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die Englischen Minister ihre parteyischen absichtentz»d jn.W Mode aufführung gegen alle übrigen Alliirten,theilsdadurch, daß sie zu ansang des feldzugs vonAigh Hertzog von Ormond an statt des von Marlbo-pr jchgx .^eneralißimum nach den Niederlanden schickten,Aeg un ansang mine machen »rüste, als ob er denAufrichtigkeit wollte fortsetzen helffen, bald aber,'Ale sich nöthigsten brauchte, vermöge geheimer be-
« d der ,°u der alliirten armee absonderte, und einen ftill-zwischen Engelland und Franckrcich kundSchund Mdenn die fachen der Alliirten gewaltig verjchlim-MllL ».' ..Flechten friedens-hattdlungen befördert wurden.Mitte,, der zwischen Franckreich, Spanien und den
sÜMyser'nm'i.^^ un. 171;. gefthlossene friede, welchen jedoch, nnt eingieng, und den krieg noch eine zeitlangM CaralnnilA 'uas den einzigen artickul von der evacuationParlem/«! angieng. Damit nun alle diese anschlüge durch!Ale das /s"fum io viel weniger möchten gehindert werden,äi ^airs der Königin den rath gegeben, zwölf
Mnien auf"Machen, dadurch sie in dem Oberhause die meisteM biß W haben hofften. So wurden auch, nach-
Mer sti,,?. geschehen war, die Catalonier, denen man von En-riMjaniicl^,, Pvste Versicherungen gegeben, im stiche und derUvt dar^" regierung zuin raube gelassen, wie denn über-Manien i,»?W'ahrlosiing der Minister die Verträge zwischenEngelland auf einen sündigten fuß gesetzt waren.s'Muf succeßions-krieg und Utrechtrs. friede,
w! blassen ^ , Parlement im augusto an. 171z. aus einan-«A ^ndch.'""?"" 16. ftbr. an. 1714. kam ein neues zusam-LAndeM, ^ hatten die am rüder sitzende Minister, darauslassi-,, der Vicvmte von Bullinqbrocke bloß gegeben, mer-hAck denn . dein Prätendenten nicht »»geneigt wären,lest? die biän? >ngelland ein ziemlich murren verursachte, da»In HA.M'M Parlements-acten doch noch immer die Pro-und insonderheit das recht des Hauses Ha-sin - U:M,,Atttzt worden. Ja man meynt gar, es sey auf zu-ihs'»n>a^,"ster dleKonigin selbst vor ihn eingenommen gewe-inM in x"?ssuu dieselbe, als das Parlement darauf drang,hM Jes "AEn nicht länger zu dulden, dahin er sich ver-
lunÄeben m!^/"^A»-scl)lusses von dem Französischen HofeMAs des>,w""^'U die Königin in ihrer antwort aufdes Par-ihr Aard ^Est^'äangene adreffe sich sehr kaltsinnig bezeugte.
dem Hanoverischen Lause das begehren vonhssM von Iu - daß der Erd-Printz desselben als ernennter„j-AVitz '"dge nach Engelland kommen, und im Par-llÜ"^igeii,nä" 'uachte, unter dem vorwand, daß solches ei-""vcht . , uen zum auffuhr gegen ihre eigne pcrson anlash,der dlcstlbigc zeit kam der Graf von Oxford in un-hua?ui er s,>,"uithlich dem Bullingbrocke im wege seyn moch-"l'dG verdacht gesetzt, als ob er auf zwey achselnden Hanoverischen ein geheimes Verständnis un-Aer A den... ^stunden auch im Parlement verschiedene kla-Nachtheil der nation geschlossenen frieden,denens?ivstän^ " bin ende machte, indem sie die seßion aufhub."bei welchen die Königin den argwohn schöpfte,Alk? Heu sey , wiewol sie auf den gründ noch nichtdetgess der ^ 'chtzten sie in eine starcke Unruhe des gemüths, zu-kltthS, arMvon Oxford, als er sein Schatzmeister-amt nie-Zl,nap„ zugeredet, und in den darauf gehaltenen be-AneMigtzsU' denen die Königin selbst beywohnte, sich nie-Darük^^ltch diesem amte unterziehen wollen oderA>te^"-l7ii! sie in eine kranckheit, durch welche sie denA,«fdvlbxx g'W leben endigte, womit denn alle des Präten-Mn M'ürdi.!»