Band 
Erster Theil. A - Be.
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Man,,

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-ich-»"? Gemahlin, und schickte ihn endlich mit einer an-

kvelchx» P^mee von Lyrischen soldaten wieder von sich, mit

brud?v die stadt Tirynth eroberte, wodurch er sei-

' ver mit ihm zwilling war, zwang, daß er ihm«0^*nix» x--- ^ ^ ^ "

7/ von den vätterlichen landen abtreten muste. ^xotis-

U»UlÄ^aus, der söhn des Oilei oder Lint und der Hy-U°banjsL/eln Griechische Wahrsager, wollte nicht mit in denM kvfMMueg ziehen, weil er vorher sahe, daß es ihm fein, und verbarg sich dieser wegen; doch musteMerkte^ chn seine eigene frau Eriphyle dem Polynices»M^häu«t denn eines tages, an welchem der Feldherr dieMu gaste geladen, ein adler dem Amphiarao fti-M endlich nchm, selbigen sehr hoch in die tust führte,Meer-^wieder herunter fallen ließ, welcher alsofort in einenMhiarai.s verwandelt ward. Des folgenden tages wardM sei«'"? an eben demselbigen ort, als er darüber hinfuhr,Muf M,,Mgen von der erde verschlungen. Man hat ihmW gedächM^ ehre bezeigt, und eine stadt nahmens Harmaü H- ^ Iv^,' erbauet. par-ill. ex. 14. üb.

ei. I lib. IX. lib. VII. OmA. lib. III. äe

V', inlbebsist. Nevb«». äs urbib. in vocs

exeic.kün. La^/e.

nb?^nnek!ä?' wurde von feiten der Epidaurier im 8. jähr deslraMnd Mch Sieges geschickt, die unter denen Lacedämo-^E^ensern waltende streitigkeiten in der güte beyzu-

' ein Llsrieus, welcher im IV. ÜTLulo leb-8ebl,-?ey er durch Verulamium in Engelland, und

, ej« ^anv, einem bürger von vornehmem RömischentetMatch»! ihn auch, weil er ein Heyde war, zumhaMch a?!' Als hierauf dieser Albanus an. enthaup-dM? «as Awphibalus nach Wallis, wohin ihm bey 1000.

dMamw nachfolgten, die durch des Albani wun-bara, ?! hich u.U">Mi!iem tobe geschahen, waren gerührette Mx »?,,"nen sie sich von Amphibalo taufen, wurden aber

in üriliopbsnis Lguites. IV.

.... B.

leicht wärtuvch. ^ viel tausend zuschaucr sich bekehrten, undKit . M Hina/M M erlitten. Weil man nicht wüste, wo sein^ Mch Lget worden' '

, und geschahe sol-denn auch dieselben

k.e^re.

bedeutet gewißund halb im Wasser leben;

» worden, so ward dieser ort, nach langer

,Men ^Meinung des Albani entdecket. Diese Mar-tlchn Nw Dioi-l-?, " Groß - Britannien, un'm ^phiba,» Legierung, wie man dennst ss^bhjhj" ° 2;. junii verehret, kk-rr«. L

welm/M.?n Griechisches Wort, und kMaaMv ^lb auf der erde, und halb im ,

wollet aernemiglich die leuthe, so sich zu keiner parteyAbM ÄniMss Vamit zu benennen pflegt. Mezeray gedenckt>vMi^ga^^vrvtorum im IX. Lculo , welche im geistlichenaber weder Mönche noch LleriLi hatten seynäe VrLNLS in L-rrolo ül.

den sM berstMMe Griechische stadt in Phocide, allwo vor-* <>Mliden,!!A wmpel des Bacchi gewesen, dessen Priesterris hMphj °^unftlge dinge vorher gesagt. in kboa.

