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flüchtlinge von Utrecht zu Vranen aufgenommen, und, als manvon ihm begehrte, daß er als des Bißthums Vasall sellnge aus-liefern , oder ihnen seinen schütz aufsagen sollte, solches abge-schlagen und schriftlich zur antwort gegeben hatte, er seye zwardes Bischoffs Vasall wegen dem schloß, stadt und landschafftAmeyde, keineswegs aber wegen Dianen, allwo er den schützgegeben hätte, und allda er keinen höher» Herrn über sicherkenne, sintemalen er gemeldte Herrschafft allein von GOtther habe, rc. Da aber der Bischoff von Utrecht besorgte, esmöchte der Herr von Brederode sowol von seinen verwand-ten , als auch von den Grafen von Holland hülffe begehren,so zöge er bald hernach seine besatzung wieder aus dem schloß,und ließ sich mit Brederode in einen vergleich ein. An. 1672.den 26. nov. wurde das ftädtlein Ameyde von den Franzosen,nachdem sie über 800. mann zu fuß, und 200. zu Pferde ftarckdas unweit davon aufgeworffene retranchement erobert hatten,ausgeplündert und in brand gesteckt, worauf sie es wieder ver-liessen. Eine sehr weitläufige erzehlung der barbarischen grau-samkeiten, die damals gegen die einwohner zu Ameyde aus-geübet worden, ist bey Silvio, in seiner fortsetzung der HistorieDes Aitzema k. I. 48;. 485-486. zu finden. /koe-
rerr/l rer. Ultras lil>. III. per. lecerrve. Holländ.
Chron. /. , Alt-Holland, jetzt Sud-Holland. 5 .
von . Latav. illusti. Irmäat. <L lät. ec-
Lles. , verwirrt. Eur» st. III.
* Ameydenus, oder Amydenus, (Theodoricus) ein Rechts-
gelehrter und Abvocat bey dem Ober-Gerichts-Hofe zu Rom,gebürtig von Hertzogenbusch, reisete in seiner zarten jugendmit dem Cardinal Andreas ^ von Oesterreich als Page nachTeutschland, und von dar nach Rom, allda er bis auf desKardinals absterben verbliebe, darauf er wieder nach den Nie-derlanden zurückkehrte, und nachdeme er dieselben aantz, für-,reinlich Holland , durchwandert hatte, gieng er nochmals nachRom, hielt sich daselbst 5. jähre lang in dem Teutschen 8 emi-irarlo auf, wurde nachgehends Advocat, und ließ an. 1625. indieser stadt bey Iac. Mascard einen tractat äs kiemre stoms-va in druck ausgehen. allgem. Niedre!. Lex. Gel.
Lexicon.
* Amfora, ist ein kleiner fluß in dem Venetianischen ge-bieth. Er lauft durch die provintz Friaul, und ergeußt sich inden meer-busen von Venedig nahe bey Aguileja.
* Ami, oder Amici, (Wilhelmus) von Limoges, welchen
der Papst Clemens VI. sehr hoch schätzte, lebte in dem XIV.iTLulo. Er wäre ein Vuäiwr XotT; wurde auch, als er nachdem gelobten lande eine wallfahrt thäte, zum Patriarchen vonJerusalem erwehlet; als ihme aber sein veränderlicher ge-sirndheits - stand nicht erlaubte sich lange zeit daselbsten auf-zuhalten, begäbe er sich in Europam zurück, und wurde ihmesowol das Bißthum von Chartres, als auch die Verwaltungder einkünften des Bißthums Frejus, nachgehends aber dasErtz-Bißthum Aix anvertrauet, welches er aber nicht über 2.jähr verwaltete, worauf er in dem jähr i;6c>. gestorben. Inden schriften der Archiven zu Aix wie auch bey Johanne Chenuwird von ihme als einem Heiligen qeredt. Er muß mit einemandern Wilhelme» Amici, einem Flammänder, und Patriar-chen zu Jerusalem, welcher Stephans in dem jähr n zo. nach-folgete, auch in dem jähr 1146. starb, nicht verwechselt wer-den. wm. XII. :mnal. L-älia Lstristians.
