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Erster Theil. A - Be.
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317
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Printz, Friedrich Wilhelm, Administrator derdie Altenbnrgische linie stiftete, davon unterden tvd ^ aber diese linie an. 1672. den 14. apr. durchArtzva tEa Wilhelmi III. abgieng, fielen die lande ander aber ,,^'dn von Gotha, als den nächsten anverwandten ,^einevA^Ahr ein vierthcil davon seines bruders söhne»/H^tzva daran formirten / gutwillig überließ. NachMlvnderkl^ tode kam das Fürstenthnm Altenburg in eine7^en,«^"angerichtete gemeinschafft Mischen etlichen dessen?^en z„ Hertzog Friedrichen von Gotha, Hertzog Christi-dM zwar !^drg, und Hertzog Johann Ernsten zuSalfeld, rn,,oer von den z. interessenten eine besondere PortionM a>i d leuthen mit den hohen juritzus und die participa-^ aber ^gemeinen regierungs-cofteZio zu Altenburg erhiel-te der älteste bruder Hertzog Friedrich, zu Gotha

^^Und Ä7.^"*mltimriorr der pul)1iLorm7i cominWone xsr-?Mnq f,.^dllch aufgetragen bekam. So gediehe auch nach«M porW^ Christians zu Eisenberg durch gewisse VerträgeMMene gedachten Hertzog Friedrichs söhn gleichesAlhelniü-Aas Stift oder Dom-Capitul zu Sr. Georgen hati^Chur-unk ^darggraf zu Vkeissen fundirt, und ist daselbstM nllhj^/"östliches begräbnis. Der Hertzog von Gotha^"te es ein adeliches Fräulein-Stift an, und

s» fn,„. 3 daIenen-Stift, weil er das neue schloß-gebäu-W diene,, ^Mutter, Magdalenen Sibyllen, zum witthums-ei»°sst, Stifts-Hause wiedmete. Den Stifts-

an drobstin und übrige Fräulein beschenckte er mitwichsn ein rothen bände Hangenden und vergüldeten or-»erflsi!.?arlnnen der nähme JEsus mit verzogenen buch-dtchr , und confirmirtc die Stifts-llamtL, dergestalt,d^^ch ,e>ederzeit i2. adeliche erwachsene Fräulein, son-kÄ>>Nendis 24. adeliche kinder, weiblichen geschlechts,N Cnnn schalten werden. Sonst ist dieser ort bekannt,dAü.beyz?^. Kauffungen des Churfürsten Frtderici des gü-be«^rstlist,,^tntzen, Ernestumund Albertum, an. 14?;. ausvnnAden" ^dentz entführet hat. Es ist auch nicht vor-y daß hier ein Lolloguium zwischen den Chur-

>vei,?d 1,6» von dem 20. o-ct. an. 1568. bis den

den Churft, Walten^worden. Die Ursache dazu war,

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en IKeologi von andern beschuldigt wur-

ecel. V^Ferr ^ÄAhjstvrie.s- l'- IL. IV. c. 2. Arnolds kcher.yu

. - p«h,rr Menburg. chron. säende gewesen.

Attenburg; die Bischöffe daseM ^b s l^^, viele

N'M^cv, welchen Kayser Otto I- Mst gbekehrt, und gesessen 79. l^r.

w 'Pwardus 74. jchr. , ^urve an. 98;. W-

fihvss ^üo, aus adelichem geschlechn ,

V ^no» . vm enden wider die Ptt.

dlgir N^^us, der aber, weü dre WeE ^ stch von dar

weg , v-vrts GOttes unmenschlich verM^ ^enschen dekch-

ret; hV nach Norwegen begab, er noch nM statt

faab, A.lam er letzlich wieder, und a - vstch sohef-Ug darsk Göttliche Wort zu vredigm, vetruvwDarüber, daß er gar davon starb.

Vu 'Mnbertus. . crands-Fürsten die gu-

tb,v ' ^runv, welcher, als er bey dem lMv s wieder

erhasten Kayser dem Stifte ^^eSheim reisete, allwo

er abtt , refignirte, und nach Hildesye

nAhI'E er der einweyhung des .Az/KAuckt worden.

