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von der inM Sagvan, wie auch drey Meilen
* Ks ^ ^ Sarigan. /.e , hilf. äes Isis« N-lnsnes.
Anqthalonus , oder Anathalo» der zweyte Ertz->vlssx„ r^Üano, ein Grieche, war erst Bischoff zu Brestaber vom Apostel St. Barnaba, wie er eben in Cy-M >vü^ x' ums jähr 47 . M obgedachten Ertz-Bifthoffli-VÄj /Ordert. Er hat unter Nerone viel um der lehreW. q« ausgestanden, und ist ohnweit Bresttaden 2 .-;.
gestorben. Sein leichnam ward in der kirche St.
^, an. r; 72 . aber in die Cathedral-kirche verle-
An^ wm. IV.
^tex VMs, ein söhn des Neptuni, welchen des Atlantis. * )^^!cyone, zur weit brachte. II. 8 .
bAhäiidei « , ein frauenzimmer, mit der Apollo seine lie-
°hnien ^^dt, auch einen söhn nahmens Chium von ihr, ^ Welchem die insul Chius ihren nahmen hat.
t^ich , dieses wort wird unter,
tzM, stzAucht, ( ^ bey denen Heyden für einen götzen-ein?« Ast also zu nennen pflegten, well diezemaen,Dffey ^Uahr sich befürchteten , und die götter um ichutzkA, Und ?,« ^ s Ehier einen schild, Hut und dergleichen hin-U ^ "cheludde dabey thaten. äs ,Iur. ver.
ein der Gottheit geweyhtes und im tempel<ie n b seschencke, weil «V-tZ-itv«, weihen bedeutet, ^s-' d- g. x omr.;. Wenn sie aber ein siehe, acker, gebäude,gvttern wiedmeten, nenneten sie esMI «t- (;.) eine Verschwörung und eydschwur,dieSs 22 . ( 4 .) eine verwünschte, verfluchte fache,
.b" nems^^Hevraischen das wortL^wn, Oberem, eben^ sdwol eme geheiligte al ''
en _11,,- ——, -
Vs"' l°wol eine geheiligte als auch eine verfluchtech.'7.Lne verwünschte fache wird es gebraucht folua8. l. 8sm. XXV. (5.) Den bann oder die^n der kirche und Christlichen gemeine. L-Ärs-rVn k,Xe^k>'.^8y. segg. bey denen Ebräern waren
Der l .Xiääui, oder kep-rmtio <L>,„5Unt, bestund in einer absonderung von der öf-schabe S^sellschafft auf ;o. tage lang, L/I. X. 8-von einer öffentlichen Person, alsdann es>in?-?et, „«kvbucuin hieß, welches mit grösser» ceremvnien-MlV und, wi, Lkr. L. XXII. V ;. mit
IlnNck, yiey, Iveirr-c
A^udeaen Pfeiffer -müguir,exempeln barthut, ir
h, ?" c. -7 '-ss wurde, theils nur von einem privat», Äivectivürx^u ivas Ursachen solcher dann zu geschehen pfleg-te aber ^et Lsx. Valmuä. p. 17;. 24. an. Er
« Illenb,äx,sUuu die Person, so excommuniciret werden soll-Zr«?» w x« war, an ihr unter dieser formn!: krackem X.Net durch jwlnunieLrions, verrichtet, der abwesenden hm-Ug,' B)er«... u boten oder durch ein kiogrLmm» angekun-uun m ioicNl'in bann stunde, durfte sich , so lange
ch^vqhx.'wn m solchem bann stunde, durste sich, 10 ränge.-.el, ss»is ^V^eder sein Haupt bescheren, noch baden, nochsei» o,Mb ch?°-personm bestehende gcscllschafft kvm-»r,k 7 - aber n^b^-nNs- N/,n»,r,ik. leate man einen grossen
x"»«,l^bcha^w io.per,onen oeueycnve ^>4^,d Vil, dess,« ^r wahrender bannzert, legte nran einen grossen" ^Me '/arg, zum zeichen, daß er die st. ^
, zum zeichen, daß er die steinigrmg ver-hingegen die excommunicirte Person nachslgL "er duffe vom banne wieder entlediget wurde,^rnist> vtzch ^ wst diesen Worten : Lblölutus es L res ribi> " folgenden: lbbsolueus eü X. X. L res eü:
H^ssvar, wann der bann von einer privat - Personqlei^ü' sprach auch eine privat-person wieder da,m°,.ss>wre von dem öffentlichen eine öffentliche. Der