« ^ anschlüge zu gründe giengen. Eines voniu sia^u>vttia,U . hu ihrer regierüng ist die Vereinigung zwi-de gebra^,""^ Engelland gewesen, welche sie an. 1706.McfssA vermöge der die Verknüpfung beyder König-, s» ^""/den blossen nahmen von Groß-BritannienM^d'e E^N ln etwas würcklichern bestehen sollte, in-v't gc^,A bekamen ^st^urch sitz und stimme in dem EnglischenM Her^ - dir «AI. urit ihrem gemahl zwar viel kin-
Ar Wog vvn sg^A w der ersten kiudheit verstorben, ausserA uli^wtzeßn, hAss / welcher das n. jähr erreicht. Vie!'> Ä » ^^e ne l,',^velche sich die religion sehr angelegen seyn/ur ihre Unterthanen hatte, deren stilleAlge «"M wurde "mAber von vielen zu ihrem eigenen nutzenabexAvg gege'n / daß sie vor ihrer Vermählung
Aftzvqu, arüber au?HÄjvg von Buckingham gehabt, wel-n^diesril?°>u Marlbn^? Mademoiselle Churchil nachnialigerdAn K be iu der ZDM angeben den Hof meiden müssen,Aden ihrer gunst schon damals niemand
^ ck'llE'8tu5,rc. Iks lliüorv okhtemoir. in rskws Lr^näenb. lib.
ann
425
-, , tom. I. p. 40. Rilloirs äo la
, rr du Lommirrö fsersr. lÜL Loocloirs du.
' Heinrichs .
Au^ ' ^onig m ^Howgs in Franckreich gemahlin, siehe
>M vvu Bre.a? Eeich.
rK. a» ZA an. iFg '/^e tochter des letzten Hertzogs Fran-b nahw 7 °U'g Eduard? Ahvcn, lind von ihrem vatter an."d vcrsvrychA ^ m Engelland ältesten Printz glec-^ ^' weil aber dieser bräutigam bald dar-
auf ein unglücklich ende nahm, gaben sich nachmals unter-schiedliche freyer an, darunter der Ertz-Hertzog Maximilian,dsschme seine erste gemahlin Maria, erbin von Burgund,aenvrben war, ferner Ludovicus Hertzog von Orleans, AlainHertzog von Albret, die vornehmste waren. Dem letzter»war sie insonderheit von ihrem vatter versprochen, unb ihrder consens schon abgedrungen worden. Sie hatte aber zulhm kerne lust, theils weil er schon alt war, theils weil ihmalle ftme grtther von dem König in Franckreich confiscirt wor-den. Der Ertz-Hertzog drung deshalben vor andern durch,und weil der Konlg ,n Franckreich Carolus Vllst mit dem vat-ter der Printzeßinkneg führte, und sich nach dessen darzwischencrfolgtem tode des gantzen Hertzdgthums bemächtigen wvll-te, wurde die Heurath der Printzeßin mit dem Ertz-Hertzogvor das beste Mittel gehalten , dem König zu widersteAnDie Prmtzetzln willigte auch darein, und Maximilianus schick^te Johannem von Chalons Prmtzen von Oranien und Woss-gang, Freyherr» von Pollhenn , als feine Gevollmächtia enach Bretagne, um die vermahlungs-solennitaten nach da-mals gewöhnlicher art mit ihr zu vollziehen, welches auchschahe, und legte sich einer von diesen geharnischt, jedochmit einem entblößten schenckel, in beystyn vieler Damen nieHertzogin ins bette; allein es wäre besser vor Maximilian ae-Wesen, wenn er sich in Person angefunden, und seinem Wi-derpart, König Carolo VIII. von Franckreich, nicht zu viel ae-trauet hatte. Denn ob gleich dieser mit Maximilians tochter, derErtz-Hertzogin Margaretha, schon seit etlichen jähren her verspro-chen war, und selbige an seinem Hof als seine zukünftige gemah-lin hatte bedienen lassen, so war das beylager doch nochnicht geschehen, und