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Erster Theil. A - Be.
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bildnis. Seneca sagt, es scye eine kranckheii, mit welcher un-terschiedliche Personen Schafftet gewesen , und welche daher kam,weilen ihre äugen so schwach waren, daß sie auch die nächsteluft nicht zu durchdringen vermöchten. Diese ursach ware ziem-lich ant für eine zeit, da man noch nichts von der Opüss odersche-kunst gewußt. OlL

* Antiphilus, aus Eygpten gebürtig,ein berühmter mahler,der nebst andern seinen vortreflichen kunst - stücken einen knabengemahlt, welcher sich bückte, um das feuer anzublasen, undschiene es, als wann das feuer während dem anblasen Hellerwurde, und das zimmer mitten in der nacht nach und nachmehr licht bekäme. Er stritte mit Apelle um den vorzug. lv,-

»M,,Iib. XXXV. L. n.

. * Antiphilus, wurde an Phocionis stelle durch list Generalüber die Atheniensische armee. Denn des Phocionis feinde, dasie besorgten, Phocion möchte nach des Leosthenis ableben nundas commando über die armee bekommen, haben sie einen an-gestiftet , welcher sich vor Phocionis guten freunde ausgegeben,und gebäten, daß sie ihm verschonen, und Antiphilum an sei-ne stelle zum General erwehlen sollten. Er commandirte dasfuß-volck, als die Athenienser die alliirte Griechische armeenebst Antipatro, Leonnato und denen aus Asien zuruck-kehren-den Macedoniern aus dem selbe schlugen. M klwc.

x. 7;2. Ola-lai«, XVlll.

Antiphon, ein söhn Sophiliwar von Ramnus, einerGriechischen stadt in Attica, gebürtig, lebte in der XLlV.Olymp. II. e. zzo. L. N. ;;8o-, ll. L. 404. und ward von denvornehmsten unter den 10. berühmten Rednern bey dem Plu-tarcho gehalten. Thucydides legt ihm ein grosses lob bey wegenseines vortreflichen geistes, tugend und beredsamkeit, deswegen erauch den zunahmen Xellor bekommen. Dionysius der ältere ließihn todten, weil er ihm auf die frage: welches metall er vordas treflichstc hielte, diese spitzige antwort gab: dasjenige, wor-aus die bild-säulen des Harmodii und Aristogitonis gegossenworden; denn diese beyde hatten den Hipparchum einen söhnPisistrati, und welcher seines bruders des Hippiä tyranneyüber die stadt Athen verföchte, umgebracht; und warendeswegen von selbigem volck mit bild-säulen beehret worden.Seine reden sind zu Hanau an. 1619. mit den anmerckungenAlphonsi Miniati heraus gekommen. pl>llo/?>-E,,äs vir. 8oxli.

. lib. I. inemorsbil. lVr.ea^l'. äs X. Orsr. c. i.

lib. VIII. äs Hili. Or. üb. IV. s. 7. L äs kost. c.6. bibl. Httica. Suidas führet auch einen andern die-ses nahmens an, welchen man oder den wörter-

koch genennet. *

* Antiphus, und Antimenus, zween brüdere, waren söhneGanyctoris von Naupactum , und ermordeten verrätherischerweise den Poet-cn Hesiodum in dem gebieth der Locrenser. Deranlas zu dieser grausamen that, wäre ein falsches gerächt, sozu ihren ohren gekommen, ob hatte Hesiodus ihre schwester ver-fchreyet. Um diese Mordthat zu verbergen, warfen sie seinenleichnam in das meer. Da aber des von ihnen erschlagenenPoeten getreuer Hund sie aller orten mit heftigem geschrey undbellen verfolgte, warben sie endlich durch die Locrenser hand-vest gemachet. Die grosse Hochachtung gegen Hesiodum schärftedas urtheil, so über sie ergangen ist. Sie wurden beyde in dasmeer gestürtzet und ersäuffet, und ihre Häuser niedergerissen.

in Lvnviv. lept. 8spieM.

