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Erster Theil. A - Be.
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feinet. Ferner, gewisse ratten, welche einen geruchche», N von sich geben; wodurch aber bey denen, die es ne-st Man ^Uormuth verursacht werden soll. Von erocodillen,Woselbst Caymans nennet, findet sich eine grosse menge'k iyL«'N'ge derselben von einer ungeheuren grosse. Die,licirg nal")oaffern erzeugt werden, riechen m ihrem leben <odaß man sie wohl hundert Alrrtt wett daranlv>rd a-Ean. der runden form, welche diese tnsitt hat,W A von den Engelländern bisweilen rke^ch.^lchlangen-insul genennet. Blome, Englisch Amen.

, ein flecken mit einem sie dieses nahmens, imhvrjg. lehen gebiethe an dem fluß Etsch, den Venetianern ge-

eine kleine stadt in dem Kirchen-Staat am. Äno,i^ lee gelegen. .

^ch^ulara , von dieser Italiänischen famiiie sollenbru-^veit^^heure schlänge, welche in der gegend ttl-nsiL sro.sdavm-^-^on reisenden viel ungelegenheit gemacht, getddtet,^ io viel landes erhalten haben, als sie m einem ta-hAw können; welches sie hernach Anguillara genennet,Aei,. A» oen nahmen nebst dem Gräflichen titul angenom-Muinl?' ^ss. hat dieses Haus viele länder wider Papst Ur-«Wn c^fgewiegelt, endlich aber sich selbst ihm unter-i, '' -whannes, Graf von Anguillara, nahm dem PapstA aus di^lri und Nepr weg. In dem XIV. Loulo wa-Asso und ^"Vl)ause zwey Rathsherren zu Rom, nahmensAll wrdan, welche Petrarcham auf dem ^LpicoliolbKigLemomen zu einem Poeten cröneten. GrafAver-M ssaA ni om treflicher kriegs-mann, lebte zuNicvlaiVSeiten zu Rom in grossem ansehen; er hat das

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Ü^ Ds'c'^ulen in St. Maria NaggiorL begraben. SeineRranciscus, empörten sich wider Papitv°aKss weileNhnm befohlen, die Römischen ländereyeng^En-räubern zu reinigen, welches sie vor em sthlinpf.LMcKnen hielten; allein es lief so Übel vor sie ab, daß^sdie^e innerhalb 14 tagen 9. schlöffer verlohren, Dwfe-uÄ !ast?^ ergriffen, und Franciscus nebst seinem Me, aufAngelo 5. jähr gefangen ntzen mufte. Es stNanAi.dlese familieso herunter kommen, daß sie Angutt.Aabiy an ^sinl, als Hertzoge von Bracciano, verkauffen, mAla behM^as Haus BoMese überlassen, und M mtt äi Cal-

von Cwcata ^ vm C-ri. Welcher letz ere^^tst ww ^ri, einem berühmten krjegs-held , erloschen.Nbi ke «^ noch die lmie vvn Calcata übrig, welche aber zumehr machet, sondern auf dem lande auf^vhh^Ealoata Men M hat. Lehmanns herrschend.

erne Grafschafft in dem nördlichen Schottland,^"'dem ^ofür, daß dieses das land der alten Brecher ge-Camddenus widerspricht.

Ä Ane Grafschafft in dem nördlichen Schottland.l,e,Aes^Whafft ist eine sehr grosse und wohl bewohnte provmtz,a avch den natürlichen Schotten Aanem genen-g?>th' und gegen vsten an das Teutsche meer^ gegen westm

I..avtd?vd.Gvur^e, gegensüdenandenfluß^ay, und ge-dleprvvintzenMerms und Marr grentzet. Die8 v^uehn,^' Englische meilenlang, und^o. metten breit,

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>uh e,?"d Hügel mit grossem und klem S versehen., Es

Amen nnd andern Men auf das Vene ?

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.Seit den ^ unterschiedliche stein- bley- und eisen-

don^astff"'eer zeit des Schottischen Königs Robertt-Ul ?'csMi m!,^'n Duglaßischen geschlecht den Gräflichen rnuiAst/^ertzoa^fuhret, welcher aber seit an. i7°l-"i den tl-«chxÄ lss ,W von Duglaß und Marquisen von Angus ver-AÄnierasUtgens ^ ^ dieser landschafft ehemals der Dam-'u/u^ word^^ von dem tapfern Keith in einer feld-schlacht

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lan^^Wnus, oder Aeneanus - der l'?-^ weil aber er-

lnnr sichWh^ durch die flucht nach Drlanv i^istvr. Le«ico-r I. Eheil.

hrn seinem Vetter Romacho die crone lassen muste. Doch, als -derselbe kaum ;. jähre regieret, rief das volck, welches seinertyranney überdrüßig war, und ihm davor den köpf abschlagenliesse, diesen Angusianum wieder ins Reich zurück, und setzterhm die crone auf. Kurtz darauf kam der Picter König, Nec-tamus, welchen des ermordeten Romachi anhänger zu seinermache aufgehetzet hatten, mit einer grossen macht wider Angusia-num angezogen, bussete aber in dem gehaltenen treffen dermas-sen e>n, daß er kaum selber mit etlichen wenigen davon gekom-men. Dem ohngeachtet sammlete er eine neue armee, und kamnoch einmalen mtt dem Angusiano zu schlagen, da dann beydeKonrge m der Macht ihr leben verlohren; daß also die reqie-rung Angusiant nicht viel über ein jähr gedauret hat. L«>rer. LLvt. IV. p. 4;. ,

)lchhalt, jetzt Alt-Anhalt genannt, eine halbe messe vonHatzgerode gelegen, war em altes schloß im Hartz, und soll sei-nen nahmen daher haben, wett es m einen steinfels gehauen,undohne holtz gebauet gewesen; daher es auch die alten SachsenOneyoll schreiben. An. 945. soll es von dem Graf Esico, alser aus seinem väterlichen schloß Ballenstätt ein kloster gemacht,erbauet, und du Grafschafft von Ballenstätt nach Anhalt tränstferiret worden seyn. Heut zu tage ist das schloß gantz verfal-len , und wird vorgegeben, Henricus I.00 habe es zerstöretals ihm der Kayser Sachsen-land genommen, und denen ausdem Anhältischen stamm gegeben. Brotufö Anhält, geneal.lib.IV. c.i. Hoppenrod. stamm-buch. x. 4. kbM.

llnÜLlt. L. I.