^l»ta?Mu8 , ein Griechischer »ikoricns. schrieb cle Vi->n iMs- II. 101. ^^«fXIII. 5. Beym

^e„ w i°6. wird auch eines Redners dieses

. vvrNv welchen Jonsius äa lbripr. bitt. kbil. II. 15.M'Khict^unsrrgenhält.

denen meiftm alten scribentcn ein

MeS ihM und Pyrrhä,

MghMvl denÄ.Moß-sohn olAlle M vatter gibt,

gczeuget worden

durm M Koniq gewesen seyn, und sich dej-M'ächMAr Cran^?M^^'"a seines schwähcrs Cranai, als«M-rl^ haben"^'. aber Cranächmen er zur ehe hatte,

wiewol Dionysius Halicarn.oder enckel machen will, indemzum vatter gibt, als welcher Hellen un-" «get worden. Dieser AmphtttyonKonig gewesen seyn, und sich deß

M gesx»A ^ne znt wird ungefehr um V. N. 248?.dieMe Bacch,,^ ?- A^en wollen auch, unter seiner re-xM Könjq Weniensische gebieth kommen, undzu gast traetiret worden; wo-dl.?»^>i^?lindunq^ Mben, den wein mit Wasser vermr-s.M -is ^acchg hg< kunst, welche man nach der genm-N ÄwMa >hme erwarb viel eher von jedem an-

>y>M^äMon z^, Mte. Ferner schreibet man dre-ÄMnMMMget, der göttin Pallas oder

tzMvie MMnL, von derselben Griechischen

ve Mniu/^odvrus wm" gehetssen habe. Nachdem er 10.d 5 st-nes Reich? M^lahr geherrschet, beraubte ihndLÄM nicht K«'? daß ersauf seinen einigen söhnd!?^Nten ß,^rrichtM"Ku mochte. Das vornehmste, sotz?.ÄtvtzMGrlechische^ lst ohne zwessel dre anordnung desMabv de GeNMGerichts, so von seinem nahmen

tzM M Aerrsio flenennet wird; dann daß solches' das Mvgte dassM^n' hat nicht grulid oder beweisM allda 12 ^nach Thermopylas, in dem ab-,h?° wvhnhafft, di^MAMe vöickcr, alle ausserhalbgemeinen Abgesandte versammlen sollten,vei^n wie sie fowol die unter

bestens

amp Z65

Wen vorfallende streitigkeiten ohne krieg beylegen, als sich gkgen die anfülle der fremden oder bardarn mit Nachdruck beschü-tzen sollten, zu berathschlagen. Diese 12. völcker waren dieOetai oder Aenianes, Malienses, Phthiotä, Thessali, Ma-gnetes , Perrhäbi, Dolopes, Locri, Dorienfes, Phocenses,Booti, Jones, unter welchem letztem nahmen die Athenien-ser vornemlich begriffen waren. Jedoch hat sich in dem Ver-laufs der zeit unterschiedliches hiermnen geändert, als daß derDolopier nähme samt dem volck selbst zu gründe gegangen,andere hingegen, welche zuvor an diesem bunde keinen theilgehabt, darein aufgenommen worden, wie dann von den La-cedämoniern und sonderlich von Philippo, König in Macedo-nien bekannt tst, als welchem letztem die stelle der Phocensereingeräumet ward, (siehe Philtppus, König in Macedv-nien.) Nachdeme sich also die zahl der stadten und volckem,welche in dieser Versammlung durch Gesandte zu erscheinenrecht hatten, vermehret; muste auch eine neue Heilung derstimmen gemacht werden, so daß etliche nur eine halbe, andereeine gantze stimme, einige auch wohl zwo stimmen hatten.Die versammlung wurde des jahrs zweymal gehalten, imfrühling und herbst. Die Gesandten zu dieser versammlungwerden bey den Griechischen scribentcn gemeiniglich Pylagoragenannt, weil sie i? bey der in Griechischer sprach

