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Childebrand gezeuget, von welchem die Gra-öerlchten'Vi«' oder Mastne herkommen sollen. Ingleicheniveil er sie den Lambertum, Bischofs von Lüttich,
?osts leben bestraft, habe todten lassen.
lle "LNL. vol. I. §en.eLl. äs IL msis.
Dvtv^E^u Mord des Bischoffs Lamberti durch ihren bruderkraimMG verrichten lassen, den aber darauf eine schlimmeU stj«' überfallen, da ihm eine unendliche anzahl WürmerM? gewachsen, welche quaal ihn endlich geno-och 'n die Maas zu stürtzen. Lambert ist davorworden, der mit solcher strenge der Alpais sich wi-' oali ev v-n k-tt ^nnittii-N-n ivtt v-n ni«vt
ivnn?d er bey der Königlichen tafel ihr den beche/nichtSie ist zuletzt in ein kloster gegangen und da-
^veMben7V.'
«Uch^jfArslan, oder besser Olub-Arslan genannt,
oder
;«cy y,ss^^"»»n, voer oeper evmv-errsmn genannt, vvrvgantzen nahmen, Muhammed Olbarsalankail vh^ mAulas, ein söhn Daud oder David, eines sohns Mi-Me d-?Mael, wäre der andre Sultan der familie und V7--«eg, ^.^elgtuciden. Er succedirte seinem oheim Thogrulohne Ander starb im 455. jähr der Hegira undN d^Lonsti gehurt. Der nähme, welchen er, nachdeme er">are M^^ahomeianischen religion bekannt, angenommen,Ae Ain.Ä^med, dann vorhero nennte er sich Israel, der nah-wjv beE. gn aber, welches auf Türckisch ein hertzhaffter
,st vielmehr ein zunahmen, als ein nonisn xro-
Nicht eigentlicher nähme. Etliche sutkures sagen, er«chöers d-1"Ivhn David, sondern Glaser Leg, eines andern2"^den i?Fogrul. Dieser Fürst vereinigte alles, was die Sel-Nund ünsiWn besassen, in ein einzig Reich, und wäre einzi-NWy ^lchrenckter Monarch aller ländern, die innert denwgN oder Oxus und dem Tiger begriffen sind. DieseN»ez die er sowol durch feine tapferkeit als nachfolgeV erworben hatte, brachte ihn bey demCalif vonN ny/Mm.Biamrillah grosses ansehen; welcher ihn'sicher ei« ^ litul oder zunahmen Ezzedin oder Adhadeddin,Me. Zr,» Schützer der Mufulmännischen lehre bedeutet, be-Mdern'^s dem antritt seiner regierung ließ Alp-Arslan denMr„, sM dem zunahmen Amid-Almolk, Vezier seines vor-Zwtlilig^vm köpf nehmen, welcher in der vorhergehenden re-^>lle ex jy^utorität seines Herrn mißbrauchet hatte; und nach-N- ver,7k. unterschiedlicher untreu in seinem amt überzeu-swlhg^'wcheilte er ihn zum tod. Er ergäntzte seinen platz mitMchey, unoc oder Nezam al mulc, wie es die Persianer aus-Mx N-.^cher einer der grösten Männern seiner zeiten war.M >nach7^Perte die fachen mit einem allgemeinen beyfall,fl ^chak in? unter diesem Monarchen und seinem söhn Ma-N'edz,'»dem gantzen bezirck dieses grossen Königreichs zum2 ^eses^?,?bs friedens und kriegs. Der merckwürdigstei,7, Kan^-" ^us wäre derjenige, welchen er über Orma-o-..^Aenm,^.?^n Constantinopel, erhielt; dann also nennenb>,7- volcker Romanus, mir dem zunahmen Dio-
MGsche armee bestünde in ohngefehr dreymalv)>,L"ölf 7,7 chann; da doch Alp-Arslan noch nicht mehr,E?; >v lm!-7 'bey Üch hatte, und zu schlagen gezwungenau^"icht mss er dennoch mit so grosser tapferkeit verrichtete,7 die Griechische armee m Unordnung, sondernsei^u>e «.7" Kayser in die flucht triebe. Der Sultan,stk?« ^,,777 so. grossen Vortheil erhalten, liesse durch einenaen7 mit nahmen Giavaher, den flüchtigen nach-
i>em?bekv?m-7^^ ^uck halle, den Kayser sechsten gefan-se7 >''chen a>7 '' Man erzehlet, daß, als dieser Sultan vorUbei ch'ch?? besichtiget, und er einen seiner reuternde^^llenyA. darunter angetroffen, er denselben fortschi-üim^uila» ,7)" rm Officirer verhinderte solches, und sagteKaUey, da« ^ srye ein sehr tapfrer soldat, und könnte es sichMb fangen ' welchen er so sehr verachtete, den
