Band 
Erster Theil. A - Be.
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krokellor Tbeologise OräinZrius , ingleichen LoNÜstori-tl-Rath,an« 1698. aber vnäkor VbeoloZiX , und an. 1709. erster Inixe-Äor im Saal-cräyse, in welchen ehren-stellen er an. l?;o. deniy. oct. das zeitliche gesegnete. Seine schuften sind: OonsilnIriäentim äoätrins Public» , welches er mit kurtzen aber ge-lehrten noten versehen; LIeinenM üoniiletiLL ; Kollegium LN-titbeüLum; Sendschreiben an einen Sächsischen lüealossumvom wahren thätigen glauben; Gespräch von der erlösung;Dill'ertAtiones , als: äs kstbmo ümüeri; äs Lonverüone 8s-msritsnorum Lc. Neue zeit. v. gel. fach. I 7 ZI.

Anton van Diemen Eyland, insul Antonii Diemens ,ein theil von Südland, durch Antonium Diemens, Oberhauptvon der Holländischen Oß-Indischen compagnie an. 1642. den14. nov. entdeckt. Die küften derselben sind nur bekannt, undist man nicht gar tief ins land hinein gekommen, also, daßnoch ungewiß, ob es eine insul oder ein vestes land sey. Esliegt zwischen Neu-Hoüand und Neu-Seeland in Nmi pÄsistco,unter dem 42. bis 4;. grad süder-breite.

Antongil , ein land in der insul Madagascar, und zwar indem nördlichen theile gegen der ost-seite. Es hat diesen nahmenvon einem Portugiesischen Capitain, Antonio Gillo, der es ent-decket , und die Bay oder meer-busen, in welchem er angelän-det, Antongil geheißen hat. Diese Bay hat ungefehr 4. Teut-sche Meilen in der öfnung, und am ende ist eine kleine aberüberaus fruchtbare insul von allerhand lebens-mitteln, mit schö-nem Wasser, und einem guten lager vor die schiffe. Die Hol-länder halten daselbst ein wohn-haus; es stürben aber einigewegen der ungesunden luft, und andere wurden von denein-wohnern des landes umgebracht. still, äs NLäagAlc.

Antonia , die ältere, zum unterscheid ihrer schwester gleichesnahmens also zugenannt, war eine tochter Marci Antonii undOctaviä, deö Kaysers Augusti schwester. Sie ward an L. Do-mitium Lnodnrstmn verheurathet, mit welchem sie einen söhnund 2. töchter zeugte, nemlich Cn. Domitium, einen vatter desKaysers Neronts, Lepidam, zum ersten M. Valerii BarbatiMessalä, und Domitiam, des Bürgermeisters Crispi gemah-lin, den Nero mit gift hingerichtet, in stleione c. 5.

in stnton. list. XVI. c. 44. äs Lsefsr.

Antonia, die jüngere, (wie insgemein geglaubet wird, da-gegen aber Nr. Bayle das qegentheil behauptet) war gleichfallseine tochter Marci Antonii und der Octaviä, und also eineschwester der vorhergehenden. Sie ward wegen ihrer tugendund schönheit hoch geschätzt, und an Drusum, Tiber« brüder,vermählt. Sie zeugte mit ihm viel kinder, davon aber nur;.Germaniens, Ltvilla und Claudius, den vatter überlebten,welcher ziemlich zeitig starb, als Antonia noch in so einem al-ter war, daß sie zur andern ehe hätte schreiten können; allein,sie blieb bis an ihr ende mit grossem rühm im wittwen-stande.Mit ihren kindern war sie unglücklich, denn Germaniens, einMuster eines vollkommenen Römischen Printzen, ward ihr durcheinen frühen tod entrissen. Livilla aber, die gemahlin Drusi,eines fohns des Tiber«, wältzte sich in allen lästern herum,welche, als sie endlich an den tag kommen, muste diese un-glückliche mutier selbst rächen« seyn, Massen, nach dem Zeug-nis Dionis Caßii, Tiberius ihro solche übergeben, sie aber die-selbe durch Hunger gelobtet hat. Der Kayser Claudius warihr so zuwider, daß wenn sie einen närrischen und stimmenmenschen beschreiben wollte, sie ihn mit diesem ihrem söhnevergliche. An den kindern des Germanin, welche sie bey sicherzöge, erlebte sie ebenfalls schlechte freude; denn der KayserCaligula, ob er ihr gleich anfangs alle diejenige ehre erwcifenließ, welche der Rath ehemals der Liviä bestimmet hatte, frag-te doch hernach nichts mehr nach ihr, und schlug ihr unter an-dern eine geheime audientz ab, welches sie so sehr verdroß, daßsie darüber starb; wiewol man sagt, daß ihr tod durch gift wä-re beschleuniget worden. Josephus gedencket ihrer mit lobe,und Pnnlus hat als etwas sonderbares von ihr angemercket,daß sie niemals speichel ausgeworffen. in Lstwä. c. 1.

