Band 
Erster Theil. A - Be.
Seite
382
JPEG-Download
 

Z82

ana

Jüden mit grossem fleiß angelegen seyn, die ihm aber an. 608.einen grausamen tod anthaten. Es werden ihm einige tractate,sonderlich einer unter dem titul: Lompsnälaria Käei inlillmio,beygelegt, welchen jedoch einige dein Anastasio 8inait,L, diemeisten aber dem Athanasio oder CyrilloAlexandrino zuschreiben.

KN. ult. kiiocT. üb. XVIII. c. 44. in

snnkll. <L in msrczn. aä 6. 21. Xov.

Anastasius, Patriarch zu Constantmopel, war den bilder-stürmern zugethan, und wurde von dem Kayser Leone Jsauri-co an Germani stelle, welcher sich den bilder-ftürmern sehr wider-setzt hatte, um das jähr 7;o. zum Patriarchen verordnet. Etlichemelden, daß als er diese wurde in besitz nehmen wollen , ihne dasgemeine volck mit steinen zur kirche hinaus getrieben; ungleichen,daß er unter dem Kayser Constantino Coprouymo alles dasjeni-ge gewilliget habe, was derselbe in glaubens-sachen vorgenom-men. Nachgehends ergriff er die parthey Artabasti, der sich wi-der den Kayser empörte, wurde aber gefangen, mit schlügenübel tractiret, rückwärts aufeinen esel gesetzt, und in dem renn-platz herum geführet. Doch erlangte er endlich wieder die gunstdes Constantmi und dadurch das Patriarchat, welches er auchbis an seinen an. 7?;. erfolgten tod besessen. 7'/----/^», c^e-an. L. 7?o. cllron.ecclef. (IrTL.

still. ecclof. üec. VIII. c. 6. art. 4.

Anastasius, Patriarch zu Jerusalem, war vorhero über dieheiligen gesässe dieser kirche gesetzchund gelangte zu dem Patriar-chat nach dem tode Juvenalis, um das jähr 458. wie ihm derAbt Euthymius, der grosse Einsiedler genannt, vorher soll pro-vhezeyet haben. Evagrius berichtet, daß dieser Anastasius dascdict, welches Basiliscus wider das Chalcedonische Lonciliumheraus gegeben, mit unterschrieben habe; doch andere läugnensolches, und sagen vielmehr, daß Basiliscus, dem des Anasta-sii standhafftigkeit bey dem rechten glauben zuwider gewesen, ihnab-und einen ketzerischen Mönch, nahmens Gerontium, um dasjähr 476. eingesetzt habe, das jähr darauf aber ist Anastasiusgestorben. , vita sturstem. axuä 8nrium L Lollanä. all

6. 20. starr. lib. III. c. 6. an. L. 458.

Anastasius, war anfangs ein Mönch in dem kloster Mon-te Caßino, hernach Cardinal und LibliorsteLarius bey StephansII. um das jähr 7?4. Er schrieb Ilijloriain tmnsl-ltionis 8. Le-

irecliÄi. in ligno vit-L.

Anastasius, Bischoffzu Nicäa, war ein berühmter Prälat,der zu ausgange des VIII. und anfange des IX. Lculi lebte, wieman aus einem gewissen wercke schliesset, darinnen einige fragenvon kirchen-sachen beantwortet werden, welches man diesemAnastasio beyleget, und darinnen das an. 707. zu Constantmopelgehaltene Lonoilium angeführet wird; wiewol einige Gelehrtesolches dem Anastasio Nnaits- zueignen. Es wird ihm auch eintractat 6e lacra 8vnaxi, sr äe rion juclicairäo , äegue Oblivionsürjuriarum beygelegt, welchen Turrianus aus dem Griechischenins Lateinische übersetzt, und Henricus Canisius in wmo III.Lneiqir. leÄ. unter dem nahmen des Anastasii 8inairse, herausgegeben. Die zeit seines todes ist ungewiß. Lei?«»-»,, äe lbrixt.

ecclsfi Lo.