Vns^Wnete, von dem häufigen volcke er ^ an. ,c>zr.

»»

gehabt"^ dessen tode das Stift in 84. Men kernen t-

sLWei^^us, ein wegen seiner ^dmmmkett u«d stfteh^die gerühmter mann, welcher das Mohwich dt Qrsen zu bauen angefangen. Solche h ^^nburg«Irtz-BischvffM Hamburg/ EZischoffzuttn «

dednck/v^^ ^er Hertzog mmM seMmlanden,

' weil er behauptete, daß ihm m / ^ ^

vvrsanv/^denenjenigen , so von ihme selbsten' als ein

vaitevu^ ^ dem degen erworben worden , d ^

steh-- A.^de zugefallen, die Bsschoffe B setzenligen' s^ddem aber Vicelinus zu dieser zeit g ^ Her-Ä ^dms-wandels in grossem ansehen w<w, erklärte

R e^Ädeen bereitS viele drenste erwiesen hatte'

AkE^n-derselbe, alles vergangene, bejonDer .^ .

beschchenes unternehmen durch etgemnam 4«nchung des Bischoffs in Vergessenheit zu stellen , wenn »«

Vicelinus die Invekimr dieses Bischoffthums von ihm, demHertzoge, suchen wolle. Hierzu war Vicelinus nicht ungeneigt,zumalen da ihme nicht unbekannt, daß ihm weder der Kay,ser noch der Ertz-Bischoff wider seinen Landes - Herrn helffenoder schützen könne. Allein der Ertz-Bischoff suchete dennochihn auf andere gedancken zu bringen, und wüste ihm weitläus-fig vorzustellen, daß das recht, die Bischöffe zu beleihen, de-nen Kaysern allein zustehe, welche die Bißthummer mit gros-sen reichthummern beschencket hätten, da hingegen der Bi-fchofflichen Hoheit zuwider lauffe, daß sie derer Fürsten Unter-thanen werden sollten , rieche auch Vicelino , lieber zeitlichegüther zu verlieren, als zuzugeben, daß der Bischöff'lchenwurde und freyhetten eintrag geschehe, wodurch er selbst inseinem hohen alter an seiner rühmlich erlangten ehre abbruchleiden würde. Doch diese Vorstellungen fruchteten nichts beydem neuen Bischoff Vicelino, sondern er ließ sich bewegen,von dem Hertzog die Invellimr seines Bißthums halber zu em-pfangen , dagegen er mit einigen dorfern und güthern beschen-cket wurde. Nichts desto minder ruhete der Ertz-Bischoff nochnicht, sondern suchte auf dem an. 1152. zu Merseburg ange-stellten Reichs-tage die fache von neuem rege zu machen, undVicelinum zu überreden, bey dem Kayser um die Invellimrdes Bißthums anzusuchen, konnte aber nichts ausrichten, weilder Bischoff vor des Hertzogs zorn und Ungnade, weicher dochin seinen landen mit unumschränckter gemalt herrschete, sichfürchtete. Er starb zu Neucn-Münster im dec. des 1154. mh-res, und wurde in sein kloster begraben. lV cliroa.8Ic,v. I. 70. lsgg. ?ere,//e>s. Holstein, chron. k. II. P.26. fqg.

