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* 21 natslms, ein Jurist und kroksckor bey der Acüdemie zuBertiq, wurde von Justiniano nach Constantinopel beruffen,um daselbst die Jurisprudentz verbessern zu hclffen , und diePandeeten in ordnung zu bringen. L«rr/» vu-e ZLror.
* Gt. 2 lnatolius, Bischoff zu Adana in Cilicien, nicht aberzu Besancon in Burgund, war entweder aus Schottland oderSyrien gebürtig/ und St. Chrysostomi guter freund. Er wur-de von seinem Bißthum abgesetzet, und begab sich darauf nachSalins in Burgund / woselbst er auch gestorben und begraben.Man hat seine reliquien im II. stec. und 200. jähr hernachwieder gefunden / und wird er zu Salins als Patron verehret.Derfebr.ist ihm zur gedächtnis bestimmet.
* Anatolius / (Vindanius) von Berytus, wäre ein in
dem Heydenthum sehr eiferiaer Rathsherr, welcher unter derregierung Constantis und Constantii unterschiedliche würdenbefasse. In dem jähr zzp. wäre er VicLrius in Asien, krT-feistus Jllyrici in dem jähr ;4s. und ;;9> Er ist überdiß auchnoch Gubernator von Galatien und Vic-nius Africä gewesen,(vielleicht möchte dieses auch ein anderer Anatolius gewesenseyn, welcher in dem jähr z4y. das commando in Jllyrien füh-rete.) Man haltet diesen Vindanium ober Vindamoninm Ana-tolium für den auckorem der von Photio angezogenen zwölfbücher von dem ackerbau. oax. 8.
, c. 16;.
Anatyndaraxes, siehe Ascrazapes.
* Anave, solle eine von denen 18. Parthischen provintzen ge-wesen seyn, so anders Jsidoro ?-«ü. zu glauben.
* Anaurus, ein fluß in Thessalien, entspringet aufdem ber-ge Pelio. kvmn, in. Di:m. VI. Z70.
* Anaurus, ein fluß in Troade beym berg Jda.
cie rapt. Hei.
* Anausis, ein König derer Alaner und Heniocher, hielt auch
mit um die Medeam an. /'/acE VI. 4;. 266. 272.
* Anax, > ein beynahme des Apollinis, der unter sei-
nen andern nahmen sehr gewöhnlich stehet. Man leitet ihn vonAs? meäels, oder LM 3 her, weit er vielleicht als ein gottder artzney das böse vertreibet. Ixntszm. VII. p. 2^7.
* Anax, ein söhn der erden. stuic. Die land-
fchafft Anactoria bekam den nahmen von ihm, m welcher erals König regierte, welchen sie auch so lange behielt, bis Mi-letus dieselbe nach seinem nahmen Milesiam nennte. Iclemstck. 2. Er hatte einen söhn nahmens Asterium, welcher zehencubitos lang war, und den einen theil der insul Lade nachseinem nahmen Asteriam nennte. /^-»stttia.
Anaxagoras, König der Argier, ein söhn Argei und Nach-folger Megapenthis. Unter seiner regierung wurden die weiberschwärmend, daß sie nicht in den Häusern blieben, sondern aufdem selbe unter einander herum liefen. Als ihnen endlich Me-lampus, Amythaontis söhn, von diesem übel geholffen, theilteAnaxagoras zur danckbarkeit mit ihm und seinem bruder Bi-as das Reich in gleiche theile. Man glaubt, daß dieses um dasjabr der Welt 2741. geschehen, da Perseus, ein enckel des Acrisii,das Reich von Argos in die stadt Mycene verleget. lib. II.