Lrttsn, armal. äs stsglile ä'Lix.
* Amianus, ein Bischoffzu Alexandrien, war des Evange-listen Marci schüler, und erzehlet man von ihmdaß er sichdie äugen ausgestossen, weil er einsmals auf unzüchtige wei-se die vorbey gehenden frauen angesehen. in exemxlis.
* Amicangelus, (Josua) gebürtig von Castelvecchio inAbruzzo, war ein Neapolitanischer Rechtsgelehrter Er schrieb(suLlli0NL8 stsnäales, und gab solche fein söhn Franciscus I.D. D. an. 16;;. zu Neapolis heraus. Vsxxr, bist!. Xap.
* Amicia, von Courtenay, Gräfin von Artois, Dame vonConches, von Mehun-sur-Yevre, rc. wäre eine einige tochterund erbin Petri von Courtenay, Herrn von Conches rc. undPetronillä von Joigni; sie wurde Petro II. einem söhn Thi-haldi VI. Grafens von Champagne und Königs von Navarra,versprochen; als aber dieser Printz kurtz hernach verstarb, sowurde sie in dem jähr 1259. mrt Roberto II. Grafen von Ar-lois, einem groß-sohn Ludovici VIII. Königs in Franckreich, ver-lobet. Die Heurath wurde auch in dem jähr 1262. durch di-spensation des Papsts Urbani IV. vollzogen. Sie wäre eineMutter Philippi von Artois, und Roberti, so in der jugend ge-storben , wie auch Mahaudä, so sich mit Othone IV. Grasenvon Burgund vermählete. Sie starbe zu Rom in dem jähr
und wurde in der St. Peters-kirch mit grossem Prachtbegraben, v« , iiiü. äe Lourt.
^ * 2 lmicts, (Franciscusäs) war ein Neapolitaner von Ve-"stwa gebürtig. Er lehrte zu Neapolis das .jus ksuäale, ließ
ein buch äs Illibus keuäorum an das licht tre-ten.
li ^<Ä*war rud^"s lebte zu ansang des XVII. streu-iDnetsriu« Lsuouicus, wie auch Docker Uttd kro-
ronetarm« . und schrieb einen tractat, äs ^urs Lm-
Iis^
xbvteutieo; äs Declestre xrimatu, tam in ssüritualibMin temxciralibus. Z , bilst. Xax. - ^
Amicus, (Franciscus) war zu Cosenza in Italien au j»nem adelichen geschlechte gebohren, und begab sich an. ^ v 10-seinem 18. jähre in die 80c. Mu. Er hat als IVolestor e ^8>L zu Neapoli, Aquileja und Grätz24. jähr gelehrM/^.jähr Cantzler der Academie zu Grätz, und y. jähr Germ" ^chsckor der stuäiorum zu Wien gewesen. Er starb an. r ' ^Grätz. Sein Lurchs tbeol. bestehet aus 9. folianten.ZamLe, still. 8. ,s. . (g-
' Amicus , (Antonius) ein Prediger zu Meßina /nonicus in Palermo. Weil er ein guter Distmicus war,ihn Philippus IV. König in Spanien zumEr hat unterschiedene wercke in Spanischer und Do-spräche geschrieben, welche der xrolln-sowol als ktrckn>'rie ein ungemeines licht geben; als äs amiguo mstss ^^,0-
stan-e Lpichopam, L äs ejusäem in univerla 8iLU>uxolitico jure; Ilistoriam. Melstruensts DLsIsst-e ^rum vitas; Ds stervsto apuä Leusventairos 8. startcorpore. Er starb an. 1641. zu Palermo.