Anhalt, ein altes Fürstenthum in Teutschland, im Ober-Sachs,ichen kreise, hat das Churfurstenthum Sachsen gegenmorgen; gegen mittag die Grafschafft Mansfeld und das Häl-lische gebiethe; gegen abend das Furstenthum Halberstadt, undgegen mttternacht das Hertzogthum Magdeburg. Dievornehm-ften stadte darinnen sind Dessau, Zerbst, Bernburg, Cöthen undHatzgeroda, rc. Es wird von der Elbe, Mulde, Saale, Bode,

, Nute / Fuhne und andern mehrernbewässert, unter welchen die Mulde bey Dessau einen reichenlachs-fang grebet. Der boden ist sehr fruchtbar an weitzen, ro°cken und andern getrmde, wre ,m Hertzogthum Magdebum,uur, daß es mehr holtz, und,daher grossem nutzen von wildund eichel-mast hat. Das Fürstliche haus Anhalt ist eines deralleraltesten in Europa. Einige scribenten führen dessen ab-knifft von vielen Leul.8 vor Christi geburt her; man hat aberdavon kerne gewissere nachncht, als von den zeiten Berntbo'-baldr l. Herrn auf dem Hartz, zu Manien und Ballenstatt,,so dem Könige der Francken, Theodorico, wider Herman.frieden, den Thüringischen Konig, im VI.Lculo zu hülffegezogen. Bey regrerung Caroli N- welcher der Fürsten machtund wurde allezeit gescheuet, wurden diese länder unter dem ti-tul einer Grafschasit begriffen, und hat Beringer III. so in dertaufe Carolus genennet worden, zu erst den nahinen eines Gra-fen von Manien und Ballenstatt gefuhret; dessen söhn war Al-bertus I. Graf zu Manien, Ballenstätt, rc. welcher Uhinterließ, dem Albertus II. folgte, ein vatter Ottonis II. der zuden zeiten Kaysers Henrici I. lebte, und der Wacht bey Mer-seburg, da die Hunnen aufs Haupt erleget wurden, mit bey-wohnte. Dieses Ottoms söhn war Albertus III. von welchemSlgftidus I. herstammt, dem sein söhn Albertus IV. gleichwiediesem Albertus V. folgte. Estcus IV. war ein fohn Mberti V.UNd nachdem er das kloster der Lsnonicorum rsWsrlum zuBallenstätt an. 94;. gestiftet, auch den Mönchen das schloß Bal,lenstatt eingeräumet halte, bauete er sich eine neue vestung aufeinem hohen berge im Hartz, welche den nahmen Anhalt oderAnholt bekommen, und diese benennung folglich dem qantzenlande der Manischen Herren mitgetheilet. Otto, der reiche, einsöhn dieses Esicr IV. heurathete Magni, des Hertzogs und Chur-fürsten zu Sachsen und Luneburg , des letzter» von dem Bil-Ungischen ftainm, tochter, Helicham, und bekam damit dieGrafschafft Soltwedel, zeugte auch mit dieser gemahlin Alber-tum vrlüm. Dieser verfiel Mit Henrico 8uperbo, Hertzoae inBayern, in einen krieg wegen des Hertzogthums Sachsen, wel-ches der Kayser Lotharius II. Henrico, seinem schwieger-sohne,hingegen der Kayser Conradus III. an. 11; 7. zu Goßkar Albertozusprach. Als aber dieser letztere endlich weichen muste, bekamer die Marck und Chur Brandenburg. Dieser Albertus hattezwey söhne, Ottonem und Bernhardum; Otto folgte ihm inder Marggrafschafft Brandenburg, Bernhardus aber erhieltwegen seiner meriten von dem Kayser Friderico I. auf demReichs-tage zu Gelnhausen, nach Hertzog Heinrichs des Löwenachts-erklarung, den titul eines Hertzogs von Sachsen, samtdem östlichen theil des landes. Er hatte aber gleichfalls zweysöhne, Albertum l. Churfürsten und Hertzog m Sachsen, undHenricum kmgnem, Grafen zu Manien und Ballenstatt, wel-chen Kayser Friedrich II. ungefehr an. 1218. zum ersten Fürstenvon Anhalt gemacht, und mit dem noch ictzv gebräuchlichenwapen, nemlich einem halbe» rorhm adler und rauten-krantz,beehret. Und von diesem ist das Anhaltische Haus fortgepflan-tzet worden. Er starb an. 1267 und hinterließ unterschiedene

söhne, unter welchen Bernhardus, der älteste, das g Wechtepropagiret, welchem fern söhn Bernhardus II. gefolaet, der fei-nes vattern bruders, Ottoms, erbtheil, die ^GrafschafftAschersleben, wiederum mit Bernburg und Ballenstätt vemm-

get, und deshalben mit seinem bruder Alberto, Bffchoff von

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