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Erster Theil. A - Be.
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LommenMrio in lünermium, livepeutinßer! VakulLM; « hin-terließ auch eine LUronologism 8scmni, und starb zu Gronin-gen den 2. aug. an. 171;. in dem 77. jähr seines alters. ^r»sr>. äe , kevr. 1714.

Altins, LssMiim, eine stadl in Italien, im Venetiamschettgebiethe, zwischen Padua und Concordia, wurde durch denAttila, der Hunnen König, zerstöret. Es war daselbst einBißthum, welches man nach Torcello verlegte. Die überblie-benen gemäure von der stadt Altino siehet man noch an dem flußSile. Man hat daselbst ein schloß gebauet, auf welchem, wiees scheint, das Mimische Loncillum ist gehalten worden, so derPatriarch von Aquileja, Paülinus, an. 802. wider Iohannem,Hertzog von Venedig, versammlete, weil selbiger den Bischofsvon Grado von einem thurme stürtzen lassen, ihn selbst den Pa-triarchen ins elend gejagt, auch sonst mit der Geistlichkeit übelumgegangen war. Doch meynen andere, daß solches in derkirche auf der insul Torcello wäre versammlet gewesen, welcheman allezeit die kirche von Altino genennet. L. L. gor.

, jM. Vsn. rom. VII. Loncil.

* Altmus, (Julius) wurde auf die insuln des Aegeischenmeers von Nerone verwiesenweil man ihm fchuld gab, er sehmit in der zusammen-verschworung des Pisonis gewesen. 7 '«»-r«,, -inn'äl. XV. 71.

Altkilch, oder Altkirch, ein städtgen und schloß nebst einerHerrschasst im Suntgow an der III, zwey Meilen von Ensis-heim gelegen. , An. 16; 7. ward es von den Franzosen mit stürmeingenommen, und 1641. von den Burgundischen bauren ge-plündert. In dem Westphälischen frieden ist es der Cron Franck-reich überlassen worden.

* Altkircherus, (Eufebius) es ist von ihm an. 1579. eine

schrifl äe ML heraus gekommen; wiewol man gar dieses voreinen ertichteten nahmen hält. bibl. ver. <L »ov.

* Altland, ist ein gewisser strich landes in Siebenbürgen,welcher durch den siuß Alt von Burtzel - Land abgesondert wird.Es liegt darinnen die Haupt-stadt des gantzen landes, Hermann-stadt genannt, nebst einigen marckt-flecken, als Groß-Schenck,Agneteln , und dergleichen mehr.

Altlicken , ein schön dorf und schloß im Thurgöw, amlincken gestad der Thür gelegen. Hat vor altem eigene Frey-herren gehabt, die zwey weisse flügel in schwachem feld ge-führet. *

f Altlicken; ein schon dorf und schloß im Thurgöw. Istnicht im Thurgöw , sondern in der Grafschafft Kyburg gelegen.Es ist eines mit Altickon, davon oben ein eigener artickul anseinem ort.

