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AL" worden; aber an. 16°;. nahm ihnen der Holländischetz. Verhagen die vestung auf Ambvme ab, und trieb siedaseika"^' Die Spanier nistelten sich an. 1620. zwar auchsÄ? Aoch haben die Holländer sich nachdem noch vesterdein f' Ä'd starcke colonien dahin gefuhret. Sie haben auMwsi/°^.B^tvria noch 2. andere vestungen, Häen unD Lvw,ctw Acker garnison und geschutz versehen, und das castell Vi-
Mlmn A^^udt Amboine, so allezeit eine besatzung von 6 °c>.
det>A?A?bhalt, wird nach Batavia auf der tnsul Mva vortr^AMen vrt , den sie in Indien haben, gehalten,sie Uisul einen grossen Überfluß von wurtz-nelcken, womitiii§q-Uea Handel treiben. Die innwohner waren vor zeltenArNA H^den, und sind ihrer viel durch dre Perser undNilat is,^ Mahometanischen religion gebracht worden; dochiind ^Ä/u noch immer was von dem vorigen Heydenthum an,ser «M ehren ihrer viele den teufet, den sie Nitv, das ist emdo-lüd wL Tuan, das ist, Herr, nennen, damit er ihnen kemnichtigen möge. Sie beschneiden auch ihre kmder, abernurE'wle die Jüden oder Mahometaner, sondern zerspaltenehe, als wenn A ssue sonst wegschneiden, und solches nicht
ei» knabe zwölf jähr alt ist. Bisher aber hab^ÄilAer durch die dahin gesandte Prediger emegrosse men-dey zum Christenthum gebracht, so, daß sich an. ^ 86 .reist. f bekehrte unter ihnen gefunden. Mandelslo, x»d.
cie sendschr. ausAmboma. Ach.
sih«Kise, Lmbwca, eine stadt in der Französischen land-tvlus chU^rne, an der Loire, mit einem schlösse, welches CmKZXz /i ehren selbiger seiner geburts-stadt erbauet. Lud-Die kadK"e Wr an. 1469. den Ritter-orden St. Michael,lsi deW iehr alt und denckwürdig wegen einer msul, so nunticus wit eingeschlossen, auf welcher Clodovaus und Almbet. Muunen gckommen, wie Gregorms Turonensis mel-hernach von den Nvrmännern verwüstet worden;MhL aber, Hertzog von Anjou, hat sie, wieder erbauet,keilst ble Colleqial-kirche zu St. Florentm gestiftet. EsAst den gcschichten die zusammenverschworung von Am-^lch, ^but, von welcher unter Franciscus ü- Kvmg in Franck-
ch'chaesthm werden. .Vcottder-. Lgri 1'kuron. ÄNicem-^ clL8 villss äskrarics. bist.
^l bm'ik^A.Ee vornehme familie in Franckreich, dar-
Tickn
bj!.,'Herr von S^^^r sie vormals die herrschafft führte. Pe-ll^ Ab NachriA?rle, ist der erste von diesem geschlechte, soMiAterschj-Nt hat, und lebte ums jähr 1100. Er hrnter-HeAbrethassOA kinder, und darunter Rainaldum, welcherE"zu ÄmbLAuiboise, die älteste schwester Sulpicii III.
l- zeuaen-""^ Chaumontcheurathete; und mit ihr Jo-tvd?D, CbanA' welcher seinen eitern in den Herrschaffteniv^FNec ,m,..'bontund Montrichard folgte, auch nach demHauses EAsi/r Mathildis den nahmen und dasZjKß JöhLm A'k annahm. Er starb an. 1274. undbeg. bachkommen^ns Aler aber Petrum l. undHugonem.Er k-^bgo Alnd berM W dem XV. Lculo ausgestor-iiews-j'kß untevn-^A^nen stamm noch weiter fortgepflantzt.H«n vattK ^«eftinder, und unter andern auch Johan->iiete»?vli Cl,a„nmb^ms II. und groß-vatter Petri ä'Amboift,Nt stA Carvw vA Dieser war Ritter, Rath und Cäm-
söhiK gema >.iAj,,Ad Ludovico XI. und starb an. i 47 I-- .ch, Anna von Beuch hatte er 8 . tochter und y.Xl. FMr stch.A.Earoium ä'Amboift 1 . Herrn von Chau-^gneihn ',,.!!'SUten gnaden bey dem Könige Ludovieo>>igs i>sind ' mm Gouverneur von 1 'lsle äs kroncs, Cham-r^„w)>ve»,>» Land machte. Er befreyete an. 147Ü. des Kö-verwittwete Hertzogin von Sa-auf dem schlösse Rouvre bey Di-
Lvlankam, die
wn, dahw AA^angenschasst ..... ----- 'FFölns , fttzm
^ssew^A^i: Hertzog von Burgund, Caro ^ ^ so der
vorige mArte auch das gantze Hechogthum B ^ . n halte.
