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gemalt gewesen, wiederum erobert hat. Philippus, der ohne-eme noch in andere kriege wider seine brüder und andere einge-flochten wäre, konnte im ansang keinen so grossen widerstandthun. Als er aber von diesen einige ruhe bekommen , griffeer zwar den Antiochum X. oder kimn an; aber dieser kriegward beyderseits mit so grossem schaden , und so jämmerlicherVerwüstung des landes geführet, daß sich die Unterthanen nachfremder herrschafft umsahen, da dann die von Damascus samtdem übrigen Cölesyrien den Arabischen König Aretam, die an-dere Syrer aber Tigranem, König in Armenien, mit anerbie-tung der herrschafft über sich, zu hülffe rüsten. Dieser letzterekäme auch mit kriegs-volck in Syrien- schlüge unsern Antio-chum X. oder kium aus dem selbe, und nähme alles, was nochbishero unter dem Seleucidischen stammen gewesen, ein, nurCölesyrien ausgenommen, welches Areta der Araber behielte.Von dieses Antiochi X. ausgang, sowol als seines vettern undzuvor gewesenen beständigen feindes Philippi, finden wir nichtsgewisses in denen Historien. Entweder müssen sie im krieg um-kommen seyn, ober ihre flucht in ferne lande genommen, oderendlich sonsten sich verstecket haben, und irgendwo in der stil-le gestorben seyn. Der ansang dieses Königs regierung falltungefehr in L. ssl. z8yi. II. L. 661. L. yz. und das ende der-selben , nemlich der einfall und siege Tigranis ist im 14. jährehernach erfolget. ,/o/. lib. XIII. ant. L lib. I. äs belln ^uä.
äs bsllo 851. sx. L«/.' /»/?. lib. XI..
äs Heg. 8xr. *
Antiochus XI. Antiochi OrWkl söhn, sonsten auch in seinenmüntzen lipipkLNLs und khilsäe1xliv8 zugenannt, trüge denKöniglichen nahmen gar eine kurtze zeit. Er brachte nebst demeinen seiner drüdern Philippus genannt etwas volcks auf, umden tobe ihres ältern bruders des Seleuci an denen Mopsuefte-nern zu rächen, bekamen auch die stadt in ihren gewalt, undverwüsteten dieselbige aufs äusserste. Aber der vorhergehendeAntiochus X. oder kius käme ihnen so plötzlich auf den hals, undschlüge sie dergestalten, daß dieser Antiochus XI. in den flußOrontes gesprenget wurde, und da ertrincken muste; Phtlip-pus aber sich kümmerlich mit der flucht retten mochte. Diß ge-schahe ss.Il.L. 66i. oder höchstens 62. gleich im ersten jähre nachSeleuci VI. tobe. Jo/ lib. XIII. am. <L lib. I. äs belln ,juä.Lrffl in cbr. 8^r. cls Heg. 8yr.
Antiochus XII. zubenahmt I)ion7cku8, und Lxixbane 8 ,6 r^pki und der Tryphene fünfter und jüngster söhn, war der2;. König in Syrien, wiewol er nicht über gantz Syrien, son-dern nur über die gegend von Damasco geherrschet hat. Erwarf sich zum König auf, und eroberte Damascus samt derumliegenden gegend, bey der gelegenheit, da sein einter herr-schender bruder Demetrius gefangen in Parthien geführet ward;Philippus aber der andere bruder wegen Reichs-gefchäfften sichzu Antiochien aufhielte. Er thäte hernach einen fcldzug in Ara-bien , wobey sein bruder Philippus anlas nähme, ihme Dama-scus wider abzujagen, wurde auch würcklich allda von dem Gou-verneur eingelassen. Aber da er nicht danckbar genug war, undden nahmen haben wollte, als hätte er den Gouverneur durchforcht seiner Waffen zur übergab genöthiget, schlösse dieser ihnemit list wieder aus der stadt, und behielte dieselbe für diesen An-tiochum XII. Selbiger nähme hierauf noch einen andern zugwider die Araber vor, und brache anfangs glücklich durch dielinien, welche Alexander Iannäus, so damals in Iudäa herr-schet»: , um ihme den weg zu sperren, von Capharsate oder An-tipatris bis gen Joppen gezogen hatte. Aber da es folglich mitden Arabern zum treffen käme, und schon auf seiner seite denfeind geschlagen hatte, verlohre er unversehens sein leben, da erden etwas in Unordnung gebrachten andern flügel wieder herzu-stellen bemühet wäre. Einige setzen die zeit seiner regierung aufdrey jähre, doch wollen andere wegen der menge ftiner mün-tzen , so noch vorhanden, ihme eine längere regierung zuschrei-ben. üb. XIII. c. 2;. am. L lib. I. äs bell. ^uä. c. 4.
