertelsdorf in dem Schweidnitzifchen Fursten-^^Qtkvni/L?- erheurathet, welches an. iszi. seines bru-, Christoph von Almesloe, Tappe genannt,Mstbrii^v-,Oberster, ererbet, und die güther Hartau undNi. von ^ gekauft. In feinem hohen alter erlangte er^Rvrn. E.j^urKayser Josephs den Grafen-stand des heili-M und hinterließ von Johanna Theresia Truch-

Wilhelm ' uebst vier töchtern, einen einzigen söhn,n? Tappe, «.Eun , Grafen von Almesloe und Freyherr»Ummer ^^Neellchen Cammer - Herrn, und der Fürsten-^^wcser undä^M und Jauer Königlichen Ober - Amts-Schiea ^ ^' welcher feinen stamm fortgepflantzet.

f ^ ^Urivt.

von Almes'io^"Lnnt^ Tappe. Just Wilhelm Anton,FaMeZA von Tappe, Herr von Bertels-

thN und würckltMe?cs-H^tau, war an. 1720. KayserlicherKeiner Sch weMnio ^""rer, wie auch der beyden Fursten-C^Mr und 2 E v"^uer relxeciive Königlicher Amts-q-,vestma von NostikV, ^seiner gemahlin, Maria Johannaviel Bertelsdor?-«^^ das in dem Fürstenthum Jauerpy.! ^hne gezeuaet ^"gebracht, hat er sieben tochter und so.VayMan: welchen letzter» sich sonderlich fünfe her-

JvNVer Lanmm'! Dittftoph Magnus blieb an. 1717. alsdes U Wiihch»"vtmann bey der belagerung von Belgrad. 2.)tendA ^al-F^Vwe dem damaligen feldmge als AdjutantFrenheE' bey v'Marschall-Lieutenant, Freyherrns von Wach-Em?on Ta^?,.Erust Friedrich, Graf von Almesloe,undLank^'Kayserlicher würcklicherwann ^guer, der Furstenthummer Schweid-

Anton Bistlbnmä"S Regrerungs-Rath und Landes-Haupt-EürL?pvlF 2 ^ Breßlau und Weichbildes Grotkau. 4.)6v^ s?Ehuins Z^^n. 17;7. Komgl.Regrerungs-Rath desdiese v>nd zugehöriger Weichbilder, wie auch

E»>N gls m^.üvanLtftus Dominicus florirte um ebenM St. Johannis in Breßlau.

gen A^exrar ' ^6. wm. 11. x. 40.

schallv^Gn Niederrang ^^tin Portugall, welche aber we-g Schv nd^m^vvr Spamer, so sie von dem Mar-tina, odevM EM, berühmt ist.drey Tem^lckne vestN^Almrsum, Dalmatium und Begun-dec st-Esche Meilen vnn AT)wmatten < am Adrlatrschen meer,kad'Luberey der eLFpalatro. Sie ist vor diesem wegen' Atm-g' anjetzoghog ^ruhmt, und eine ziemlich grosse

ses 1-z „ ' ein kleink-v a>,ss ' u-

ke S, M^UäLLis qenaiin, Ä Campagna äi Roma, heutiges ta-die vpf^g^ian zu Tom die Tyber, ohnweit der pfor-

^. 7 ? der abgölti/L, L ffuß wurden vor zeiten- vvele abgewaschen. Ov^. üb. iv. Llt.

'^in söhn Joktan, ein groß-vatter der Allnm)„^°^artus haltet dafür, Almo-/.^otm , welche von Ptolemäo in der

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mitte des glücklichen Arabiens gesetzt werden. V. Calmet abermeynet, Almodad feye ein vatter der Eldamarn in Mesopota-mien , allwo die stadt Almodeme, welche mit dem nahmenAlmodad eine grosse gleichheit hat, liegt. O. in Ocn.

Loc/Ec. in kliLleg.

Almodavar äel Lumpo, ein flecken in der Neu-Castiliani-schen provintz in Mancha , an dem fuß des gebürges Morena,in einem sehr anmuthigen thal, gelegen. Gantz nahe dabeygiebt es silber-bergwercke. Auch hat es zu seiner Vertheidigungein gutes schloß. ( 7 o/rne»a^, cielic. äs sssp. p. ; ;y.

