Band 
Erster Theil. A - Be.
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4 Z 6 ans

Bischoff zu Bremen verordnet ward. Er qiena auch hernachin Dänemarck, und brachte viele zum Christlichen glauben.Endlich starb er zu Bremen denfebr. an. 86 ;. und nicht wieandere wollen 869. im 60. jähr seines alters. Rembertns, Ertz-Bischoff zu Bremen , hat in einem eigenen buche sein leben be-schrieben , welches verschiedene mal ediret worden. Ferner istsolches von Iacobo Driefchio und Petro Bäng geschehen.

üb. I. in LÜron. 81av. L. 4.leg.

in Linon. üb. IX. in me-

trox. üb. I. üik. 6otü. üb. XVII. c. i. l^Nstovrr

viti« llguilynia x. ;. leg. Hmtfeld DäneM. thron. ^/e//e»rrÜLZncÜL iüuür. Eetzners Corbeisthe chron. Lorbeia

üsx. c. 2. 2 er», cle vir.ill. kriÜL. li/ol/e,', biilor. Obers Limbr.r. II. c.8.

Anschericus, oder Haskerik, Bischoff zu Paris und Cantz-ler in Franckreich, unter dem Könige Carolo 8impüci, war einbruder Tetberti, Grafen von Meaux, und succedirte an. 887.Gozelino. Zu derselben zeit wurde Paris von den Normännernbelagert, welche Carolus L-Mbs durch geld bewegte, die bela-gerung aufzuheben; doch kamen sie nach seinem tobe an. 889.wieder , würden aber bey Montfaucon geschlagen, und ließ sichhierbey Anschericus angelegen seyn, daß diese ungläubigenmochten gedämpfet werden. Er war ein guter freund von Eu-done, welcher zum Könige in Franckreich gecrönet wurde, undunter der regierung Caroli 8imx>üci8 ist er Cantzler von Franck-reich gewesen. Wenn er gestorben, ist ungewiß; doch scheinetes, daß es um das jähr 909. gewesen. äs obüä. ksris.

ü-xr-ra in cbron.

* Anscherus, Abt von St.Riquier, hat um das jähr 1110.

Las leben und die wunderwerck des St. Angilbert, Abts diesesklosters beschrieben, welches durch den k. Mabillon in dem er-sten wino ÜLLuloruln Lenecüblin. enthalten. Nl. L>« , bi-

büotb. äes ant. ecclel. Lu XII. üscls.

Anse / eine kleine stadt in Franckreich im Lyonischen gebiethegelegen, nahe an der Saone, 4. meilen von Lyon nordwärts.Der Kayser Augustus legte eine besatzung von 2400. mann da-hinein , und nennte diese stadt Antium. Man siehet noch eini-ge stücke von mauren und wällen des Römischen feld-lägers, unddes Kayserlichen pallasts daselbst. Sie hat in den letzten inner-lichen kriegen viel ausgestanden. An. noi. ward ein Lcmci-Üuin allda gehalten, und wegen des zuges wider die ungläubi-gen nach dem heiligen lande berathschlaget, auch alle diejeni-gen , so sich zu diesem Heerzuge entschlossen gehabt, und deswe-gen gelubde gethan, ercommuniciret, bis sie denselben nachge-kommen. Es sind allhier auch sonst noch unterschiedene Lonci-ü» gehalten, als an. 102;. 107;. wie auch an. 1107. Sonder-lich aber versammlete Henricus äs Villars, Ertz - Bischoff zuLyon, an. 1299. allhier ein krovinci-ä - Lonciüum, dessen Lg-N0NL8 der Cardinal Tournon, Ertz-Bischoffzu Lyon, nebst et-lichen andern dergleichen fachen im XVI. lseeulo heraus gegebenhat, und die sich in der letzten edition der Lonciüorum befinden.saeaLw. bill. cle I^on, Üb. I. De bilb cle I^'on. Obs-

tler'. kill. cle Vüupb. §cc.

* Ansedonia, oder Ansidonia, eine kleine stadt im Her-tzogthum Florentz, in Italien. Sie liegt an einem kleinenGolfs, den der fluß Pescia an dem einfiusse in das Toscanischemeer machet.

