Band 
Erster Theil. A - Be.
Seite
453
JPEG-Download
 

i

j

,1lllti

ant

des vorigen söhn. Von diesem sagen unsK Reich? Schhlcht-schreibrr nichts anders, als daß TiberiusIr vr^?.7?Elne er gestorben , nach der Römer gewohn-7?'Ä, ?"ur aemacht habe. 7a»,. m-m-st. lib. II. s. 42. L«iIdklock,.' 2nr. lib. XVIII. *

Antiochi II. söhn. Jhme gäbe CaligulaOtters Reich wieder, sondern thäte auch noch>Ä^er AM am meer gelegen hinzu. Unter Kayftr Clau-dämpfung eines aufstandes in Cilieien,I>io>,v ^dil>^ schwerdt-streich durch list und gute Worte ge-IciL, als U.7?^mgche anfänglich dahin geschickte trouppenV?svon getragen hatten. Als Nero regierte,AF.ar.ch o, fitste in Corbulonis armee wider die Parther,krieche ich,?. befthl die ihme am nächsten gelegeneth,, A Eem an, weswegen ihme nach vollendetemk,R:rgM,^meniens zur belohnung überlassen wurde,te ? O>ch-n, "ch Galbä tode wäre er einer der ersten Fur-tzAch her,w/k die partey Vespasiani ergriffe, thä-

te?, ch? Satte hulffe in der bclagerung Jerusalem.

glücklich abgelausten, und er ward für einenec 1? ugeu gehalten, so unter dem Römischen Kayfer-oaihneein plötzliches Unglück betraft, indeme»ef/sttter von Cäsennio Päto, Gouverneur in Sy->vAl Und söi!?^lvand , daß er zu den Parthern fallen wollte,^ ss^eich ft,rs andere mal zur provintz gemachtAn ^ x-alüm. Ors c?astl in Vech. üe-

, Antiochi III. söhn, König in Com-»0 Aandirkchss?nter der armee Ottonis wider Vitellium ,ter „Lerusa,Gruppen, so sein vatter dem Kayser Vefpasia-lva? ^'th^geschickt hatte. Er folgte auch seinem vat-lvL'U Rom ?^eb hernach bey ihm, als er abgesetztAch?' lvvllte' Drusillam , des Jüdischen Königs Agrippä^uidx« „er nicht heurathen , weil er die beschneidung» Mochte. lib. VII. //-essspx. lib. V.leuthe dieses nahmens.

der ? - Owch,?? Ascalon, ein kbiloloxbu8, war in derAsi der ?' ^^uh mt. Sertus Empirrcus giebt für, er sey' mademie gewesen, wiewol selbige, weil sie. einig war, von andern weggelassenwi? .Äclte er es mehr mit den 8roisi8 alsIchrwÄ CthjE" denn auch »ach Auqustmi bericht Mnefar-UülgAfer kkiioloplius gehört hat. Er war ein!>» d?!^dle ' der aber die Neuerungen, so er in der

7. lebe« ssg/uommen, nicht gebilliget, wie PlutarchusRM bezeuget. Als Lucullus in Asien tzurs-

^ hak. S'ur 7 luhr darauf Impsr-cror war, hatte er ihn bey?>U L Mer an« ^ ^n guter freund vorn Attico. Cicero fagt,»N 8os„ l^nen lehrmeister den Philonem ein buch unter»A W» u, u>m nähme eines feiner lands-leuthe wäre,^ c,» u. 0." plutarchus gedencket einer fchrift von ihm von

l. k/rrb. bz'pot^p. lib. I. c. ;z.

Z- l'b. II. c. 6. lib. ÜI. c. ,8. äs L. v. lib. XIX.VI. - rv. gLucl. <;uNlI. c. 4 . ?/rna^. in luiLuII p.

d ir. * ^ ^ll' k- 429. sä. brU. T'asrrV. bibl. Ore-ss. lib.