da« ?orhex a.La^ ' welches auch just also, wie es der Offi-steo7 oatte ' ergienge, und wurde dieser reuter, anstattsey a bey der a»7 Abscheidet werden, zu den furnehmstenMatt g Mit Alp-Arslan machte sich bie-
'hy.7?M schr7M<ser Mäßigung zu nutz; er hielte seinensclvtt« H Wiedrum7. ihm alle ersinnliche ehr an, setzte
HÄ' 7^en fuß, nachdem er einen frredens-
IvUr Ane toüu7^?Dsrloben liesse, daß der Griechische>v2' Mit ihma 77?k..Sultans ältestem söhn zur ehe gebenChryk^Üellr worden^? batte; welches auch getreulich insdcl d/s Murt marke- whr der Hegira, 1064. nach
Hn«tt.I^azan, Sultan auf den weg, den fre-
stnd 7°lle, m dem land Khovarezme wider
dem,7'M, welrn- > 7 b entwischten unter dreyßig tau-M^«"?es aufruhrer ins seid gestellt hatte,
"am?Ä?llse pröttwtt der wüth der soldaten sehr wenig;Hyrd7^ Sult2 befriediget, und deren Guber-
Y>e?5 In der W.F^rm s°hn Malek Schah übergebenMChvrasan "l77^' diesem feldzug nähme er feinen^v87n Ali Ma das grab des achten Imam,
lif,, Wallfahrt ist,77 ?rr ln der stadt Thons, aüwohrn eineE ^-Len-NuM^N*" i'rgt. Siehe was oben bey demMit «-.pichtet, beaabr^77^rden. Nachdem er diese wall-tet armee ru >aa7 ^ »ach Radecan, allwo er sich'ö'stor.Len^k ThkftM rin sehr unmuthiges ortauö-
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sahe. Von diesem ort schickte er in alle provintzien seines Reichsaußerordentliche posten, die Gubernatoren und grosse Herren inform der Land-Ständen zusammen zu beruften. Nachdemesie nun alle versammlet waren, so erklärte er ihnen, daß er sichseinen ältesten söhn Malek Schah für seinen Nachfolger undeinzigen erben seiner ländern auserlesen. Nach dieser erklärungmachte er seinen söhn auf einen aöldenen thron, wacher fürdiese ceremonie vorbereitet war, steigen, und liesse ihme vonallen bedienten des Reichs huldigen. Da diese sdkion vorbey,that er allen Obersten und Officirern seiner armeen zu wissen,daß er willens, Turquestan , woher er gebürtig wäre, M sei-nen Waffen zu erobern, ertheilte auch befehl, damit auxs zuder überfahrt des grossen flusses Amu fertig seye, um in die-ses weite land, so die kriegerische nationen der Türcken, Tar-iern und Mogoliern bewohnten, einen einfall zu thun. §->eransang dieses feldzugs, welcher ihin nicht gar glücklich von star-ten gienge, geschahe im 46;. jähr der Hegira. Weilen er aberder letzte ist, und die thaten dieses Fürsten endet, so wollen wirdasjenige, so andre historien-schreiber von den kriegen, so die-ser Fürst während seiner regierung an unterschiedlichen ortengeführet, anführen, zusammen lesen, und hier etwas ausführ-lich erzehlen. Nezam ei Mulc, der gmllor eines buchs, be-titult: VMLM: erzehlet von diesem Fürsten , dessen Vezier ergewesen , unterschiedliche geschichte. Er sagt, er habe bey an-tritt seiner regierung mit Kutulmisch seinem Vetter, welcher inder provintz Damegan eine aufruhr wider ihn erwecket, krieggeführet, welche aufruhr dennoch alsobald gestillet wurde;dann als der Sultan seinem feind kaum ins gesicht kommenseye, habe ihm ein »«versehener zufall den sieg und frieden zu-wege« gebracht. Dann als Kutulmisch, der sehr schone volckerhatte, und sich zu einem blutigen treffen rüstete, an der spi-tzen seiner armee stehend herbey ruckte, strauchelte sein pferdmit ihm, und brach ihm den hals; worauf die aufrührer denSultan alsobald um gnade baten, welche er ihnen auch zuge-sagt ; gewann also eine schlacht ohne schwcrdt-streich. Kaumwäre dieser