Band 
Erster Theil. A - Be.
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amu amy

starckes wein-sauffen legte ihn an. 1640. im z-r. zahre se>nes al«ters ins grab. Von seinen vorfahren ist keiner gewesen, der sommmschränckt zu regieren sich unterstanden, und war er der er-ste , der einen Mufti hinrichten ließ , und sich selbst für GOt-tes Statthalter erklärte. Er verlachte die Santons und ande-re ordens-leuthe, fastete den Ramefan über nicht, stellte bät-tagean, und bätete selber nicht, war sehr raachgierig und grausam,konnte sich aber treflich verstellen, und pflegte zu sagen: Dieraache veralte nicht, ob sie schon grau werde. Er verließ15. Millionen goldes, da er doch die casse gantz erschöpfet gefun-den hatte. Die reichen beklagten seinen tod am wenigsten, alsdenen er, um sich selbst zu bereichern, am gefährlichsten war,doch bedauerte ihn der pöbel, weil er den Grossen in.ihrer ge-waltthatigkeit einhalt that, um seine tyranney allein zu üben. Erlas fleißig den Machiavellum, welchen einer von seinen Renega-ten ins Lürckische übersetzt hatte. comlu. äs LüslLo-

<ronä. Ottoman. Pforte, rc.

Amus, siehe Amu.

* Amus, oder Amis, ist ein alter Egyptischer autbor, wel-

cher von Plutarcho und Synesio angezogen wird. Vielleichtmöchte es eben derjenige Amus seyn, deme man der Amoneerschriften, von denen Philo von Biblos, wie auch EusebiusMeldung thut, zueignete. äs lüde <L Oüriäs.

in Diane. D« bibl. äs8 ant. prost

Amustan, siehe Amititan.

* Amuthantäus, wäre nach der meynung Eratosthenisder acht und dreißigste König zu Thebe in Egypten , welcherPhreroni oder Nilo in dem jähr z4yo. kerioäisuüsnL, 1224.jähr vor Christi geburt nachfolgete. Er regierete 6z. jähr.Die Thebanische Könige, so ihme nachgefolget, sind nicht be-kannt ,. bis gantz Egypten unter Amenophis unter einen einzi-gen König gebracht worden, stick. 0« ist», bibl. äes still.

prost äsnsÜsrtiLle äs st, cstron. äes ÜMptien8.

* Amuy, Amuya, ist eine stadt Indiens, jenseit dem Gan-ges in Asien. Sie ist in den charten Sansons, bey dem west-lichen gestad des sees von Chiamay, an den grentzen des ei-nen theil des Mogolistan ausmachenden Königreichs Kandua-na gelegen. stt/ar^, viel. 6so§r.

* Amweiler, eine kleine stadt am ffusse Queich in der Un-ter-Pfaltz, zwischen Landau und Kayserslautern, war vormaleine Reichs-stadt. Das dabey liegende schloß Triffels ist vonFriderico Barbarossa erbauet worden.

* Amyclä, des Amphionis und der Niobes tochter; als ihr

vatter mir ihren brüdern von dem Apolline und der Diana ih-res Hochmuths wegen mit Pfeilen erschossen worden^ wurde siemit ihrer schwester Meliböa, und ihrem bruder Amphion er-halten. III. 5. 6. die Ursache aber, daß sie die

götter verschonet, war, weil sie die Latonam für ihr leben an-geflehet , wofür sie auch zur danckbarkeit derselben den erstentempel erbauet haben. Doch berichten auch andere im gegen-theil, daß des Amphionis gantze familie auf einmal wäre aus-gerottet worden, und niemand von seinen Andern mit dem le-ben davon gekommen. II. 21.