?! Aerßaner, welchem sein König Jesdegird

^lllaen^len W des Kayserlichen Printzen Theodofli zuniorisaber ' sseil sie ihm der Kayser Arcadius auf-verargen ferner eignen Reichs-gefchäffte derselben^'<c, ^ seiner »f?. konnte. Er führte sich hierbey löblich auf,°fl nn (ioäioe Vbeoä. gedacht. 2'^. biL

st'd xN Cvnst^A^. m Ptolemais in Phönicien, kam an.s^Ysog'Sle da,Äss^del, als Chrysostomus abwesend war,k7°)Dlus a!„L mlt fo grossem rühm, daß er gleichfals.wurde. Man saget, er habe sich feiner

« 7 ? von ^g'merer v» v«r zu oer partey des L-everram,Mae? ^Sadw bK Chryfostomo widersetzten, und

hrra„^r starben die ärgsten feinde des ChrysostomisÄand?'^ gegeben ^Von feinen predigten, deren er

; üL ^7.^1 und andern schriften, ist nichts mehrv ' ^n. L.7^- lib. VIII. ?a/ÄÄ. ill Lbr^.

löchrig cls 5cr. acc!. c. 20 . L7«E.

Ad?""4en^^ sn, un^! 5 ?,sE, Lieutenant, griff zur unzeit die7 ' rn der mit grossem vertust der stinigen

' lmi Oli'mxiLäs, 408. jähr vor Christi

t?^lient?/ch°n übe?«???.' Galeni zeiten, und

I?- Er?und a?.?°- l^hr war, dennoch zu fuffe zu sei-b?le, h Meß eine?bM^M einem alter fast von 100. jah-Rk^tA ^ eine richtia?"?gm gefundheit, worzu viel dey-M^l n>,' Er aß den a. 5 ^^' die feiner natur gemäß war,sss-> "^den» weniaeä^ULm alter des tages dreymal, dochL? s"ne^7ssZrüh morgens ließ er sich falben,v'llan. ^°dt und AtM' Und gegen 9. Uhr damaligen?"N ew°? 5 ch diesen, bA? Honig : stubirte darauf bis anE»stor kleine beweaL^er, und ließ sich salben; nahm' ^ Thess ^ und verzehrte hernach sem

ant 45z

nrittags-mahl, welches er mit einem guten fische beschloß. End«lieh aß er zu abend eine blosse brühe, oder da mehl und mettdarinnen war. Seine Wohnung war ein kleines Hausgen,aber wohl eingerichtet, und wohl gelegen. äs limit.lusnä. V. 4. /.e L 7 en', äs 1 a lVleäecili. karr. III. liv. c. 9.x. 76;.

* Antiochus, ein söhn Tenophanis, ein Hisisricus aus Sy"racusa, lebte 416. jähr vor Christi geburt, und schrieb in 9'büchern Hlüoriani 8iciliks, ingleichen Hiltoriain Italise. X-r»T-

bibl. 8is. t'a/Vr«, cls Hist. Or. x>. 4;6. 504.

* Antiochus, söhn des vornehmsten und mächtigsten Ja-

deits der stadt Antiochia, klagte feinen eigenen vatter und ei-nige andere der vornehmsten seiner nation an, sie haben sichvorgenommen die stadt zu nacht-zeit in den brand zu stecken,nennete auch anbey etliche auslander, fo ihnen in dieser thatmit rath sollen geholffen haben ; wodurch Jas volck fo erregetwurde, daß es die angeklagte aus ihren Häusern holete, sie aufden fchauplatz zöge, und verbrennetc, und hätte nicht viel ge-fehlt, daß man alle andere Juden ausgetilget, weilen sie die-ser lasterhaffte mensch sehr starck dazu anreihte. Es wäre ih-me nicht genug , daß er seinen eigenen vatter verrathen, son-dern wollte auch noch ein verrather GOttes werden, dann erverließ die Jüdische religion , schlüge sich zu der Heydnifchen,und opferte ihren falschen gottheiten; er verhinderte etliche tagden fabbath zu halten, weilen er die Juden zwange an diesemtag gleich den andern zu schaffen. Dieses trüge sich im an-sang der Jüdischen aufruhr wider die Römer zu, z z. jähr nachdem leydeu Christi, , äs bello Illä:i!L. lib. VIl. c. 9.

