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der in Stellten L. II. 44?. umgekommen , gewesen. Denn die-ser wäre erst dessen druders Giscons söhn. Diodorus Sicu-lns weiset uns die fach eben so klar. Ersetzet Amilcons oderJmilcons tobe in 01 )-mp. XLVI. I. L. ll. ;?7. hiemit 88 .iahr eher, als er den tod Amilcars, des sohns Giscons, devL. II. 44?. gelödtet worden, setzet. Der vatter Amilcons ist also«in gewisser Amilcar, dessen in diesem Lexico kein Meldung ge-schieht , der auch sonst nicht viel mag bekannt seyn.üb. XIV.
* Amilia, (Michael) einErtz-Priestcr der kirchen von Ba-
nners , wie auch oberster Statthalter des Herrn Caulet, Bi-schoffs dieser gemeinde, ftarbe der erste unter den reformirtenDom-Herren dieser kirchen seines alters ohngefehr ??. jähr,von ansang der das rsMle, oder recht, die ledig stehende Biß-thümmer und Abteyen zu vergeben, betreffenden streitigkeit. Erwäre eines sehr aufrichtigen gemüths und fähigen geistes, undwäre lange zeit oberster Statthalter des Bischoffs von Ba-nners , wie auch Prior des Dom-Stifts der reformirten Dom-Herren. Er wäre ein sehr guter Prediger. Man gebrauchteihne lange zeit, ehe er sich in des Bischoffen von Pamiers dien-sten begäbe, in dem Ertz - Bißthum Toulouse als einen NWo-narinm, wie auch in andern «intern. Weilen er auch von na-tur sehr gute gaaben zu der ticht-kunst hatte, so bediente ersich derselbigen, die Christlichen pflichten in gemeinen Versen auf-zusetzen ; diese verse wurden auf Unkosten der Clerisey von Pa-miers gedrucket, in die music gebracht, und denen Pfarrherrenzu Handen geliefert, um sie unter das volck auszutheilen. Dieabsicht des ?. Amilia gienge einig uud allein darauf ab, da-mit er denen Christen auf eine annehmliche weise die pflichtenund anfange der religion beybringen, auch verhüten mochte,damit sie an die absingung weltlicher liebern keine zeit anwen-deten. Ü«
Amilo, stmilu», ein fluß in Mauritanien, davon Pliniusmeldet, daß sich die elephanten im neuen monden dabey häuffigversammlen, sich darinnen baden, und nachdem sie den mondgleichsam verehret, wieder mit ihren jungen nach den Wäldernkehren. lVr«. üb. VIII. c. i.
lMIlWIOZIM, Griechisch , hiesse in dieser
spräche einen, der auf eine art lebt, die man nicht nachah-men kan, und wurde dieser nähme derjenigen gesellschafft gege-ben , welche M. Antonius und Cleopatra zu Alexandria auf-richteten , um sich zu ergötzen, weil die pracht und Verschwen-dung , so sie darinn sehen liessen, ungläublich war.in Lnton.
Ammaca, ein fluß, siehe Mimacha.
Aminadab, ein söhn Amrams oder Rains, vatter des Na-hesson, einer von den vor-eltern Christi nach dem fleisch,
IV. i. III. /'»»'Are//, st. IVl. 2451.
* AminAl-Dulat, oder Amm Eddulat, wäre der bey-nahme Hebat Allah, eines Christlichen Artztes. Dieser titul,weicher einen sorvol dem Fürsten als Reich getreuenmann bedeutet, ward ihme von den Abaßidischen Califen,welche er in seiner kunst bedienete, gegeben, O'ül^/oe, bibl.Orient.
* Amin AI Millat, das ist, der getreue beschützet der re-
ligion und Mahometanischen nation oder fecte. Dieser titul wur-de von dem Calif Cader dem Mahmud, einem söhn des Se-bekteghin, dem ersten Monarchen der Gazneviden gegeben,welcher ihne aber mit nicht gar grossen freuden annähme, inde-me er ihne seiner macht und feinen Verdiensten für viel zuschlecht hielte. , kill. Orient.
