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nachdem? er sie gefangen gcsetzet, starb sie in der gefangenschafftum das jähr 5 rs. ssai^iM^5.
Amalaricus, ein König der West - Gothen in Spanien,war ein söhn Alarm, den Clodoväus an. ^7. in der schlackstumgebracht, und Theodogisen, einer tochter Theodorici, Kö-nigs der Ost-Gothen. Gesalricus, der natürliche fohn Alarm,setzte sich auf den thron, und behauptete solchen bis an. ? n. daihn Theodoricus, als Vormund seines enckels Amalarici, her-unter stieß, und lebenslang bis an. ;r6. die regierung führte,worauf Ämalaricns selbst das Reich übernahm. Dieser hattesich bereits an. 517. mit Clothilden, Königs Clodoväi in Franck-reich tochter, vermählet, die er hernach, weil sie den Ariani-schen glauben nicht annehmen wollen, so übel tractirel, daß,du sie es ihren brüdcrn klagen ließ, selbige alsobald auf raachebedacht waren. Einer derselben, Childebertus, griff an. 541.Amalaricum an; dieser nahm die flucht, ward aber verfolgt,und bey Narbonne, oder, wie andere wollen, zu Barcellonaumgebracht, und zwar nach etlicher meynung von Theudisoder Theudas, welcher Stallmeister bey Theodorico gewesen,und dem Amalarico folgte. Tkro«. lib. III. //Ao^. in
^liron. ürocox. lib. I. äc.
Amalarius, genannt koirunsws, wurde zu Lurevil erzo-gen , und war ein discipul des bekannten Alcuim. Die wichti-gen Verrichtungen, so ihm Carolus N. auftrug, machten, daßer dem Bißthum Trier, welches er an. ,811. bekam, nicht jelbstvorstehen konnte, sondern es andern tüchtigen Personen zu ver-walten überließ. Der Kayser schickte ihn an Michaelem Curo-palalem, den Orientalischen Kayser, wohin ihn Petrus, Abt zuNonantule im Modcnesischen, begleiten muste. Er verrichteteauch diese gesandschafft sehr wohl, und starb bey seiner zurück-kunft, um das jähr 814. Man schreibet ihm ein buch von dertaufe zu, Welches er Carolv N. soll dedicirt haben, und daswir unter dem nahmen des Alcuim haben. Der tractat äs äi-vinis OlkLüs ist nicht von ihm, sondern von dem folgenden ge-macht worden. , -uinsl. Trsv. üb. VIII.
6 aII. not. sä Tüeoä. Luiel. , not. sä Ilo-
nor. üuguii. O« Lo.
2 lmalnrius, von einigen auch ?ortunstu 8 genannt, ist vonallen scribenten mit dem vorhergehenden vermenget worden,bis an. i6n. Sirmondus den unterschied zwischen beyden inseinen noten über den Ennodium gezeiget. Er war Diaconusnicht aber Bischoff zu Metz, wie Honorius Augustodunensis,noch weniger aber Ertz-Bisshoff zu Lyon, wie Usserius vorge-geben. Ludovicus ?ius befahl ihm, äs LLLlelisüici8 fsu äivi-ni 8 Oiücii 8 zu schreiben, schickte ihn auch an. 8 ;i. nach Rom,sich von den kirchen-gebräuchen lrnterrichten zu lassen, da er beyseiner zurückkunft einen tractat äo Oräwe sucipbonsrio verfer-tigte , welche beyde wercke in der Libüocbsos ksrrum zu finden,und von Browero dem Amalario von Trier zugeeignet werden.Sonst wird ihm noch ein buch unter dem titul üonna iniistmio-
IÜ 8 Lsnonicorum L 8 snbkimonisüum osnoliics vivsotium bey-geleget , so von dem Lonciüo zu Aachen an. 816. approbtrt wor-den , welches aber nicht wohl seyn kan, weil Amalarius da-mals noch sehr jung gewesen. D'Acheri hat 5. briefe von ihmheraus gegeben. äe lum. eccl. ÄZi-Äer-t. in cs-
ml. , in obron. Vr>»ra^«l. not. sä toin.
II. Loncil. 6 -tII. toni. VII. Ixioil. it/rickr« , in nor. sä
Hon. stuguik. in not. sä L^obsrä.