XII. Geroldus aus Schwaben gebürtig, Dom - Herr undkcbolsllicus zu Braunschweig, war Hertzogs Henrici I.S0M8Hof-Capeüan, ein frommer und gelehrter mann, wurde aufbeständiges anhalten, und fürbitte der Hertzogin, von der Geist-lichkeit zum Bischoff nach Vicelini tod erwehlet. Es verwei-gerte aber Ertz-Bischoff Hartwich von Bremen, welcher ohnedem bereits mit dem Hertzog in verschiedene streitigkeiten ver-fallen , dem neu-erwehlten Bischoff die verlangte einsegnungund bestätigung; ja er suchte eine andere person an dessen stel-le einzusetzen. Weilen nun diese streitigkeiten durch gütlichewege nicht beygeleget werden können , trachtete der Ertz-Bi-schoff selbige durch die Waffen zu entscheiden, daher» er seineschlösser bevestigte, und alle anstatt machte, Bischoff Geroldenseines neu-erlangten Bischoffthums zu entsttzen. Dieser warwegen abwesenheit des Hertzogs nicht im stände, des Ertz-Bi-schöffs unternehmen sich zu widersetzen, sondern begab sich aufbesagten Hertzog Heinrichs Verordnung nach Italien, und ob erwol unterwegs in Schwaben von denen strasssn-räubern über,fallen , verwundet und geplündert worden, langte er dennochin des Hertzogs fcld-lager, so damals für Terdona stund,glücklich an, begleitete denselben bis gen Rom, konnte aberanfangs, als der Kayser und der Papst bey Sutri zusammengekommen , die verlangte einweyhung zu seinem Bischoffthumnicht erhalten, indem schon vorhero von feiten des Ertz-Bi-schoffes der Papst durch schriften ersuchet worden, zum Nach-theil des Ertz-Stifts nichts zu verhengen. Nachdem aber Hcr-tzog Heinrich dem Kayser Friderico I. seine tapferkeit und treuedurch manigfaltige proben und üur noch erst in der widerdie Römer an. 775?« befochtenen Macht auf eine ausneh-mende art bezeiget hatte, böte der Papst dasjenige freywilligan , was er vorhin auf unadläßiges anhatten zu ertheilen be-drücken getragen, und wurde demnach Gerold von dem Papstemit besondern solennitäten zum Bischoff von Attenburg einge-weichet, muste aber, weil Hertzog Heinrich damalen von demKayser die erlaubnis erhalten, in denen landen, so er durch sei-ne sieghafte Waffen denen ungläubigen Wenden abgenommen,neue Bißthümmer.nach eigenem gefallen aufrichten , unddenenselben die gewöhnliche Invellimr zu ertheilen, nebst Ber-uone und Evermodo, Bischöffe» zu Mecklenburg und Ratze-burg , die gewöhnliche Invellimr von Hertzog Heinrichen , alser an. 7760. sein regiment tbiederum bevestigct hatte, suchen ,dagegen er vonchemselben mit herrlichen privilegien und ein-künften versehen wurde, darunter die zehenden und andern ab-gaben , so die Wenden selbst jährlich erlegen müssen , nicht diegeringsten gewesen. Es hat dieser Gerold, so viel die reli-gion angehet, sich nicht nur bemühet, die abgötter durch leh-ren und ermahnnngen zu gewinnen, sondern auch ihre gotzen ,hayne, tempel und heiligthümmer zu verbrennen und zu ver-hören , Massen er den abgott Prononem bey Attenburg zer-brochen , und die ihm geheiligte eichcndäume und garten miteigener Hand abhauen helffen. Er starb an. 7 764. zu Lübeck,wohin das jähr vorher mit bewilligung Hertzog Heinrichs desS örven das Altenburgische Bißthum verleget worden , und suc-cedirte ihm daselbst sein bruder Conradns, der vorher Abt zuRiddagshaufen war. n.cbron. 8 l->v. I. 82. 1 '<^ n.,,Holstein, chron. ?. II. p. 42.

Attenburg, ein jungfrauen - kwster in der Wetterau, beyder Reichs-sta-t Wetziar gelegen, hat vor diesem Dalheim ge-heißen , und ist schon an. yi?. eme Wohnung der Grafen vonSolms gewesen. Das merckwurdigste ist, daß die heilige Ger-trud , eine tochter Landgraf Ludewig des VI. pg„ Dhürinaenund Hessen , CMbethen, Kvnigs Andreä von Un-

garn tochter, alihier an. 1227. Aeblißm gewesen, von wel-cher m>ch fthr viel heiügthummer allda gezeiget werden.Mjttckelm. beschreib. Hessen, x. 16;. '

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