Altmann, Bischoff zu Passau, und Legat des Päpstlichenstuhls, war ein gebohrner Sachse. 8ibeiu8 äs illullr. Lle-nEnib nennet ihn Alemann, und bemühet sich zu behaupten,er sey aus der stadt Magdeburg, und einer des dasigen geschlechtsvon Alemann gewesen. Als er in seiner jugend zu Paris studir-1e, und ein jeder von seinen guten freunden sich ein Bißthumwünschte, so wünschte er sich das Bißthum Passau, und gelob-te davor ein kloster zu bauen; welches auch beydes erfülletworden. Anfangs ward er sse«or zu Paderborn, aber balddarauf Capellan bey Kaysers Henri« IV. mutter Agnes, welcheihm einige Canonicate und endlich die Probstey zu Cöln zuwegebrachte. An. 1064. that er eine reise nach dem gelobten lande,und ward abwesend zum Bischoff zu Passau erwehlet. Ob ernun gleich dieses allein dem Kayser Henrico I V. zu dancken hatte,so nahm er doch die partey Gregor« VII. wider den Kayser, alsder streit wegen der Priester-ehe in Teutschland angienge. An-fangs entstund ein entsetzlicher tumult zu Passau, als er diePäpstliche verordnung den verehlichten Priestern publicirenwollte, und hatte es noth, daß er lebendig aus der kirche kam,da er denn nachgehends nur einen verehlichten Priester nachdem andern fortschaffte. Allein da Henricus IV. an. 107?.selbst nach Passau kam, setzte er dieselben wieder ein, und er-klärte den Bischoff Altmann in die acht. Nachdeme man hier-auf Rudolphum, Hertzog in Schwaben, an. 1077. zum Gegen-Kayser erwehlet hatte, und es mit Henrico IV. etwas gefährlichaussähe, so wurden die verehlichten Priester, so der Kayser vorkurtzer zeit in Passau eingesetzt hatte , wieder fortgejagt, unddie kirche mit besem und weyh - Wasser gereiniget. Es währteaber nicht lange, so behielten die Kayserlichen wiederum inPassau die oberhand, und gieng es den ehelosen Priestern her-nach viel härter, als den zuvor verehlichten. Altmann reti-rirte sich in solcher noth zu dem Halberstädtischen Bischoff, undvon dar zu dem Papst selbst. Man erwehlte auch an. 1078. anseine stelle einen andern Bischoff, und der Kayser schloß ihn aufewig von allen geistlichen ämtern aus; doch dem ungeachtet con-firmirte ihn der Papst Gregorius VII. nochmals an. ic>8o. zumPassauischen Bischoff. Allein als in eben diesem jähr gedachterGegen - Kayser Rudolphus umkam , so hatte er keine Hoffnungmehr, zu seinem Bißthum zu gelangen; weil auch bald hernachPapst Gregorius VII. starb, so brachte Altmann ferne übrige zeitm Oesterreich in der stadt Mautern zu, starb an. ioyr. undward m dem Benedictiner - kloster Gottwig begraben, wel-ch^ er zu erfüllung seines abgedachten gelübds zwischenKrems und Stein erbauen lassen, und welches heut zu ta-ge wegen fernes grossen reichthumS zum klingenden psennrnggenennet wird. Er wird sonsten wegen seiner wohlthätigkettgegen die armen gerühmt, und foü er täglich auf die 2000.

royr- ^

derselben gespeiset haben. Tengnagel hat seinthaten heraus gegeben. Laro». sä sn. logi.

accur. Geogr. ^

Altmann, sonst noch öfter Almannus genennet, *Mönch aus der Abtey Haut-Viüers, in der provintzpagne, vier meilen von Rhetms, und in eben dieser^ces , lebte in dem IX. Lculo. Er stellte aus Th^,, s-seines Bischoffs begehren das leben des heiligensten Bischoffs zu Chalons an der Marne. DerL. Mabillon setzet in den II. wmum seiner ssiMlscwruw xtbrief, so ihme dieser Bischoff zugeschrieben, und eine am §darauf samt einem extra« des todten - registers -banMLFAbtey, woraus man siehet, daß Altmann noch eine klagstAi;

leängstigte Franckreich

über das von den Normännern geängstigte ser soll weiters geschrieben haben , das leben des heiligen)di, Ertz - Bischoff zu Rheims; Sindulphi eines anda^WEinsiedlers, und der heiligen Kayserin Helenä , wieHistorie der Überführung ihrer reliquien in die Äbtey Hauss-iers , und anderes mehr. D« IV«, bibl. äe8 sureursHall. äu IX. llesle. M

* Altmann , ein adeliches geschlechk in Schlesien-, Ahdemselben war an. 1728. Christoph von Altmann KayMund bey der Königi. Cammer in Schlesien BuchhalterLeopold von Altmann aber vertrat die stelle eines Ober-L»,^-Einnehmers der Fürstenthümmer Oppeln und Ratibor.