HIssHkOOL8, mit diesem nahmen werden diejenigen an-gedeutet , so unter eben demselben meriäian mit andern gelegen,und deren stellung ihnen gerade oder äismetrslirer entgegenkommt, von dem Griechischen--^«entgegen, und ^ ein fuß,weil ihre füsse gegen der andern füsse gekehrt sind. Sie habeneinerley xolus - hohe, doch unterschiedliche po1c>8, die eine densudüchen , die andere den nördlichen. Wann es bey dem einentheue mittag ist, so ist es bey dem andern Mitternacht, undalso die zelt allemal unterschieden. In vorigen zeiten ward voreine unmogllchkeit gehalten, daß solche örter, die durch die grossewelt-see von einander geschieden wären, sollten bewohnetseyn, wie denn Augustinus, Lactantius, Beda, ProcopinsGazaus, ja einige Papste sich so gar die runde figur des erdbo-dcns nicht einbilden können, bis endlich Christoph. Columbnsan. rziy. Sebastian Canns an. 1^22. Franciscus Drake an.

1 ;8o. und Olivier van Nord an. 1601. vermittelst der schiffahr-ten, so sie theils rim die gantze erd-kugel herum gethan, dieseWahrheit klärlicher a» den tag geleget haben. iveal. 1.2x10.

Alstbsmst. *

Antipolis, soll der nähme einer stadt gewesen seyn, welcheJanus, ehe noch Rom gebauet worden, auf dem berge Ja-niculus aufführen lassen. II. x. 8z.

* ist ein theil der Pyrenäischen gebür-Pn, welches in dem thal Capsir, aüwo die Aude entspringt,ff'uen ansang nimmt, und sich von abend gegen morgen bisW dm fte von Salces auf der mittags-seiten erstreckt, unducouMvn von Languedoc unterscheidet. Sie werden ssmwy-

Mannt, weilen sie gerad gegen dem theil der wahrhafften^'Mchen gebürgen, so RouWon von Catalogne unterschei-den, hmnber gelegen sind.

^ebürtia^ E I aus Märchen« in Andalusien

§n können d dennÄ'^ Nonne , welche weder schreiben nochlesen rönnen, dennoch aber vrele fachen aufzeichnen liesse, die

ant ^

ihr, dem vorgeben nach, von GOtt wären eingegebryNach Petri 2 St. Cöcilio äs soriptoribus orämis ,^taEäs merseäe Meynung sollen noch fast 2S00. kleivrvon dieser Maria äs is Antiqua vorhanden seyn, ssv -«er befondern sowol manns - als weibs - verst»neulehre angefüllet sind. Sie ist an. 1617. gestorben. ^ Z-sngyaLc. breretis. fsnst. p. i; 6 . leg. Na

clend. x. 207. , siA

Antiquera , oder Antequera, Lmicsris, eine ^ M.im Königreich Granada in Spanien, ist bekannt wegr „AchB,lion, so die Mohren unter Ferdinands Valor, v,den nahmen Mahomet Aden - Humeia angenomrmDas alte schloß Alcasalia liegt auf einem berge, ««dirt die stadt. --r siybi

XOV^, oder vielmehr nue^' gehoANeu-Spanien in America, unter die provintz Guaiss,.mit einem Bischoffthum, so unter Mexico stehet, uPapst Paulo III. an. 1447- aufgerichtet worden.

