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Der
machte hierauf Gisbertum zu feinem obersten Rath,^nivcht- «vsdr hoch , bergestatten , daß er alles an dem HofeNj den, /,/,'Mug ihn an. 1290. nebst eilf andern vornehmenMbem E' ?um Ritter, und erklärte die Amsterdammer,Me,i z^Mthanen, in dem folgenden jähr in allen feinensch < dem D Als aber nachgehends Florentius alles anwen-Mnr bed,m5 ' welcher in währender feiner minder,ahngkettchen^'Neid ,« nach allzu mächtig worden war,dieflugelM jlisa^N/ sv gab er dardurch anlas zu einerabscheult-nu^et>v^ 5 lcl)worunss, die an. 1296. wider feine perfon ge-da denn Gerardus von Vehen und Herman-ein?^aukn ' welche die vornehmste und ärgste unter denlte^ hohen Aeu, Gisbertum und Amstel, der nun schon inben'Swvl kv befand, auch darein zu verwickeln wu-lin. ^Mbal-r/n ^her der letzten war, dem sie das wahre vorhabbA^Ur der man anfänglich vorgäbe, nran wollte
bedwan^?" Grafen versichern, um alsdann destodessE^^ihm zu erzwingen. Nach geschehener cr-n, ^ AZveE«^n halte Gisbertus das gluck nebst Herman-h-Mulff Mvwn? ^^« Händen derjenigen, welche dem Grafendet^istentkS , zu entgehen , da indessen die an-
q-„!^be, gefangen wurden, wohin er sich aber gewen-, da/ ,.!??» nirgends aufgezeichnet,
, das »77"' "^»envs aufgezeichnet, dieses wohl wird' ^sstii fn,,„ ^hernach, als er vernommen, daß Grafens
aniafvkn ^hernach, als er vernommen, „ . ,vdevAud g'-°hne kinder mit rode abgegangen, wieder instvre^wsterd^wen stye, um fein stadtlein Amftelredam
erd-»,». , um um navucm «ININ
0tde„ ^>?7 das wegen Florentii ermordung war zer-ak tf-Zit erln<>k der aufzubauen. Er gedachte ncmlich, esvffm ^ seine der Nachkömmlingen Florentii auch der
stinn^ bessvaen^" ^^sthen seyn' er fand'sich aber in seiner
straf,EU anqef^ZEN, «wem ihn die Kennemers verjagten undstund,' weich-jWrs werckzum zweyten mal zerstörten. Diederlän/h der «nd feinem geschlecht angethan ward, be-Äoetsssthe chro„ä^ion aller seiner güthern. Die grosse Nie-ierbressU u,ssMf"ck berichtet, daß die wapen deren von Amstel,dou Mr Word?» L^balben seyen heraus geschlagen undereuu-wstel m, Nach einiger meynung führten die HerrenPe„ fE »n ich ngwapen drey silberne geschlossene (2t. Andreas-der w°."Imsnrtz^rn,felde, gleichwie solches annoch das wa-deuen c, bi-n„.,^r h nach andrer meynung aber, und zwarsein !»>^de. nde ftlbiges in vier fchwavtzen balcken im gül-stvrstn n beM?ffhns Er einem lande Gisbertus von AmstelNach.;" schreib-,,,Wtzhabe , davon findet man bey den alten hi-allda °f oder aEl^Ends einigen bericht. Laut einer gattungstbquAngcfehx Meinen sage solle er in Preussen gewichen,»^an sUnd seibiMM metlen von Marienburg ein städtlein" Än, Holland genennet haben. Es mag nunEsters eja . da wolle, so war Gisbertus in dein blustgMdey fei„s>^pferer , wackerer und kluger Kriegs - Held,
s°n«^
scheint w sej,ss,ss
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/'er.
Lulss. Wieder!.
, freundlich, großmüthigu. - ,einem r, -Eill'U gut gegen feine freunde , in-schwör wenn Gisbert.??^n alter, worauf Bcka scheint zusche/wig von ihm i,»b aus anlas obgedachter zusammen-hch z„ Mann, worai^'wnnet wird vlr limxlex, ein einfäl-wicht einnehme ?,^'hEet, daß er in feinen alten tagenc.0,7, «,«ud bereden liesse. Lüron. Nagn. Lelg.