Anaxagoras, ein berühmter kkilolopllus der Ionischenschule, von Clazomene in Jonien gebürtig, soll nach Apollo-dori fürgeden im ersten jähr der 7osten Olympiade gebohren seyn.Er war ein zuhörer des Anaximenis, und trieb die Philosophiemit einem solchen eifer, daß er schon im rosten jähre zu Athenandern selbige wieder erklärte. Unter seinen jüngern , welchesich nachgehends berühmt gemacht, werden insgemein Arche-laus, Democritus, Empedocles, Euripides, Pericles, Socratesund Themistocles gezehlet. Von seiner Philosophie finden wir inden schriften der alten noch hin und wieder einige spuren. Vondem Ursprung aller dinge soll er auf eine weise philosophirthaben, daß er nebst der martcrie einen geist gesetzet, welcherdie Materie in eine ordnung gebracht; nur hat man noch nichteinig werden können, was er sich von der Materie vor einenconcept gemacht. Dickinson, welcher überall awmos gefundenzu haben vermeynet, halt auch hier dafür, daß Anaxagorasunter der ersten Materie dergleichen kleine untheilbare theilgenverstanden. Andere glauben, daß er die erste Materie vor etwas-üßiges gehalten, wie sein Vorgänger Thales gelehret, daß allesaus dem wasser seinen Ursprung habe, welches damals eine gargemeine lehre war. Dem sey wie ihm wolle, so hat er dochdie materie vor ewig gehalten, und sich hiemit des irrthums,der bey den alten Philosophen sehr gemein war, verdächtig ge-macht. Es haben ihn auch einige unter die Atheisten zeh-len wollen, weil er entweder dafür gehalten, es habe sich dergeist mit der materie aus einer Nothwendigkeit vereiniget, oderdoch die göttliche Vorsehung aufgehoben; doch haben anderevermeynet, man könne nicht erweisen, daß dieser kküolopliusgelehret, der geist habe sich nothwendiger, weise mit der Mate-rie vereinigen, und aus derselben die natürlichen dinge Herfürbrmgen müssen, daß er folglich keinen platz unter den Atheistenverdiente. Ausser dem soll er auch behauptet haben, daß in demmond Hügel und thäler, auch menschen anzutreffen, und daßdie sonne em grosser feuer-klumpen sey, der schnee aber nicht vorAndern schwach anzusehen wäre. Das höchste gut hat erM ^"Aachtmig der natur gesucht, als wodurch er dasgErnh rn die rechte freyheit zu setzen vermeynet. Denn erpflegte zu sagen / er sey bloß dazu gebohren, daß er die
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zeit mit detrachtung der sonne zubringen solle ; ss^iiesnach einiger meynung se viel zu verstehen gst>en-.MMdaß er in der sichtbaren sonne den allmächtigen ewlgess-^Mbetrachtete; welche auslegung, wenn sie auch w?? ,„cl?
hatte, so ist doch einmal ausgemacht, daß derbloß zu der betrachtung des göttlichen Wesens / ' AN.vornemlich zur ausubung seines willens erschallen . MDamit er in seinem studieren desto weniger geYNsch,de , hat er sich sowol um seine güther alsterland unbekümmert gelassen , und meynen per ssund Philo wunder, wie löblich er dadurch gehand?" >'stere will die leuthe bereden, daß ihn GOlt dazu anU,^ d'".Als er einstens seinen zuhörern die Ursachen bernaturu^Mge erklärte, und man ihm die zeitung von seines sohns^, Mte, sagte er mit gantz gelassenem gemüth: ich wüsteeinen sterblichen söhn gezeuget hatte. Es beklagte 'yu^Maeiner, daß er ausser seinem vatterland sterben musst /jßliMdie antwort gab: Laß es gut seyn, mein freund, d?uuss„peyU,rall einerley ins grab. So meynte er auch, es war«'» uWeisungen zum tobe, die eine sey die zeit vor unserer S' 'andere aber der schlaf. Weswegen er sey verdannw.ist keine ausgemachte fache, indem inan weder von ' AMschuldigung, noch von der strafe was gewisses stnv 'Laertii bericht hat Sorion in lucceil. ktiilolbxb. ^ Eman habe ihn der gottlosigkeit wegen, baß er die sichfeurigen klumpen genennet, angeklaget; nachdem Aricles seiner angenommen, und fünf talente geM" lhabe man ihn ins elend geschickt. Andere gebendaß es niemals zu einer würcklichen anklage nochgekommen; sondern es habe sich dieser Philosoph?des Periclis, welcher die ihm bevorstehende gefahrbeyzeiten aus dem staube gemacht. Sonst giebt W.F 2 bseiner schrift cle exilio für, er habe in seinem flEAiegssch,
LommemariuM äs qnaärawra Lirculi geschrieben.^ M?