krieg gestillet, so fienge Kara-Arslam in Persienund in Kerman neue Unruhen an. Der Sultan schickte einenseiner tapfersten Capitainen, mit nahmen Fadblovieh, diesenrebelten wieder zu seinem schuldigen gehorsam zu bringen; wel-cher, nachdeme er Kara-Arslam bezwungen, zur belohnung sei-ner diensten das Gubernament über Persien erhielt. Da nundieser ehrsüchtige Gubernator sahe, daß der Sultan seinen wegnach Chorasan nähme, gedachte er sich zum unbeschränck-len meister seiner provintz zu machen : Um nun sein vorhabenins werck zu setzen, liesse er ein an einem sehr vortheilhafftenort gelegenes schloß bevestigen, worein er sich, sowol mit gutemvolck, als einem grossen schätz, dene er durch viel tausend un-billige Mittel während seines Gubernaments zusammen ge-rafft , versehen, begäbe. Nazam-el-Mulc bekäme von seinemFürsten befehl, dieses schloß anzugreiffen und den Kara-Arslamihme todt oder lebendig zu überliefern. Es mißriethen dennochsehr viele die belagerung dieses Platzes, weilen sie ihn für ohn-überwindlich hielten; nichts destoweniger liesse ihn der Vezier,um dem Sultan ein genügen zu thun, berennen, und giengesechsten sich dessen zu erkundigen. Er sahe, alldieweil er denaugenschein einnahm, nicht einen einzigen der belagerten aufden wällen, welches ihn glauben machte, daß sie in einer sogrossen sicherheit lebten, als wann kein feind vor ihren thorenwäre. Dieses verursachte ihm sehr grossen Verdruß, er hätte auchvon diesem augenblick an die belagerung aufgehoben, wann ihndie schand nicht davon abgehalten hätte. Er faßte derowegenein Hertz, in ansehung der grossen schwürigkeiten, welche erin seiner Unternehmung wohl vorsähe; er ließ auch von allenorten her sein lager mit Provision und Munition wohl verse-hen , damit er sich ein jähr lang dorten aufzuhalten, genughätte. Nachdeme nun seine armee also versorget, so liesse er,als der für ein sehr frommer mann gehalten wurde, im übri-gen die Göttliche Vorsehung walten. Er thäte dennoch angriffe,welche ihme aber so schlecht ausfielen, daß seine Verwirrung vontag zu tag zunahm. Indem einsmals der Vezier eine sehrunruhige nacht gehabt, und von seinen gedancken sehr umge-trieben wurde, ward er nicht wenig bestürtzt, da er den fol-genden morgen das zeichen zur Unterredung geben hörte, undvernähme, daß der Gubernator sich auf gewisse beding erge-ben wollte. Die freud, welche er dadurch empfunden, machte,daß er ihme sehr ehrbare bedinge zusagte, deren das vor-nehmste war, daß er an dem ort bleiben, dem Sultan huldigen,und jährlich einen gewissen tribut, äußert den gewöhnlichenschenckungen, bezahlen sollte. Nach dieser savitulLtmn wäreder Vezier sehr begierig zu vernehmen, was doch den Guberna-toren zu einer so unvermutheten übergab mochte verleitet ha-ben. Er vernähme nachgehends von jemand, der aus dem schloßkäme, daß die vorhergehende nacht man emsmals Mangel anwaffer gehabt, weilen die brunnen und clsternen, die man ingrosser anzahl alldorten hatte, plötzlich, versiegt und vertrocknetwaren. Dieser zufall wurde alsobald für ein wunderwerck ans-qestrichen, und der Göttlichen hulff 'wegen der gerechtigkeitder wassen des Sultans und der gottessorcht des Veziers, zu-geschrieben. Es begäbe sich ober ern weit merckwürdigers exem-pel, daraus die Göttlich? fursehung für die Person dieses Sul-tans augenscheinlicher konnte wahrgenommen werden. Dannals er die provmtz Kerman, welcher man ihn berauben wollte,mit krieg zu überziehen vorhatte, wurde er gezwungen mit sei-
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