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sowol in geist-als weltlichen fachen, als auch auswärtigensprachen und sonderbare gottesfurcht bey der weit einen un-sterblichen nahmen gemacht hat. Werfens curioser anhangzum politischen Nachtisch x. zrg. lsU.
* Anna Sophia, Georgii II., Landgrafens zu Hessen, loch-tet, war in dem XVII. Le. Loacijuronn zu Quedlinburg, undin der Heil. Schrift, denen Kirchen - vättern, wie auch in Mor-genländischen und andern sprachen wohl erfahren. Sie starbden iz. dec. an.iüg;. und hat ein büchlein unter dem titul: Dergetreue seelen - freund Christus IEius; heraus gegeben.
* Anna Calftria, war das eheweib des gelehrten Lipsii, ein
sehr ungestümes und ehrgeitziges weib, welche an ihres Manneswunderbar« Isitis viele schuld hatte. spick. LXX. p.
288 - it. I.S8 LIoZS8 6e8 homme8 IsLVÄNS ÄVLL tte8 aä6itl0N8xsr Nr. Veittisr II. kart. x. ;Z6. in vica cl. vi-
ror. V. I. p. 206.
* Anna-Ritter-orden, ist an. 17z;.von Carolo Friderico,Hertzogen von Holsteirr-Gottorp, gestiftet worden. Das ordcns-zeichen ist ein güldenes roth-smaillirtes flammigtes creutz, aufdessen rechter feile in der mitten das Annen-zeichen, auf derlincken aber die bnchstaben ck. 1 . V. V. im zuge befindlich sind ,welche buchstaben die Regenrinnen dieses nahmens, als die da-mals regierende Rußische Kayserin Annam Jvanownam, unddes ordens-stifters, Hertzogs Carl Friedrichs verstorbene gemah-lin, Annam Petrownam, zugleich aber auch die pflichtengegen GOtt und der Herrschasst, gegen freunde und feinde,und gegen sich selbst vorstellen, und so viel sagen sollen, alsHmsmii)U 8 .sullinsm, VieiÄtsin, Vielem, das ist, denen, wel-che die aerechrigkeit, frömmigkeit und treue liebhaben.Dieses ordens-crcutz hanget an einem breiten rothen bände mitgelbem rande, welches von der lincken schütter zur rechten fei-te hinunter getragen wird. Auf dem ordens - stern, welcherauf der rechten feite der brüst stehet, prasentiret sich ein gera-des flammigtes rothes creutz, mit obgemeldter Überschrift:Hmkmibu 8 füttttism, VietätLm, Vittem. Die ersten Rittere,welche den 14. febr. gedachten jahrs in diesen orden aufge-nommen wurden, waren 1. Carl Peter Ulrich, damaligerErb - Printz von Holstcin-Gottorp; 2. AdolffFriedrich, Hertzogvon Holstein - Schleßwig und Bischoff zu Lübeck oder Eutin;
Dessen bruder, Printz Friedrich August; 4. Der geheimeRath von Brockdorf; 5. Der Ober - Hof-Marschall von Brum-mer ; 6 . Der Hof - Cantzler von Pausten. Neue
* Anna, (Fabius tte) ein I'-tUiLius von Neapoli, war Kö-niglicher Rath, und der vornehmste Advocat in der regierungdaselbst. Er lebte zu ansang des XVII. ckec. und schrieb Lol-
ledlilnea, live rsmillionss all clivsrcks .juris Llvilis §e Lano-nici Iege8 6L c-ipitnls , soncklin Ls. 7°oM l>ib1. Xap.
* Anna, (Ioh.Dominicuscke)der BischoffzuBovi-no, war in beyden Rechten so erfahren, daß ihm zu seinerzeit niemand zu vergleichen. Er wnrde seinem bruder den 5.fept an. i;6;. von Pio IV. zum Loaäjutor gegeben , und suc-ccdirte demselben kurtz darauf. Er saß 1;. jähr, und starbzu Neapolis an. 1573. ftZse//. iml. ssar. wm. VIII. p. 263.