ne aussage ist, so soll er zu Lampsacus in dem^ters aestorben, auch ebrlicb bearaben worden seyn. , Ist...
ben, daß nemlich die schuler-knäben der stadt LamEHch ? ,ptag seines absterbens jährlich sollten urlaub haben, Achtes/Ist.schlimmes mittet, das gedächtnis einer person zu ??v . d« ^
nulle«, ouv geoacylNlö emerperw" eichest'rsonderlich bey der schul-jugend lieb und werth zu uruw
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«r 2. 6. kqcz. biüor. pstilvl'. 110. '
II. obk. 14. 15. in cliss. cle ünsxsgorL ^ ^ ^
orksismo L üixerllieion. c. i.§. 10.carcere eruäit.mu 5 eo ^.4./
* 2 lnaxagoras und Aegineta, zwey geschickt? t , jpgN^che das bildnis des Jovis zu Olympia verftrttg^.^,, I?den Herculem von ertz, wie er mit dem Nememl ^ /stritte, und nachdem er denselben umfasset, erw» v ^
VII. 16. ,
Anaxander, der 12. König der LacedamomEurycratis und vatter des Eurycratidä, aus der Agle ^ xe>ulie, föchte mit grossem Nachdruck, als die Messer"?? ^loponnes vertrieben worden in der XXVIII.OlxEder weit ;;o4.L.L.667.Plutarchus sagt: als ?? Isssschch'den, warum die Lacedämonier keinen schätz samrm.chb?? !' jll.geantwortet, weil sie befürchteten,daß die aufsey??ten bestochen werden, in sxoxh. Incon. c. ; 4 - r
* Anaxander, ein General, vermuthlich der??
ner, welcher bey Telphusa von denen Thebaneru 0 gj-den. XVI. 50;. gus ^ L ?j-
Anaxandrides I. der 1;. König zu Spartagldlfchen geschlcchte, bezwäng ungefehr in der LX- ^ ^
1444 - st- (l. ; 4 °- st- II. 214. die von Tegea,ters Leonis zeiten denLacedamoniern einen und a-^gebracht hatten, und deswegen übermüthig wor ^eid?I^ s>?Lpkori zu Sparta wollten ihn von seiner g?"M lieb,er keine kinder mit ihr zeugte, er hatte sie aber ss ^„jger „ V-?nicht lassen mochte; und damit er denzu willen wäre, nahm er noch wider des land?" ^ pa «yzweyte gemahlin dazu. Mit derselben lEss.,,Agiu, ^ 5 r?Cleomenem; darauf aber ward seine erst? di? ^ vc?Äcschwester tochter war, auch schwanger, und w?u , jv
beklagte, daß vielleicht ein betrug dabey vorgr?"^ §?>
neten dieLxKari gewisse auffehcr, wen" m?.^<,uch?^sAgehaltene Konigin gebahren sollte. Dies? d?^ L?oÄd Äneum, und einige zeit hernach zwillmg? / ??^ vess^hec ^Cleombrotum, zur Welt. Dorieus ub??t?^^ sW?geWlckllchkeit alle andere in s?>"?m "^er' ch ^her landern gemahlin waren sehr ungeschickt ; d?""vte Cleomenes, weil er der erstgebohrne war , „ h<^ »
desvatterlandes. Anaxandridis scharfsinnig?^^.!,b.chus aufgezeichnet in spopb. Lscon. c-11- ^
L lib. V. c. ; 9. ?«»/^. Iib. III- aebü?!'Ä? ^
Anaxandrides, ein comödien-schrnb?r / " , n"?^.
Mlra, m der insul Rhodus, oder von Cowp^^ st- ^ ppM,
für halten, lebte in der LI. oivmp- st. m-1 erst?"-,^.^-II. ;?8. Er soll, wie Suidas berichtet, am ^tige liebes-händel auf den schau-piatz S?b?A erhKpgdien verfertiget, in i°. aber nur d?" p s^nerEr war schon von person, suchte aber m l ^ reg' M?auffuhrung eine sonderliche Pracht, A»»