Band 
Erster Theil. A - Be.
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Eisterciens-^V ^ Grand-Selve, und endlich General-AbtWedvc «sr-. Es wurde ihm auch die Inquisition in Lan-fuiiction Albigenftr aufgetragen,und begleitete er in die-Da er 6^" päpstlichen Legaten, Petrum cill Chateau-N, lies /r L ^ öusen und andern Verrichtungen wohl verhal-A Dtvhren gebrauchen, die Spanischen Printzen widerd-»Eiielliate ^?^migen, welches er gleichfalls glücklich be-be? iui' / daß sie einen grossen sieg über die Mohren

er« d' bat A rrir. erhielten. Amaldus, der sich dabeyb wieder Eigenen bericht davon hinterlassen. Da.-A?/ iiss^ Nach hause kam, wurde er Ertz-Bifchoff zu Nar-j ^usgange jetztbemeldten, oder im anfange desd" v°n . Er zerfiel zwar mit Simon, dem Gra-ten A>NN2oot, welcher einigen anfpruch auf das Her-L?' >veil Mune hatte, doch konnte der Graf wenig ausrich-er Land Napst Jnnocentius III. Amaldi guter freund war.?! und b?-?„?uch an. 1214. auf demLonciko zu Montpelli-vvr^ die AM fowol hier als auch sonst einen.grossen eiferb?« Obacht- ^Schier. Er starb an. 122;. und über denzu-w?' ^ie den« ^cht noch einige andre tractate geschrieben ha-e ^ seiner der Papst Jnnocentius III. ihm ein volu-

«i/- 65. °. ^en zugeschrieben. <7^^, bist. Llkig.

-n V. L VII. L. 21. L 52.

' silier« Oiüerc. lik. I. L?a,e/. lik. V. Kilt.

OM. kikl. Litt. in

f > ÄNigr > "0- V. c. 19.

vW^anA?"b, oder Amauricus , Ertz-Bifchoff von Tours,svns ^>nst das jähr 8;o. oder 851. nach. Er

ein-«su an 0 "ocmaro von Rheims in dem Loncilio zu Soif-den- ^lse Na'tb^ gehalten wurde; allwo er ersucht worden,chen «schlaa zu thun, um den Bifchoff Aldericum,che?! Ä„,astf.,de>n Loncilio beyzustehen verhindert, zu besu-be» ^ end d)s ^ wohnete auch noch dem zu Verbelle, wel-ri ?nd st«^°natä augusti selbiges jahrs gehalten wurde,das jähr 8; 4. O->as«rU. lik. III. Kilt. c.

L^cus, Bifchoff von Senlis, florirte in dem XII.

deines Cr nav' ^ohoffvon Senlis, florirte in dem XII.hch-n^Abt orden der Cistercienfer an; und näch-

st. ^Urde denworden, wurde er zu der Bifchoff-uiüh-Kleine Senlis um das jähr 1148. erweh-

L,na''L wieder^-k^che zu grlind fiele., gäbe er sich alle'lune^^richb^, verbessern zu lassen; Konig Ludovrcus derDer??rch ihre ?^den Prälaten des Königreichs zu, damit sies°ns ist v«,/^Ugebigkeit in solchem vorhaben beystühnden.flarbT Cantzst^'gu ^ Champ-Fleury Bifchoff von SoisiÄbte« ?' iahr s.son Franckreich unterschrieben. Amalricus* Chaaiiä ^er 1162. und ward in dem chor der''Ute n^alrini» »begraben» Kali. LKriit.

Zuerst schreiben , Vi^^srii ^ cke Literria, (nicht, wie einigeAch in Nieder « ) zugenannt, weil er von Beziers,

heiltet ' ^anguedvc , die auf latein Literrse oder?Er-Mnck ' 'gebürtig gewesen. Er wäre erstlich einbild j? A Apriano darauf Prior in dem kloster St.As welches m der Graffchafft Roußillon,

A>n lbe»^iversität gelegen. Er wurde auch vodtorpachte 0!i Urbano v "pellier, und endlich L^LllÄnus beyL-e sich verübt ä. L. iz62. Insonderheit aber

Welches"««"och sein werck von-den gefchichtensi vf? er unter dem titul Ldtus komiliLumDieses Nrieben ..Aus all ^okaunsin XXII. live L. 0.«wgerich?50ck hEe e«?5^-^om Papst Urbano v. qewiedmet.