Allsegisus / Ertz-Bischoff zu Sens, ein bruder des Walla,Bisthoffs zu Auxerre, war in dem gebiethe des Ertz-BißthumsRheims gebohren. Er wurde anfangs Äht zu St. Michael,und an. 871. den 21. jun. Ertz - Bischoff zu Sens. CarolusOr>lvu8 schickte ihn an Johannem VIII. welcher ihn zu seinem Vi-cario in Teutschland und Franckreich machte, wodurch er sichein grosses ansehen zuwegen brachte. Auf dem Lonciüo zuPonthieu an. 876., darauf Carolus L-üvus zugegen gewesen,wollte er sich als einen Primaten von Franckreich aufführen;allein die andern Prälaten, und sonderlich Hincmarus vonRheims widersetzten sich ihme. Nach diesem schickte ihn der Kö-nig wieder nach Rom, und bey seiner zurückkunft wohnete erdem Loncilio zu Troyes an. 878. bey, auf welchem der Papstselbst zugegen war, und starb endlich den 2;. nov. an. 88;.iib.v. c.;;. o.'iora». in cbrcm. 2Är,e//e, LrLÜ.äs 8en8.

6s!l.

Ansegisus, Abt in dem Benedictiner-kloster Lobes oder Lo-bies, in denr Lüttichischen gelegen, war ein söhn Anastasii undder Himelradä, und wurde von seinem anverwandten Gesival-do in dem kloster zu Fontanelles auferzogen. Er hat von Caro-lo VI. und hernach von dessen söhn Ludovico unterschiedene Le-nekcis bekommen , wie ihn dann jener an. 807. zum Abt zuLobies, dieser aber an. 82;. zum Abt in dem kloster Fontanel-les verordnet. Er machte an. 827. eine collectiv» von den Oa-yimü8 und L-ücils Caroli N. und Ludovici kü, welche von Pe-tro Pithäo zu Paris an. m88. heraus gegeben, und auch zuMayntz an. 1602. gedruckt sind; aufs neue und vermehrter hatsie Sirmondus an. 1640; sonderlich aber mit grossem fleiß undgelehrten anmerckungen Stephanus Baluzius an. 1676. in 2.vol. in fol. ans licht gestellet. Er starb an. 8;;. Pithäus undviel alwere haben ihn mit vorher gedachtem Ansegiso confundi-ret. clL Lr. < 7 ave , bist. ür. k. I.

, aus dem orden des H. Dvminici, gebohren an' wurde im jähr 124;. zum Haupteiner NEon erwehlet, welche der Papst Innoceutius III. in

aus

die Lartarey, oder vielrnehr zu der armee der Tartarn-' Mwillens und gerüstet wäre in Persien einzudringen, yisden Christen sehr grosses übel brauete, schickte. Er vermißeinigen geführten seines ordens im Heumonat 154^ . ^ e>^gen dem end des 1248. jahrs wieder zurück, uhd .Achtrslstion seiner reise, welche Pierre Bergeron vtV

übersetzt, und an. i6;4. zu Paris drucken lassen., MUreY. sichert, Anselinus seye nachgehends wieder in dst ^peii.kehret, und seye daselbst um das jähr 12;;. getobt^

Er hätte aber zu bestätigung seiner aussag bessere ben"mer darthun sollen; dann man findet weder eimG.Mt M-mnnübu8, noch ist einiges gedenckmahl, welches ve«davon übrig. . 4. .«