* Aminander, oder Amxnander, ein König derer Atha-
maner, welcher sich an die Römer, nachdem sie unterschiedeneveste städte in Macedonien eingenommen, ergab, und sich zuaufhetzung der Aetolier wider die Macedonier gebrauchen ließ;auch nach erhaltenen hulffs-rrouppen, Thessaliam gröstentheilsverwüstete. Denn als er Phecam erobert, Gomphos auch zurÜbergabe genothiget hatte, jagte er dadurch denen Thessalierneine solche furcht ein, daß sie sich auch an ihn ergaben. Dar-auf sogleich die Athamaner und Aetolier Thessaliam, nach vor-her» reichlich gemachter beute, weit und breit verwüsteten. Erhat auch, vermittelst der aus Athamania gezogenen jungenmannschafft, Pelinaum erobert. zu», XXXI. 23. XXXII.14.XXXVI.I0. äs bell. L^r.p.i 5 XXXVII.
1 io. excerxt. XXVI. XXVIII. i.
* Aminel, stminelia, ist eine kleine stadt in Africa, in demorientalischen theil des Königreichs Tripoli gelegen.
* Aminias, er verliebte sich in den Narcissum. Weil er aberkein gehör bey ihm fand, und jener auch noch über dis einschwerdt ihm zustellte, vergieng er sich so sehr, daß er sichmit demselben vor des Narcißi Wohnung entleibete. Ehe eraber noch seinen geist aufgab, Mete er die gotter an, daßsie seinen tod an den Narcissum rächen mochten, weil er ursachan seiner Verzweiflung wäre. Es wurde auch sein wünsch inA weck erjullet, daß, da sich Narcissus ohngefehr in einem«ttÄ^n-^rblickte, er in sich felbst verliebet wurde, welche när-
endlich dahin brachte, sich das leben zu nehmen,blute sollen hierauf die ersten Narcissen hervor ge-wacmen ieyn. nsrrm. 24.
'Warezu Romsowol wegen seiner ge-schicklichkeck und erfahrenhntrn denen gesatzett, als auch stinen
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reichthummen, so er allda unter dem BurgermeMEu ^
Q- Volusii und P. Scipionis gesammlet hatte, derai' ^als er die schwachheiten und sthr grosse ichmertzew ^ Pseinem alter überfielen, nicht erdulden konnte, ss'f" ^ »mit öffnung der ädern davon befreyen. Und m um. ^ Wverwundern, daß ein mann, der seine gantze lebensE» ^Wollüsten und gesellschafft der Weibern zugebracht Y" i>o>tod nicht ruhiglich hat erwarten können, v -
III. c.
Amiot, (Iacobus) Bischoff zu Auxerre, undsenier von Franckreich, war zu Melun dengebohren. Seine eitern waren von geringem M „Ekonnten kaum so viel aufbringen, daß sie ihn zu Paris >ten. Er setzte aber dennoch seine kuäis fort, und wm ^ k19. jähre seines alters Miller. Einige jähre daram -
sich mit dem Herrn Colin nach Bourges, welcher M
die Abtcy zu St. Ambrosius besaß, auch ihm beUss'Edaß ihn ein Staats-äesrewrius zum krsscexwr ich'annahm. Nach diesem recommendirte ihn besagter f M
bey der schwester Francisci 1 . Margaretha, welche lYw^etLkrofeiliorl ausder Universität zu Bourges verhalf, wolb^vCGriechische und Lateinische spräche 10. jähr lehrte, un^hM'gelegenheit bie iiebes-geschichre des Theagenis und uer.^«aus dem Griechischen übersetzte. Franeiscus I. den) l^, B
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unter deM