chL l >ind w,>"?«s?om eines Lexici dem alphabet nachAles nn?"'cken ausue?? sowH sagt, aus zwey hundert undAwns "OLetrenes"a«WNl. Spondanus rühmet es, als ein« und ^aluzinsEt« > ' und giebet einigen auszuge

glej^hannis lebens-befchreibungen Clementis

> «lls die L? daraus abdrucken lassen, und Leib-^^run??SachseMwhte Gregor« V. und Clementis II. dieAn gewesen, dem ersten bände seiner Leript^-

Ah Ieb ?^^nilun, ?„«oien / dem ersten bände seiner 8,fEeorg Eckm-h^^"wet. Endlich ist das gantze ..ge«sv «n. i^?od dem zweyten theil der 8LrixwrumL". n" gemachet w^Ä.?^^trelen, beygesetzet,

^-ierip,. 0. /. ^a^/^OOden. ucl

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^äxxeücl.

Mit. Kur. lik' III. L. I. c-avl>. 4t- kikl. Kur. MLi

jns'chr. x^.,1 '

M h-Ituris ich

^igenst? s^ibemen^u^u«in Voikmm äe Ililt. Kur. wTi^i>w.ithe ^ibet. ^ ^ ^n buch von dem krieg wider !

^Waith ^ "" ^"^we der Cumanischen Sibyllä, sik

d'NLiLe tochter

wit^wrsVwttck-«BEßi, Königs in Creta, rke u«3onMilchMo sioaus erkenntllchkeit, nebstih

dA/Evnnte, ch^pu AEKsum, geschencket* <1, " ile uur wunichte« >?.«

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Orosi. Kc«/>

^enAgyMi A^' 1 ""a vder^«?«bebürtig von Oderzo, einer sieW Ä ^walthei; er 2 Vi?na i« Italien, und ein so!^Machte?? Oiviii L^Lu/^.der Poesie, und läge nachlHischx ohne zum und der TKeoloZise ob.T

0' d.e«re<w I. - und da ihme etliche ja

hernach Paulus V. den titul eines Ertz-Bifchoffs von Athengegeben, schickte er ihne in qualität eines Xrmrü nach Cöln.Er suchte auf alle weise und weg denjenigen, so die Protcstan»tische religion verliessen, und sich zu der Römischen kirchen be-kenneten, beyzubringen. Auch in einem brief, den er an denCardinal Bellarminum geschrieben, versicheret er ihne, daß wanner hundert tausend thaler einkünften hätte, wäre er gesinnetden neu - Catholischen achtzig tausend mitzutheilen. Da er wie-der naher Rom zurück gekehret, wendete er den Überrest seineskebens mit exemplarischem fleiß in geistlichen Übungen und gut-thätigkeit an. Erstarb alldorten sehr«1t, und wurde in derklrchen des nahmens IEsu begraben. /«». M-?. ,

pinuL. ultcr.

' * Amaltheus, (Hiervnymus) ein geschickter LateinischerPoet. Er war ein söhn Francisci Amalthei, so sich ebenfallsdurch seine Lateinische Poesie bekannt gemacht; und an. i;o6.zu Oderzo, einer klemen ftadt rn der Tarviser-Marck qebohren.Nachdeme er in der Latemischen und Griechischen spräche ei-nen sattsamen gründ gelegt, studrrte er zu Padua die Philoso-phie und Medicin, nahm auch m beyden die würde eines vo-cioris an, und bekam hierauf an. i?;r. beseht von der Aca-demie, daß er das;, buch des Avicenna erklären sollte. Indem folgenden jähr erhielt er die krokelkonem momkum, kehr-te aber auch nach einem jähr in seine vatter-stadt zurück, undward folgends an. iz;6. zu Ceneda Stadt-kK^Lcus. An. i;;y.nahm er eben dergleichen amt zu Serravalle an, blieb auchdaselbst, ohngeachtet ihn die Königin von Polen, an. 1-142. zuihrem LeibMeclicc, verlanget, bis an. i;;8. da er sich end-lich wieder nach Oderzo begab, woraufer an. 1574. den 21.octobr. mit tvde abgieng. Er hinterließ unter anderm zweysöhne, als Attilium, welcher Gouverneur zu Brescia, 8ssre-wrk,8 des Papsts Gregor« XIII. Ertz-Bifchoff von Athen undXumius zu Cöln worden, und Octavium , der ein Nsäisus,und an. 1567. krokellkr K0ULS8 zu Padua gewesen/ Von die-sem letzter» hat man noch ein paar sonnette in des Lslogsr»XimcoltL ä'opulcoli lcismikci e ülologici wm. II. woraus mausiehet, daß er auch ein guter Italiänischer Poet gewesen. Eshatte Hiervnymus auch 2. bruder, Ioh. Baptistam und Cor-neltum, die sich gleichfalls durch ihre Lateinische poesie berühmtgemacht. Ihre gesamte getichte sind an. 1627. zu Venedig vonHieronymo Alexandra, dem jungern, und an.i68y. zu Am-sterdam von I. G. Grävio, unter dem titul: In um 6-mrum