* Ansellus, oder Anceau, OanonilM der kirchf ^giowäre auch mit bey dem unter Urbano II. in demClermont, an. 1095. zu wiedereinnehmung des gcwo» ^beschlossenen creutz-zug. Als nun nach der einnaym.,^„ ^Jerusalem Godofredus von Bouillon zum Konrg

wehlet worden, ward Ansellus zum Groß - Osmose v ^des heiligen grabes bejagter stadt ernennet. Nachdem^ Ereit 24. gantzer jähren lang von seinen mit-brudern oinici8 zu Paris entfernet gewesen, und von Dav»"nigs in Georgien Wittib ein stück von dem creutz Epr> ^ ^ -ehatte, schickte er solches durch einen sichern AM ÄchesiEDom-Capitul ir.L.F. zu Paris, und käme dresesSt. Cloud an, den ;c>. julii 1109. Es wurde hier m ^ Wden ersten sonntag des folgenden monats augustl m .lichen proceßion, deren die Bischöffe von Meaupbeywohneten, in die kirche zu Paris gebracht,zeit schickte er besagtem Dom-Capitnl auch ein aus » pAdes heiligen grabes verfertigtes creutz. Weilen ^creutz nicht mehr zu Paris findet, als muthmasset maw

niemals angekommen, sondern unterwegs verlohnseyn. -te ^ 4'

* Anselme äe Paris, ein Päpstlicher Meologu- vo» 'lebte als ein kater in dem kloster zu St. Genemeve

allwo er auch an. i68;. den mart. in seinem ^ben ist, und wider Nr. Claude ein gelehrtes wem,. H,i>^titul: LrovMLS äs ÜLglike öreegue lur LLuchanlassen hat. Lr-r'c-, äelLript. äe Irr viüe äe kmis-

* 2 lnselminus, oderAnselmus, (Johannes)

nem ansehenlichen geschlechte in Pabua. Er gelanM^ysB,Vice-Lomitem, Johannem Galeatium, Hertzogen i" ba-an. i;89. zu dem Bischöfflichen stuhle in seKÄ„M^Mwelcher ihn nach der verjagung der Carrariensijchm"her hierzu erhob, weil er derselben allemal zuwHwar, und die gegen-partey ergriffen hatte. Erdeswegen an. 1^92. den 19. mertz, nachdem dle , si^e^ ^die regierung wieder an sich gezogen hatten, ge-

gen. Bernardinus Scardeonius äs mirigu. uch^ eE he-x. 126. schreibet nur, er seye verjaget und mschicket worden: Ughellus aber in Iml. Lcra rc,m. 1richtet, er habe das reichthum zu Padua mit demmikunften zu Adria vertauschen müssen, und a § ^ wBischoff zu Adria werden. Bey Bonifacio IX. stN'^M rsondern gnaden und ansehen; starb endlich 1404. y

II- p-40;. «jschm

Anselmus Franciscus Fridericus, „MAs vo» Ac.Churfürst zu Mayntz, war ein söhn Georg»gelheim, und Annä Elisabeth Sturmfederin voa^yptz,

Er war anfangs Dom-Herr und Ertz-Priester yev ?' gg.auch Statthalter zu Erfurt, wurde aber am 1.zum Ertz - Bischoff zu Mayntz erwehlet, «"d dM dgs' ' ..

oacyrer naoi, ais ore Kranzo,en ore ^

an. 1690. crönte er zu Augspurg den Romü- ^ aw

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AIMmus, Er^Z^X N.?. LI. L.2.

ÄÄ?^ont ShEEzmCanterbury m

fran^^Eden zu Bec?» ( kkat um das fahr 1060.„I'"?vegen begebenba ?^F^mandke, wohin erA^

terü„^°s?. folgte ess L Er wurde daselbst an.

Ex^WLorden, und a„^Eoanco, der Ertz -stx^Ohum 4. Mx gestorben war, nachdem ^

der Äch^amkeit, dann-^Ean-m hatte. Er »var von ^ru Engeüand^^ Baronius dasnia^^Eors hartes.«, üennet. Mit dem Konrge

Er st^"^ wegen Anender Priester-ehe, und mstdenr^amider B-schosse vielten ü"kerjch,x^^"'"09. rm 76. fahr seines alle-s^^

Cöln ^ ein ae yn--^bologische »"b philosoMstho ^ .gged^,^/^, ivelche zum erster- an.

. üs Pward cle Bean^l Hernach hat an. M^. V^

M / und?. l an. iü;o. ?. Theophstus ^

„IfLsvaus gegeben Gerberon an. 167;.

uer-Monch, Edmerus oder Eadmerns ern ten ^

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