L ;. in LaliZ- c. i. 2. <L 2;. L in stlerons s.inLnton. Is/ept-. üb. XVIII. ant. c. 8. lVr«. üb. VII. s. 19.üb. IV. c. ;.

Antonia , eine tochter Claudii und der Aelia Pätinä, wargebohren, ehe ihr vatter Kayser ward, und erstlich an Cn.Pompejum Nagnum, hernach an Faustum Cornelium Sullamverheurathet, (dann so lautet des letztem gantzer nähme, undwann Nr. Bayle will, der letzte habe Cornelius Salvus geheif-sen, oder Tacitus habe ihne also genennet, so irret er) undvon ihnen als wittwe hinterlassen, tndeme den ersten mann derKayser Claudius, den andern Nero aus dem Wege räumen las-sen. Dieser letztere wollte sie nach der Poppäa tode zur gemah-lin haben; sie schlug aber diese Heurath aus, welches derselbe soübel empfand, daß er sie einer verrätherey beschuldigte, ordent-lich anklagen, und des lebens berauben ließ. in Ll-mä.

o- 27. Zn Xerone c. ;z. -mn. üb. ÄII. L. 2;. üb. XIV.

c- i 7 - k Üb. XV. c.O,'o«, üb. H *

Antonia, war ein starckes vestes schloß zu Jerusalem, auf. emes felsms, nahe bey der nord - westlichen ecke des,5?-« in die höhe aufgeführet, und durch einen sehr

Eano unterschieden. Diese vestung war

aus der Maccabäer gcschlech-te, erbauet, und erst Baris genannt, hernach aber von dem

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zweyten stifter Herode, nach seinem freunde, ^.^beveßEnio, benähmet, und noch viel prächtiger gezrerel un ^ey stget. Denn Herodes ließ den felsen von unten an vi»glatt als einen spiegel machen, welches der vestungein schönes ansehen gab, sondern auch den feindenabfchnitte. Der thal um selbigen felsen war obenmit einer mauer von ;. ellen hoch von allen sene.» .damit niemand in die tiefe graben niederstächen wow ^Mgantze werck war viereckicht, und hatte viel prächlW ßs"'

säte, schlaf - kammern und bad - stuben; auf al>est

ein starcker thurm, deren drey zo. ellen hoch, derHMvon dem man in den tempel sehen konnte, 70. euer»'' ^ einsreichte. Zwischen dem tempel und der bürg Anwnagewölbte steinerne brücke, so beyde örter anernamDie Römer hatten eine starcke besatzung darinnen/.^E'wachsames äuge zu fest - zeiten auf die einwohncr um ^ r>ae zu haben; und hielt der tempel, als ein vestu- Me-adc, das schloß Antonia aber den tempel im zäum.nus, der Hohepriester, wohnte meistentheils m ^sssterli»^.allwo man in einer absonderlichen kammer den A ^rt^schmuck und exboä verwahrte, deswegen auchbewahrungs-platz des priesterlichen rvcks genennetbrachte hernach Vitellius, Landvogt in Syrien/ -seds'regierung des Kaysers Tiber« den Jüden zuwege/ ^ aEgantzen priesterlichen schmuck im tempel selbst, w« ucj^sibewahren sollten. Die situativ« dieser vestung war gyr«'daß in der belagerung der stadt Jerusalem der sich! M erder Römern allda angewendet wurde, auch „ kchss