* Antirio, ein vorgebürge am IMmo des Gol'S^ ^

in Griechenland. Es lieget auf demselbigen das .

meli, welches eine von den Dardanellen ist,

Llwirrkimn kiomontorium genennet wurde. ^

IV. 22 . VIII. p. 517- IX. p. 6 zz. X. p- 7 °^, "7

III. 15. Dieser gegen über lieget die andre Dardaln ^4-sonst libium kromoMorlum hieß. VIII-k'

* Antis, ein sehr grausam und wildes vvlck, „h MMexico seinen Ursprung soll hergenommen habe»esgenden von Darien und Panama besetzet, von M ^ter in die grossen gebürge, so einseits an St.

derfeits an das neue Granada stoffen, hinern E'ssh lN>steten die tigerthier, die schlangen, Amaru st^ngen/^rceisikraut Cuca oder Coca, an. Wann sie einen get^ so ,^emen, und es ein Person von geringem herrow'" Ae nv e-

fen sie ihne alsobald, lind theilen die glieder unte»^ ;

und knechte aus, oder verkauften sie in der ' HrMaber ein vornehmer mann ist, versammlen M siim" jh,unter ihnen famt ihren weibern und Andern, Mveldk ^beyzuwohnen. Sie binden ihn an einem pfähl "..fnene mit schärften und aus einem sehr wohl M, li»bmachten mesier, und fressen ihn ohngekochtweiber mit dem blut die warben ihrer brüsten M

sie ihre kinder absaugen lassen. So der gemarteric My yden einige bekümmernis von sich spüren lassen, v .Mzerschmettern seine deine und Werften sie in den M

standhaftt verblieben, ja so gar in seiner matter ^steret, lestn sie seine knochen zusammen, trockne-n ^nen, legen sie auf den gipfel emes bergs, und i-

ei«^

gott an. ,

ä:Iiv. IV. L. 17 .

2lntijcoti, Anticosti ober Isis ä'/iilomnon' H'dc^H' rü-mitternächtigen America, in Neu - Franckreich,busen St. Laurentii, zwischen der insul Terreneuv vsten von Canada. Die Franzosen besitzen Mweinige colonien dahin gebracht. §-,rje-

Antissa, siehe Antessa. . ^„ies

* Antist, (Barthol.) aus Valentin m E

OsogmpbiLm Ilnivers-tlölu munäi in seiner 1. .jM»welche Gast». Scolanus, bild. urbis L XeZnr v» ^

herausstreichet. Aug. Morla, m-ef. ewxori

thm auch das LIinansLli sä Hilioiism, änrc» sgrspbism zu. ^.^tilicay^d ^

(Vincent. Justinian.) em/ssKLvlo' 7an Spanien, florirte rm XVI- lEss g

aus Valentia m

äs Ribera, nebst andern seine leiche begleitetenHof-Prediger aber Davila Padilla die i.osic^stro°hat geschrieben LommeMsris in umvsri m ^ svtzugleich Pbessurus giiDiiionum out^ ällhuc

nes äeksnfuris neseilsrius mit angefügt.

Iculs 8. VinceMü kerrerii; Oilp- pro -g 8-

Imsgiräbus; kelstio äs Invemions ^orp g.

Emn 8. Ilrü-L; äs ö- ^ o-n-L un§ öL OriA^ ?u«erum refsrsnäc,; äs Su» K-

LeltNin ^lterjch^bftc,),?'. rmmssulsts (on espt-ops 0^^,

^estsw^r.Oonr^^tss; als Vwcsotü

lhm aucb , l.uäovici Orsnscsusts - ^ .

lentim ^oft.orä. O/dolno nachfolgendeMA

Ättt'i?« lsc/ i'tts slgro,um. L^Elcrlpt. or '

d^sAdey de/aE unterschiedener öernM^^ych

nes. b "^urens: 7 ^ Fedgcht ,p/r-ö. Diogenes meldet «)en- b, Per -on CpHeH aus der schule Ves HeraA M

. ^ eines, der von MdrEM-

«<in auch einen PAs i,b-

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Bey dem Phlcgon Tralliano sindet man asthen klülolopbum, der also geherssen, >XXXVI. c. i2. Sks.

Antifthenes, ein schüler Socratis / xyeder de>>net, das ist der gantz hündische, weil er der

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