l>kM, rv-Nwre von dem öffentlichen eine öffentliche. DerOberem oder äevoci» hieß, und alsdann ge' wann der erste nichts verfangen wollte, ve-e!iv M»g ,, wrt^einem öffentlichen fluche verbundenen ver«lo "wer dieser formul i X. X. äevows <L malecliLtus
sso Ist execriNio: in illv jursmentum: in il-
^lchi-x »Vfu!«>.?^gleichen Ltt«rqx/. Oex. Vxlm. p. 827. nochde» . berx."''". c>ttbissb?^ beiliatbum IV. 26. Ein
st»
.,-omirer. Jüdisches Mr-
^I^vntter mrndurftewederlehren, v ^ ssn-
. ... vwslohn arbelten,nochnnt emand u ^ §>dersel-
^ 2^de ihm eine Hütte gebamt, uüd derM g . ^ ^
Äen weit zu nahe kam , oder gar ^ ^ gxad' war gleichem banne unterworffen. ent-
^lt oder ignomimoü. exx:l Wieder um»
m^lMeAng von aller Hoffnung stma ^ach der
^iih^urfm. Mtioa. Vbr. p. iso^ erzehlett'
Lwins und Jul. Casar ^li-
Misim auch bey denen Heydenbrauchllch ,.re» Z?^r hab,« -- - ^ ^
x"> ei«»^r hab^-.s vrmnynu, >vv>.vx«. ,
H derer An«a^ dreyfache art des bannes gehabt, de-dttiss «'dnen bi^ostel zeuen eingeführet worden, die ande-e^l. ^n diesch, "af Consiantinunr N. gewähret, und die
tl.i
l- js." wesem .'"'.^»,mrn»»un> .... u—, ..... ...vl»? äs n. ^ Vtzv dauret. Osx. LMiquir
st ÜLM. V. 6. wie auch De/,w ciikqui-
fm,?! der RömiH' ^ g"- V §. t. gedenckm eines Lna-
und kirche, weiches St. Adalberti nah-
wird. °' wtederbringung des geschehenen diebstahls
^boh^gen vÄ.üadt' M War
?h»en^' wvM^^ ^ Palästina, im stamme Benja-' ^ bester wohnten, auch Jeremias
^Aone ist Äi^?ölcker in OalÜL Xarkoneich. welche"^r. ^ ^nannten OMixis Oapiäsis oder üsr-
cuUs wohneten. Man glaubt , daß es die gegend sey, woheutiges tages la Crau oder Camarque lieget. , III. 4.
* AnaMia, ehedem eine stadt in Oaliia Xardonenü, oh-ne Zweifel von dem volcke llnastU also benennet. III. 4.
* Anatis, ein fluß in Mauritanien. ?^E,V. 1. wie Ma-riana darvor hält, soll er heutiges tages Zilia heissen.
* St. Anatolia, eine jungfrau und Märtyrin, war wegenihres heiligen lebens in Italien sehr berühmt, und that ankranckm und besessenen viele wunder. Als sie aber aufDembefehl denen gvttern nicht opfern wollte, führte man sie in diestadt Tyrus, legte sie auf die folter, und marterte sie mit bren-nenden fackeln, darauf steckte man sie in ein tiefes gefängnis,und muste ein zaubern, Audar nahmens, eine schlänge zu ihrbringen, und die nacht über bey ihr lassen, von welcher sieaber nicht beschädiget wurde, hingegen, da gedachter Audarden morgen darauf ins gefängnis trat, fiel ihn die schlängealsobald an, die Anatolia aber befahl ihr, ihn unverletzt zulassen, worauf die schlänge darvon gelauffen, und der zaube-rer sich bekehret hat. Endlich wurde die Anatolia, nachdemman ihr noch allerhand martcr angethan, an. 240. erstochen,und zu gedachtem Tyro heimlich begraben , Audax aber mustegleichfalls den märtyrer-tod ausstehen, sem weib und seine An-der nahmen seinen leichnam mit nach Orient m fein vatter-land. Ihnen ist der 9. jul. zu feyren bestimmet, ^
cstsl. ä'Liiclor. Vl. 7;.
Anarolico , eine stadt in der Griechischen provintz Despota-to, bey dem Golfs cli Lepanto, liegt wie Venedig mitten imWasser, hat aber nicht über 200. feuer - statte. Die Anwohnerbebauen das nächst gelegene veste land mit weine, davon siedie besten Cormthische rosinen bekommen, so die von Zante angrosse und süßigkeit übertreffen. A->«. vovx^ ^u. 1675.
Anatolien, siehe Nalolia.