BilchxMstel ,
, A»dwinus von) ein söhn Wilhelmi, oder wieAI dtZWs zu KZ , war Probst des Capituls
wvvk?lifts mÄ,' Und wurde an. 1249. zum Bi-Zhll-ad oe schya M Mshlet. Die macht des Hanfes von Amstelstchliich si-Und RömM,, gestiegen, daß Wilhelm, Graf vonrn ^us 'stenig, diese wähl nicht gern sahe.
, Cvla, ? vermstMu' wie es scheinet, aus anstiften diesesciness^MderpractickenConradi, Ertz-Bifchoffsa A»t,i n«ses CrtzAmM'Ä""g des gantzen Capitals in gc-dn.bchtiqM^, vieler wn^n^ '°"d des Cardinal-LegatensPetridI'dc>u chs aret das BÄm"S"udifcher grosser Herren, fürdef.^Mi„,n!ch seine aMn^ds "he E zu versehen. Man gab§Mn N, wekbe " « grosse einfalt und güte die fachensfsthr ei,, ?,/en, gäntrljMdM ln einem gantz guten zustand sicht>,e die reg,ert ssg§ verfallen seyen, obschon er nur ohn-
rk R>'„l u. e z so
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. - sollten gerathen können , daß
chcn'MM in V; M überqMm!,^ '^en sollte. Dem feye nunin Achate, ^ ^st««de Könm?Mm ^«Mlbigem Capitul daseines 'L' an graust AMsis Wilhelnu , und des Päpstli-Niif.Dvm ^stine statfeM-msvoli V.anen, Dom - Probsttt«a»we cnipfchchvbsts u, ssh?,, l Et,, und hingegen die wurden >>-d - Urne wi üde st ^«.st^'Ehsam als ein heil - Pflasterliegend he^ ^ nigstens w,r^^>Ze'vesene>> Blfchoffen aufge-' iiiw Mupten emi^Mlrd dieses letztere von Buchelio erreb-
tktse ' lind euuae . ssssa A» ssp^ce vvn DUfyeilo erzeh-l>tttee?"deffen« "ahme ^« Alu begraben
als,Gis«Pena»cheibst in den reglstern zusehen
^lchvffEr deswra ^m 8jG°swlno erwiesene schwach seinemwiiW den ^Mgen nebst dem' Amstel sehr tief zu hertzen,'üiics«gssa»gE>eg «"kündet^ ^»rrn von Woerden dem neuen^erdAn , und naZd/rr aber und fein bnnds-genoßsustox / ««bindest ,21« der Bischoff an beyde feiten' 'Wknc-o« k^heil ^ von ihm im triumph in die
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stadt Utrecht gefähret, jedoch nachgehends auf die fürbirte Kö-nigs Wilhelmi wieder los gelassen. Allgemein. Nie-
der!. L^/.
* Amftelland, ein landes-strich, also genannt von dem flußAmstel, in dem nördlichen theil der Grafschafft Holland gele-gen , welcher vor ohngefchr vier stecull? feine eigene Herren,die Herren von Amstel genannt, gehabt hat, die ihn gröstentheils als ein lehen von dem Bischoff zu Utrecht befassen, dar-auf er wegen der zusammenschwörung Gisberti des dritten,Herrns von Amstel, wider Florentium V. Grafen von Hol-land , an. 1296. der Graffchafft einverleibet wurde. Johan-nes von Avesnes , welcher nach dem tobe Florentii einzigensohns Iohannls an. 1299. Graf von Holland ward, fchenckteAmstclland und Woerden seinem bruder Guido, nachgehendsBischoffen zu Utrecht, nach dessen tode diese Herrschafften wie-der init Holland vereiniget wurden, und seit deine auch darbeygeblieben sind. Der fluß Amstel lauft mitten durch Amsteüand,und theilet es in zwey theile, davon die östliche feite ehemals diealte Arnftel, die westliche feite aber die neue Amstel genennetward. Amsterdam ist die einzige stadt in dieser landfchafft,daher sie auch bisweilen in alten briefen Amsterdammer-land genennet worden. Die dorfer, die zu dieser landfchafftgehören, sind Diemen, Diemerdam, Amstelveen , Legmeer,Ouwerkerk, Waarthuizen, Duivendrecht, Boxte!, Ruigewil-nis, Waver, Wavcrveen, Loenen, Mynden, Loosdrecht,L-loten, Slooterdyk und Oostdorp. In Amstelland waren auchehemals die zwey berühmte schlösset! Amstel und Reigersbosch,das erstere nemlich an dem ort, wie die meisten dafür halten,allivo jetzund Amsterdam stehet. LE'. Allgemein. Nie-der!. O.--A