- )lmalasonte, Amalasuntha oder Adelschwinde, einetochter des Königs Theodorici der Ost-Gothen, war eine Prin-tzeßin von sonderbarem verstände, und sowol in der Griechischenund Lateinischen, als in andern sprachen dergestalt erfahren,daß sie mit allen völckern, so damals unter das Römische Reichgehörten, reden konnte. Sie heurathete Eutharicum, desThorismundi ur - enckel, mit welchem sie Athalaricum oderEthelreichen gezeuget. Weil derselbe nur 8 . jähr alt war, daihm sein vatter abstarb ,,so übernahm Amalasonte die regierung,führte auch solche sehr löblich und weislich, ließ der entleibtenmanner Symmachr und Voethii Andern ihr vätterlich erbe wie-der einräumen; machte mit den Francken, für welchen mansich sehr zu fürchten hatte, friede, brachte die schulen der gu-ten künsten in Italien in besser aufnehmen, und verordneteden krokellom ihre richtige besoldungen. Wiewol sie nun ih-ren fohn Ethelreich sehr weislich erziehen ließ, so ward sie dochvon den Gothischen Fürsten, die wenig von der tugend und gu-ten sitten hielten, qenöthiget, ihnen denselben zu übergeben,damit sie ihn zum kriegs-wesen, dem vorwand nach, anfuhrenmöchten, in der that aber verleiteten sie ihn ins verderben, ver-hetzten ihn wider seine eigene mutier, und wollten durchaus dasweibliche regiment nicht dulden; die Mutter aber kam diesermeuterey vor, und ließ die unruhigen köpfe aus dem wege räu-men ; doch konnte sie nicht verhüten, daß ihr söhn nicht durchdose gesellschafft wäre verführt, und im 17. jähre seines altersdurch eine tödtliche kranckheit dahin gerafft worden. Hieraufübergab die Königin das Reich ihrem nahen Vetter Theodato,der mct ihr geschwister-kind war, und recommendirte ihn demRath zu Rom aufs beste. Aber dieser verlohnte ihr solche wohl-Sat schrubel, ließ sie in ein vestes schloß am Volstnifchen see imToscanrschen gefangen setzen, und an. ^4. im bade ersticken. Die-se unttm suchte Kayser Jüstmimms, mit welchem Amalasunthavielfältig briefe gewechselt, und in gutem vernehmen gestanden
hatte, zu rächen, und fertigte Belisarium untervorwand ab, die Gothen in Italien zu bekriegen , nstv..,,auch endlich der Untergang des Gothischen Reichs »i n ^landen befördert worden. üb. I. äs bell. t-ow.
L 4. Oi/t/orto»-. üb. IX. ex. 21. ck X. ex. 2. z. K 4 - "
Kc. , ,
Amalbergis, siehe Hermanfried , König in ThurE ' xAmaleck , ein fohn Eliphas, Esaus söhn, den erconcubine Thiinna gezeuget. Von ihm kommen die A»ter her, ein volck, das den Andern Israel allezeitWesen, und sie insonderheit bey ihrem auszuge aussehr übel tractirt, dannenhero GOtt dem Königegäntzliche ausrortung dieser bösen und feindseligen nativn» ^len, welcher aber ihres Königs Agags verschonte, "ndeswillen von GOtt verworffen wurde, 1. Vam. XIV- ^ H,i-David schlug sie auch, als sie in seinem abwcsen Mag Uab,dert und verbrannt hatten, und nahm ihnen allen c»"
XXX. 17. Hernach wurden noch die, so E. ^waren, vollends aufgerieben, und ihr gantzes gcschuu,gerottet. I. cVi'a-r. V. ssostlxd. üb. II. c. l. L üb. Vl- 0 ' ..tzl- - -. eint'-
Amalfi, Amalphi, tNalphi , lat. Lmelxbis
in der Neapolitanischen landschafft Lrinoix-no cicrs, a«Salernitanischen Golfs, zwischen der stadt Salernovorgebürge äeüs Minerva , in einer fruchtbaren undgegend gelegen. Sie hat einen Ertz - Bischoff, füh'^dr ^
eines Hertzogthums, und ist berühmt, wegen eines
ten einAmften versehenen Ertz-Bifchöfflichen sitzcs,corpers des H. Andreä, welchen der Cardinal Petrusnus an. 1208. dahin bringen lassen, und weil derjemg^^cher den gebrauch der magnet-nadel erfunden, nähnm'„j»»vius, von hier gebürtig gewesen. An. 146;. bekam ch MPiccolomini mit feiner gemahlin Maria, Ferdinandi'polis tochter, dieses Hertzoglhum. Es wurde zwar naMwiederum zu der Cammer gezogen; allein um die u'LMBXVII. Louli gab es der König in Spanien dem KE. pBGeneral - Feld - Marschall, Octavio Piccolomini wiedck -welcher zeit an es beständig bey dieser familie geblieben,nor. ?roo. Iinp. üb. V. 0.14. /ca/.