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tempels nicht anders als durch dieselbige beinaa,-- >ten. Da die Römer durch ihre batterien, (ybliatz,thurme, und anderes bazumalen in belagerE' Ewerckzeug nun fast meynten, diesen ort einzuneym^^^xx y>Johannes, einer der Jüden Oberster, unter der n ^ bos'durch, bis zu diesen werckern, stützte unterdcßcnmit grossen balcken, daß die Römer nichts mE" halckevHernach auf einen bequemen tag zündete er A, ^welche er mit vielem pech und schwefel bestrichenter der erden an; worauf zu größer bestürtzung ^ M ,welche anfangs nicht wüsten, was dieser unteMv^^bedeutete, die aWerss oder batterien samt allem ichtMeFrichteten kriegs - geräthe einsancken, und von der'gewalt heransbrechenden flamme verzehret wurv»'^allein würde den feind bewogen haben, die belaE^ Eheben, wo die Römer ein anderes Haupt als A peEHätten. Dann dieser wollte dessen ungeacht vw yftseMmit ftandhasstigem muth fortsetzen, und als er r» r»e l>>^neue wercker aufzuführen willens wäre, musteerforderliche Materialien von entferneten und vwabgelegenen orten herholen. Allein da nun fv'^Myg Aperzum stand gebracht, der bock von neuem ememauer geschlagen, und einige steine durch brea^ > M»mauer gewogen waren, siel die mauer noch ehe «alM Msahe übern Haussen, dieweilen dieses eben der ^ r»wäre, da vorhin Johannes gedachter Massen ssM s^er-rrner gegraben hatte, so daß an diesem ort die U ziiui "„oälnen Jüden anfänglich zum heyl, nachwarts ao^ -mvM Her-gang gereichen muste. Jedoch hätten sich da d« ^ Flange halten und gegen die feinde wehren konm> schon ^j,,/lieh, weilen sie hinter dieser eingefallenen mauA y,e eweine neue aufgebauet hatten. Sie trieben aum hxygende Romer anfangs tapfer zurück; aber zu dien ^1 0«.^derbarem glück erstiegen hernach etliche wemsx ^ sie - ,ynacht, fanden der Juden Wachter schlafend, u , ^ yvalsobald mit mehrerm volck unterstützte, brachtschrecken und auf die flucht, so daß sie bey "ayern 4/^ x,

vestung auch den tempel auf einmal eroM / ^, gs

ward gleich darauf eben von feiten des sthlosseö es /s/r,aus demselben angegriffen, und letztlich erover^bell. .luä. üb. I. c i;. ?'E/. mst- 1 b-ori, Eßf

Äntoma, vonOrleans, einetochterHeüon^^ viid E'

"n Longueville, wie auch Grafen von Hutm ^ vo> ^hlkvon Bourbon, einer tochter Fvancssck

Sie ward gebohren an. 1; 74. und nacy ^ Hc>u ^ „c

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rici iV Elärte sieÄ^rvkrte. Nachdem sie fm-/tevranu "^inatiorr Paulus V. ausdesFo

sier Eleonorä Cvadjutorin der Aedt/sim

keit m^, V-ewol sie Kuebon, welche ihrer

nes fassen, ^ "e sich nun gar schr wegerte, er-

JnbÄivnderlrchE-n mMse sie doch endlich, nachzn!?» sien behielt, 7 ,- ^vsiüchen ürevs, sich darzn bea

EZenes leben z» er»Ä besten Vorsatz, wieder ein

5 f Japsis durch worzu sie die benothtM

M Capuciner, p "M'Gewrssens - Oirsäkorsm, den 0^,11

,, welches d?,s>^^ph, zu erlangen vermeynck. MsUtraglrch.'"gantzen orden von ssonteorau/t vVes heimlich H wenn sie einmal Aedt/M wmde / vee ^," vem vorerwehnteu Papst , das M ^ atz-