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ihrem besten diente, und die höchste gemalt unter ihnen hatte,bis endlich die Römer, nachdem sie die Mokier besieget, sel-bige nöthigten, denen Römischen befehlen nachzukommen.H-örrv-, IV. 5- exc. legst. XIII. 2. Lr'rE, XXXV. ;4. 46.XXXVI. 28.
oder ill>OLKI8IttIM8,wurde vor diesembey den Griechen ein Gesandter, der kirchen-sachen tractirte,genannt; insonderheit wurde mit diesem nahmen der PäpstlicheXuncius am Constantinopolitanischen Hofe belegt. Auf Latei-nisch hieß er Xekpcmtttttt. Gregorius N. und andere habendiese stelle bekleidet, ehe sie Päpste worden. Es musten dieseäxocrilisni den Bischöffen weichen , und wurden nur vi-rconidarzu gebraucht. Man findet auch LpoLriliarios,welche die Päp-ste an die Patriarchen nach Orient geschickt. , Xsn.
6. Oe /a , sclverlsr. c. 2. .VrEcxr« , tkestur.kittoirS äu kontik. ck« 8. OreZoks.
* Apodemus, wurde von dem Kayser Constantio in Gallienzu Sylvano geschickt, dene man fälschlich , als hätte er sich em-pöret , angeklagt hatte, damit er sich in güte mit ihme unterre-den sollte. Anstatt aber diesen befiehl zu vollziehen, unterstündeer sich ihne in der Person seiner leuthen zu beleidigen, zohe sei-ne güter an sich, und hielte ihn als einen menschen, an welchemnichts mehr gelegen seye. Sylvanus, den diese auffuhrung inVerzweiflung brachte, liesse sich zum Kayser ausrüsten; er wurdeaber 28. tag hernach von Ursicino umgebracht. Der lasterhaffteApodemus, den man zum theil für den urheber der unter Con-stantio verübten grausamkeiten hielt, empfienge endlich die stra-fe seiner lästern; dann er wurde unter der regierung Iulianilebendig verbrennet, in dem jähr Christi ;6i.
, lib. XV. L XXII.
Apolda,ein städtlein in Thüringen in dem FürstenthumWey-mar, soll sehr äst seyn, und der bekannte Bonifacius allda ge-predigt,auch einige brunnen daselbst von ihm den nahmen haben.Die benennung des städtleins, so in alten Urkunden Apelde Heil-set , ist von den äpfeln herkommen, die sonderlich da herumwachsen. Es führet auch das stadt-siegel noch 2. paar äpfel.Gegen ende des XIII. Lcutt haben sich die Schencken und dieVitzthume davon geschrieben, und es sonder zweifel besessen.Als der letztere besitzer aus der Apoldischen linie Anton FriedrichVitzthum ums jähr i6zi. zu Dreßden starb, fiel das Ritter-guthApolda an die Hcrtzoge von Sachsen Ernestinischen Hauses heim,welche darauf an. 16z;. solches nebst der herrschafft Rembdader Universität Jena zu ihrer Unterhaltung eingeräumet und da-mit dotirt; wiewol die Hoheit und Herrschafft darüber, nachabgang des Hauses Altenburg, der fpecial-Weimarifchen linievorjetzo eigen ist. Sonsten hat Chur Mayntz auch die lehens-gerechtigkeit über Apolda pratendirt, doch krafft des an. 16S6.zwischen Chur Mayntz und den Sachsen Ernestinischen Hertzo-gen errichteten recesses darauf renuntiirt. aunsl. 8äx.
x. 466. gsogr. x. IZ4. ttjg.