da er Maximilianum ohne dem zu fürch-ten ursach hatte, hielte er nicht vor rathsam, daß derselbedurch diese reiche Heurath noch mächtiger werden sollte, son-dern entschloß sich , ihme seine braut hinweg zu nehmen.Zu dem ende brachte er die Frau von Lava!, und andere,so bey der Hertzvgin in gutem ansehen stunden, durch qe-schencke auf seine feite, welche ihr so viel Vorstellungen mmachen wüsten, da der Konig noch darzn mit einer amiee mBretagne eindrang, und das gantze land, darauf er ohnedem einige anspruche machte, wegzunehmen dräuete, daß siesich mit ihm m vermahlungs-tractaten einließ, und den 16dec. an. 1491. zu Langer; in Touraine beylager hielte. Etlichescribenten geben zwar für, es wäre die Hertzogin Anna, alssie schon nach Maximilianen auf der reise gewesen, von Kö-nig Carolo unterwegs aufgefangen, und ihn zu heurathengezwungen worden, es will aber solches mit andern umstan-den, die man bey unparteyischen geschicht - schreibern findet,nicht wohl übereinstimmen. Sie war sonsten sehr tugendhasst,liebte ihren gemähl sehr, und regierte in feiner abwesende tals er das Königreich Neapolis einnahm, mit grosser klua-heit. Nachdem derselbe an. 1498. verstorben, ward sie vondessen Nachfolger, Ludwig XII. der bereits, da er noch Hertzoavon Orleans war, um sie angesucht hatte, und ihr zu ae-fallen seine mit Johannen, König Ludwigs des XI tocbter,geschlossene Heurath unterließ, zur ehe genommen. Sie starban. iziz. auf dem schloß zu Blois, und ward nach St.Denis mit grossem geprange geführet, allwo sie nebst Lud-wig dem XII. begraben liegt. cy-nr-rE. ^./«
hisi. ds Ureigne.
bist. äe Lrance liv. I. hjst. llnxlic.
Anna, Königin in Polen, siehe Gtephanus, König inPolen.
2 lnna von Oesterreich, Königin in Polen, siehe Sieqis-mundus III. Konig m Polen.
2 lnna, Königin in Spanien, siehe Phrlrpvuo II. Königin Spanien.
Anna, Königin in Ungarn und Böhmen, siehe fferdrnan-dus I. Römischer Kayfer. ' ^ seeeman-
2 lnna Comnena, eine tochter Alexii Comncni, Kaystrs zuConstantinopel, ist wegen ihrer gelehrsamkeit und herrlichenwlssenschafften nicht weniger, als ihrer hohen geburt, undanderer eigenschafften halber berühmt. Sie war in den Hi-storien, in sprachen und in der Philosophie trefiich wohlerfahren. Sie hat ums jähr Christi 1148. nachdem sie ih-ren ehemann, Nicephorum Bryennium, durch den tod ver-rohren , sich auf die ftudien desto mehr gcleget, um dadurchihre betrübnis zu vermindern. Zonaras erhebet ihre geschick-lichkeit überaus hoch, und schreibt von ihr, daß sie einensehr durchdringenden verstand gehabt, und mit ihrem scharf-sinnigen geist auch die verborgensten dinge erforscht. Von ihrsind noch iz. historien-buchcr vorhanden, Alcxias genannt,in welchen sie ihres vatters Alexii thaten ausführlich undmit einer angenehmen art befchrcibet; ob sie aber darinnendie Wahrheit allezeit beobachtet, wird unterschiedlich genttlA-let. An Übersetzungen und herausgebung der wercke dieser An-nä Comnenä haben viele Gelehrte gearbeitet, als Höschelms ,Gronovius, Nie. Poß-nus und andere.
L7«r-c-, crc bist. Iitsr. Lr. eocl.
2 tn»a, des Churfürsten von Sachsen Mamim-gebohrner Landgrafin von Hessen tochter, ward " ^ Agnesren. Churfürst Angustus erzog sie nach ihreserchlgtem tode, und stattete sie prächtig aus ' als sie an Ä
Wilhel-