* 2 llmodis, ein frauenzimmer aus Bearn; es ist sehr unge-wiß aus welcher familie sie entsprossen. Die Spanier, und un-ter andern Surita, Garibai und Diagv sagen, sie seye eineGräfin von Carcassona, eine gemahlin des Grafens RaimundiBerengarii gewesen. Wilhelmus von Malmesbnry haltet da-für, fie habe zu einer zeit drey ehemänner gehabt, nemlich denGrafen von Arles, welchen sie ohne andere kormalitäten, umsich an den Grafen von Toulouse, welcher Pons ll. war, zuverheurathen, verliesse. Von diesem letzter» hat sie zwey lin-der erzeugt; aber denselben bald aus vorwand der allzunahenverwandschafft, um sich an den Grafen von Barcellona zu ver-ehelichen , verlassen. Besli haltet diese Almodis für eine toch-ter Bernhardt Grafens äs 1 a Marche. Sie lebte um dasjähr 1055. und brachte Petrum und Raimundum, dritten söhnJsabeüä, der ehefrau Raimundi Berengarii, welcher einer ih-rer ehemänner gewesen, durch gift um das leben. ^t«, biltoire cle Lsarn, liv. VIII. L. 6.

Alniohades, ist der nähme, den die Könige oes. viertenstamms zu Marocco geführt haben. Der erste König von die-sem stamm war Abdala Almohadi, welcher zwar nur ein schul-meister gewesen, aber seine fachen so wohl angestellet, daß er einecrone erworben, indem er an. nzy. eine armee zusammen ge-bracht, unter dem vorwand., die religion zu reformiren, wor-auf er aber den König zu Fez überwunden, und sich auf dessenthron gesetzt,

Almon, ein fluß, flehe Amond.

* )llmon , eine stadt in dem stammen Benjamin. sos.XXI.v. lg. Sie wird auch Alemeth genennet im 6. cap. des erstenbuchs der Chron. v. 60. und nicht Almoth, wie v. Calmetsagt. Masius will behaupten, dieses seye eben die stadt Bcchu-rim, von welcher 2. 8am. III. v. 16. cap. XVI. v. z. geredtwird, weilen Alemeth die jugend, Bahurim aber junge leu-the bedeutet. O- in )os.

* Almonacid, ein flecken in Spanien in Neu-Castilien vierMeilen von der stadt Toledo gelegen, war von den Überbleibselnder ruinirten stadt Neccopolis, welche nicht weit davon entfer-net, erbauet.

* Mmonacir , (Hieronymus) des ordens St. Dominieraus dem kloster Ciudad-Rodrigo, wäre über vierzig jähr lang?rokellor Ideolog zu Burgos und Alcala, allwo er an. !?Y2.Lmeriw8 erklärt worden. Er wäre auch Lonlnlwr und Lcn-lor des Inquilition-Tribunals; starb an. 1604. wohl über acht-zig jähr alt. Er wurde in gantz Spanien für einen der bestenIdeoloZoruni gehalten, hatte auch jederzeit einen sehr grossenzulauff von zuhörern. Dennoch liesse er sich sehr spät überre-den, seine schriften bekannt zu machen; er liesse auch nichtmehr als ein einigs werck an. 1588. zu Alcala ausgehen, neu-lich einen commLlwarium über das hohe Lied in zwey theilen in4w. Woraus klar zu erkennen ist, daß er ein in lesung der k.k.und Untersuchung der Griechisch - und Hebräischen dolmetschernsehr wohl - erfahrener mann muß gewesen seyn. Possevinussagt, es gebe dieser cominemsriiis keinem von denen, welcheüber eine so schwere Materie an das licht gekommen, nichtsnach ; da er aber nachgehends von Ludovico von Leon, einemAugustiner, welcher ein buch von gleichem titul ausgegeben,redt, sagt er, daß wann man diese zwey ambores gegen einan-der halte, so werde man finden, daß selbige sehr oft mit ihrengedancken und auslegungen eingetroffen , und daß einer denandern abgeschrieben, und also einer unter ihnen ein kl^i-Mu«seye. Ludovicus erkläret alles sehr kürtzlich, und nimmt sichnichts anders vor als jedem Christen die Worte Salomons zuappliciren; anstatt daß Hieronymus Almonacir hierin» sehrweitläuffig, und alles auf die kirchen des alten und neuen Hun-des ziehet. Woraus dann erhellet, daß sie unterschiedlicheabsichten gehabt, und wann sie schon zu zelten dre gleichengedancken haben , so ist dennoch daraus von einem VlsZionichts zu schließen; weilen es in dergleichen arbeit sehr oft ge-schehen kan, daß zwey ausleger gleiche anmerckungen machen.

lcript. orci. IV. VrLci. tom. II.

Almondbury, lat. (Ämuloäurwm eme stadt in dem Her--tzogthum Yorck, am fluß Calder, sieben Englische meilen vonHaüifax, ist zur zeit der Romer und Sachsen sehr berühmt

^*Almonte, eine kleine, aber schöne stadt, im SpanischenKönigreich Andalusien, zwischen denen husten Rio, T nto !ssnd Zuadiamar, nahe am meer. Zu nächst den thorm hatsie einen sehr ^sthbnen wa,d, und drey Meilen davon ist desHertzvgs ron Medina Sidonia thier-garten, welcher ei I>o1coäel vuqus genennet wird, und sich in seinem umfange auf etli-che weilen erstrecket.

Ce Mmops,