Amyclä, eine stadt in Italien, zwischen Cajeta und Terra-cina. Man hält dafür, daß sie von einigen, so sich aus der stadtAmyclä in Peloponneso dahin begeben, erbauet worden. Ihreeinwohner waren so albern, daß sie, der Pythagorifchenlehre zu folge, sich scheueten, einiges thier zu todten, und sichlieber von schlangen und Würmern, deren es allda die mengegiebt, beißen und stechen liessen, als daß sie denselben einigesleid zugefügt hätten. Wegen eben diesem fleiß des Pythagorälehre zu folgen, solle Virgilius diese stadt rscitss lln^clss,das stille Amyclä genennet haben. Allein das von dieser stadthergenommene bekannte spruchwort: Lmyslss ülemium. per-äiäit, Amyclä ist durch stillschweigen zu gründe gegangen,weiset uns auf etwas anders. Die beste auslegung davon schei-net des Ciceronis, deren uns Servius über Virgil. v. ^64. erin-neret : Es hatte nemlich diese stadt aus einer falschen politic,oder vielmehr aus trägheit oder zaghafftigkeit der vorgesetztenalles unrecht von ihren benachbarten erduldet, wodurch siedann nach und nach dergestalten angethan und geschwachetworden, daß sie sich zuletzt nicht mehr erhalten mögen. Nocheine andere erklarung ist die folgende, deren auch Servius ge-dencket. Man hatte sie oft durch falsche lermen beunruhiget,dannenhero bey lebens-strafe verboten war, sich bey dergleichenentstehenden rumor zu rühren und in Verfassung zu setzen. End-lich bedienten sich ihre feinde dieser gelegenheit, überfielen sie un-versehens, und rieben alles durch die schärfe des schwerdts auf.

11 b. III. c. 5. üb. VIII, L X. c. 2Y. inüb.x. Aneiä.in säsg. As. *

Amyclä, eine stadt in Peloponneso, in der provintz Law-inen , nicht weit von Sparta, nahe am berge Taygeta gele-sen , war wegen des Castors und Pollux, wie auch wegen ih-rer vortreffichen Hunde berühmt. Es war auch daselbst einrempel dem Apollo zu ehren gebauet, welcher deswegen Apol-lo -nmyclaus genennet ward. üb. III. georZ.üb. III. üb. VIII.

- in Bithynien, an dem Bosphoro Türs- -

, Mims Chalcedonien; von Arriano wird er Lamia, vonandern Amyct oder Amycli genennet. Einige sagen, -aß es

amy

das heutige Lala msrmorss sey. Virgilius 'sens üb. V. Lnsiä.

* Amycläum, eine stadt und Hafen in Creta. .

* Amycläus , ein beynahme des Apollinis, rvE §

der stadt Amyclis in Laconia herkommen soll, wellbesagter stadt ein besonderer tempel erbauet war. .-sMtempel stunde seine statue von ertz, welche zo. cubiw°dabey aber der verfertiger derselben wenig fleiß ange>^,hatte, indem sie sehr schlecht war. üsscm. iy- sW

nenhero suchten dieLacedämonier dieselbe ansehnlicher^.,/ Kbarer zu machen, und liessen sie starck vergülden,

aber von dergleichen metalle wenig bey sich besassen , I strichten sie durch gantz Griechenland. Inzwischen wollte eswol chicht zulangen, was sie aufgetrieben hatten,verguldung dieser statue benöthigt waren. Sie ftaM,4, Egen das Omculum um rath, welches den aussE/Mtheilte, den Crösum zu ersuchen, daß er ihnen soals noch mangelte, zukommen lassen möchte, E

s'ntLZm. VII. p. 241. Nicht nur erweispel, sondern auch die gantze stadt Amyclä war dao^-/.Apoüini gewiedmet; sä 8cstimn Vbeb. 1 '/. A 1E

