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Nyctei tochter, desLyci, Königs zu Theben gemahlm, wardvon dem Jupiter, wie die Poeten lichten, genothzuchtiget,davon sie den Amphion und Zetum zur wett gebracht.üb. II. OvrÄ. üb. VI. D/an. üb. VII.
Antipachsu / eine kleine insul an den kästen von Epiro,zwischen Corfu und Cefalonien gelegen.
Antiparus, oder Antiparo, eine insul im Aegäifchcnmeer, 2. weilen von der insul Parus gelegen, ist wegen ihrercurieusen grolle berühmt, welche gantz tief unter der erden,und eine grosse menge steine von allerhand raren figuren, diesich aus der von oben herab triefenden feuchtigkeit immer neuformiren, in sich enthaltet. Eine ausführliche befchreibungund schönes kupfer-stück von dieser grolle findet sich in Tourne-forts Voisge clu üevant. *
Antipas, (Herodes) siehe Herodes.
* Gt. Antipas, lebte in dem ersten Louis der Archen.
IEfus Christus felbsten in der offenbarung nennet ihn seinengetreuen zeug oder Märtyrer, versicheret uns dabey, erstye um seinetwillen zu Pergamo in Phrygien zum tod verur-teilt worden. Dieses geschahe auf das späteste unter der re-gierung Domitiani. Man kan aus den Worten Iohannisnichts anders schliessen, als daß er seye getodtet worden. Al-lein die Historie seines lebens beschreibet ihn als einen Bischoffvon Pergamo, mit vermelden, er seye in einen kupfernen undvom feuer gantz glüenden ochsen eingeschlossen worden, unddarum verschmachtet. Dennoch fuget man diesen obschon al-ten »clis keiNM glauben bey. II. I,. L-Mer, VILS
des 8->ints, n. uvril.
* )lntipas, ein sehr verständiger und in der stadt Jerusalemin sehr grossem ansehen stehender Jude, welcher, nachdeme ergesehen, daß die Juden wegen aufruhr der schwürischen köpfenmit sehr grossem Unglück bedrohet wurden, sieb zu dem Kö-nig Agrippa begäbe, um ihne zu bewegen, sich nach Jerusa-lem , um die stadt in ruhe zu setzen, zu verfügen. Er wurdevon eben diesen aufrührischen getödtct../^e/>z-,«,äs bellolüäwco.
* Antipas, ein Märtyrer, büssete in der grossen Verfolgungohnweit Constantmopei des Christlichen glaubens halber sein le-ben ein, und wurde vor der stadt begraben. Es ist ihm her-nach zu ehren eine Arche aufgebauet worden, darinnen der H.Stephanus viele jähre das Evangelium geprediget. Man fcy-ret ihm und dem H. Stephane einerley tag, nemlich den21. novembr. cic L!lt. ÜLnck. X. 87.
Antipater I. König in Macedonien ein söhn Cassandri undbruder Philippi, welchem er L. II. 4,7. folgte. Er brachteseine Mutter Thessalonicam ums leben,aus argwohn, daß sie esmit seinem bruder Alexander, der ihm nach der crone gestanden,hielte. Dieser veranlaste den König Pyrrhum in Epiro undDemetrium, Antigoni söhn, daß sie dem Antipater ins landfielen, der sich darauf zu seinem schwieger-vatter, König Lysi-macho flüchtete, als welcher ihne anfangs gerne aufnähme.Weilen er aber selbst mit dem Thracier Koma Dromichetein krieg begriffen wäre, muste ers geschehen lassen, daß De-metrius das theil von Macedonien, welches Antipater bis da-hin inngehabt, für sich nähme, und mit diesem beding frie-den machte. Hierüber ward nun Antipater sehr entrüstet, sodaß er in allzuheftige klagen wider seinen schwieger - vatterausbrache, und mochte ihne auch sonsten der ehrgeitz anspo-ren, deine nach fernem eigenen Reich zu streben. Weswegener ihne hinrichten liesse, und seine eigene tochter Euridice,Antipatri ehe-weib, um gleicher schuld willen ins gefangnissteckte. ./,ssl.üb. XVI. in vsmett. in litt. Oo/' Lc. *Antipater II. König in Macedonien, Cassandri bruderssöhn, ward nach 45. tägiger regierung des throns entsetzet,und an seine statt Sosthenes, ein tapferer Kriegs - Oberster,li. II. 474. darauf erhoben. üb. II. ,/^/ll-r. III). XXIV.