* Amali, ein Gothisches volck, welchem die OstroMlÄterwürfig waren. vsr. VIU-ü
Amalia Elisabeth, eine tochter Graf PhilippHanau-Muntzenberg, wurde den 29. jan. an. 1602. FÄiEund an. 1619. an Landgraf Wilhelmum V. vonvermahlet. Sie ließ bey ihren Verrichtungen eine somhertzhafftigkcit und klugheit Herfür leuchten. Als siegemahl an. 16)7. zur vormünderin ihres PrintzenL^esVI. im testament ernennet worden, der Kayftr abernichtig erkläret, und die landes - administrativ» demfcn von Darmstadt als nächstem agnaten auftruge,. ss.ksssauch auf die unterfchreibung des Pragischen frieden»ge, fieng sie zwar mit den Kayserlichen geivisse träger"'unter der Hand aber ließ sie die Cron Schwedendaß sie ihres verstorbenen gemahls vorhaben bestandlss/,„ Ewollte. Nun hatte sie sich bey diesen gefährlichb-'Mer ^Groningen retiriret; dem General Melander ,
Heßifchen trouppen commandirte, konnte sie nicht reMs ^t Tvon den Land-Standen waren die meisten zum srirbA'MiEKayser geneigt, und drohetcn, baß, woferne diebarem nicht willigen wurde, sie sich nach einem andU» »umsehen meisten; war also keine andere ausflucht E Ms-mlt dem Kayser sich in nähere friedens - tractatenwelche auch durch Vermittelung des Churfürsten z» L12. aug. an. iüz8. zur richtigkeit kamen. Weilser über den artickul von der religions - freyheit fEffchhatte, gerieth es mit der ratification ins stecken. Lss 1 jcEte,sie sich wieder nach Cassel begeben, und die lanE^Mwurcklrch angetreten, worauf sie mit Franckreich u^e><jlden erne genaue oKbmiv . alliantz schlösse, und von er, »tcr Crone 280000. thaler jährliche subsidien - grldro.VMt220000. thaler, welche zu verstärckung der armee mgegeben worden, erhielte. Die fruchte von dien" gW'waren, daß durch ihre trouppen der Kayserliche ^
>m Jülich an. 1642. bey der
boy im Hertzogthum
wehre auf der St. Antoni Heide, und an. '648-bruch aufs Haupt geschlagen, auch das erste mal Ml 0, Ewurde, daß sie an. 1646. sich des Fürstenthums i ^
sterte, und daß sie m dem Münsterischen friedensM^-aA
Prmtzen das Furstenthum Hirschfeld nebst verMc
geld Dr satrsfactlon vor die aufgewandte kriegs-kosten ^ ^te. Endlich starb sie an. 1651. den 8. aug. nachdem
die vormundfchafft geführt hatte. ^
rlierltr. Lurop. ^ ^
Amalius, (Theodoricus) siehe Theodoricus,Ost-Gothen in Italien. ^
Amalon, ein Hertzog von Champagne, m 'oder 59;. trunckener weife im schlaf von einer we' »^e,va>chgebracht, die er zu sich führen lassen, um M KichtraMschänden. Selbige begab sich darauf zu König Gv jV. ^Chalons, der sie in schütz nahm. giarE' zy
2 lmalricus, (Amaldus) Ertz - B-sshoss xpcMch
begab sich anfänglich in den Cistercienfer-orden, P