* äkOl.O ä X^klkVXI, ( Tkeoäoricus cls ) wurde also
genannt von seiner geburts-stadt, so zwischen Weimar und Je-na in Sachsen gelegen war; er wäre aus dem Dominicaner-orden, und bekäme von dem k. Munnos dem General seines or-dens um das jähr 1288. befiehl,an der lebens-beschreibung des H.Dominici zu arbeiten. Er wäre damalen ohngefehr in dem 6v.jähr seines alters, und arbeitete beynahem acht jähr lang an die-sem leben mit allem ersinnlichen fleiß. Solches ist von Surioauf den augftmonat gesetzt und ausgegeben worden, welchesaber, gleich alles dessen, so unter seinen Händen gewesen, verder-bet , also daß man von ihme nicht mehr als etliche kragmeritsdes VII. und VIII. buchs, so man zu Toulouse annoch schiergantz aufbehaltet, erhalten können. Obwolen aber diesesLheodorici schreib-art sehr hart und barbarisch ist, so wurde seinwerck dennoch von dem xublico nicht übel aufgenommen wer-den. , Icript. ortt.
Apollinaris, (Cajus Sollius Sidonius) Bischoff vonClermont in der provintz Auvergne, war einer der berühmtestenBischöffe seiner zeit. Sein vatter war krTtsclu^ krLtorü, oderOberhofmeifter inFranckreich unter dem Kayser Honorio gewe-sen. Er war zu Lyon gebohren, hatte Eusebium zu seinemlehrmeister in der Philosophie, Oenum aber in der Rede-kunstund Poesie, und gelangte zu einer grossen gelehrsamkeit. DerKayser Anthemius ließ ihn nach Rom holen, allwo er RicimersHochzeit-feste beywohnte, welcher sich mit Anthemii tochter ver-mählte. Er hielt diesem Herrn zu ehren eine lob-rede in Ver-sen , und wurde davor zum Gouverneur der stadt, und hernachzum ksrriLic, gemacht. Avitus richtete seine statue in der biblio-theck auf, welche auf Trajani marckt-platz war. Als Mawria-nus die Circensischen spiele zu Arles hielt, ließ er ihn nebst sichan der tafel sitzen, allwo er ihnen beyden lob-reden hielt. Erhatte von Papmilla, Aviti tochter, einen söhn, Apollinaris ge-nannt , und 2. töchter, mit nahmen Roscia und Severtana.Man brauchte ihn in wichtigen Gesandschafften , wobey er sehrgrosse klugheit und geschicklichkeit sehen ließ. Als sein schwieger-vEr gezwungen worden, das Reich zu verlassen , und hieraufMawrianus diejenigen, so es mit demselbigen m Franckreichhielten, verfolgte, wurde Sidonius zu Lyon arrestiret und ei-ne Vitlang aefänglich gehalten. Allein der Kayser verschaffteIHM Nicht allem seine freyheit und alle seine ämter wieder, son-auch noch mit neuer ehre, und bedientesich seiner bey aufrrchtung eines bündnisses mit Theodorico.
MS m. »7». EplirchiuS . d-rB,sch°ff °s»
verblichen, wurde er, ungeachtet er sich seU,.^-chrst^.seine stelle gesetzt,,worauf er sofort alle seine weltliche e, ^0ter seinem söhne übergab , und sich gäntzlich dem »u M,logico wiedmete. Seine gutthätigkeit gegen die armei- y-aus groß. Denn man erzehlet von ihm, daß, als ^0-grosse hungers-noth in Burgundien gewesen, .er^ r>Eeinwohner habe speisen lassen. Er erlitte sehr viel vev,o„t, >r>die Gothen vorgenommenen belägerung der stadt ^auch durch Verfolgung der ketzer. Er starb den Lacher482. in dem 52. jähre seines alters. Wir haben. 9 , „„„ Esend-schreiben von ihm, und ohngefehr 20.poetischen schriften. Jean Colvius, JohanuesSav'" „„F»'Srrmondus haben seine wercke nebst ihren gelehiM" ^gen heraus gegeben, und den lebens-lauff dieses
fugt. , äe vir. illuür. c. 29. ,
II. bilk. c. 22. Le/ikr",- 0
OsII. Lkrittisn». , ch mart. 6sII. <^c..