* Anna, (Ioh. Ferdinandus ) ein Neapolitaner vonvornehmen gefchlechte und des vorhergehenden Ioh. Dominierbruder, kam an. i;ai. den 16. octobr. zum Blßthum Carino-la, nachdem sein vorfahr, Johannes Franciscus, freywiüig ab-gedancket hatte. Er saß 9. jähr, und wurde darauf den 21.octobr. an. Ertz-Bischoff zu Amalfi:Er hatte zwar ei-nen grossen verstand, besaß auch genug gelehrsamkeit, verfolg-te aber den Clcrum aus lauterm geitz, von dem er dagegenund denen andern einwohnern zu Amalfi bey Paulo III. ver-schiedener verbrechen wegen angeklaget, und von diesem zuRom mit gefangnis-strafe beleget wurde. Er muste sein Ertz-Bißthum fahren lassen, bekam jedoch an. 1541. den iz. man-as Bißthum zu Bovino, und führte sich nach der zeit gantzanders auf, erwarb sich auch in der ttsZatwir an Kayfer Ca-rolum V. vielen rühm, und starb an. i?6;. nachdem er sichin eben diesem jähre seinen bruder, Iohannem Dominicum,adjungiren lassen, zu Gaeta, als er eben nach Rom reisen woll-te. I/ZdeckL,, Ir:ü. Lcr. tom. VI. xmg. 471. <L VII. p. 248. LVIII. g. 268.
Annaberg, eine stadt in Meisten, 9. niest, von Dreßde»?,5. über Freyverg, südwestlich gegen Joachims - thal und demBöhmischen Walde gelegen. An. 149°. ist hier ein silber - berg-werck angegangen, Welches man den Schreckenberg geheißen,daher auch die alten an. 1499- gcmüntztcn Engel-groschen(weil ein cngel darauf gepräget) Schreckenberger genennet wor-den. Als aber dieses bergwerck reiche ausbeute gegeben, hat manan. 1492. oder wie andere wollen, an. 1498. etwas davon andem fuß des Pclberges eine stadt angelegt unter Hertzog Albrech-ten zu Sachsen, und dessen söhn Hertzog Georgen, welcher fieauch endlich vollbracht, und Annaberg genennet hat. An. i;oi.wurde sie von dem Kayfer Maximiliano mit vielen freyheiten be-gavet, und an. i -oz. mit einer mauer umgeben. Sie soll ehemalsrlne von den schönsten kirchen in gantz Teutschland gehabt haben,^ aber an. 1604. durch den grossen brand in die asche ge-legt worden, ^n dem ;o jährigen kriege ist fie nicht leer ausge-
ann
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gangen. berg-chronick, rlr.;. Anneb. chro'
chLLt. ropogr. .
)lnnaburg, ein schönes lust - und jagd - schloß -.A.fi,iB fstädtlein und amt, in dem Sächsischen Chur- crensi,Hertzberg und Schweinitz, 4. Meilen von Witte-werg» F-Vor'diesemhat es Lochau geheissen, den jetzigen nav'von Anna, Churfürst Augufii zu Sachsen gemayw'^hchpdasselbe aus dem gründe neu erbauet, bekommen, w» 0III. der letzte Churfürst Manischen stamms, an. l»
hierum gelegenen Lochauer - Heide, welche man jetz M-iv e-Annaburger-Heide zu nennen pflegt, gejagt hatte, 'nachts in einem bauer-hause, barein er nebst semer gew^ um-gekehrt war, eine unvermuthete feuers-brunst, worwj Wschiedliche von seinen leuthen verbrannten; er aber w Hcken in eine tödtliche kranckheit, welche ihn bald.hechnahm. Churfürst Friedrich der Weise hielt sich öfters fliiiosem jagt - Hause auf, und endigte auch an. i z re. oaw ^ ^ben. Churfürst Johann Friedrich wurde an.apr. auf der gedachten Heide bey Mühlberg von va- .geschlagen und gefangen. L
Annacious oder Annacieugi, ein Amerleann fiyW,in Brasilien, welches gegen der Herrschasst Porto i-L
* Annagt), eine stadt Irrlands in der provintz gMGrafschafft Cavan gelegen. Es ist anch eine anonahmens in der Grafschafft Downe.