2 lnastasius, ein Römischer Abt, wie auch Priester und 8i-bliotkscarius. Er wurde an. 869. mit einigen andern nach Con-stantinopel gesandt, um eine heurath zwischen des Kaysers Lu-dovici tochter und des Orientalischen Kaysers Basilii Macedonisältestem Prmtzen zu stiften: bey weicher gelegentzeit er dem Lon-cilio daselbst beywohnte. An. 87 ^- schickte ihn der Papst Hadria-nus mit dem Abte Cäsario nach Neapolis, um den BischofsAthanasium, welchen Servius, der Hertzog von Neapolis, ver-jagt hatte, wieder einzusetzen; er konnte aber seinen zweck nichterreichen: daher er, auf befiehl des Papsts, sowol die Geistlich-keit als das volck zu Neapolis in den bann that. Wenn er gestor-ben, ist ungewiß. Es behaupten aber etliche, daß er bis auf dasjähr 886. gelebet habe. Man hat von ihm die aLM LonoilüLonllantinopolitani guarti oder fioneralis plsuclo-oÄavi, wel-che er aus dem Griechischen ins Lateinische übersetzet hat; die3ÄL Loncilü Xicreni II. so er gleichfalls Lateinisch gemacht; lü-Aoriam LcclelialliLLni leu Lüronogrspstiam irixarlicam ; Diilo-rism äe urbis stoman. Pontikoibus , von Petrv bis auf Nico-laum, welches etliche für eine continuation der lebens - beschrei-bunq, so der Papst Damasus verfertiget, halten; Lolisemneaäs lis , guL speclant aä stillornun Noiiotsteletarum , und an-dere. KFel-ett. cle lcrixt. eccl. c. es;.

Anastasius, ein Abt in dem kloster St. Enthymii, in demgelobten lande, gab um das jähr 749. seine besondere meynungvon dem triLZio an den tag, und schien also von der H. Drey-faltiqkeit einige irrige meynung zu haben, dahero JohannesDamascenus an Jordanem Cenobiarcham ein schreiben abgehenließ, darinnen er dessen irrthum widerlegte. Er hat em buchwider die Jüden geschrieben, welches Turnanus ins Lateini-sche übersetzt, und sich in como III. sntignsr. Isctionum Laniliibefindet. a/ bist. Ist. Ihr. eccl.

Anastasius, 'rstsopolim, war von Antiochieu, und wur-de so zugenamt, weil Antiochien bey den Alten auch Theopolissoll genennet worden seyn, wie Stephanus berichtet. Er lebtezu den retten Cyrilli, und hat eine erzehlung von demjenigenhinterlassen, was sich m Persien zwischen einem ChristlichenHistonco und einem Heyden zugetragen.^-// lib.I.äe List. OrLc.

* Altaftasms, stxoLrNmrius oder Xuntius der Römischen kir-

ana

chen in dem VII. steculo, wurde von den MonotMAEfolget. Er schreibe einen bries an Theodosiuin, emsü ^ hri»von Gangra, über den tod des Mts St. Marinu ^ -in der sammlung Anastasii öibümstecarii sich befindet-de den n. weinmonat desjahrs 666. in ein schloß sst/je.D« Fr«, bibl. cles aut. ecclös. clu VII. VIll- ek

* St. Anastasius, Bischoffzu Pavia in Jta!ien/v°'^ sii-aus einem vornehmen geschlechte gebohren, und

ner jugend in die Arianische ketzerey verfallen war-er Priester worden, bestellten ihn die ArianerPavia um eben die zeit, als der recht-gläubigeCatholischen kirche daselbst vorstund, zu ihrem BU er E?er aber die Arianische stete freywillig verlassen,

Catholischen Bischofs zu Pavia erwehlet, und hat s'Mis'dem, an. 679. daselbst gehaltenen 875-060im übrigen aber seiner kirche 12. jähr vorgestanden- ^ st-an. 680. und ward zu Pavia begraben. Seiner wi^may gedacht. /_.?»,E. ^liem Ä

* St. Anastasius, Abt zu Suppentocia m

anfangs Xowrius Lpostolious, nachgehends aber sta, ry

Mönchs-orden, und lebte mit noch 9. andern E

stel äi St. Hella in einem kloster, darüber er M

Abt erwehlet wurde. Als die zeit ihres todes heran n»ten sie eine stimme vom Himmel, welche sie alle, o>p V 'von der Welt abforderte, wiewol auch dieser letzte^Anastasii vorbitte die gnade erhielt, daß er samt dem ^ i -zugleich an. z6o. seinen geist aufgab. Man hatjan. zur feyer bestimmet. Dialog. M