äs lisZ, 8>r. *
Antiochus XIII. ein söhn Antiochi X. aus spott Lckatisnszugenannt, weil er sich in wahrendem kriege mit Tigrane, Kö-nige in Armenien, da dieser sich des Syrischen landes fast be-mächtiget hatte, in Cilicien verborgen hielt, auch sonsten Lom-INL8SIM8, weil er sich absonderlich in dem also genannten theilSyriens aufgehalten, und wie es das ansehen giebet, dar-innen einigen gewalt gehabt hatte. Er selbst aber nennet sich aufseinen müntzen kbilopmmsm, zu bezeugung der liebe gegen sei«nein vatter, allwo er sich auch ferner den zunahmen LalliMcigiebet, wegen weiß nicht was vor einem erhaltenen sieg, oderdaß ihme etwa die seinen diesen nahmen aus schmeichelet) beyge-leget. Anfänglich zöge dieser junge Herr zusamt seinem bruderSeleuco, und zwar beyde den Königlichen titul führende, nachRom, und baten, der Rath möchte ihnen zu dem EgyptischenReich verhelfen, als wozu sie wegen ihrer mutter Selene rechtzu haben vermeynten. Sie hielten sich da 2. jähr auf, und nachderen verfliessung giengen sie »»verrichteter fachen zurück nachSyrien, bey welchem anlas, als sie sich zu Syracusa aufhiel-ten , der von Cicerone so heftig diffamirte Verres diesen Prin-tzen viele kostbarkeiten von einem fast unschätzbaren werthraubte; woraus wir dann ein zeugnis nehmen können, daßsie schon damals eben nicht in einem allzuschlechten stände ge-wesen, als welches auch ferner daraus erhellet, erstlich, daßsie Crcero m dieser erzehlung immer Könige in Syrien nennet,
ant
und meldet, sie wären auf der ruckreise in ihr KontW^ Mefen gewesen; sodann, daß er noch hinzufüget,vorgeschützet,, er habe bericht, wie aus ihrem ReM)gegen die Römische schiffe und provintzen auslaugenAllein bald darauf wurden diese Printzen durch hiebegierde ihrer mutier Selene des Reichs gar verlustigweilen diese, in Hoffnung daß Lucullus nachMithridatis alsobald auch Tigranem, der ihne aufE-angreiffen wurde, den ihme gehorchenden theil SE'^inBwiegelt hatte, dann dieser, als der es noch vor demu^Mgewahr wurde, gienge alsobald mit 50000. mann m^stEnähme Ptolemaidem, die sich nebst andern empöret,' M dnein, eroberte darauf Commagenem, und bekäme gL^t,r ,Selene zu Seleucia in Mesopotamien in seinen Atz .^ Ti-er auch hinrichtete. Allein da gleich darauf Luc»»" , ugranem schlüge, erhielte Antiochus durch sein bittenihme das Reich seiner Voreltern einräumte, L. V. gI»H,VbXXVlll. I. L.M. 59-6. L. L. 68. Doch auch vf's Eseligkeit hatte nicht lange bestand; dann als Pompes zBehe der krieg gantz zu ende gebracht wäre, dem E ^ u >>Nachfolger geordnet wurde, und selbiger, nachvoa^jM-und tode Mithridatis die Asiatische fachen nach stmE.-einrichtete, muste auch Antiochus XIII. ungeacht
den besten theil von Syrien verlieren, und mit ComMfrieden seyn, da Pompejus zu verstehen gäbe, wielig noch sicher wäre, das von den Römern Tigrammene Syrien demjenigen zu überlassen, welcher M ^ IckSverstecket hätte, so lange jener in dem lande gewUerzeigte er sich nach und nach leuthseliger, und x