* Antiochus, ein mensch von geringem herkommen und we-nig verdienst, wurde zu Palmyra zu ende des 272. jahrs, sofern Zosimo (lib. II.) glauben beygefügt werden kan, zum Kay-ftr erwehlet: Er redt von ihm, wie folgt : Als AurelianusPalmyra eingenommen, und Zenobiam gefangen weggefüh-ret , übergab er das Gubernament der provintz Marcellino,und hinterließ Saudarionem mit etlichen volckern in derstadt. AIs aber die leuthe dieses lands, als welche unterder regierung Odenats und Zenobiä frey zu leben gewöhnet wa-ren , Nnrelianum kaum verreisen sahen, so gedachten sie an dieerwehlung eines andern Kayfers. Sie hielten Marcellinumtüchtig diese stelle zu vertreten; trugen ihme selbige an, undals sie sahen, daß er sie nur aufhielte, verjagten sie ihne, er-würgten Saudarion, und bekleideten Antiochum mit dem pur-pur. Als Aurelianus davon wind bekommen, ließ er ihnennicht zeit sich wider ihne zu bevestigen, verliesse Thracien, da-hin er gegangen , nähme feinen weg eilends nach Palmyra,eroberte sie nach einer ziemlich kurtzen belagerung, und straftedie auftührer. Er fände aber Antiochum zu dem Oberhaupteiner aufruhr so untüchtig , daß er ihm das leben schenckte.

* Antiochus, ein Sophist von Egas in Cilieien um das jähr

Mristi 119. war ein iehrjünger Miletr; er hatte eine Historiezemacht, davon Philostratus mit lob redt, fo aber verlohrenzcganaen. Man beobachtet, daß Antiochus sein guth, seinemmtterland beyzuspringen, und fürnemlich frucht für diejenigenu kauften, fo derselben bedürftig, angewendet, in

ät. 8opkilk. bist. äes Lmper. IVn 119.

* Antiochus, ein Cilicier und Cynifcher Weltweiter; wel-Her, nachdeme er sich durch die gutthaten der Kayfern Severimd Caracallä bereicheret um das jähr Christi 206. sich zu Vo-ogefo König der Parthern begab; allein als Cäracalla An-iochum von Vologefo abforderte, ward er genothiget jhmeelbigen abfolgen zü lassen. Ow, bb. I.XXVII.

* Antiochus, eine ordens-person aus Palästina, hernach>lbt von la Laure von St Sabas, welcher in dem VIl. k^suln,m das jähr 616. lebte, redt an unterschiedlichen orten, fürnem-ich aber in feiner 107. predigt, von der eroberung Jerusalems,>urch Chosroenl Konig in Persten, in dem brachmonat desahrs 614. allwo die Archen abgebrannt, das holtz des heiligenTrutzes von den feinden unserer religion weggefchleift worden,ivelche auch eine grosse anzahl Christen, und unter anderm der»Patriarchen Zachariam wegführten. Antiochus hat uns un-Trschiedliche wercke hinterlassen; als: k-uMsÄ» äivin-e 8sr,pc.in i zc>. ttistincl. in bomilias, uiM cum Lxomologeli, deren>as erste Eustathio, Superiorn des klosters Attalia m der stadtSlncyra dedicirt worden. Godofredus Tilman , ein Carthaufer,on Paris hat diese werck aus dem Griechischen ms LateinIberfetzt, von denen der k. F^ukon äu vus ferthero denGriechischen tert ausgegeben, und welches wir m der Lwlia-stssa kärrum haben. Eben dieser Antiochus hinterließ auch

tractat, betitelt: vs vstiosts cogieizrlonlbus, dene Pe-' -us Plantin aus Flandern ins Latein übersetzt. Man zweifeltMt, dieses werck feye von feiner arbeit; dann ausser daß esgleichem Eustathio dedietrt ist, so eignet lhme folches das Grie,chifche mMulsrixt, so in der Päpstlichen bibliotheck sich bxstxgjdet, zu. in ünnst. bchlloch. L,

cls Icript. escl. stE? Äe Lso«, in not. sä

?b7liol. 8. Kxipb. c. 22. Ls. E v«

, bibliotk. äes sutsurs essls!. äs8 VII. L VIII. sftLls8.

Antiope, Königinder Amazonen, bekriegte mit hülffe derScythen die Athemenfer, ward aber von Theseo überwunden,f-schb«. lib. I. rn Vttsi. Eine andere dieses nahmens,

Q q Nyctei