* St. 2lnaftasius, ein Mönch aus Persien S/bn "in seiner jugend allerhand magische künste von

und ward durch einige gefangene Christen zu snnevChristi, glaubens beweget. Darauf reistte er nachließ sich daselbst taufen, und nähme in dem ohnwell^genen kloster den Mönchs-Habit an. Als er abernach Cäsarea begab, um allda seine andachr Mbekamen ihn die Perser gefangen, und schickten MMs- „gckihn vorhero sehr gemartert, zu ihrem Könige Costm pMsien, der ihn zu gewissen zeiten ordentlich stäupt"/an. 628. an einer Hand aufhencken, und solcherHäupten ließ. Sein leichnam ward in sein riomvon dar aber einige zeit hernach fortgeschafft uss^^et-gebracht. Der 22. jan. ist ihm zu feyren bestrm

xtt. 6. F-ll« , äs iat. remp. lud Dsraol. , .

* Anastasius, ein Abt und schüler des heil. ^

ximi, bey dem er io. jähr lang in grossem ungeumAsestch ^getreulich ausgehalten, sondern auch, als er 1/j/

Rom nach Constantmopel gebracht worden,

allda erdulden, und endlich nach Perberis in

elend wandern müssen. Er starb b«ld hernach ^

an. 664. seine Lpiliola all lVlonaLbos , gpucl vat

tos ist von «Lirmondo denen (lnllsÄsneis Anatmn ^ ,I)V

und auch bey denen wercken St. Maximi gept' z.

* Anastasius, auch ein schüler des Heil. /eNÄjci"byter und'LpoLrillariui zu RvM , der UM

und der Wahrheit willen erstlich nach Mestmbria ^ Ist'und darauf nach Trapezunt verwiesen worden- WAt--gehends noch an verschiedenen orten im elend ye^fts 8^bis er endlich an. 666. den n. octobr. zuben. Er hat eine Lpiüolam aä DkeoäofmMb^terum verfertiget, welche Sirmondus dem'

-inMialii und Combefisius denen wercken desdrucken lassen. cc<oe. daet"

^ * G. S. Anastasius und Felix, 2. MärtY-.L^ et;A» ,ste zu Cordua gebohren, in dem kloster A/bestB ^dann zuin Diacono und letztlich zum Priester/der andere aber von Alcala 6e Henares gebnettgCordua, woselbst er studiret, den Mönchs-Hm" Christe" , E

Beyde nahmen sich einstens in einem wider we hDE

ten tumult derselben eiferig an, wurden "/ welche U -ch85;. enthauptet. So bald solches St. D'g ^MsabH Ezu Cordua, und zwar in der versammlmm ^ ih'sslch e^hielte, erführe, gieng sie zum Richter, "'?.chselbigen , sail>^ms gewissen, daß er sie noch an eben dem<Mf zuh'b>1^'

Häupten ließ. Die erblaßten cörper wurden v" Args

verbrannt, und die asche ins Wasser stE«,

ihnen zu ehren den 14. jan. .. sein^.Wlk!

* St. rlnastasius LorMcMarius, zeugte Mch'ber ^Theophlsta 4. sühne und 2. töchter, waen^hst yockdem Heydenthum ergeben waren, wurde» sie mufl^chde"rer nahen anverwandten von St. PocpMw ch,ch , ^„ E

dem martyrer-tvde aufgemuntert , welchen M HMg M

ste bey St. Porphyr», St. Venantn und anver^ertel Göttliche wunder mit angesehen,vntr ^ ist

twcho sollen ausgestanden haben. Der 'dachtnis angesetzt. L,-L.Anna

- AnEn , ist -In- d--

num auf dem Oceano onomali, dre voll d^ soM^, ^che sie entdeckt haben, seit kurtzem ^ hevome c

nct worden. Baudrand sagt, E seye - As,begreift nur zehen meilen in ihrem, ' rrt"

dem 17. grad 20. Minuten l«i!iruäuus