setzung wohl gefiel, gab ihm die Abtey von BeUoA^B.aber derselbe bald darauf starb, gieng er mit demKönigs Henrici II. Abgesandten nach Venedig-er an. i??i. nach Trident geschicket wurde, des Rv-^ er > §ben dem Loncilio zu überantworten. Von dar okv - ^nach Rom, bediente sich der Vaticanischen blbiivw^^ i»,wurde mit dem Cardinal von Tournon bekannt^ M.z.dem KönigeHenrico II. zu einem krXcspwr vor jerw r>'zPrintzen vorschlug. Bey dieser Verrichtung, w schsschss.j,-antrat, übersetzte er den Plutarchum aus dem GElFranzösische. Carolus IX. gab ihm die Abtey von^»le zu Compiegne, und machte ihn zum Groß-Alm^MFranckreich, Bischosse zu Auxerre und Lur-nor derParis, mit dieser Verordnung, daß hinführo aue-^Almosenier von Franckreich Lurswr der Parisischch.ssseyn sollte. Henricus III. ließ ihm nicht allemstellen, sondern erklärte ihn auch zum Lommsnäem ^ n. ^des Heil. Geistes, und verordnete gleichfalls, bA/xchMeilstäts mit dem amte eines Groß-Almoseniers sT
seyn. Bey diesem allen verursachten ihm dnunruhen viel Verdruß, und er starb den 6.im 79. jähr seiner alters, als er begriffen war , l ^ Ntzung zu verbesiern. «ncig. äs sslelun-
ne andre art, und zwar mit vielen sonderbaren verzehlet das leben Amiots der Abt Samt Real mi^^^tat äs llliLge äs 1 'b.istoire, welchem Teißier mssttäe5 komm. lliv. wm. II. p. 172. folget. Es ,, rv
ihm bist. lib. VIII. seg.
tom. IV. in elog. ck«
Amira, (Georgius) siehe Georgius.
Ämiral, siehe Admiral.
Amiras, Fürst der Saracenen,sie Hormisdam, der Perser König, uberivurroe»''Jerusalem ein, und machte sich meister von EgOV-ijDamascus und qantz Syrien, um das jähr M'ch MWort für sich selbst bedeutet in Arabischer spräche c F
Amirati, siehe Bajaria. ,
* Amir Gaandar, der dritte Persische Kon^^>v>^i,
mannten, und zwar aus der Lciion des Mss,z. ee»hat auf Mahomet von an. 1411. bis an.da ihm dann Joonxa gefolget.
Amisodarus, welchen die Lycier Jsara nen" p Msprunglich aus der Lycischen colonie bey Zekm / ^iesee-rauben seinen lands-leuthen grossen schaden-Emandirte Chimarrhus, ein tapferer abevwelchen Bellerophon umbrachte. Plutarchuseine fabel , lib. äs vircm. inuüsr, c. äs Ü/Ll -ra und Bellerophon. . ^vrovi<>K
* Amisus, eine sehr berühmte stadt m
iü Asien, liegt ohngefehr 900. üsäia von .^MN kßheut zu tage Sisimo genennet. Sie war m mresidentz des Pontischen Königes MithrwEch erb«^ zeATheopompt bericht, zuerst von denen ^
den seyn; welcher auch meldet, daß m "Ach coss" ,v sszum oftern von dem Athenocle undhm abgeschicket, und sie P-rä^-s ^ gsnf/botmaß'H,
Sie stund eme zertlang unter Königlicher A^ern fW ^wurde von Eupatore nicht nur erweitert, w teEMtedieses durch prächtige von ihm aufgebau / malen >sehnlich gemacht. Sie hat zu unterschieden^lager - und ervberungen ausstehen muffen. ^ ^pgen .unter der regierung Mithridatis von Lueu» ^ vieleworan der Callimachus schuld war. ^xeN
zeit seine foldaten ausruhen ließ, nahm ss f yje EF, -,m acht, und sturmete gleich selbigen tag ^n Mbekam auch, wiewol nur ein maßrges ll» »ne ^darauf aber sogleich Callimachus die stad ^ hxale d n>sondern sie auch, um die daraus zu mE