so genannten warmen Pforten ihre geeichte hielten. Man hiel-te sie auch vor heilig, so daß, wer sie verletzte, gleichsam alsvon den göttern verflucht sollte geachtet werden. Gleichwiediese Gefandtschafft vor sehr ansehnlich gehalten ward, alsopflegten auch die obrigkeitliche Personen deren Griechischenstädten mit grosser begierde darnach zu streben, so daß meh-rere erempel gar heftiger darum geführter practiquen undzänckereyen in denen Historien vorkommen. Im ansang jed-weder Zusammenkunft oder tagleistung pflegte man dem Apolloeinen ochsen zu schlachten, und in viele kleine theile zu zer-schneiden ,, dadurch die einigkeit und verwandschafft der Grie-chischen städten und völckern anzudeuten. Diese Amphictyo-nische Richter pflegten ihre stimmen heimlich zu geben, schrie-ben sie auf kleine fcherben, und legten diese in gewisse bey demaltar des tempels, darinnen sie sich versammleten, gestelltekörblein, da man sie hernach läse, und das urtheil nach denenmehrern stimmen gesprochen ward. Wann eine stadt demspruch dieses gerichts nicht gehorchen wollte, pflegte man wohlmit gewaffneter Hand zur execution zu schreiten, und wurdezu selbigem ende absonderlich ein Kriegs - Obrister von denenRichtern ernamset, und jedem verbündeten sein antheil zumkrieg herzugeben auferlegt. Sonsten sind hernach andere vonden mehrern Griechischen städten durch Gesandte gemeinschafft-lich bestellte geeichte und gepflogene berathschlagungen mitdiesem nahmen der Amphictyonischen beehret worden; als ei-nes zu erhaltung des Delphischen tempels und orakels; undein anderes wegen dem tempel Neptuni m der insul Calauria.Ein mehrers von diesem allem siehe bey O,o«. lih. iv.

lib. X. , lib. VIII. A IX. in

Ik/ir». Oo/ Ä-xli. äs juriAÜÄ. vet. 6r. aä

LFenV-ttnr, acl IleL. IX. *

* Amphldamas, ein söhn des Busiridis, welcher seinemvatter an grausamkeit beykam, indem sie alle fremden, welchesich in ihrem Reiche antreffen liessen, dem Neptuns, oder,wie andern besser gefällt, dem Jovi aufopferten. Als Herculeseinsmals dahin kam, und sie mit ihm, nach ihrer gewöhn-lichen grausamkeit, wie mit andern fremden umgehen wollten,wurde Busiris, Amphidamas, und Chalbes, ihr Herold,von dem Hercule bey eben dem altar des Iovis abgeschlachtet,bey welchem sie so viel unschuldiges blut vergossen hatten. Na-ra/rr Äl^rbol. VII. I. p. m. 68;.

* Amphidamas, ein sehr vornehmer burger von Chalcis,wie auch General über die armee seines vatterlands, käme ineinem treffen wider die Erythreer um. Es befanden sich dieallerberühmtesten Poeten von Erythrea bey seiner leich - be-gängnis, stritten auch daselbst um den vorzug in der poesie.Homerus und Hesiodus waren unter dieser anzahl; weilenaber die Richtere über die verse dieser zwey grossen Männernkeinen entscheid geben wollten, so nahmen sie sich vor ratzel-fragen vorzulegen; Hesiodus trüge den preis, welcher in einemgoldenen dreyfuß bestund, davon. Plutarchus, so diese Histo-rie in Tvinvoiiac. csp. 2. erzehlet, füget bey, die alten Grie-chen seyen gewohnt gewesen, die scharfsinnigkeit ihrer geisterndurch ratzeln, welche sie einander aufzulösen gaben, zu üben.

Lzmipolisc. üb. V. guTÜ.

Amvhidromia, ein fest der alten Heyden, welches sie de»e taa nach der geburt ihrer kinder hielten; da denn die wei-der, so der kindbetterin beygestanden , rings um den tisch her-um gelausten , das junge kmd m den armen gehalten,dasselbe der amme zu fleißiger Wartung übergeben, und ihreHände gewaschen, auch dabey dem kinde einen nahmen beygele-get M .anwesenden freunde und verwandten theilten selbigen

weibern einige geschencke aus. in IbLstew.

üb. II. liöschA. llb. Xll. c. II.

* H!Vl?üllsOLfII' eine Griechische nation,welche zwi-schen dem geburge Pindus und dem 8 inn Lmbrscio in der pro,vintz Epirus wohnte ; W Haupt-stadt hiesse Amphilochia, undlag am fluß Achalvus. Amphllvchus des Amphiari söhn soll sie

erbauet