^ LA."Ancur, Georg L l^ Tremomlle, veuvo.
th-rina^nrs den22. febr. an-r-iIi. undh driorn des^L^Wauvigni 4. söhne, als FranciscuM ' ^ Cavi-
taiLZt. Lazari; Lndvvicum, Cardinal; Guwvnr, ^ .
tzKiWS«-»'-'-
0^—vv„ Ingres, von vem unten.hanAAbin ä'Aw?As GroßMeisterRhodus, s. unten. 4.)^ ÜAFAmboist ; s unten, Ho-
^vrwA^nigs W H.chin von Busst rc. Rath und Camme-!°chtx?bdle. ^AFbovici XI. und General-Lieutenant in derbee stAud y, K. ler zeugte mit Catharina von St. Velin 7.bee AAht bey ,-racobus verlohr an. 1515. sein leben in
^lsclio» ^lschvffr,A?anv, und hinterließ 2. töchter. Johan-?b. ic,ss,zu Roueu. Ingres. Georgius, Cardinal und Ertz-r-bs bchk' Earolus jEbm. ^ Gottfried, Abt zu Cluny, starblvhuM über em regiment zu fuß. Jaco-
lv Machen in ihrer iA lchlacht vor Pavia. Die übrigen
und Mt Petrum ä'Amboift, Bischvff
Mmvo?^lchieden äL Marines , der an. i;o;.
weoreiss und ^bt ü, ä'Amboift, Bischoss zu
Lm'" cl'Ambvsse S' 'Acher an. 1516. verstorben. 8.)Älil^ - woue, Cardinal; s. unten. 9.) Hugonem
Theil.
ä'Amboift, Herrn von Aubijoux, Landvogt zu Beaucaire,Gouverneur zu Aiguesmortes und Pezenas, Ritter des vrdensSt. Michael und General-Lieutenant in Languedoc. Der-selbe blieb an. 1525. in der schlacht vor Pavia, und hinterließvon seiner gemahlin, Maraaretha von Armagnac, verschie-dene linder, und darunter Iacobum, Baron von Aubijoux,Obersten über das Languedockische regiment, welcher an. i;;6.in der belagerung der stadt Marseille blieb. Der älteste vonseinen söhnen war Ludvvicus, Graf von Aubijoux, Ritter desKöniglichen ordens, Gouverneur zu Aldi rc. Dieser hatte Ia-cobnm, der in der schlacht bey Coutras an. i;8;. seinen geistaufgab, und Franciscum, Ritter zu Maltha, und hernachGrafen zu Aubijoux, welcher Henrico III. und IV in deninnerlichen kriegen diente, und von seiner gemahlin Jsabellaäs Levi, Franciscum Iacobum , Königlichen Statthalterin Languedoc, der an. i6;6. unverheurathet starb, nach sichließ.