Anatolius, Patriarch zu Constantinopel, war anfangsein llmconus zu Alexandrien, und wurde von dem Patriar-chen dasebst, Dioseoro, welcher das Haupt der Eutychianerwar, als Xuusius nach Constantinopel geschickt. Weil nunzu eben dieser zeit diese fette es dahin brachte, daß der Con«stantinopolitamsche Patriarch Flavianus auf dem Ooucilio zuEpheso an. 449. abgefetzt wurde, erhob ihn Äioscorus an dessenstelle, in meynung, daß er es mit seiner partey hielte. Nunerzeigte er sich gegen denselben sehr danckbar, trat aber aufdie feite der rechtgläubigen, als Marcianus nach dem tode desKayfers Theodosil .sunioris auf den thron kam, und schickte sei-ne eonfeßion dem Papste Leons. Nach diesem wohnte er demOoncilio zu Chalcedon bey, worrnnen man einen schluß machte,daß nächst dem Papst der Bischoff zu Constantinopel der ober-ste in der kirche seyn sollte; daher einige sagen, daß er zuerstden titul eines Patriarchen überkommen. Hierüber nun ent-stund ein grosser streit zwischen ihm und Leone; und wolleneinige behaupten, daß Marcianus auf begehren Leonis das be-eret dieses Oancilii caßiret, auch, daß sich Anatolius von freyenstücken seines rechts begeben , welches aber andere in zweifelziehen. Etliche beschuldigen ihn, er habe auch in diesem Oon.silio seine Zuneigung zu den Eutychianern blicken lassen, undwollen dieses unter andern als eine Ursache der mißhelligkeitzwischen ihm und Leone anführen. Er starb an. 458. Oon-cil. Okslc. ritt. I. ;. L6. 8. Leu, ep. <! I. 52. leg. gn. 0.
448. tt 4? 8. O7PXM5, LÜron. esc!. 6rrre. feg. SanaFe, kill.
äs l'LZlile liv. VI. c. z.
Anatolius, von Alerandrien, Bischoff zu Laodicea, lebteum das jähr 28 z. und war ein vvrtreflichcr Redner, Al-Msmg-tici-s und kkilosoxbus. Er wird für den besten auslcger Ari-ftotelis seiner zeit gehalten, und hat unter den Christen zuerst dieschriften dieses kliiloloxbi zu Alexaudrien erklärt. EusebiusCäsariensis sagt, er habe wenig aber ausbündige bücher geschrie-ben. Man hat von ihm einen rractat von feyrung des Oster-festes , und NritllmcricLS Inlliwtiones in 6. büchern. St.Hieronymus gedenckt seiner rühmlich im carLlogo. L></ez>. csiron.
ffüi. lib. VII. c. 26. ^k«ko, LÜron. äe Icripr. eccl.
Fs,o».M. O.rZz.V»//.' äs ülrnkem. e.zc>. §. L c. 67. §.;. Lc.
Anatolius, viaconus der Römischen kirche, zog an.Ferrandum, I)ir>cc,num der kirche zu Carthago, zu rathe, we-gen der frage, die der Kaystr Iustinianus an den Papst Ichan-nem II. hatte abgehen lassen: ob eine Person der heil. Drey«faitigkeit gelitten? Die antwort Ferrandi befindet sich mrt sei»nen wercken, welche P. Chiflet an. 1649. zu Dkjon auflegenlassen, und ist ein brief, welcher den titul hat: äs äusbus mObrisio nLturis, guoä unus äs Lrimrats n-itus pLllusgusäiei poEt. 3N. L. in nvt. kerr-lnu.
Ilnatolius, war von schlechter ankunft, kam aber durchseine kunst-griffe zu der höchsten obrigkeitlichen chrcn-stelle zu Un-tiochia. Er führte erstlich dem ansehen nach em heiliges leben,und gewann dadurch bey dem Bischoff Gregorw einen freyen zu-tritt. Hernach ward es kund, daß er den abgottem geopfert, auchandre mehr dazu verführt ö"kte. Mr Kavi^ Tiberms II. ließ ihnnach Constantinopel bringen /I?"? verdammte ihn ms elend; dasvolck aber war damit nicht zuftuden, und drunge darauf» daß erallda an ein creutz Spangen, Md von wolfen zerristen würde.Evagrius meldet, er habe, als man ihn von Antwchim nach Con«ftantinopel gefangen weggeführet, sture äugen auf ein Marien-bild gerichtet, und der heil. Jungfrau protectwn gesuchet, welcheaber das gesicht von ihm abgewandt , und mit dem Haupte sichumgekehrt haben solle. Ub. V. L«xo«. ZQ. L. 58--.
K k » * Ana-