)lpollinaris, ( Cajus Sulpitius) ein gelehrtes ^„,er Acu8, gebürtig von Carthago, lebte in dem II-Antoninis. Sein lehrling und Nachfolger war ^ yE zuax, der hernach Kayser wurde. Man glaubt, vA^„1, ,gen Verse gemacht, welche sich im anfange der ehATerentii befinden, und einer jedweden comodleu 'stellen. Er soll auch das noch jetzo vorhandene ^zli^,über den Virgilium, da er befohlen, feine exN, „ytbrennen, verfertigt haben. Dieses uberbltebene „sch-macht , daß man den Verlust der übrigen schritten "lautet also:
Inkelix slio ceciäit prope ksigamon igru-Lt plane ett slio Troja cremats
AulusGellius gedencket feiner vielfältig mit grossen i ^ 18-L?a/>,rs/. in kertin. L. i. 6VF. lib.
XIII. c. 16. olis'N M
Apollinaris, (Claudius) BischoffzuHieeLMr.^-kgien , lebte im II. Lculo, unter dem Kaysernino kbilolopbo, an welchen er eine verthetdtgn^„W«die Christen abgehen lassen. Er hat sich auch U chketzerey tapfer widersetzt. Wie und wenn er g^!^^ ^
kannt, so hat man auch von seinen schriftenliehe titul. lib. IV. Kitt. LLLl. c. 26. Wrrs»-26. coä. 14. c?«ve Lc.
* Apollinaris, aus Antiochien, kam mit ^ 4^. ^
schüler er war, nach Rom, und ^1^00^^^^
nach Baronu rechnung, an. 46. zum ersten - .na verordnet, allwo rr viele Heyden bekehrte,andre Geistlichm einsetzte, auch an krancken vrele L chLch,Als aber Saturnrnus davon Nachricht erhielte , M
verhafft nahmen , mnd darauf zum gotzen-ternp^MAFuni daselbst sein opfer abzustatten. Allein es wE M ^l-nans solches zu thun, und sagte, daß es A,gold und silber, so denen gotzen dargebracht wiNd^ M ^armen auszutheilen, wurde aber deswegen sr^ivE.^Zelt , und halb todt liegend gelassen. Nachdem erk r Est,Fholet, begab er sich nach der stadt Claßis, und ty^ch^emem stummen und einer besessenm neue wundE^eE,^als zoo. Heyden bekehret wurden, man griff ihn E. § pc"Hernach , und wollte ihn durch schlage zwingen, A „sr A
men JEsu mcht mehr nennen sollte. Doch,
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aus giucnocn , «V-reiU-"^,ilil
jagten. Er gieng also, nachdem er sich elne^^r«Christen vor der stadt heimlich aufgehaMw M for ^ ^
lia, predigte darinnen Christum, und begab ' ^alo^ FN
nach Ravenna, allwo zeit seiner abwesende
kresbyter, der kirche vorgestandell hatte. xx„„ckel0Aj^ l>^
in die stadt, wurde er zum Rufo, der ernr
geruffen, er war aber kaum ins Haus getreu ^ die W
starb, dahero ihr vatter seiner ankunft , aw g^gero M^
durch beleidiget worden, und ihre tochter
ten , die schuld geben wollte. Als er nun stM jhren ^wieder lebendig gemacht, und nebst strnn^^oin zuviele andere bekehret worden, bekam Ä, Atzen op^„,no befiehl, den Apoüinarem entweder den g ^sen, oder im verweigerungs-fall ms e Men d»ew Hcks
chemnach er denselben, weiter zumabgotM spann^seAgebewegen war., erst geisseln und auf die ton M 5maber siedend Wasser in seine wunden Peste hielt sich 5fortjagte. Er kam hierauf nach zeit sestAliM^,
zelt in Thracien auf. Weilen aber dle gss?e ^ ^gcn c v
heit verstummeten, und kaum einer von M^ve
Apollinaris Ursache daran sty, steten A„ye„na, >v°^ E zchheriger geisselung ;u schiffe wieder nach gxjmmdemge jähre darnach, als er sich vor den^„geholet
verbergen wollte, von diestn unterwegs au- 7?ßAiusschlagen worden, daß er 7. tage hernwv MolEwird ihm 2;. aug. zu ehren aeseyee^,j^, M ^ ,
leben beschrieben, und von fernem best " M^ ^
der bey selbigem pfleget abgeleget zu w