xrr Schles Lurios. tom. II. r>. ;c>2. n)0l

* Altmann, (Johann) Xeökor der schulen zu Bssw All.gebohren zu Zoffmgen, den 22. jul. an. 1664. Er glE^,.1678. nach Bern, da er seine studien vollendete, und e>-üerü Lsnäiäsws worden. Demnach ward er Pfarrer perschiedenen orten Berner - gcbieths, bis er an. 1711- Xec Mschul in Bern worden. Er hat sich durch verschiedenebekannt gemacht, darunter sind: Neu-gebahnter weg,Evangel. Archen - frieden ; Unslxsts ssbeologiis ldripfV s,o-UnLl^lis Lsrecliiünl HsläsIberAsnIis k; Oxeri8 DialoM«äromu8, oder Christlicher religions - gefprächen erster^Item anderer theil rc. Er verliesse auch viele theoloEA ,!>nufcripten, und starb den iz. jun. 172z. Desselben >Joh. Georg Altmann, gebohren an. 1697. welcher »V'ELroksllor ä li ill. und das folgende jähr läng. 6r.

in Bern worden, und sich schon durch viele gelehrte

SL

bibl. ÜLlv-

bekannt gemachet.

Altmanshausen, vor zeiten Altenhausen, eine anliehe familie in Schwaben, von welcher Johann

Wien an. 1529. wider die Türcken desendiren Helffeu-..K

lsschuß der RitterMSpän'genb. Adel-sp. k. II

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milianus Frantz war an. 171;. ausschuß

B.V

Hegow in Schwaben.

Altmanshofen, ein alt adeliches geschlechtdessen stamm-haus in Schwaben liegt, allwo es vor rm.xe a''ret hat. Heinrich hat an. 12;«. gelebt und Ursula1468. Aebtißin im kloster Katz. Berthold ist zu den

fürstsFriderici L^pientis (dessen obersterHof-schencke «

aus Schwaben in Meisten gezogen. Sein söhnmens hat die adelichen güther Comichau, Ztrla undamt Colditz, an sich gebracht. Sein enckel hat, Di6;o. das geschlecht fortgepflantzet, wie dannmanshofen zu Comichau an. 1718. Königl. PolE ^Churfürstl. Sächsischer Forstmeister gewesm. 5 ^.8uev. ?. IIl. p. 7 Z. in Osrm. 8. p. läo.

Ällln. lVM. Adels-Lsxic. p. 14. Ol^

Altmanstein, ein Bayrischer marckt nebst ein.rrss^ Man dem wasser Schambach in dem Rent - amte hol.gefehr drey meilen von Ingolstadt gelegen. Vor v«> ^ rden Grafen von Abenfperq gehöret, und soll denGrafAltmann II. und dessen gemahlin, einer von^M ^den, so beyde ihren sitz daselbst gehabt. Nach ^Grafen ist es samt der übrigen Grafschafft an die ?Bayern gekommen. Chur - Bayern, x.

Altmühl, lat. sslmoE, ein fluß in Francken ZsicE;.Anspachischen entspringet, nachgehends dasdurchstreichet, und bey Kelheim in die Donau faul.nahm sich für, selbigen mit dem May«, vermrttem en §sch> 1 >zu vereinigen, damit man aus dem Rhein in dre ^

konnte, brachte es aber nicht zum stände. MfE

* Altmühl, eine kleine stadt in der Ober-PM ^

von Nürnberg, und gehöret Bayern zu. ^

Altmühl-Münster, eine Commenthurey u<At

Rttter m Bayern, an dem wasser Altmühldas Munchifche pfleg-amt Riedenburg gehörig.es den Tempel-Herren zugestanden, welchen es 0«der Heinrich und Otto, Grasen von Rledenburg ^nach deren ausrottung aber hat es Hertzog Ludewwden Malthesern übergeben. Chur-Bayern, k- >

I 1 H. VII. p. Ü2l. -ichek

, * Alts , war von geburt ein SchottländM ssb^^ S<u^iahr 760. lebte, und durch eingebung GOttes 1 wbegab. Als er sich daselbst von seiner hattd-arbe t ÄßEde ihm von Pipino, des Caroli N. vatter, e n wgeraumet, woselbst er die befindliche» gestrauco a