Antipater, des Syrischen Königs Antiochi R. bruderssöhn, wurde von selbigem sowol im krieg als in Gesandschaftengebraucht. lib- V. äc in Lxceixr. üb. XVI.
Antipater, ein Jdumäer, von vornehmer geburt, Massenschon sein vatter gleiches nahmens unter Alexandro JannäoGuverneur in Jdumäa gewesen, war Statthalter in Judäa,und richtete alles zu der Rotner vergnügen em. In den strei-tigkeiten Hyrcani und Aristobuk wegen desHohenpriesterthums,hielt er es mit dem erster», und brachte den Arabischen KönigAretas und Pompejum dergestalt auf seine fette, daß Hyrca-nus die oberhand behielt. In dem EgYPtrschen kriege leisteteer Iulio Cäsari hülffe, und trüge nicht wemg zu dessen ret-tung bey, als er in Alcxandria belagert war, weswegen ihmderstlbe ll. N. ,9,6. L. (1.48. II- L. 706. nicht allein ferne ha-bende regierung über das Jüdische land bestätigte, sondernnoch dazu das Römische bürger-recht verchrete. Er hatte sich anCypron, ein frauenzimmer von grossem stände aus Arabien,verheurathet, und mit ihr 4. söhne, Phazael, den bekanntenKönig Herodes, Joseph und Pheroras, und eine toch-ter Salvme gezeuget. Dem ältesten wurde von Casare die re-glerung zu Jerusalem, und Herodi in Galilaa anvertrauet.Mallchus, der sich als einer der besten freunde des Antipatersstellte , und von ihm unzehliche wohlthaten genossen hatte, ver-gab ihm li. N. ^40. 0. 44. mit gifte. Herodes rachete
diesen mord, und bauete seinem vatter zu ehren die stadt An-tipätvis. XIV. Lc I. äs bsÜv «Le.
ant
Antipater, der älteste söhn Herodis l>l- dc" ^ ^j>istJdrnnaischen frau, Doris, gezeugt, ward als em s ^knabe auferzogen, aber hernach von seinem vam - ^ Mdruß und Nachtheil seiner andern beyden söhne,
Aristobuli, welche Mariamne gebohren, nachDieser gelegenheit wüste er sich wohl zu bedienen, daß '!te seines vatters gemuthe dergestalt wider diese Prmv c ^ls 0sie nach Rom führen, und bey Augusts verklagen > »sie ihm nach dem leben gestanden. Nachdem w "Myden hingerichtet worden, ließ sich Antipater selbst jhilssjReich feinem vatter zu entziehen, ward aber, da " >
sen vor dem Varo überwiesen, getödtet.
XVI. L XVII. snt. ßuä. <L üb. I. äs bello.
Antipater , Jolai söhn, einer von AlexandA ^len , der an seiner statt in Griechenland comman^^z
die widerspenstigen Thracier,entsetzte die von den LaA Mbelagerte statt Megalopolis , und schlug jene m e W»
H. II. 424. L. l>I. 5654. ü. L. ,;o. Olymp. OXu- -ssgytelfl ^aber mit der Olympias, Alexandri Mutter, nichtnehmen stund, ward er aufihr anstiften von demberuffen, welches ihm so nahe gieng, daß er Alech» K M y >4,°. Olymp. LXIV. I. -I. N. ,66°. II. L. ,24. wLAsi'lsL ,gerichtet haben. Hernach gerieth er mit denen ZlM'Mch ,,sich empört hatten, in krieg, ward aber von chm^ArEdeshalben er in Thessalien gieng, und mit hulsts ? Wk Wss-Griechen allda obsiegte. Er ward zum vormum ^dri söhn gesetzet,starb aber bald darauf II.