Amboise, (Carolus von) Herr von Chaumont, ward an.i;oo. von dem König Ludovico XII. nach der wieder- eroberungvon Mayland, welches Ioh. Iac. Trivultius verlohren hatte,an dieses stelle zum Gouverneur von diesem Hertzogthum ge-macht , da er nur 2;. jähr alt war. Er hatte diese ehre zwardem ansehen seines bruders, des Cardinals Georgii von Am-boise, zu dancken, der damals bey Ludovico XII. alles galt;aber er war derselben nicht unwürdig , und führte sich so klüg-lich auf, daß, so lange er lebte, das Hertzogthum, ohnerachteLdes damaligen gefährlichen zustandes, in Französischer devotionblieb. Als an. 1502. die Schwätzer unvermuthet Belinzonewegnahmen, und in Mayland einfallen wollten, verwahrte erdie pässe, ohnerachtet seiner wenigen mannschafft, so wohl, daßsie von ihrem vorhaben abgehalten, und zu einem stillstände ge-nöthiget wurden. Der Konig machte ihn hierauf zum Mar-schall von Franckreich, nebst welcher würde er auch Admiralvon Franckreich, (XLnä-R-ärre und Gouverneur der Norman-die war. Nachdem an. 1503. die ligue zu Cambray geschlos-sen worden , fieng er aufbefchl des Königs die feindseligkeitenwider die Venetianer an, nahm Trevi und andere Plätze ein,und trug ein grosses zu den; siege bey Ghiaradada an. 1509.bey. Im folgenden jähre conjungirte er sich mit den Kayserli-chen, und nahm den Venetianern einen platz nach dem andernweg, daß ihnen fast nichts als Venedig überblieb. Da hieraufdie Schweitzer mit 12000. mann in Mayland einbrechen woll-ten, nöthigte er sie abermal mit einer geringen mannschafft durchdie gute Verwahrung der pässe, daß sie zurück kehren musten, undmachte durch den blossen ruft feines anzuas, daß die Venetianerdie belagerung von Verona aufhoben. Er erhielte das Hertzog-thum Mayland wider alle feinde, die sich zusammen verbundenhatten, die Franzosen daraus zu verjagen: und als er erfuhr, daßder Papst Julius II. als der vornehmste urheber dieser ligue, zuBologne war, that er einen heimlichen marsch dahin, und hät-te denselben ohnfehlbar gefangen bekommen, wenn er sich nichtmit Vorschlägen zu einem frieden hätte so lange aufhalten lassen,bis demselben ein theil seiner armee zu hülsse gekommen. Ergrämte sich hernach deswegen, und weil der Papst Mirandolaweggenommen, so sehr, daß er an. i;n. zu Correggio im ;8.jähre seines alters starb, wiewol einige muthmassen, daß erdurch gift hingerichtet worden. Er hinterließ von Johanna äsGravile einen einzigen söhn, Georginm, welcher an. 152;. inder schlacht vor Pavia unverheurathet geblieben. ^
^ ^ t-Ar'c'Aa,-,!,'». Oqnre/,
1äü. äs krause tom. II. sol. 1684- 1707- i?8^- 1812. 1818-
1829. i8;z.
Amboise, (Emericus ä') der 4». Groß-Meister des ordensSt. Iohannis von Jerusalem, zu Rhodus, wurde nach Petroä'Auvuffvn an. i?o;. abwesend, indem er in FranckreichGroß-Prior war, darzu erwehlet. An. i;io. befochte er dieberühmte schlacht wider den Sultan von Egypten, bey demHafen Lajazzo, an der Syrischen grentze, und starb an. 1-12.Sein Nachfolger war Guido von Blanchefort. IM. äsI'orärs äs 8. steair äs fsrutal. xrivils§. äs i'oräre.
Amboise, (George ä') Cardinal, war ein söhn Petriä'Amboift. Bey dem Könige Ludovico XII. hatte er sichbereits beliebt gemacht, da er noch Hertzog von Orleans war,indem er sich dergestalt um seine erledigung aus dem gefang-nis Mch der schlacht bey St. Anbin bemühet, daß er selbstdarüber in arrest genommen worden; daraus er aber hernachzugleich mit dem Hertzoge von Orleans mit grosser ehre ge-kommen ist. Erstlich hätte er an. 1484. das Bißthum zuMontauban, hernach das Ertz - Bißthum Narbonne, undendlich erlangte er an. 1498. das zu Rouen. Selbiges jährbekam er auch den Cardinals-Hut, und zu, gleicher zeit ver-trauere ihm her König Ludovicus die geschaffte seines Reichs,welchen er überredete, Mayland einzunehmen, weil es ihmwegen seiner qrvß-mntter Valentin« zugehorte. Er brachtees auch so weit, daß dieses land an. ^-erobert, und Lu-dovicus Sforzia, mbst vielen andern vornehmen keuchen ge-fangen wurde. Der Papst Alexander I I. machte ihn an.i;oi. zum Legaten m sranckretch, und erzeigte ihm sonstnoch grosse ehre, nur damit er durch seine Vermittelung denKönig zu seinen ablichten mrt Casare Borgja aeneim erbal"ten mochte. Zn eben diesem jähre schloß er im nähme?des Ko-uigs mit dein Kayftr Maxtmülano zu Trident einen tractat, undGg an.