* Annamabo, ein sehr grosser, mächtiger uns" ,g ,flecken an demmeer, indem Königreich Faut-n, '' uiit/,Echen theil der gold-küste von Guinea in Astica, ka^ld ßzugehörigen flecken noch so viel mannschafft m oa»V^M^als das benachbarte Savonische Königreich, wora«
des Fantinischen Königreichs, davon Annaiuavo ^fünften theil ausmacht, leichtlich abzunelMengelländer besitzen allhier ein schönes, vbwol kleines, -rinnen sie von den Fantinischen Schwachen ^^stalteo^,bloquirt oder wie eingesperrt gehalten werden,dieselben keinem von ihnen die fteyheit gestatten ^ p,aus zu kommen, indem die herumliegende Fanm nbervstarck den meister spielen, daß sie das Englisch- ^jlselbfien, wenn er nicht nach ihrer pfeife tankenschimpflich auf einem nachen nach dein Englischen j,-bey Cabo Corso verschicken, ohne daß jemand 0reden oder sich mit gewalt darwider setzen darf.fehr reich an gold , hat auch Überfluß an ftlavU.,chEMitteln, und wird allda sehr viel körn an die„Mverkauffet, welches denn die einwohnere so -rvy v-macht, daß derjenige, welcher etwas mit ch"t. Mel> , uFhat, nothwendig mit dem Hut in der Hand vor ^ ^
muß, wenn er will, daß es ihm in seinem ^ soiE§, Ffolle. Die Holländer hatten ehemals auch aUhier,.^,,
Adja, welches einen canon-schuß weit davon P'kirr, beyde aber sind ihnen von den EngellaE xecrätherey entzogen worden, bejcyr^
schen gold - zahn - und sclaven - kästen. . jii
* )lnnand, (Wilhelm) zu EdinbUA zg
land , wäre ein fohn Wilhemi Annand, Pred'»der vloecs8 von Glaßgow, allwo er in dem M 1,0^ . ,
ren worden. Die in dieser gegend entstanden ^jyer »^>^1thigten seinen vatter sich in dem jähr 16; 8. ^
familie naher Engelland zu begeben. An. I?Wiv^ujKLWilhelinus als Scuäiotti« in ein Lollsgium d.v ^siyter'^»^genommen; obwolen er nun allda einen VV jhwr.Vueorem hatte, so besuchte er dennoch, so v'.^ siM.,
^^Fulwa?^Istdeben der freyen knnM ^
(..."IGoss .,, mHrs ward er von
^VfordsHwe oderKerry ktt
Zerium -Ä. Den < ^ Fchom Prediger M M-^ifttard ür Und ward er IME
soerzumpxZ^^ddsh/re, ^ ochiefte öle Pfarrey
M'r662.-a W^e, ch,st?^o er, wegen der groMK
I ÄoHany-m" /fisvstem rühm stunde, As
"rgretch ychAAvon SchottlM-^^'S'" von MrddlewnMM^benfjgZRwre. a/s dessen CaMw m dL ck
Hernach hch L'. bey der w/i ^ E des lahrs rssv A /FMonat apZ^v tron-yE^e I» Edindurg, und eE
den 1. oMvard er z„w n ^ll'gter stadt. An. ^ fS-N bey von Edindurg gemEAoA
starb de»., .ssse den sse
ohne ieich./fAch'tt r s/» Andrews in SckMAA
cha/en dlrE?s'lk, iveiwfi^^?^d chrbarlich begradM ENicht AAe Dresöyterianer, Nlit weba-M
plarGZ^ sn wollte,, ^rg-strats- stecken defetzet warno i ^geZ',,.,G?'chw-c er zu acken « Z/F
sthrrch,-,, in dcm ^E, also bereitete er E
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Duslitss. tstUsss
Mysterium xietmis; Loxologia;