4. ü. lVl. ,66,. ä. L. ,21. und wurde sein söhn '"Äsiande,in Macedonien. Er war ein Herr von grossem,LIchs Mte gute wissenschafften, und war ein schüler Arlst s.
Er hat auch selbst ein buch geschrieben von demeines der vorigen Macedonistben Königen wrvez --
eines der vorigen Macedönischen Königendessen Suidas gedencket. üb. VI. leg. ^ ^
* ^aorien-sd^
Antipater , (L. Cölius) ein Lateinischer WviV-lebte um das jähr der stadt Rom6,°. Olymp-,86°. ü. L. 124. und hat den andern Carthagm lMstbeschrieben, welches werck Brutus in einen knrWset. Er war auch ein Rechtsgelehrter, hatte aoc ^ A,c-samkeitals wissenschafft. Cicero hielt ihn hsI/ssiicK her-Adrianus zog ihn, wiewol mit unrecht, dem Sam ^,,l>
cobon hat an. 1,68. etliche irsZmema von semaus gegeben, welchen Antonius Augustinus am geMEwerpen die lmZmsmL vieler andern auküorum y i>v-
c. 26. in Or-tt. L. 12. L 6y. Lr'v. üb. XXXI- XXXXVIII. <L XXXIX. in Lssr. ^ ^
I. c. 7. tit. äo 0. ß. in lk. , M-
üb. I. äs llllk. Äat. c. 8 - _
Antipater, ein Sophist von Hierapolis, war ^
fers Severt 8screttrius, der ihn hernach ssjjch sie'
neie. Ais er vernommen, vag «Larae»»» ^
tam umgebracht, schriebe er Caracalla schartvor, wie schändlich er seiner guten vermahN"'M lV^ Mda er ihne sowol als seinen bruder erinneret, E wsiärcke in ihrer beyder einigkeit besiehe» musss' ^ «t>c
vor, er hätte sich durch diesen bruder-mord em gleEssliE!
ausgesiochen, und die eine Hand abgehauen '
Caracalla schon andere getreue wahrnungen " ^sscnss»übel ausgenommen, so giengees auch lMchce,Antlpatrum ungesäumt seiner wurde berauo e,n Mkurtz daraus mehr aus kummer, daß ^ ^ getraßMslr^,so schlechte ehre erlebet, als wegen Verlust des » ^ ^
zu. rode hungerte, im 68. jähr seines alterst sw-berichtet in viel« 8opbili. üb. II.
II. bibl. Or. * E Wer /Ht L
Antipater, von Sidon, war em SA check AchstA
und dabey em Pocte, wie denn Laertms sin ^ nL/ipatAZenonem anführet. So finden sich auch Ajesen H, >i ss
epIMMMÄtt p""
muß man mit
consundiren. VII. ry.
III. c. ,0.
führet. So finden sich auw ,
, von ihm in der -mrbolomg. § gesssgisrit dem, jo von Tarsi-s und Tyr^ s ä-
" ^-Mischer
Antipater, von Tarfus, em StEL,iMi. .Xov A,sen Strabo und Plutarchns rühmlichst lj v Pgnatst^^schüler Diogenis Babylonii, und lehrmem^^yedus. Er wollte sich einsmals mit ^'".solches D/M"lich in einen disput einlassen, und that l fche ^ fllich, weswegen ereiner d ^ ^schiedeu^genennetwurde. Beyden altmA.von ihm angeführt, bibl- ^ .
Antipater, von Tyrns, auch emxiesen Cicero und Laertius gedencken, und 0 b wnis von den pflichten soll geschnchm ch yer bey ^ 0^. >0sehr guter freund von Catone 0«« ^ fs-4-Stoische Philosophie begrFen. E'EoM. llb- t ^jchk
unrecht zwey Personen.
Ost. M!N. Vll. 1,9. Lc. ^ ^ . „z
Anttpat-r, ein CyrenaischerWohl sehen konnte. Oo-ro, cpiLlt« l ulcul.
Ast"'