LmLkkeorum, Nieronxmi, I». LuptiLe L Lornslii csrminas

ans licht gestellet worden. Des Ioh. Baptistä Amalthei Ita-liänische Poesien sind auch hin und wieder in einigen sammlun-gen anzutreffen. 6^« elo§. Lmäkkeorum. bey ihren csr-miniku8. WM. II. tom. XXXI.

* Amaltheus, ( Cornelius) war ein Italiänischer Poet,dessen verse in den Ve1icü8 kostmum lealise zu finden.

* Amaltheus, (Ioh. Baptist« ) lebte im XVI. IKculo,er war nicht allein ein guter Italiänischer Poet, sondern thatsich auch in der Lateinischen und Griechischen poesie gar be-sonders hervor. Seine getichte sind zu finden in den vekcils

koetsrum ItsÜL. ka , kikl. äs Kranes.

* Amalus, Augis söhn, der vierte Konig der Gothennach Bericone. Er regierte so löblich, daß er die vorigen Regen-ten an rühmlichen und grossen thaten weit übertreffen. Alsdie dem Gothischen Reiche unterworffenett Cureten wider ihnrebelliern wollten, und mit denen Moniern, einem freyen volck,deswegen ein bündnis machten, schloß er mit Gotilla, demKönig der Gothen und Schweden, wider beyde volcker eine al-liantz, da sie denn die Estoner, Cureten und Magnopolenserdem Gothischen Reich wieder unterwürfig machten. Gedachtevölcker hatten auch vor ihre rebellion die strafe, daß sie vor ei-nen Herrn nunmehro zweyen dienen musten. Aus diesem ur-alten geschlechte soll die Spanische fainilie derer Lmalorum ih-ren Ursprung haben, aus welchen viele Könige und Päpste er-wehlet worden; wie denn aus der Historie auch die nahmenAmalaburge, Ämalafreda, Amalaricus, Amalasuinta bekanntfind. I». Kill. kork. 8uson. I. 18. O« , 6I0K

Lr. XI. 2°. 12.

Amama, (Sixtinus) ein Frießländer, war Professor derHebräischen spräche zu Franecker, und ließ sich sehr angelegenseyn, die original-sprachen der heil. Schrift in schwang zu brm«gen. Sein Üntikarkaru8 öiKIiLU8 7 welches ein theil von sei-nem werck ist, darinnen er die fehler in der eämons vuissta an-säen wollen, hat viel aufsehens gemacht. Marmo Mersen-no? der die Lateinische Version, so viel dre ersten 6 capitul des ex-fien bucbs Mosts betrift, wider ihn vertheidiget, hat er eureantwort entgegen gesetzt, so sich mit m dem Lmikarbaro Likli-c° befindet. Sonst hat er auch LeAmm vAaA vsrlionisIn Len at und in Niederländischer spräche ein buch geschrie-ben ,de bibelsche conferentie genannt, darmnen er die Nie-

kilk sritigue l

Amama, (Joachim von) General-Major über das fuß-volck. Oberster in d-ensten der vereinigten Niederlanden, undCommendant der stadt Hülst und der darzu gehörigen körten,war gebohren an. 1617. den 14. nov. (welches auch der ge-durts-cage war Kvnrgs Wilhelms III. m Engellaud) in dem

Ff; Bour-