sonderlich die stadt Seleuciam in Mesopotamien t ^,ne mutter die Selene zuvor von Tigrane waregcw Myer §hingerichtet worden. Jedoch mochte dieses nicht ^daß nicht hernach Pompejus nm seinem triumpvÄ Myansehen zu machen, neben andern Asiatischen Vs' MgeiXdiesen Antiochum als überwunden vorbildete. ko»
schmückte sich unter dein Römischen loch so gut er Äscher kr-ickelte es in denen Parthischen einfüllen mit den ^mSyrischen Landpflegern, und schickte endlich gar Msehen krieg dein Pompejo einige hülffe zu, die docheigener erzehlung nicht über 200. reuter oder OEtzzausmachten. Es scheinet auch nicht, daß Casar EU-übel aufgenommen, mästen er wahrscheinlich, nacm' M M-den sieg erhalten, bey dem seinigen ruhig geblieben. , Ai-,saris tode wollte ihne Ventidius, einer der HauvtleMvtonii unterdrücken, unter dem vorwand, daß erund Labieno hülffe geleistet, in der that aber au» Vseiner schätzen zu bemächtigen. Er wurde a!W gu L-,iSamofata belagert, und anfangs in solchen E,,ytck>H Kfdaß er 1000. talent anböte, und sich Antoluo x,
wollte. Da ihne aber Ventidius zu Antonio E
nun selbst herbey nahete, Antonius inzwischenneid wegen seiner glücklichen kriegs-verrichtungen sich
lien schickte, und die belagerung in eigener Person!ge Antiochus an fast mehr aus Verzweiflung xM
auf das äusserste zu wehren; da dann zu seinem»,, „Men-ses hinzu käme, daß Antonius seinen, soldm^B ^ Mtrauen durfte, weilen sie über seine auffuhrt es zE.dio mißvergnügt waren. Aus dieser ursach ka'tz^o 1 ° ^den, und wäre Antonius froh, daß er von Asiv erlcnt und einige geisseln erhielte, um noch mit eu egen ^ „itzdem Handel zu kommen; überlieferte ihme A,,aen >vm, Bdrum , der kurtz zuvor zu den Römern übergE ^sehelSpckoene nach belieben abzustrafen; woraus klar s ^ übeu^gFAntiochus in diesem friedens-schluß keineswegs ,,,anzusehen seye. Also führe dann derfelbige forschzu regieren, ungeacht aller in dem Römischen-" fttM B >r'nen Veränderungen. Wenigstens geschiehet ffu^ -eMeldung bis nach vollendetem krieg C. Octav" vvder Antonium, ausser, daß, wann PlutarM WCommagener König Mithridates habe m'bm ^ fck^eN'nio hülffe zugeschicket, ein fehler in dein uahm ivnet, und vielmehr dieser Antiochus muß vm KöMLlchEals welcher foivol zuvor als hernach unstreuM Pvl
magene gewesen ist, dahingegen sonst ncema v ^ gEtis unter solchem titul gedencket. Es mag m'M,,ver Ewelchen Augustus gleich nach erhaltenem sieL^l M,,//,get, aus dieser ursach hergekommen seyn. .,,tschulb^j„ckL,daß er ihne nach Rom beruffen, um sich svcgAer seines bruders Seleuci Gesandten, dmc vi h ^gen Antiochum habenden streits nach.RE^wmEg ja 'Äwegs hatte umbringen lassen, auch als er amoMisthe Rath ihn verurtheilet und hmgerichw^m >' 5 ,,
wohl glaublich, daß.dergleichen tracrameut ^ gSMUg
viel wichtigere Ursachen des zorns gegen dem Egewesen. Eben dieser Antiochus rst ^Skin 87ns Lommugena gesetzet wird, wel«) . /-AAvon ihm unterstheiden.
in kompejo <L ssntonio. 0/^. spick, aä r» '
in Vsrr. , lib. XVI.
Römge in s Kit,
Antiochus 1 .im vorhergehenden artickul Meldung