8icul. ,F
" Amicus , (Barthol. I gebürtig von Anzo in ItE'xEein Jesuit, und lehrte zu Neapolis die Philosophie nnr.Mlogie. Er wurde zu Neapolis kr^cheius stuäiorum,» Mjs»den?, sept. an. 1649. im 84. jähre seines alters. vr (anmerckungen über die gantze Philosophie des Anstoss"
III. äs sliguibus xrinsipüs comruunibus kstilostophicr^ ^
logiois ; stegulas couchieutiB meticuloch ex katribvs ,^jz lk
rüs chrmaliMtnm ac äistinclionunr geueribus ; sss ^vulnsribus jech L Narise. bibl. 80c. jssv- ^ AI-
* Amicus, (Bcrnardin.) gebürtig von GalliE^,,»»dem Neapolitanischen, war ein Franciscaner,
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beschluß des XVI. steeuli. Er schrieb einen tractat -te L imagiui äe streri Läikeü äi terra Huts. a r
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stliotst. Xap
" Amicus , (Laurentius) ein Edelmann von^Sicilien, und Minster-bruder des ordens St. Fraueü" X et >1ja, ward gebohren den 17. dec. an. 16z;. und führst,den geistlichen stand trat, den nahmen Antoninus Aw' ^begab sich den 5. oct. an. 1648. zu Catanea wider irr.willen in ein kloster, und nachdem er allda in den ö" ^senschafften wohl war unterrichtet worden, bekleM^hjlO.amt eines stectoris, und lehrte sieben jähr lang onphie und Theologie. Da er aber kräncklich zu werden^ Mte, legte er sich aufleichtere studien, erklärte andern MKliehe Recht, und unterrichtete die Xovstios des orven-'diesem hat er über viel klöster in seiner provintz jA ^gehabt, und hat auch den General - versammlmE^jA"men Siciliens beygewohnet. Zweymal war er Mv ^Sicilien, und in der provintz von Paola ist er vic» yesralis gewesen, und hat noch andere vornehme alw tdens bedienet. Es wurden ihm auch noch mev^ xaH'.Agen, die er aber abschlug, unter welchen auch W,t EWeines General-strocuratoris. In dem nahmen der dNAwurde er zum öfter» in fachen von grosser wichtM gbgE^ce-Könige von Sicilien und Regenten zu a>'^
Unter dem nahmen, dene er, ehe er den geistliche»nommen, getragen, hat er heraus gegeben : Di»^ gM» ^
stolarss aä stmioum äireÄas, guibus stemm» ss" ^strancisti stlexii äe staola vinäicatur. Die blicht (schrieben, sind : stormularium eleistionisremoniarum Lcclestaüicarum , welches buch ss.gen; Vita äi 8. kapino martire ; staneMrici, vellAschriften, die er in dem Sicilianischen krieg an. ^ - vv» p'ren hat. Es berichtet auch Philippus Amicus,seye verfertiget worden Distcurstis, guo xrob»^ ^
licam ä 8icula äerivaMm. LrL/. , ckst
* Amicus, (Philippus) gebohren aus euw» ^ sk» ^1,schlecht zu Melazzo an. 1654. Er war in den säw ,jc>und Historien sehr erfahren, und lebte noch an. ^ M ^Italiänischer spräche hat er heraus gegeben AAzro ^ ss.
stopra gusllo storive , sä attesta äelia cittä
ne per stemsnra äegli anticchistimi Lronist»
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reoiäs. Gr. allgem. Niederl. L>,V.
° )lmid, (Abulfadhi Mohammed bett Z schre ^A,id) mit dem beynahmen Al-Kareb, d. u MVM.
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ist unterdem nahmen bey Amid besser bekannt.^
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Zunahmen SabEnu^er nachgehendsnet wurde. Dicke em freund des öenMr nach Christ/aAu?, ^ dem zSo. -ahr der HC-e»/
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tenipei in -er yg»?5MMer abgott, welchem uMrM
Haupt-stadt Ieddo und stn gantzenM-ch^^F