L sä Ilomsrum II. L. v. z84- und wch, s,, ts

22. llsäis von Lacedämon lag, V. 4. so jhrsi

Lacedämonier den tempel nicht anders an, als wenn d'deigenen stadt zu Lacedämon stünde, daherkam es auast,Wihre heiligste Verrichtungen darinnen geschahen. DevI^Mberühmten friedens-schlusse zwischen ihnen und denen xsfern, wurden alle Puncten hiervon in faulen gehauen, „ Mbey ausgemacht, daß die Athenienser ihre säulen in Ist,,, ^pel der Minerva zu Athen neben die statue diesergsu ^1»Laccdamonier aber die ihrigen neben des Apollinstn« />-oft-erwehnten tempel zu Amyclis sollten setzen lassen. ^

Amyclas, der fünfte König in Sparta, ein Emoms, welchem er auch folgte. Die Poeten gebenein vatter des Hyacinthi gewesen, welchen Apollo gelles F'eme blume dieses nahmens verwandelt habe.

tsm. ksb. z. ,/jF'

* Amyclas , von Heraclea, ein Weltweiser und leb FiPythaaora, läge mit allem fleiß dem üuäio 6eomes ^feldmeß-kunst ob. Diogenes Laertius thut von wßileben Democriti üb. ix. Meldung, üb. U- w

*2lmyclas, »vare ein schiff-patron, deme sich IuAhM

welcher sich als ein unbekannter in das schiff begehr, ebey einer entstehenden ungestüme zu erkennen gäbe st, MUAmyclas zurück kehren wollte, sagte: Förchte dmi ^ c»du fuhrest Lasarem und all sein glück. LssssreIsrisi/ue kortunsm vebis. lib. V. v. 520

Amycus, ein sohn Neptuni und der Nymphe Un s 1nig der Bebrycier in Klein-Asten, pflegte die MIstF'!bringen, indem er sie in einen wald bat, unter dem^^osein kämpf-und lust-spiele zu halten.

daselbst anlangten; und Pollux gleichfalls zu ewA -etllAkämpf von ihm eingeladen wurde, merckte dieserrüste feine gesellen zu hülste, und brachte jib- ^um. in iä)-ü. 22. in klw- ^

. ^Ämydenus, (Theodorus) ein Niederländer c Ä K!tzogenbusch gebürtig; mit dem Cardinal Andreaer als Page nach Italien, und als dieser daselbst " s>Aj.kam er wieder zurück nach Teutschland und HollastMe Ll>ressete er nochmals nach Rom, begab sich insnsnum, und wurde Mvosstus in Luris v

an. 1628. einen tractat äs kietsle üvmsns ^

LsIZ.

Sie rief den

Amydon, eine alte stadt in Macedonien,von andern Verdari genannt; deren Homerus n>> „„esaedencken, weil die Trojaner von bannen hülste vuden- .

Amymone, des Königs der Argiver, Danar wche, indem sie nach einem wilden thiere mit dem z>»

einen Satyrum im walde verwundete, """ . '

seinem willen zwingen wollte. <

Hülste , welcher sie auch errettete, . .

von sie einen söhn Nauplius gebohren. Alex«'^.das btldnls dieser Prinzeßin in einen smaragd D" cF

üb. vm. L7ZW. , Ms/f-

2 lmyntas 1.der neunte Königin MacedoMAAr.F

nemvatterAlcetasä.A. ^4^7.^.0^27. M ycs

226. Der Persische General Megabyzus u raHEmee wrder ihn zu selbe, um den gewaltsamen tov z ^s>j/ fldes Amynta söhn,Alexander,seinen Abgesandten Mte, ^,

2. ä.N. ^77. L. L. 507. v. L. 247. angethanmit dem frauenzimmer ziemlich grob umgegand^M<stM^lern der Oberste Bubares, welcher diese voller Zj„elN^v>nahm des Amyntä tochter zur ehe, und bcWNss^.ger-vatter. Er starb ü. U.; 50;. ü. L. 479- ^ ^

v-LsHH' I«S»7üb. VIÜ 's? L^sbrün. ^fttt -,,v

Amyntas II. der i;. König in Macedonien, e.) r- ^chelao L. U.; ^ Y2. II. L. z 9». Oi>mx. XLV 1 I-regierte nur ein jähr.