'Amsterdam , oder Amsteldam , lat. AmüLioäsmum, oderLmlksroclÄmum, die vornehmste stadt in Holland, und eineder berühmtesten Handel - städte in der gantzen weit, war an-fänglich nur ein kleines castell oder schloß, Amstel genannt, andein fluß dieses nahmens, von dem Herrn Gisbrecht oder Gi-selbert, der dahero auch den zunahmen von der Amstel bekom-men , erbauet; welcher allerhand einwohner, doch meistensfischer, zu sich zog, deren Handel mit den benachbarten den ortdergestalt in aufnehmen brachte, daß in kurtzem ein grosses dorf,und endlich eine ziemliche stadt daraus erwuchs, bis selbige mitder zeit zu solcher schönheit, reichthum und macht durch ihreHandlung gestiegen, daß sie wohl vor ein wunder der weit ge-achtet werden mag. Florentz IV. Graf von Holland, begabte siean.i2z 5-mtt sonderlichen fceyheiten-doch blieb sie noch stets unterder Herren von Amstel botmäßigkeit, und ein anderer Gisbrechtvon selbiger familie baucte daselbst brücken und thürme; auchfieng man an, auf dem nächstgelegenen felde mehr Häuser aufzu-führen , und bekam also der ort den nahmen Amsteldam, dasist, eilt dämm der Amstel. Hernach ward diese stadt der Graf-fchafft Holland einverleibet, und Wilhelm IV. gab ihr an. 1542.neue privlleZlcl, welche Albertus aus Bayern folglich bestätig-te, und den bürgern die freyheit ertheilte, die stadt zu vergrös-fern. Die gute läge des orts, der fleiß der einwohner und derglückliche Handel, brachten ihr täglich grösstem Vortheil und an-sehen ; und weil sie bishero nur mit Pallisaden verwahret gewe-sen , so ward sie an. 1482. mit mauren zuerst umfasset, bliebauch hernach unter dem Hause Oesterreich, bis sie sich an. 1587.nach einer langen belagerung an Printz Wilhelm von Oranienergeben mnste. Und nachdem sich aus Antwerpen, Brüssel undandern orten viel kaufleuthe wegen der harten Spanischen be-drängnisse dahin geflüchtet, so geriethen die commercien je mehrund mehr in flor. Es liegt aber diese vortrefliche stadt auf einemso niedrigen gründe, der zwar meistentheils durch tief eingestos-sene mast- bäume bevestiget worden , daß sie in grosser gefahrder Überschwemmung stunde, wann nicht ihre gegen die Mee-res - fluchen aufgeführte starcke dämme und schleusen in sorgfäl-tiger obacht gehalten wurden. Der abgedachte mitten durch diestadt rinnende kleine Amstel-fluß machet allda den grossen canal,Dammerack genannt. Dieser canal oder gracht hat unterschied-liche brücken, darunter die am ausfluß desselben, die neuebrücke genannt, die berühmteste ist, wegen der dabey befind-lichen schleusen und der aussieht in den Hafen , so wegen dermenge der darinnen liegenden schiffe, kaufmanns-waaren undboots-leuthcn wunderwürdig anzusehen ist. Ausser diesen sinddie Kayfers - gracht , Heere-gracht, Prince-gracht, cmgelund andere mehrere von grosser weite und tiefe, daran der randan beyden feiten mit gehauenen steinen ausgesetzt, und die dar-nebst bin gehende straffen mit linden - und ulmen - bäumen be-pffantzt sind. Die übrigen gaffen der stadt sind schon und ge-raumlich , die kaufmanns - laden nut den koftbaresten waarenangefüllet , so, daß man da findet , was Chma und Indienan reichthum und kostbarkeiten besitzet. Die platze, ktrchenund public - gebäude, sind alle prächtig und herrlich anzusehen,und unter diesen letzter« sonderlich das stadt-haus nicht ohne Ver-wunderung zu betrachten. Die raufmanns-beurse und das Ost-Jndische Haus, so wegen ihres baues beträchtlich, sind voll vonallerhand sorten auswärtiger Paritäten und kostbarkeiten, welchedie zu allen zelten des jahrs aus den weit eMlegensten ländern derweit anlangende schisse allda ausladen. Man liehet auch unter-schiedliche arsenale und zeug-Häuser mit allemschiffs- geräthezu ausrüstung der Indianischen und andern flotten wohl verse-hen. Die St. Nicolai - krrche, sonst die alte genannt, sti diegröste in der stadt; folgends die St. Catharinen - kirche, in
I t » welcher